
Sign up to save your podcasts
Or


Vor rund 100 Jahren entdeckte der Zoologe Karl von Frisch, wie Bienen miteinander kommunizieren. Hat eine Feldbiene einen wichtigen Futterplatz entdeckt, so teilt sie im Bienenstock über einen Schwänzeltanz den anderen Bienen mit, wo dieser Futterplatz in der Natur zu finden ist. Mit ihrer tanzenden Kommunikation erfahren die anderen die Richtung und die Entfernung. Wenn Tiere also miteinander kommunizieren, geschieht das häufig über ihre Körpersprache. Aber auch Laute können Hinweise sein wie »Achtung Gefahr« oder »In diese Richtung«.
Auch uns Menschen hat Gott zur Kommunikation befähigt. Handzeichen, Blickkontakt, Laute, Gestik und Mimik – solche Fähigkeiten gehören auch dazu. Aber die Befähigung zur Sprachentwicklung übersteigt das bei Weitem. In Worte lässt sich letztlich alles fassen und darlegen. Darum hat auch Gott von Anfang an in Worten gesprochen, die dann niedergeschrieben und schließlich in einem dicken Buch zusammengefasst wurden. Dabei will Gott aber nicht nur zu uns reden, sondern auch, dass wir mit ihm reden.
Wie kommunizieren wir Menschen mit Gott? Sagen wir am Abend nur ein auswendig gelerntes Gebet auf und denken im Stillen, dass es für Gott reichen muss? Unser Tagesvers beschreibt das Beten einer Frau in biblischer Zeit. Rivalität innerhalb ihrer Familie und Kinderlosigkeit machen ihr zu schaffen. Und so betet sie. Ihre intimsten Sorgen breitet sie vor Gott aus. Dabei ist sie mit Gott ganz allein, auch wenn der Priester Eli sie dabei beobachtet. Er hält sie für betrunken, doch Gott hört das Gebet der Weinenden und Verzweifelten. Der Allerhöchste sieht das besorgte Herz. Auch wenn es sprachlich unvollkommen ist – Gott vernimmt das menschliche Schluchzen, das wir an ihn richten.
Stefan TaubeDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Einen Tag nach der Beerdigung meiner Mutter frühstückten wir als Familie bei meinem Vater. Er griff nach seiner Bibel und las einen Vers vor, der ihn innerlich bewegte. Diesen Vers hatte ihm ein Freund als Trostwort geschickt. »Du [Gott], hast mein Elend angesehen. Du hast auf die Nöte meiner Seele geachtet.« Ich staunte. Hier war ein mitfühlender Freund, der wusste, wie es meinem Vater ging und was ihm in seinem Leid helfen könnte.
Auf vielen Beileidskarten beschreiben Trostworte das Leben nach dem Tod und die Erlösung des Verstorbenen. Das ist auch richtig so und tröstend. Aber was meinen Vater in diesem Moment am meisten tröstete, war echtes Mitgefühl von jemand, der die Not und Traurigkeit seiner Seele kannte. Dieses Mitgefühl hatte mein Vater bei seinem Freund gefunden. Und dieser wiederum verwies ihn auf Gott: »Gott hat dein Elend gesehen. Er hat echtes Mitgefühl mit dir!«
Wahrscheinlich kennen Sie das auch, dass Sie in schlimmen Stunden jegliches Mitgefühl von Mitmenschen vermissen. Manchmal kann man ihnen das auch gar nicht übel nehmen, weil sie die gleiche Not noch nie erlebt haben. Sie können gar nicht nachempfinden, wie es uns wirklich geht. Aber wussten Sie, dass Gott jederzeit mit Ihnen mitfühlen kann? – Ja, Gott kennt jede Not unserer Seele. Mehr noch, er hat unsere Nöte persönlich erlebt. Als der Sohn Gottes, Jesus Christus, auf der Erde lebte, weinte er Tränen und hatte Schmerzen. Er wurde missverstanden, verspottet, hintergangen und geschlagen. Er war einsam. Er litt Hunger. Er hatte Angst. Und auch er sehnte sich nach echtem Mitleid. Daher kann er uns verstehen. Und genau deshalb sollten wir mit allen unseren Nöten zu Gott gehen. Denn bei ihm finden wir echtes Mitgefühl.
