Kunstpause | Podcast der JUNGEN FREUNDE der Nationalgalerie

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Kunstpause | Podcast der JUNGEN FREUNDE der Nationalgalerie episodes

  • #28 Katharina Grosse × Katharina Grosse
    Der Stoberkreis Podcast

    In unserer 28. Folge KUNSTPAUSE sprechen Felix von Boehm und Charlotte Paulus mit Katharina Grosse über ihr Werk „It Wasn’t Us“, das in einer Einzelausstellung 2020/2021 im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart zu sehen war. Die schillernden Farben des gigantischen, raumübergreifenden Werks erstreckten sich über die Historische Halle und breiteten sich kaleidoskopartig über das weitläufige Gelände hinter dem Museum bis auf die Fassaden der Rieckhallen aus. Die Ausstellung wurde durch die Freunde der Nationalgalerie ermöglicht.

    Katharina Grosse, „It Wasn’t Us“, > > > Zum Werk

    Die 1961 in Freiburg im Breisgau geborene Malerin Katharina Grosse wuchs in Bochum auf und studierte u.a. an der Düsseldorfer Kunstakademie. Katharina Grosse ist eine der international einflussreichsten Malerinnen der Gegenwart und bekannt für ihre kühnen, ortsspezifischen und farbgewaltigen Arbeiten. Seit den späten 1990er Jahren verwendet Grosse eine Sprühtechnik für ihre Malerei und überschreitet dabei Grenzen mit Farbe. Aktuell zeigt die Galerie Max Hetzler neue Werke von Katharina Grosse auf Leinwand in der Ausstellung „Spectrum without Traces“.

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    41 min
  • #27 Hans Arp × Diandra Donecker
    Der Stoberkreis Podcast

    In jeder KUNSTPAUSE sprechen wir mit einem Gast über ein Werk aus der Sammlung der Nationalgalerie!

    In dieser Folge sprechen Felix von Boehm und Charlotte Paulus mit Diandra Donecker über das Werk "Dada-Relief" von Hans Arp aus dem Jahr 1917. Die Arbeit wurde 1979 von den Freunden der Nationalgalerie aus dem Nachlass von Hannah Höch erworben.

    Der 1886 in Straßburg geborene Künstler Hans Arp gehört zu den Mitbegründern der dadaistischen Bewegung. Die Dada-Bewegung entstand 1916 in Zürich als Reaktion auf die durch den Ersten Weltkrieg ausgelösten politischen und gesellschaftlichen Umbrüche. Hans Arp schuf in dieser Zeit neben Grafiken und Gedichten auch seine ersten Holzreliefs.

    Hans Arp, "Dada-Relief", 19717 > > > Abbildung hier

    Diandra Donecker ist Kunsthistorikerin und seit 2017 im Auktionshaus Grisebach tätig, zunächst als Leiterin der Abteilung Fotografie und heute als geschäftsführende Gesellschafterin. Das Auktionshaus war gerade mit einem Gemälde von Max Beckmann in den Schlagzeilen, das mit 20 Millionen Euro teuerste jemals in Deutschland versteigerte Kunstwerk. Wir sprechen mit Diandra über das Zusammenspiel von Museen und den Kunsthandel und diskutieren über die größten Unterschiede dieser beiden so verschiedenen Welten.

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    35 min
  • #26 Franz Erhard Walter × Jonathan Meese
    Der Stoberkreis Podcast

    In unserer 26. Folge KUNSTPAUSE starten wir in neuer Besetzung ins neue Jahr. Felix von Boehm und Charlotte Paulus sprechen mit Jonathan Meese über das Werk „Standstelle und ein Schritt seitwärts, gegenüber“ von Franz Erhard Walther aus dem Jahr 1975. Die Arbeit wurde 1982 von den Freunden der Nationalgalerie erworben.

    Der 1939 in Fulda geborene Künstler Franz Erhard Walther hinterfragt seit den 1960er Jahren den traditionellen Skulpturbegriff. Seine Arbeit „Standstelle und ein Schritt seitwärts, gegenüber“ sind auf dem Boden liegende Stahlplatten und der Besucher kann sich beim Darauf-Stehen selbst als Skulptur sehen. Zu seinen Schülern gehörten neben Jonathan Meese auch Rebecca Horn, Martin Kippenberger oder Christian Jankowski.

