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In der Kunstgeschichte der DDR spielt der Maler, Grafiker und Illustrator Hans Ticha eine besondere Rolle, doch seine Spiegelungen der DDR-Wirklichkeit waren selten öffentlich zu sehen.
Das Neue Museum in Nürnberg präsentiert jetzt in einer großen Ausstellung Hans Tichas Werk. Außerdem: Wie Schiedsgerichte in Deutschland zwischen Erben und Museen bei strittigen Fällen von NS-Raubkunst entscheiden.
Autor/in: Tobias Ruhland
Nancy Biniadaki zeigt in ihrem neuen Film, wie ein Lebensentwurf zerbröseln kann: Ihr Mann hat eine Affäre, sie verliert ihren Job, und dann holt sie auch noch ihre Vergangenheit ein.
Warum ihr Film trotzdem Mut machen soll, erzählt Nancy Biniadaki im Kulturleben. Außerdem: Abwechslung im Schulalltag: mit "Resi mobil" kommt das Residenztheater zum Spielen in zahlreiche Schulen // Ein Kabarettist, der sich an Fakten, nicht an Feindbildern abarbeitet: Claus von Wagner bekommt den Deutschen Kleinkunstpreis 2026.
Autor/in: Andrea Mühlberger
Vier Jahre nach Beginn des Ukraine-Krieges setzt Russland auf Normalität auf dem internationalen Parkett:
Bei den Paralympics traten russische Athleten an, die russische Flagge war zu sehen und die russische Hymne erklang, als würde es den Krieg und die internationalen Sanktionen gegen den Aggressor nicht geben. Jetzt ist die Kunstsektor dran: Bei der Biennale in Vendig will Russland seinen Länderpavillon wieder bespielen. Doch das ist nicht der einzige Aufreger rund um das wichtigstes Kunst-Event des Jahres, das am 9. Mai eröffnet. Andrea Mühlberger im Gespräch mit Elke Buhr, Chefredakteurin des Kunstmagazins Monopol, und Jörg Heiser, Professor an der Universität der Künste Berlin über kulturellen Waffenstillstand und andere Fragwürdigkeiten.
Autor/in: Andrea Mühlberger
In der Komödie am Bayerischen Hof in München steht ein neues Stück auf dem Spielplan.
"Der Abschiedsbrief" handelt von letzten Dingen und Lebensbilanzen. In den Hauptrollen: Michaela May und Sigmar Solbach. Außerdem: "Blick.Fang.Moderne": Die aktuelle Ausstellung im Kirchnerhaus in Aschaffenburg widmet sich diesen neuen Menschenbildern zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit / Hobby-Chronisten erforschen Schicksale im Memmingen von 1630 / Tabula rasa: Galerie Josephski-Neukum schließt nach 40 Jahren / "Rausch und Zauberei" - Regisseur Manuel Schmitt über Händels Oper "Alcina" / Jazz-Nachwuchs in Burghausen: Das Trio Renner aus München
Autor/in: Christoph Leibold
Mithilfe von KI-Programmen kann man nicht nur Texte und Bilder erstellen lassen, sondern auch Songs, die täuschend echt klingen.
Was bedeutet das für Musikerinnen und Komponisten, aber auch für das Publikum? Und wer wird in Zukunft mit Musik Geld verdienen?
Autor/in: Kathrin Hasselbeck
"uns.ich.er" heißt das neue Programm von Max Uthoff.
Der Kabarettist, bekannt aus der ZDF-Fernsehsendung "Die Anstalt", erörtert darin, warum sich die einen Menschen der Jungen Union anschließen und die anderen zu Grünen gehen. Dem bayerischen Ministerpräsidenten verordnet Uthoff eine Therapie. Außerdem: "Kinoleben", ein Dokumentarfilm über Programmkinos und "Die Ratten am ETA Hoffmann Theater in Bamberg.
Autor/in: Kathrin Hasselbeck
Nicht nur Gisèle Pelicot, viele Opfer sexualisierter Gewalt haben sich schreibend mit ihren Erfahrungen auseinandergesetzt, haben - wie es oft heißt - ihr ``Schweigen gebrochen´´.
Was kann diese Auseinandersetzung leisten, für die Betroffenen selbst aber auch für die Leserschaft? Wie weit trägt die Idee einer schreibenden Traumabewältigung? Wie geht man mit dem Voyeurismus um, der in uns allen steckt? Und welche Geschichten werden noch immer zu wenig gehört? Darüber spricht die Literaturkritikerin Judith Heitkamp mit den Autor*innen Jutta Reichelt und Laura Leupi und dem Literaturwissenschaftler Jonas Nesselhauf.
Literaturempfehlungen:
Laura Leupi: "Das Alphabet der sexualisierten Gewalt", März Verlag
Jutta Reichelt: "Mein Leben war nicht, wie es war", Kröner Verlag
Virginie Despentes: "King Kong Theorie", übersetzt von Claudia Steinitz und Barbara Heber-Schärer, Kiepenheuer&Witsch
Boris Cyrulnik: "Rette dich, das Leben ruft", Ullstein
Bettina Wilpert: "Nichts was uns passiert", Verbrecher Verlag
Rosie Price: "Der rote Faden", übersetzt von Stefanie Jacobs, Rowohlt
Autor/in: Judith Heitkamp
Ein weiblicher Genius Loci, der weibliche Geist von Bayern - der soll auf dem Lichtkunstfestival Re.Light in Regensburg belebt und beschworen werden.
Wir blicken auf das Landshuter Kurzfilmfestival und die Wortspiele, das Festival für junge Literatur in München. Am Theater für die Jugend in Burghausen wird eine Neuinterpretation von Charlie Chaplins Hitler-Satire "Der große Diktator" aufgeführt.
Autor/in: Tobias Ruhland
2000 Jahre Haft drohen dem ehemaligen Istanbuler Bürgermeister Ekrem Imamoglu im Prozess, den ihm das Erdogan-Regime gerade macht - Symbol einer neuen Repressionswelle gegen die Opposition und Ausdruck eines wachsenden Autoritarismus in der Türkei.
Wir hören Geschichten von Wissenschaftlern, die das Land verlassen haben und über das Exil forschen. Und: Vor den "Wortspielen", dem Festival für junge Literatur in München, reisen wir nach Peking. Zwei Gewinner des Bayern2-Wortspiele-Preises haben dort ein Stipendium absolviert und erzählen von ihren Eindrücken.
Autor/in: Tobias Ruhland
Eine kleine Münchner Bühne, das Spagat Theater, bringt den Roman auf die Bühne.
Mit welchen Zaubertricks, das verrät Regisseurin Florentina Tautu. Außerdem ein Gespräch mit dem Filmemacher Neco Çelik, er sitzt in der Jury des 30. Filmfestivals Türkei - Deutschland in Nürnberg. Und: Die Höhepunkte aus der Nockherberg-Fastenrede von Stephan Zinner.
Autor/in: Andrea Mühlberger
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