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Der Gast dieser Folge:
René Greiner – Hauptgeschäftsführer des Landesjagdverbandes Baden-Württemberg, Landschaftsökologe mit Schwerpunkt Wildtierökologie und seit 2011 Jäger. Jagdlich schlägt sein Herz für Nieder- und Rotwild, begleitet von seiner Rauhaardackelhündin Froni. René bringt langjährige Erfahrung aus Verbandsarbeit, Ausbildung und jagdlicher Praxis mit und kennt die Jagdausbildung aus nahezu allen Perspektiven – vom Jungjäger bis zur Prüfungsordnung.
Highlights dieser Folge:
Gemeinsam mit René Greiner diskutieren wir, warum das „grüne Abitur“ seinen Namen nach wie vor verdient und weshalb eine anspruchsvolle Jagdausbildung kein Selbstzweck, sondern Ausdruck von Verantwortung ist. René macht deutlich, dass Jagd nicht nur Wissen, sondern Haltung verlangt und dass Praxis, Eigenmotivation und ein wissenschaftlich fundierter Zugang zentrale Säulen einer zeitgemäßen Ausbildung sind. Stammtischwissen und gefühlte Wahrheiten haben dabei keinen Platz.
Ein zentrales Thema ist der Vergleich unterschiedlicher Ausbildungsmodelle. Ob Kreisjägerschaft oder kommerzielle Jagdschule – entscheidend ist nicht das Format, sondern die Qualität der Ausbilder, der Praxisanteil und die Bereitschaft der Jagdschülerinnen und Jagdschüler, sich wirklich einzubringen. Deutlich wird auch: Die Prüfung ist nur der Anfang. Jäger wird man erst danach, durch Mentoring, Erfahrung, Fehler und lebenslanges Lernen.
Darüber hinaus sprechen wir über Durchfallquoten, Verantwortung der Verbände, die Rolle der Jungjägerzeit und die Frage, wie offen die Jägerschaft wirklich für Nachwuchs ist. René plädiert für mehr Offenheit, bessere Netzwerke und attraktive Weiterbildungsangebote und für ein modernes Verständnis von Weidgerechtigkeit, das Tradition und neue Erkenntnisse nicht als Gegensätze begreift, sondern miteinander verbindet.
Weiterführende Links:
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Der JAGD & HUND-Podcast ist eine TON.EINS-Produktion in Kooperation mit Crossover Communication.
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Die Gäste dieser Folge:
Theresa Michalewski – Nachsuchenführerin bei der Schweißhundestation Schaalsee, Lehrerin und leidenschaftliche Jägerin. Sie führt hannoversche Schweißhunde und teilt ihre Erfahrungen und Einsätze auf Instagram unter "teresemilew". Für sie ist Nachsuche mehr als eine jagdliche Aufgabe – es ist Berufung, Verantwortung und pure Passion.
Michael Völke – professioneller Nachsuchenspezialist, bekannt als "Nachsuche Mittelsachsen". Er führt bayerische Gebirgsschweißhunde und ist deutschlandweit im Einsatz. Mit seinem Wissen aus unzähligen Einsätzen und Seminaren steht er für praxisnahe Ausbildung, Tierschutz und Respekt vor dem Wild.
Highlights dieser Folge:
Theresa und Michael sprechen offen über die Faszination und Verantwortung der Nachsuche und darüber, warum es keine Schande ist, Hilfe zu rufen. Beide erklären, worauf es beim Anschuss ankommt, wann man selbst handeln kann und wann man lieber einen Profi hinzuziehen sollte. Es wird schnell deutlich, dass Nachsuche Teamarbeit auf höchstem Niveau ist – zwischen Hund, Mensch und Erfahrung.
Die Gäste beschreiben, wie entscheidend Vertrauen zwischen Führer und Hund ist, warum Ausbildung nie nach Lehrplan funktioniert und weshalb Geduld und Ehrlichkeit die wichtigsten Werkzeuge im Revier sind. Mit beeindruckender Offenheit erzählen sie, was sie antreibt, welche Fehler passieren können und wie viel Zeit und Herzblut hinter jedem Einsatz steckt, oft bei Wind und Wetter, bei Tag und Nacht.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem richtigen Verhalten nach dem Schuss: den Anschluss richtig markieren, Ruhe bewahren, Wild Zeit geben und im Zweifel den Profi rufen. Auch die emotionale Seite kommt zur Sprache: die Freude über eine erfolgreiche Suche, aber auch der Frust, wenn ein Stück nicht gefunden werden kann. Beide betonen: Nachsuche ist kein Beruf, sondern Berufung und gelebter Tierschutz in seiner reinsten Form.