    FRANZ ERHARD WALTHER, STANDSTELLE UND EIN SCHRITT SEITWÄRTS, GEGENÜBER, 1975 > > > Abbildung hier

    „Es geht nicht um dich, es geht um das, was du tust“ – So beschreibt Jonathan Meese seine Zeit an der Hochschule für bildende Kunst Hamburg in der Klasse bei Franz Erhard Walther. Jonathan Meese ist mit seiner provokanten Kunst einer der bekanntesten Gegenwartskünstler. Wir sprechen mit ihm über die Relevanz von Kunstakademien und wollen seinen Ruf nach der „Diktatur der Kunst“ besser verstehen.

    37 min
  • #25 David Reed × Wolfgang Flad
    Der Stoberkreis Podcast

    In unserer 25. Folge KUNSTPAUSE spricht Michael Krieger mit dem Bildhauer Wolfgang Flad. Wolfgang Flad spricht über die Arbeiten aus der Serie „Color Study“ des US-Künstlers David Reed, die 2012 bis 2015 entstanden sind und 2016 von den Freunden der Nationalgalerie erworben wurden.

    Der in Kalifornien geborene Künstler David Reed ist ein wichtiger Vertreter der abstrakten Malerei. Seine Arbeiten aus der Serie „Color Studies“ zeigen gewaltige gestische Bewegungen, die sich schlaufenartig über das gesamte Format bewegen, in leuchtenden Neonfarben gestaltet sind und irgendwo zwischen abstraktem Expressionismus und Graffiti verortet werden können. Wolfgang Flad war schon in jungen Jahren von David Reed begeistert und ist fasziniert von der Leichtigkeit und Schnelligkeit in seinen Arbeiten.

    DAVID REED, COLOR STUDY #63, 2012 > > > Abbildung hier

    "Ein unkonventioneller eigener Weg" – so beschreibt der in Berlin ansässige Bildhauer Wolfgang Flad seinen künstlerischen Ansatz. Wolfgang Flads oftmals raumgreifende Skulpturen erinnern an organische Formen aus der Natur. Michael und Wolfgang sprechen über die hochästhetischen Arbeiten aus der Werkserie von Wolfgang „dark side of the moon“, die an eine kraterübersäte Mondoberfläche erinnern und die von verspiegelten farbigen Glasplatten geschützt werden.

    28 min
  • #24 Alte Nationalgalerie × Ralph Gleis
    Der Stoberkreis Podcast

    In unserer 24. Folge KUNSTPAUSE sprechen Felix von Boehm und Michael Krieger mit Ralph Gleis, dem Direktor der Alten Nationalgalerie. Ralph Gleis ist Kunsthistoriker und leitet die Alte Nationalgalerie mit der Dependenz Friedrichswerdersche Kirche bereits seit 2018.

    Statt über ein konkretes Kunstwerk sprechen Felix und Michael mit Ralph Gleis über die Alte Nationalgalerie, die in den 1870er Jahren errichtet wurde. Die Alte Nationalgalerie als Zeitkapsel – das Museum zeigt die wichtigsten Werke des 19. Jahrhunderts aus der Sammlung der Nationalgalerie Berlin. Die bisherigen Ausstellungen wie „Wanderlust“, „Kampf um Sichtbarkeit. Künstlerinnen der Nationalgalerie“, „Dekadenz und dunkle Träume - Der belgische Symbolismus“ oder auch die Ausstellung „Paul Gauguin - Why Are You Angry?“ schlagen Brücken in die Gegenwart und greifen aktuelle gesellschaftliche Debatten auf.

    Ralph Gleis erläutert wie er Ausstellungskonzepte entwickelt und welcher Aufwand mit Neuerwerbungen für die Sammlung der Alten Nationalgalerie verbunden ist. Darüber hinaus gibt er einen Ausblick zu der im nächsten Jahr geplanten Ausstellung „Secessionen – Klimt, Stuck, Liebermann“, die die Entstehung der Secessionsbewegungen Ende des 19. Jahrhunderts in den Vordergrund rückt.

    38 min
  • #23 Max Liebermann x Pay Matthis Karstens
    Der Stoberkreis Podcast

    In unserer 23. Folge KUNSTPAUSE sprechen Felix von Boehm und Michael Krieger mit Pay Matthis Karstens – Kunsthistoriker, Galerist und Autor.