Paul WiensDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Heute möchte ich uns eine Person vor Augen stellen, die für uns als Familie ein großes Vorbild ist: Es ist eine einfache, unbekannte Frau. Sie wohnt seit vielen Jahren in einem Altenheim in Velbert bei Wuppertal. Ich nenne Sie hier mal Frau Neveling. Sie ist ledig. Im November 2021 wurde sie 97 Jahre alt.
Was ist an Frau Neveling so außergewöhnlich? Während viele alte Menschen sich nur um sich selbst drehen und ihren Ruhestand vor dem Fernseher verbringen, haben die Tage bei dieser Frau einen ganz anderen Inhalt. Tagsüber ist sie oft nicht erreichbar. Sie besucht andere einsame Heimbewohner erzählt ihnen von Jesus Christus, an den sie glaubt. Außerhalb des Hauses verteilt sie Traktate in der Innenstadt und in einem Park. Sie versucht auch dort, mit Menschen über diesen Jesus ins Gespräch zu kommen. Ansonsten ist sie extrem dankbar für das kleine Zimmer, das sie bewohnen darf, dankbar für das freundliche Personal und den schönen Lebensabend.
Wie wurde Frau Neveling zu einem solchen Menschen? Sie erzählte uns mehrfach, dass sie traurig sei, erst mit 51 Jahren zum Glauben an den Herrn Jesus gekommen zu sein! Seitdem wurde alles gut in ihrer Biografie. Ihr Leben bekam ein Ziel, einen Inhalt. Ihr Herz ist von Jesus Christus erfüllt, und ihr Mund geht davon über, wen sie gefunden hat und wie glücklich sie durch diesen Jesus geworden ist. Das kann und will sie nicht verschweigen!
Im Frühjahr 2021 gab es in diesem Seniorenheim einen Corona-Ausbruch. Ca. 40 Bewohner starben. Frau Neveling war ein paar Wochen krank. Aber sie wurde wieder gesund. – Wir waren uns einig: Dann hat der Herr noch etwas mit ihr vor! Und so erzählt sie seit ihrer Genesung nun weiter anderen von Jesus Christus.
Martin ReitzDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Haben Sie auch schon mal einen Geldbetrag von 1 000 000 000 in den Händen gehabt? – Mein Freund hat so einen Geldschein. Leider sind es nur Mark und nicht Euro. Der Schein ist aus der Inflation, die vor 100 Jahren im Jahre 1923 ihren Höhepunkt erreicht hatte. Weil der Geldwert so schnell verfiel, wurde der ursprünglich gedruckte Wert von »Eintausend Mark« einfach mit »Eine Milliarde Mark« überdruckt. Aber auch dieser Wert wurde bald überholt und schließlich waren Scheine mit 100 Billionen Mark im Umlauf.
Auch heute haben Menschen wieder Angst vor einer Geldentwertung. Nach der Euroumstellung, den Euro-Rettungsschirmen und dem Lieferkettenproblem in der Coronazeit haben die Preise für den Lebensunterhalt stark angezogen und klettern immer mehr in die Höhe. Viele Sparer haben Angst vor der Blase einer künstlichen Geldvermehrung, die immer größer wird, bis sie schließlich platzt.
Die Frage »Wie lege ich mein Geld sicher an?« beschäftigte Menschen schon immer. Jesus Christus rät: »Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo die Motten und der Rost sie fressen, und wo die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel« (Matthäus 6,19-20). Wer sein (von Gott anvertrautes) Geld für Gottes Interessen und z. B. die Errettung von Menschen vor dem ewigen Tod einsetzt, wird »hundertfältig empfangen« (Matthäus 19,29). Gott braucht zwar nicht unser Geld, aber der Herr Jesus weiß, »wie wir ticken«: »Wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein« (Matthäus 6,21). Er, der als Sohn Gottes auf die Erde kam, um für uns zu sterben, möchte unser Herz gewinnen, dass wir Gott lieben, Vergebung unserer Sünden empfangen und »das ewige Leben erben« (Matthäus 19,29).
