Künste im Gespräch

Künste im Gespräch

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Künste im Gespräch episodes

  • Künstliche Intelligenz im Theater und urbanes Design
    Mensch-Maschinen-Situation im Theater ... Ein Forschungsprojekt der Zürcher Hochschule der Künste beschäftigt sich mit den Herausforderungen, die die Technologie der Bühnenkunst beschert. Und: Der niederländische Fotograf Iwan Baan dokumentiert die Städte im 21. Jahrhundert.
    Ein grosses Thema dieser Zeit ist die Künstliche Intelligenz. Auch die Künste sind damit konfrontiert. Welche künstlerischen Aufgaben bleiben dem Menschen? Wo kann der Computer menschliche Kreativität ergänzen, stützen, vielleicht aber auch gefährden? Die Zürcher Hochschule der Künste forscht mit deutschen Universitäten im Spannungsfeld von Mensch, Maschine und Theater.
    Seit zwei Jahrzehnten setzt sich der niederländische Fotograf Iwan Baan mit der Architektur, die die Städte und ihre Bewohnerinnen und Bewohner prägt, auseinander. Er gibt Auskunft über seine Motivation und seine Erkenntnisse über Städte in der ganzen Welt.
    Weitere Themen:
    - The Answering Machine: Künstliche Intelligenz im Theater
    - Iwan Baan, Fotograf von Architektur und urbanem Design
    27 min
  • Oper über eine trans Person und Oper Bern mit neuem Kinderchor
    Das Konzert und Theater St.Gallen wartet bei der Eröffnung seines frisch renovierten Hauses mit der Oper «Lili Elbe» auf und gibt Einblick in die Geschichte einer trans Person. Und die Bühnen Bern rufen einen neuen Kinderchor ins Leben, der Giacomo Puccinis «Tosca» aufführt.
    Bei der Eröffnung des frisch renovierten Hauses, des Paillard-Baus, am nächsten Sonntag rückt das Konzert und Theater St. Gallen eine aussergewöhnliche Oper ins Rampenlicht: die beim Komponisten Tobias Picker in Auftrag gegeben Oper «Lili Elbe». Sie bringt die Lebens- und Liebegeschichte der dänischen Malerin Lili Elbe auf die Bühne, einer Frau mit trans Hintergrund.
    Kinder auf der Bühne in der Opernwelt: Das ist ein neues Projekt der Bühnen Bern unter der Chorleiterin Abéllia Nordmann. Die Bühnen Bern haben einen eigenen Kinderchor ins Leben gerufen. Dieser singt nun erstmals auf der Opernbühne in der Aufführung von Giacomo Puccinis «Tosca».
    Weitere Themen:
    - Die erste abendfüllende Oper über eine trans Person: Lili Elbe
    - Neuer Kinderchor der Oper Bern
    28 min
  • 100 Jahre Disney-Filmmusik und Feminismus auf Hindi
    Eingängige Filmmusik, nicht immer politisch korrekt – das zeigt ein Blick in 100 Jahre Disney-Filmmusik. Patriarchale Unterdrückung und feministische Befreiung in Indien – das ein Blick auf das Werk der indischen Autorin Geetanjali Shree.
    Wer hat nicht Disney-Filmmusik im Ohr? Ob «Aristocats» oder «Encanto» – mancher Ohrwurm hat sich aus den 100 Jahren Disney-Filmmusik halten können und ist bis heute eine Riesenerfolg, auch wenn der eine oder andere Kassenschlager rassistische und kulturell unsensible Elemente enthält.
    Die mit dem International Booker Preis ausgezeichnete indische Schriftstellerin Geetanjali Shree lässt die Leserinnen und Leser teilhaben am Leben von Frauen in Indien. Dabei legt sie ein besonderes Augenmerk auf Frauen, denen es gelingt, sich aus patriarchalen Strukturen zu lösen.
    Weitere Themen:
    - 100 Jahre Disney-Musik
    - Geetanjali Shree: Feminismus auf Hindi
    27 min
  • Lebensschule Suzuki-Methode und Peter Probsts neuer Roman
    Ein Instrument erlernen nur durch Zuhören, Beobachten und Nachahmen. Wir beleuchten die Suzuki-Methode. Und wir tauchen ein in den dritten Band der autobiographischen Romanserie von Peter Probst.