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Die Gäste dieser Folge:
Lina Dröge – auf Instagram bekannt als halali.na, kommt aus dem nördlichen Niedersachsen und ist auf einem Bauernhof groß geworden. Seit fünf Jahren ist sie Jägerin und hat ihre Leidenschaft besonders in der Niederwildjagd gefunden. Mit Begeisterung für die Fuchsjagd und einem klaren Blick für nachhaltige Verwertung setzt sie sich für verantwortungsvolle Raubwildbejagung und Bewusstseinsbildung ein.
Maurice Ochel – Jahrgang 1997, Falkner, Jagdaufseher und engagierter Öffentlichkeitsarbeiter im LJV NRW. Beruflich in der Appentwicklung tätig, hat er an den größten Jagdscheinvorbereitungs-Apps Deutschlands mitgearbeitet. Privat schlägt sein Herz für die Raubwildjagd, insbesondere für den Fuchs zur Ranzzeit.
Highlights dieser Folge:
Diese Episode zeigt, warum die Niederwildjagd weit mehr ist als Tradition. Lina und Maurice erzählen, wie Raubwildbejagung, Lebensraumgestaltung und Verantwortung im Revier zusammenhängen – und warum man als Jägerin oder Jäger heute mehr leisten muss als nur zu bejagen. Beide berichten eindrücklich von persönlichen Momenten: von Füchsen im Hühnerstall, geretteten Entenküken und den Herausforderungen im Revieralltag zwischen Waschbär, Dachs und Rebhuhn.
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Die Gäste dieser Folge:
Unser erster Gast ist David Müller – 44 Jahre alt, Jäger und erfahrener Schießausbilder aus Oberfranken. Als Kampfsportler bringt er Disziplin und Technikverständnis mit, als Familienvater den Blick für Verantwortung. In Kursen vermittelt er praxisnahes Wissen rund um Waffenhandhabung, Sicherheit und den Einsatz der Kurzwaffe im jagdlichen Alltag.
Und als zweiten Gast haben wir Matthias Haag im Podcast – Jagdscheininhaber seit 2018, aber bereits in den 1990er-Jahren durch ein Volontariat in den USA mit der Jagd in Berührung gekommen. Vielen bekannt durch All4Hunters und All4Shooters. Als Filmer hat er unzählige Jägerinnen und Jäger begleitet und einen kritischen Blick auf Ausbildung, Praxis und Außenwirkung.
Highlights dieser Folge:
Die Diskussion dreht sich um die Rolle der Kurzwaffe in der Jagd und den Stellenwert regelmäßigen Trainings. Während Langwaffen für die meisten Alltagssituationen genügen, hat die Kurzwaffe ihren festen Platz, wenn schnelle Fangschüsse unter schwierigen Bedingungen erforderlich sind. Beide Gäste betonen, dass sie zwar selten zum Einsatz kommt, aber wie ein Sicherheitsgurt im Auto unverzichtbar bleibt: Man hofft, sie nie zu brauchen – und ist froh, wenn man sie im entscheidenden Moment parat hat.
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Die Gäste dieser Folge:
Bei uns ist heute Florian Geist zu Gast er ist 37 Jahre alt, langjähriger Jäger, zweifacher Vater, besitzt zwei Jagdhunde und führt ein eigenes Revier mitten im Schwarzwald. Unser zweiter Gast heißt Patrick Strauß. Er ist 35, kommt aus Nordrhein-Westfalen, jagt seit über zehn Jahren, ist Hundeführer und liebt es sein Niederwildrevier mit seinem Deutsch-Langhaar Alfie zu betreuen. Beide Gäste testen gerne moderne Technik auf der Jagd.
