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Diskriminierung ist ein heißes Eisen unserer Zeit. Im Grunde sind alle dagegen. Niemand nimmt den Vorwurf gelassen hin, dass er bzw. sie andere Menschen diskriminiert. Die herausfordernde Frage ist: Wo fängt Diskriminierung an? Was ist von der Meinungsfreiheit geschützt? Und welche Äußerungen werden strafrechtlich als Diskriminierung, Beleidigung oder gar Volksverhetzung bewertet? Noch komplizierter wird es, wenn religiöse Überzeugungen hinzukommen. Gerade in den letzten Jahren gab es in diesem Spannungsfeld immer wieder erregte Diskussionen. Sind die moralischen Auffassungen vieler religiöser Menschen nicht von der Religionsfreiheit geschützt? Wo verläuft die Grenze zwischen Grundrechten wie Glaubensfreiheit und dem Recht nicht diskriminiert zu werden? Darf man im Namen der Religionsfreiheit andere Menschen diskriminieren und ungerecht behandeln? Für dieses Gespräch haben sich Tobias Faix und Thorsten Dietz erstmals einen kompetenten Gast in ihren Podcast eingeladen: Den Honorarprofessor für Recht in der Sozialen Arbeit Mathias Schäfer.
Ist der von Jesus gebotene Gewaltverzicht auch für die heutige Politik verbindlich? Oder hilft ein unbedingter Pazifismus nur dem jeweiligen Aggressor? Gibt es so etwas wie einen gerechten Krieg? Und kann der Weg zu einem gerechten Frieden manchmal auch Gewalt nötig machen? Diesen und anderen Fragen stellen sich Tobias Faix und Thorsten Dietz in der neuen Folge. Sie diskutieren verschiedene friedenethische Ansätze in einer Zeitenwende, in der es zunehmend schwer ist, Orientierung zu finden.
In der zweiten Folge zum Thema Homosexualität geben Tobias Faix und Thorsten Dietz einen Überblick, welche unterschiedlichen theologischen Positionen heute in Kirchen und Freikirchen vertreten werden. Dann diskutieren sie ausführlich über verschiedene biblische Texte und Fragen, welche biblische Normen und Werte eine hilfreiche Orientierung stiften können. Ihre eigenen Überzeugungen formulieren sie abschließend im Gespräch mit einigen Fragen der Hörer:innen des Podcasts.
In der ersten Staffel „Karte & Gebiet“ haben Tobias Faix und Thorsten Dietz gefragt: Welches ethische Thema wünschen sich die Hörer:innen? Und die mit Abstand häufigste Nennung war: „Homosexualität“. Nun gut, so soll es sein. Hier ist der erste Teil, in dem das Gebiet erkundet wird mit einer Standortbestimmung, einer Situationsanalyse und einer Konfliktbeschreibung. Zum Abschluss erzählen Tobias und Thorsten, wie sich ihre eigenen Überzeugungen zu diesem Thema geändert haben.
In der finalen Folge fassen Tobias Faix und Thorsten Dietz die bisherigen ethischen Überlegungen in acht Schritten zusammen, die ganz praktisch bei der eigenen ethischen Entscheidung helfen können. Anhand von aktuellen Beispielen erläutern sie, wie diese Schritte zusammengehören und was bei ihrer Anwendung zu beachten ist.
Alle Menschen wollen Gerechtigkeit. Aber sie verstehen darunter höchst Unterschiedliches. Tobias Faix und Thorsten Dietz machen sich auf die Suche nach unterschiedlichen Verständnissen von Gerechtigkeit, angefangen bei der Bibel, über die klassische Gerechtigkeitsphilosophie des Aristoteles bis hin zu den modernen Auseinandersetzungen über Gleichheit und Freiheit. Abschließend blicken sie auf Streitthemen unserer Zeit: Rassismus und "Gendersprache".
Ohne Freiheit gäbe es keine Ethik. Auch die Bibel redet von der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Aber es fehlt auch nicht an Warnungen vor zu viel Liberalität. In dieser Folge diskutieren Tobias Faix und Thorsten Dietz die Bedeutung von Freiheit und Selbstbestimmung anhand der höchst aktuellen Frage des assistierten Suizids. Gerade die Debatte um Sterbehilfe zeigt, wie fragil und wie strittig die Bedeutung der eigenen Freiheit sein kann.
Nein, Tobias Faix und Thorsten Dietz werden nicht zusammen das bekannte Lied von Zarah Leander singen. Vielmehr versuchen sie, die Bedeutung des großen Begriffs der Liebe als Maßstab für ethische Entscheidungen zu fassen, auch für den Umgang mit dem, was man als Liebesleben bezeichnet.
Heute wird es konkret, Tobias Faix und Thorsten Dietz stellen ein konkretes Schema vor, um biblische Texte für ethische Fälle auszulegen. Wie gewichten wir unterschiedliche Gebote und Normen? Und wie können wir biblische Weisungen auf ethische Fälle im Kontext unserer Zeit anwenden? Und das probieren Tobias Faix und Thorsten Dietz dann auch ganz praktisch aus und zwar an dem Beispiel: Wie gehen wir mit den biblischen Texten um, die Eltern auffordern, ihre Kinder körperlich zu züchtigen?
Tobias Faix und Thorsten Dietz suchen in dieser Folge die große Rahmenerzählung, die uns in unserer unübersichtlichen Zeit Orientierung gibt. Dabei begegnen sie dem Theologen N.T. Wright und einem spannenden Drama in fünf Akten. Und am Ende begeben sie sich in das verminte Gebiet der Identitätspolitik und Fragen, wie dort ethische Prinzipien Orientierung geben können.
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