    Der Japaner Shinichi Suzuki hat vor hundert Jahren eine neue Form des Instrumentalunterrichts erfunden: Durch Zuhören, Beobachten und Nachahmen können schon 3-Jährige ein Instrument lernen – analog zum Erwerb der Muttersprache.
    Mittlerweile ist die Suzuki-Methode auf der ganzen Welt verbreitet; doch an öffentlichen Musikschulen wird überwiegend konventionell unterrichtet. Das ändert sich nun: Ein neuer Studiengang ermöglicht erstmals die Ausbildung zur Suzuki-Lehrperson an einer Schweizer Fachhochschule.
    Mit «Ich habe Schleyer nicht entführt» fügt der Schriftsteller und Drehbuchautor Peter Probst seiner autorbiografischen Romanserie über sein Alter Ego Peter Gillitzer einen dritten Band hinzu. Peter Gillitzer, den wir schon als jugendlichen Franz-Josef-Strauss-Verehrer und persönlichen Freund Peter Gabriels kennen, schliesst sich einer anarchistischen Gruppe an und unternimmt erste Schritte in Richtung Erfüllung seines Traums, Schriftsteller zu werden. Vor allem aber geht sein drei Bände dauernder Konflikt mit seinem dominanten Vater in die entscheidende Phase: Peter Gillitzer wird volljährig.
    Weitere Themen:
    - Aufeinander hören: Die Suzuki-Methode als Lebensschule
    - Peter Probst: «Ich habe Schleyer nicht entführt»
    28 min
  • Neu entdeckt: Thomas Mann und Yves Saint Laurent
    Sie sind beide tot, keine Unbekannten und lassen sich derzeit neu entdecken: Ein Sachbuch über Thomas Manns Liebe zum Meer und eine Pariser Ausstellung über den Einfluss der Minimal Art und des Konstruktivismus auf die Kollektionen von Yves Saint Laurent.
    Im Sachbuch «Mann vom Meer: Thomas Mann und die Liebe seines Lebens» geht der Autor und Feuilleton-Chef des deutschen Wochenmagazins «Die Zeit» der Bedeutung des Meeres für den Schriftsteller Thomas Mann nach. Im Gespräch analysiert er, wie Manns Liebe zum Meer in dessen literarisches Werk eingeflossen ist. Der französische Modeschöpfer Yves Saint Laurent hat sich bei seinen Kollektionen von Kunstwerken der Minimal Art und des Konstruktivismus inspirieren lassen. Die Ausstellung «Yves Saint Laurent – Formes» in Paris ermöglicht es nun, in den Schöpfungsprozess des Designers zu blicken.
    Weitere Themen:
    - Über Thomas Manns Liebe zum Meer
    - Strenge Form und klare Linie in Yves Saint Laurents Kreationen
    28 min
  • Nachwuchsförderung in Jazz und Volksmusik
    Am heutigen SRG-weiten Tag der Musik zeigt sich einmal mehr: Die Schweizer Musikszene lebt äusserst vielfältig. Zum Beispiel in der experimentierfreudigen Volksmusik. Aber auch in der neuartigen Förderung des Jazz-Nachwuchses.
    Mehr noch als andere Musikarten leben Jazz und Volksmusik davon, dass sich Traditionen weiterentwickeln, dass der Nachwuchs beim Spielen, das Spielen nicht vergisst. Wie sich das Althergebrachte und die Innovation verbinden lassen, darum geht es heute in «Künste im Gespräch».
    Beim Generations Jazz Festival, dessen Programmchef Dominik Deuber Rivalität und Wettbewerb durch Innovation und Austausch ersetzen möchte.
    In der Volksmusik über Offenheit und Traditionsbewusstsein, die lokal wie auch hochschulmässig gefördert werden, wie Jodel-Dozentin Nadja Räss und Jodler Meinrad Koch darlegen.
    Weitere Themen:
    - Nachwuchsförderung mal anders: Jazzfestival coacht junge Bands
    - Schweizer Volksmusik ist Trend: Wie und wo sie vermittelt wird
    28 min
  • Punk gegen Putin und literarische Betrachtungen der Kinderfrage
    Wo ist eine Gegenkultur in Russland möglich? Das untersucht die deutsche Journalistin Norma Schneider anhand von Musik im Buch «Punk statt Putin». In ihrem neuen Roman «Eva» verhandelt die deutsche Autorin Verena Kessler Themen rund um Mutterschaft.