    Pay Matthis Karstens spricht über Max Liebermanns Gemälde „Blumenstauden am Gärtnerhäuschen nach Norden“ (1928), das 1997 von den Freuden der Nationalgalerie erworben wurde. Das Gemälde zeigt ein üppiges Blumenbeet in Liebermanns Garten am Wannsee. Pay betont, dass Liebermanns Gartenbilder trotz der leichtfüßigen Heiterkeit eine durchaus dunkle und ernste Seite in der Biografie Liebermanns aufzeigen. Für Pay hat das Gemälde Liebermanns aber auch einen sehr persönlichen Bezug, da er mit seinen ersten beruflichen Stationen in Berlin eng mit der Liebermann Villa verbunden ist. Unter anderem gründete er noch während seines Studiums den jungen Freundeskreis der Liebermann Villa.

    MAX LIEBERMANN, BLUMENSTAUDEN AM GÄRTNERHÄUSCHEN NACH NORDEN, 1928 > > > Abbildung hier

    "Wir machen Kunstgeschichte 'in the making'“ – so versucht Pay seine gemeinsame Arbeit mit Juerg Judin in der Galerie Judin zu umreißen. Die Galerie Judin zeichnet sich durch sorgfältig recherchierte Publikationen aus und ein Programm, in dem große Namen der Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts und eine Konzentration auf Medien wie Malerei, Zeichnung und Skulptur im Fokus stehen. Ein weiteres Projekt von Juerg Judin und Pay Matthis Karstens ist das Kleine Grosz Museum in einer ehemaligen 50er Tankstelle in Berlin. Wir erfahren wie es zu diesem spannenden Museumsprojekt kam.

    36 min
  • #22 Jenny Holzer x Kolja Reichert
    Der Stoberkreis-Podcast

    In unserer 22. Folge KUNSTPAUSE spricht Felix von Boehm mit Kolja Reichert - Kunstkritiker, Autor und Kurator für Diskurs an der Bundeskunsthalle in Bonn.

    Kolja Reichert spricht in dieser Folge über die Lichtinstallation der amerikanischen Künstlerin Jenny Holzer „Installation for the Neue Nationalgalerie“ (1977-2001), die 2001 von den Freunden der Nationalgalerie erworben wurde. Die Installation besteht aus dreizehn LED-Textbändern, die an der Kassettendecke der oberen Halle der Neuen Nationalgalerie montiert werden. Auf diesen Textbändern werden in bernsteinfarbener Schrift Jenny Holzers Texte u.a. auch kurze Aphorismen aus ihrem Werk „Truisms“, eingeblendet.

    JENNY HOLZER, INSTALLATION FOR THE NEUE NATIONALGALERIE, 1977-2001 > > > Abbildung hier

    Eine diskrete Unterwerfungsgeste von dreizehn synchron laufende Bänder, die durch die Spiegelungen nachts ins Unendliche verlängert werden – so beschreibt Kolja Reichert die Installation von Jenny Holzer. An der Arbeit fasziniert ihn, dass sich Jenny Holzer eine Technik angeeignet hat, der sich eher autoritäre Konzerne oder große Marken bedienen.

    Kolja verfolgt einen antielitären Kunstbegriff und klärt in seinem aktuellen Buch „Kann ich das auch? 50 Fragen an die Kunst“ beispielsweise die Frage, wozu Kunst eigentlich gut ist. Kolja beschreibt, dass sein Buch aus einer aktuellen Sorge entstanden ist, da er zeigen möchte, dass die „geduldige Auseinandersetzung mit der Kunst die eigene Souveränität steigert statt sie zu bedrohen“ und dass die Kunst Freiheit verleihen kann.

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    29 min
  • #21 Hans Ticha x Michael Michalsky
    Der Stoberkreis Podcast

    In unserer 21. Folge KUNSTPAUSE spricht Michael Krieger mit Michael Michalsky, einem der erfolgreichsten deutschen Modeschöpfer und Designer.

    Gemeinsam wird das Werk von Hans Ticha "Deutsches Ballett" von 1984 betrachtet, das 2014 von den Freunden der Nationalgalerie angekauft wurde. Das Gemälde zeigt drei gesichtslose Soldaten der nationalen Volksarmee, die im Gleichschritt marschieren. Hans Ticha, der als einziger Pop-Art-Künstler der DDR gilt, verdiente in der DDR seinen Lebensunterhalt als Werbegrafiker und Buchillustrator. Sein politisches Werk, das erst nach dem Ende der DDR öffentlich wurde, hielt er zu DDR-Zeiten unter Verschluss.

