Digitaltheater hat - spätestens seit der Corona-Pandemie - an vielen Stadt- und Staatstheatern einen festen Platz im Spielplan.
Die Lockdowns, in denen die Bühnen ihrem Publikum nur virtuell begegnen konnten, haben der Entwicklung digitaler Theaterformen einen Schub verliehen. Allerdings: nachdem der zweite Corona-Lockdown vor ziemlich genau fünf Jahren, im Mai 2021, aufgehoben worden war, haben viele Theater ihre digitalen Bemühungen wieder gestampft oder zumindest eingedampft. Was ist geblieben vom digitalen Aufbruch an Bayerns Bühnen? Was passiert fünf Jahre nach dem Boom heute noch auf diesem Gebiet? Und wieso lohnt es sich, dranzubleiben an dem Thema, auch ohne die Not einer Pandemie?
Es diskutieren: Benjamin Seuffert, Co-Leiter der Digital-Sparte am Staatstheater in Augsburg; Andreas Beck, Intendant des Residenztheaters München; und Ines Hollinger, freie Schauspielerin und Regisseurin.