    Das Putin-Regime instrumentalisiert Kultur als nationalistisches Propaganda-Mittel. Dennoch findet die Musik ihre Wege zur Regimekritik. Wo Räume für Gegenkultur in Russland existieren, zeigt die deutsche Journalistin Norma Schneider in einem Buch auf.
    Ist es angesichts der globalen Krisen noch legitim, Nachwuchs in die Welt zu setzen? Dies fragt und erörtert die deutsche Autorin Verena Kessler in ihrem neuen Roman «Eva». Darin porträtiert sie vier Frauen in verschiedenen Lebenssituationen. Keine von ihnen ist eine glückliche Mutter.
    Weitere Themen:
    - «Punk statt Putin»: Musik gegen das russische Regime
    - Roman über die «K-Frage»: Kinder – ja oder nein?
    28 min
  • Rückblick auf das Lucerne Festival und Einladung ins Unbekannte
    Die SRF-Musikredaktion zieht eine Bilanz über das diesjährige Lucerne Festival und porträtiert die Vokalkünstlerin Saadet Türkoz, die seit 30 Jahren in der Szene der Musikimprovisation Akzente setzt.
    Am Wochenende endet das grösste Klassikfestival der Schweiz. Die SRF-Musikredaktion resümiert die diesjährigen Highlights und Überraschungen und wirft zugleich einen Blick auf die beteiligten Orchester, das Lucerne Festival Orchestra und das Lucerne Contemporary Festival Orchestra.
    Die Vokalkünstlerin Saadet Türkoz knüpft bei ihrer Musik an die kasachische Erzähltradition an. Sie arbeitet seit über 30 Jahren in der Schweizer Improvisations-Szene und hat dieses Jahr einen Schweizer Musikpreis gewonnen.
    Weitere Themen:
    - Lucerne Festival 2023 – eine Bilanz
    - Einladung ins Unbekannte: Saadet Türköz
    30 min
  • Vorzeige-Orchester und wilde schöne Mode
    Das Lucerne Festival Orchestra bekommt 2026 einen neuen Dirigenten – Anlass, einen Blick in die Geschichte und die Zukunft des Orchesters zu werfen. Kostüme für den Film und eines der ersten Prêt-à-Porter Label der Schweiz – das ist das Werk der Modedesignerin Ursula Rodel, zu sehen im Landesmuseum.
    Seit 20 Jahren gibt es das Lucerne Festival Orchestra, das 2026 einen neuen Dirigenten bekommen wird. Künste im Gespräch geht der Frage nach, wie sich das Orchester entwickelt hat, und wagt einen Blick in die Zukunft.
    Das Landesmuseum in Zürich gibt Einblick in die schönen Entwürfe und das wilde Leben der Modedesignerin Ursula Rodel, die in den 1970er-Jahren eines der ersten Prêt-à-porter-Labels der Schweiz gegründet hat.
    Weitere Themen:
    - Luzerns Vorzeige-Orchester
    - Modepionierin Ursula Rodel – zwischen Punk und Klassik
    30 min
  • Magisches Kino und vergessene Kunstwerke
    Mit dem magischen Spielfilm «Les cinq diables» lässt uns die französische Drehbuchautorin und Regisseurin Léa Mysius raffiniert in Kindheitserinnerungen eintauchen. Und im Kunstmuseums Bern sind Kunstwerke aus dem Depot sehen, die noch nie gezeigt wurden.
    Mit «Ava» von 2017 schaffte es die französische Drehbuchautorin und Regisseurin Léa Mysius in die Kritikerwoche am Filmfestival von Cannes. Sie erzählte die Geschichte einer Teenagerin, die sich ihrer drohenden Erblindung entgegenstellt. Nun geht Mysius mit «Les cinq diables» den Weg zwischen Genrekino und Innovation weiter.
    Die Kunstgeschichte wird dominiert von grossen Namen. Vergessen geht dabei, dass in Depots von Kunstmuseen Werke lagern, die noch nie gezeigt worden sind. Eine Ausstellung im Kunstmuseum Bern holt solche Oeuvres jetzt raus und stellt sie bekannten Werken gegenüber.
    Weitere Themen:
    - Magisches Kino: «Les cinq diables» von Léa Mysius
    - «Anekdoten des Schicksals»: Vergessene Kunstwerke aus dem Depot
    28 min

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«Künste im Gespräch» nimmt aktuelle Ereignisse, Publikationen und Veranstaltungen auf und ordnet sie kritisch ein.

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