    HANS TICHA, Deutsches Ballett, 1984 > > > Abbildung hier

    Michalsky erklärt, warum er das Gemälde von Hans Ticha ausgewählt hat und dass das Motiv für ihn aktueller nicht sein könnte. Wir erfahren, dass er ein großer Pop-Art-Fan ist und warum die Kunst, die er privat sammelt, immer schwarz-weiß sein muss. Darüber hinaus beschreibt Michalsky, welchen Stellenwert Kunst bei seinen Modeschöpfungen hat.

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    33 min
  • #20 Max Liebermann x Tom Schilling
    Der Stoberkreis Podcast

    In unserer 20. Folge spricht Felix von Boehm mit dem Schauspieler und Musiker Tom Schilling.

    In der Alten Nationalgalerie betrachten beide das Werk „Landhaus in Hilversum“ von Max Liebermann von 1901. Das Gemälde kam 1917 als Geschenk des Berliner Unternehmers und Mäzens Eduard Arnhold in die Sammlung der Nationalgalerie und zeigt ein weißes großbürgerliches Landhaus inmitten eines parkähnlichen, üppig grünen Gartens. Aktuell wird es in der kleinen Ausstellung „Mein Liebermann. Eine Hommage“ anlässlich des 175. Geburtstags des Künstlers präsentiert.

    MAX LIEBERMANN, Landhaus in Hilversum, 1901 > > > Abbildung hier

    Tom Schilling erklärt, warum er eine besondere Beziehung zu den Gemälden Liebermanns hat: Liebermanns Werke aus der Alten Nationalgalerie haben ihn in seiner Jugendzeit begleitet als er selbst viel gemalt und gezeichnet hat. Schilling ist besonders fasziniert von der Atmosphäre und der Lichtstimmung in Liebermanns Gemälde.

    In dem Gespräch reflektiert Schilling über menschliche Sehnsüchte und den Garten als Rückzugsort. Wir erfahren darüber hinaus, wie er die eigene künstlerische Arbeit als Musiker und als Schauspieler empfindet und wie er sich auf die Figur des Malers im Film „Werk ohne Autor“ vorbereitet hat.

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    17 min
  • #19 Hamburger Bahnhof x Sam Bardaouil & Till Fellrath
    Der Stoberkreis Podcast

    In unserer 19. Folge KUNSTPAUSE sprechen Felix von Boehm und Michael Krieger mit Sam Bardaouil und Till Fellrath, den beiden neuen Direktoren des Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin. Sam Bardaouil und Till Fellrath sind dieses Jahr Kuratoren der Lyon Biennale und des französischen Pavillons auf der Biennale Venedig. Zuletzt waren sie Assoziierte Kuratoren am Martin-Gropius-Bau, arbeiten als Team bereits seit mehr als 12 Jahren zusammen und sind bestens in der internationalen Kunstszene vernetzt. Der Hamburger Bahnhof ist dieses Jahr neben anderen Standorten in Berlin auch Austragungsort der Berlin Biennale.

    Statt über ein Kunstwerk sprechen Sam Bardaouil und Till Fellrath in der 19. KUNSTPAUSE über den in den 1840er Jahren errichteten Hamburger Bahnhof. Dieser verband früher tatsächlich Berlin und Hamburg per Eisenbahn. Als der gegenüberliegende Lehrter Bahnhof - der heutige Hauptbahnhof - die Reiseverbindung nach Hamburg übernahm, wurde der Hamburger Bahnhof zum Güterbahnhof. Aber bereits 1904 wurde der klassizistische Kopfbahnhof als Museum genutzt. Damals beherbergte dieser das Verkehrs- und Baumuseum, dem Vorläufer des heutigen Technikmuseums. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, folgte nach jahrzehntelangem Leerstand 1996 die Neueröffnung als Museum für Gegenwart.

    Sam Bardaouil und Till Fellrath sprechen ausführlich über ihre Ideen und Pläne für den Hamburger Bahnhof. Sie wollen die Geschichte des früheren Bahnhofsgebäudes stärker thematisieren und sich intensiv mit der Kunstszene in Berlin verzahnen. Einen Auftakt bildet die Einladung der Berlin Biennale zur Bespielung der Rieckhallen im Hamburger Bahnhof.

    In jeder KUNSTPAUSE sprechen wir mit einem Gast über ein Werk aus der Sammlung der Nationalgalerie!

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    38 min

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In jeder KUNSTPAUSE sprechen wir mit einem Gast über ein Werk aus der Sammlung der Nationalgalerie, das dieser selbst ausgewählt hat. Ausgehend von der jeweiligen Arbeit entwickeln sich spannende…

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