Highlights dieser Folge:
Florian und Patrick betonen, dass Technik und Weidgerechtigkeit sich nicht ausschließen. Geräte wie Wärmebildkameras erhöhen Sicherheit und Präzision, helfen beim Ansprechen des Wildes und reduzieren Fehlabschüsse. Auch die zunehmende Vernetzung von Geräten sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz werden thematisiert. Während smarte Funktionen wie Ballistik Rechner oder Wildkamera-Analyse nützlich sind, lehnen beide eine KI-gestützte Entscheidung beim Schuss ab – die Verantwortung müsse immer beim Jäger bleiben. Der Wunsch nach einer All-in-One-Lösung ist groß, doch bislang unrealistisch. Gleichzeitig versuchen viele, ihre Ausrüstung bewusst auf das Nötigste zu reduzieren, um sich nicht von Technik abhängig zu machen. Für Jungjäger halten beide Wärmebildtechnik für sehr sinnvoll, da sie Sicherheit schafft und Fehler vermeidet. Dennoch sollte die Ausbildung stärker auf Technik eingehen, etwa beim Umgang mit Vorsatzgeräten und beim Einschießen.
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Highlights dieser Folge:
Unsere Gäste diskutieren eindringlich, wie genetische Veränderungen unsere Wildtiere prägen – und wie unbemerkt genetische Verarmung ganze Populationen bedrohen kann. Sie zeigen auf, dass Missbildungen wie verkürzte Unterkiefer oder verdrehte Schädel nur sichtbare Symptome sind, während unsichtbare Folgen wie verringerte Fruchtbarkeit oder verminderte Anpassungsfähigkeit die eigentliche Gefahr darstellen. Es wird klar, dass Lebensraumzerschneidung, fehlende Wildtierkorridore und überzogene Hegeziele das Problem verschärfen.
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Unser erster Gast ist Wiebke Obst, sie ist Jägerin, Hundeführerin, Autorin und praktizierende Tierärztin. In ihrer täglichen Arbeit kümmert sie sich vor allem um die gesundheitliche Versorgung von Jagdhunden und weiß, welche Verletzungen im Revier besonders häufig auftreten. Mit ihrem Buch „Erste Hilfe für den Jagdhund“ vermittelt sie praxisnahes Wissen, das Hundeführern mehr Sicherheit im Notfall geben soll. Unser zweiter Gast ist Manuel Mayer, Experte für taktische Notfallmedizin und langjährig im Bereich Tactical Casualty Care geschult. Er bringt Wissen und Erfahrungen aus Polizei- und Militärmedizin ein und zeigt, wie Jägerinnen und Jäger auch in kritischen Situationen einen kühlen Kopf bewahren können.
Highlights dieser Folge:
Wiebke Obst und Manuel Mayer sprechen über die häufigsten Notfälle, die im Revier auftreten können, von Schnitt- und Stichverletzungen über Verkehrsunfälle bis hin zu Schussverletzungen oder dem Biss durch wehrhaftes Wild. Wiebke berichtet von ihren Fällen aus der tierärztlichen Praxis. Manuel erklärt, warum Blutungen und Verletzungen beim Menschen so oft unterschätzt werden und wie lebensrettend der richtige Einsatz von Hilfsmitteln wie Tourniquet, Druckverband oder Rettungsdecke ist. Beide Experten betonen, dass Erste Hilfe ein integraler Bestandteil jagdlicher Ausbildung sein sollte. Dabei gehe es nicht nur um die richtige Ausrüstung, sondern vor allem um das regelmäßige Üben, um im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben. Denn Routine gibt Sicherheit, auch in Stresssituationen.
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Unser Gast ist Hans Werner Erpf, besser bekannt als Bunsi, er ist Berufsjäger, in Namibia geboren und besitzt eine 6.000 Hektar große Rinder- und Wildfarm. Bunsi ist professioneller Jagdführer, er ist im Long Range Shooting aktiv und bildet Bogenjagdführer aus. Auf seiner Farm „Jagdoase“ bietet der Jagdführer nachhaltige und anspruchsvolle Jagderlebnisse inmitten der afrikanischen Wildnis an.