Thomas PommerDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Das hört sich gar nicht so gesund an – und ist es auch nicht. Zwischen Meer und Land entstehen an flachen Küsten Salzwiesen, die bei jeder Flut erneut mit Salzwasser überschwemmt werden. Wie jede andere Wiese erwachen sie im Frühjahr zum Leben. Dann sind Strandgrasnelken, Strandflieder und Queller da zu sehen, die trotz des eigentlich schädlichen Salzes in die Höhe schießen und zum Teil ansehnlich die Landschaft verschönern. Sie bieten einen dezenten, aber durchaus bereichernden Anblick.
Während der Strandflieder das Salz über Drüsen ausscheiden kann, gelingt das beim Queller nicht. Eine gewisse Zeit kann er damit leben, aber im Herbst ist die Salzkonzentration so hoch, dass die Pflanze abstirbt und sich dabei erst gelb und dann rot färbt. So setzt sie bei ihrem Vergehen im Herbst wenigstens noch einen farblichen Akzent, bevor im nächsten Frühjahr dank des zuvor noch ausgestreuten Samens der Zyklus des Werdens und Vergehens von Neuem beginnt.
Welch ein treffendes Bild für uns Menschen, die doch trotz ihres eigentlich erstaunlichen Bauplans und ihres schönen Anblicks so sehr vom Gift der Sünde beeinträchtigt sind, dass ihr prachtvoll und genial vom Schöpfer angelegtes Dasein letztlich im Vergehen, im Tod, endet. Im Gegensatz zu den Pflanzen empfindet der Mensch zutiefst, wie wenig dieses Ende seinem eigentlich zugedachten Zweck entspricht. Doch die gute Nachricht ist: Jesus Christus hat durch sein Sterben für uns den Stachel des Todes, die Sünde, weggenommen und sie ihrer Kraft beraubt. Für alle, die an ihn glauben, wird er zum Retter, indem er ihnen ewiges Leben schenkt. Statt Salzwasser bietet er ihnen lebendiges Wasser, das ins ewige Leben quillt (vgl. Johannes 4,14).
Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Judas und Petrus hatten eine ganze Menge gemeinsam. Sie waren beide unter den zwölf Menschen, die Jesus Christus sich zu seinen engsten Begleitern und Gesandten ausgewählt hatte. Sie verbrachten beide etwa drei Jahre mit Jesus. Sie wurden beide von ihm ausgesandt, um Menschen von Jesus zu erzählen, in seinem Namen Krankheiten zu heilen, böse Geister zu vertreiben, usw. Vielleicht gehörten sie gemeinsam zu einem der Zweierteams, die Jesus losschickte.
Nach außen war zwischen beiden kein Unterschied zu erkennen. Auch in ihrem Inneren hatten sie eine wesentliche Gemeinsamkeit: Sie wiesen beide eine bestimmte, große Schwäche auf. Bei Petrus war es, dass er mehr von sich hielt, als er halten konnte. Bei Judas war es das Geld. Beide Schwachpunkte waren nicht ohne Weiteres erkennbar. Doch irgendwann brachen diese Schwächen bei beiden hervor und führten dazu, dass sie als jahrelange Nachfolger von Jesus versagten. Judas wegen des Geldes, Petrus aus Feigheit. Schließlich erkannten beide ihre Fehler und zeigten Reue.
Und doch gibt es, vom Ende ihres Lebens betrachtet, einen ganz erheblichen Unterschied: Judas endet in Verzweiflung und nimmt sich das Leben. Petrus gerät auch in Verzweiflung, sodass er bittere Tränen über sein Versagen weint. Und doch verhält er sich anders. Während Judas mit seinem Versagen Jesus fernbleibt, hält Petrus an diesem Jesus fest. Er offenbart Jesus sein Versagen, er bekennt ihm seine innere Schwachheit und erlebt, dass Jesus ihm vergibt. Jedem von uns bleiben nur diese beiden Wege: Entweder allein bleiben mit unserer Verlorenheit und das Leben verlieren – oder uns mit unserer ganzen Verlorenheit offen Jesus anvertrauen und ewiges Leben gewinnen.
Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Als Kasachstans Präsident Tokajew mit Waffengewalt gegen Demonstranten vorging und Unruhen blutig niederschlagen ließ, fand ich in unserer Tageszeitung eine interessante Karikatur. Tokajew wurde in drei Bildern an einem Rednerpult dargestellt. Über dem ersten Bild stand: »Ich liebe mein Volk!« Über dem zweiten stand: »Wenn es mich nicht gleichermaßen liebt …« und über dem dritten, auf dem er mit erhobenem Zeigefinger und grimmiger Miene dargestellt war, stand: »… lasse ich es erschießen!«
Beim Betrachten der Karikatur kam mir der Gedanke, dass viele Menschen auch so von Gott denken. Sie haben den Eindruck, dass Gott uns sagt, dass er uns liebt, aber gleichzeitig vermittelt er uns: Wenn wir nicht gehorsam sind, kommen wir in die Hölle. Nun ist es tatsächlich so, dass wir in der Bibel viele Aussagen finden, die von Gericht und Strafe sprechen. Gott ist ein heiliger und gerechter Gott, der Sünde Sünde nennt und sie nicht duldet bis hin zu der Feststellung: »Der Lohn der Sünde ist der Tod« (Römer 6,23). Allerdings hat dieser Vers noch eine Fortsetzung: »... die Gnadengabe Gottes aber ist ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.«
Hier eröffnet sich nun der große Unterschied zwischen einem Gewaltherrscher und dem großen Gott. Gott ist ein gnädiger und barmherziger Gott. Er liebt die Menschen aus dem tiefsten Grund seines Wesens. Er will nicht den Tod des Sünders, sondern dass er sich bekehrt und lebt. Dafür hat Jesus stellvertretend für uns das Gericht Gottes auf sich genommen und unsere Schuld getilgt. Gott wendet sich uns zu und lässt uns wissen, dass die Frage unserer Schuld geklärt ist. Er lädt uns voller Liebe ein, zu ihm zu kommen und mit ihm zu leben. Wir brauchen das nur noch voll Vertrauen annehmen.
Bernhard VolkmannDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Tim Bendzko, ein bekannter Deutsch-Pop-Musiker, stürmte 2019 mit seinem Song »Hoch« die Charts. Das Lied ist ein Ohrwurm, der im Gedächtnis bleibt: »Immer weiter hoch hinaus …«
Bendzko singt, dass er sich selbst in vielerlei Hinsicht kasteit, um möglichst »hoch hinaus« zu kommen. Er drückt aus, was Tausende denken. Mich eingeschlossen. Doch wohin wollen wir eigentlich? Sind Erfolg, Anerkennung und Macht wirklich erstrebenswerte »Höhen«? Und was werden wir finden, wenn wir oben sind?
Oft ist unser Streben nach »mehr« doch nur ein Zeichen von Unzufriedenheit mit den aktuellen Lebensumständen und unserer Mittelmäßigkeit. Gibt es nicht immer einen, der es besser hat und der besser ist als wir? Um etwas Besonderes zu sein, ist Bendzko bereit, große Opfer zu bringen. Er singt in einer Liedzeile: »Kann das nächste Level nicht erwarten, auch wenn ich dann wieder keinen Schlaf krieg.« Das »hoch hinaus« mag nach Freiheit klingen, aber bei genauerem Hinhören wird deutlich, dass es Gefangenschaft bedeutet.
Dabei gibt es einen, der verspricht, uns auf »Höhen« zu führen, ohne dass wir uns selbst kasteien müssen. Jemanden, der ein »Ja« zu unserer »Mittelmäßigkeit« gefunden hat, vor dem wir uns nicht erst beweisen müssen.
Dieser Jemand ist Gott. Er kann unser Streben nach Glück, nach dem »hoch hinaus« verstehen. Dieses Streben kommt aus einem ungestillten Seelendurst. Unsere Seele ist auf Ewigkeit angelegt – sie verlangt danach, ewig mit dem Höchsten, mit Gott verbunden zu sein. Nur dann wird der Durst unserer Seele gestillt werden. Haben Sie das schon erlebt?
Rudi LöwenDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Die Naturwissenschaft hat im Laufe der Jahrhunderte große Fortschritte erzielt und ist doch immer wieder an ihre Grenzen gestoßen. Obwohl der Mensch sich gerne seiner Fähigkeiten und seines Wissens rühmt, weiß er letztlich doch wenig. Er kann weder die Natur beeinflussen (»den Weg des Windes«) noch das Entstehen neuen Lebens im Körper einer Frau vollständig nachvollziehen. Wir alle, auch die Klügsten unter uns, sind in unserem Wissen mehr oder weniger beschränkt.
Das gilt erst recht in Bezug auf das Werk Gottes, das wir nur ansatzweise erkennen und niemals ganz verstehen. Durch Glauben kann man wissen, dass Gott die Welten durch seine Hand gemacht hat (Hebräer 11,3), und in jedem kleinsten Lebewesen kann man ein Wunder Gottes sehen. Der menschliche Körper ist so komplex, dass es unmöglich ist, ihn nachzubilden. Unsere Haut zum Beispiel ist ein absolutes Wunderwerk Gottes. Sie ist das vielseitigste Organ des menschlichen Körpers. Sie schützt, atmet, ist robust, kann Feuchtigkeit aufnehmen und nach Sekunden wieder trocken sein. Man kann nur staunen über Gottes Genialität und sein hochkomplexes Schöpfungswerk.
Über die Schöpfung der Natur und den menschlichen Körper hinaus geht aber das Werk der Erlösung, das Gott ebenso geplant, in Gang gesetzt hat und noch vollenden wird: In seinem geliebten Sohn begnadigt Gott Sünder mittels eines einfachen und schlichten Glaubens an Jesus Christus. Durch diesen Glauben wird der Mensch mit Gott versöhnt und kann mit seinem übermächtigen Schöpfer kommunizieren. Dann ist der Weg gebahnt, den Zweck zu erfüllen, zu dem der Mensch letztlich geschaffen wurde, nämlich seinen Schöpfer zu preisen und ihn anzubeten. Wahre Naturwissenschaft ist solche, die den Menschen zu diesem Ziel führen will.
Axel SchneiderDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Im 17. und im 18. Jahrhundert machten sich Männer auf die gefährliche Reise, um Wale zu fangen. Zwei bis vier Jahre waren sie unterwegs, um das kostbare Walrat zu gewinnen. Es ist eine wachsartige, fettige Masse, die man für Öllampen nutzte, oder um Kerzen herzustellen, zur damaligen Zeit ein sehr kostbares Produkt. Der Wohlstand der Seeleute hing von ihrem Fang ab, den sie erzielen konnten.
In der Bibel lesen wir von dem Apostel Paulus, der sich auch auf die Reise machte. Er sah viele verschiedene Länder und Kulturen. Auch seine Unternehmungen waren nicht ungefährlich. Er wurde geschlagen, er saß im Gefängnis, man wollte ihn umbringen, er erlebte Schiffbruch und wurde sogar von einer giftigen Schlange gebissen. Paulusʼ Leben war geprägt von Schwierigkeiten und Risiken. Aber wozu? Was war seine Motivation? Er tat das alles nicht für Reichtum und Wohlstand wie die Seeleute, sondern um Menschen für Jesus zu gewinnen, ohne den sie doch verloren waren. Von ihm hatte er den Auftrag erhalten, seinen Namen unter den Nationen, sogar vor Königen und Herrschern, bekannt zu machen (Apostelgeschichte 9,15). Paulus handelte nicht aus Zwang oder um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, er war beseelt davon, seinem Herrn zu dienen, selbst wenn es ihm das Leben kosten würde. Die Seeleute waren von vergänglichen Dingen angetrieben. Paulus war bereit, für einen ewigen Namen zu sterben, um dafür das Höchste zu gewinnen: ewiges Leben bei Gott.
Ist Paulusʼ Leben nur eine spannende Geschichte, oder ist es ein Vorbild für uns heute? Auch heute macht eine Beziehung zu Jesus den Unterschied. Nur mit ihm haben wir eine Perspektive für die Ewigkeit. Und die wünschen wir dann auch anderen und können dazu beitragen, dass sie das ewige Leben gewinnen.
Theo SchelenbergDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
From the publisher's feed
»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…
Ranked by our users in the last 21 days

107 Listeners

251 Listeners

40 Listeners

50 Listeners

30 Listeners

15 Listeners

2 Listeners

2 Listeners

8 Listeners

18 Listeners

94 Listeners

29 Listeners

0 Listeners

5 Listeners

11 Listeners