Highlights dieser Folge:
Der Jagdführer Bunsi gibt uns einen tiefen Einblick in das Leben und die Jagd in Namibia. Bunsi erklärt, dass Jagdtourismus für den Erhalt der namibischen Wildnis essenziell ist. Bei der Jagd in Namibia muss immer ein ausgebildeter Jagdführer mit dabei sein, der die Verantwortung trägt. Trophäenjagd hilft, Arbeitsplätze zu schaffen und trägt zur lokalen Wirtschaft bei. Die Entnahme von einzelnen Tieren erhält die Vielfalt und den Gesamtbestand. Der Jagdtourismus in Namibia ist absolut wichtig, um die Natur und das Wild zu erhalten. Namibia wird als sicheres und einsteigerfreundliches Land für Jagdtourismus beschrieben.
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Die Gäste dieser Folge:
Wir begrüßen Ludwig Maurer, genannt Lucki Maurer, er ist staatlich geprüfter Küchenmeister und betreibt sein Catering- Unternehmen Ludwig Maurer´s MEATing Point in Niederbayern. Bekannt ist Ludwig durch verschiedene TV-Kochshows wie „The Taste“, „Kitchen Impossible“ und „Grill den Henssler“. Der Koch startete als einer der ersten mit der Bio-Wagyū-Rinder-Zucht in Europa, eine der teuersten Rinderrassen der Welt und baute einen alten Bauernhof zur Gourmet-Kochschule um. Unser zweiter Gast ist der Jäger Klaus Glätzner. Auch wenn er erst im Dezember 2024 ganz offiziell seinen Jagdschein bekommen hat, begann seine Leidenschaft für die Jagd lange davor und führte ihn sogar über mehrere Jahre nach Afrika. Klaus stammt gebürtig aus Brandenburg. Besonders angetan hat es ihm die klassische Ansetzjagd. Auf Instagram kennt man ihn als Grillexperten, wo er Wildbret kreativ und köstlich in Szene setzt.
Highlights dieser Folge:
In dieser Folge geht es um die Vielseitigkeit und moderne Zubereitung von Wildbret abseits traditioneller Rezepte. Ludwig und Klaus teilen ihre persönlichen Erfahrungen und Tipps zur Wildbret-Zubereitung und gehen dabei besonders auf wenig bekannte Fleischstücke ein. Ludwig betont die Bedeutung des Respekts und der Wertschätzung bei der Jagd und Zubereitung von Wild. Klaus gibt praktische Tipps zum Grillen von Wild und empfiehlt den Einsatz von Kern-Temperatur-Thermometern. Es wird über kreative Gerichte wie Biber-Presssack und Dachs-Schinken sowie die richtige Reifung von Wild gesprochen. Die Gäste ermutigen die Zuhörer, Wildbret ohne Angst und mit Experimentierfreude zuzubereiten.
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Unser erster Gast ist Julia Szeremeta, sie ist Jägerin, Falknerin, Hundeführerin und Gebrauchsrichterin mit einer besonderen Leidenschaft für die Baujagd. Seit über zehn Jahren führt sie Teckel, zuvor waren es Foxterrier. Julia hat drei Bücher über Bauhunde geschrieben und sie engagiert sich aktiv als Bauhund-Retterin. Henrik Drüen ist als Bagger-Fahrer aus der VOX-Sendung „Die Beet-Brüder“ bekannt. Mit fünfzehn Jahren hatte er schon den Jagdschein gemacht. Heute ist Henrik gelernter Forstwirt, Rüdemann mit Herzblut und Meuteführer aus Leidenschaft. Gebürtig aus Mörs, liebt er vor allem die Drückjagdsaison und actionreiche Maisjagden mit seiner Meute.
Highlights dieser Folge:
Die Baujagd wird als eine der ursprünglichsten Jagdformen beschrieben, die Dunkelheit, Erde und echte Teamarbeit zwischen Menschen und Hunden mit sich bringt. Die Gäste betonen die Wichtigkeit der Hundearbeit und die Herausforderungen, die mit der Baujagd verbunden sind. Die Diskussion umfasst auch die Gefahren und die Maßnahmen zur Rettung von Hunden, die in Bauen steckenbleiben. Die Baujagd wird als notwendige Maßnahme zum Schutz des Niederwildes vor Fressfeinden beschrieben. Die Gäste sprechen auch über das Image der Baujagd. Für die Zukunft wünschen sie sich, dass die Baujagd auch in der jungen Jägerszene häufiger praktiziert wird.
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