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»Es gibt keine medizinische Erklärung dafür«, sagte die Ärztin ganz sachlich. Wir waren bereits in der dritten Klinik innerhalb von sechs Monaten. Hier teilte man uns mit, dass unsere Tochter hören könne. Erst einmal nichts Außergewöhnliches, aber man muss die Vorgeschichte bedenken: Geboren mit nur einem gesunden Ohr, teilten uns die Ärzte früh mit, dass unsere Tochter wohl kaum bis gar nicht hören kann: Das rechte Ohr fehlgebildet, der äußere Gehörgang fehlte vollständig, das linke war zwar ausgebildet, aber als schwerhörig eingestuft. »Sie wird Hörgeräte benötigen, auf beiden Seiten«, so die Aussage der Experten. Wir beobachteten unsere Tochter die nächsten Monate genau und hofften, dass sie doch besser hören könne, als behauptet wurde. Also suchten wir weitere Spezialkliniken auf. Die zweite Klinik bestätigte, dass wohl doch etwas Hörvermögen auf dem linken Ohr da wäre. Aber das konnte ja nicht sein, da nach der Geburt die Schwerhörigkeit festgestellt wurde. So fuhren wir zur dritten Klinik. Nach langen und ausgiebigen Tests teilte uns die Ärztin mit: »Ihre Tochter kann links einwandfrei hören!« Wie war das möglich?! Es gab keine medizinische Erklärung dafür, es war unlogisch. Es konnte einfach nicht sein. Die Tests zu Beginn waren umfangreich und deutlich, die Tests zum Schluss auch. Irrtum ausgeschlossen. Irgendwo dazwischen muss es geschehen sein – das Wunder!
In der Bibel lesen wir von Jesus, der von den Menschen geachtet wurde, weil er viele Wunder tat. Er machte Blinde sehend und Lahme gehend. Das gibt es heute nicht mehr. Oder doch? Die Ärzte und Experten können unserer kleinen Familie nicht erklären, wie das Hörvermögen unserer Tochter zustande gekommen ist. Aber die Bibel erklärt es uns ganz deutlich.
Tim PetkauDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Seoul im Herbst 1988: Die 24. Olympischen Sommerspiele beginnen. 8391 Sportler aus 159 Ländern ringen um olympisches Gold. Jeder verfolgt seinen Traum, wenigstens einmal ganz oben auf dem Treppchen zu stehen, einmal diesen einen perfekten Moment zu erleben, in dem sich beweist, dass sich das jahrelange Training wirklich auszahlt. Ein Song, der diese Sehnsucht vielleicht am besten ausdrückte, war Whitney Houstons Lied »One Moment in time«. Darin singt sie (frei übersetzt): »Gib mir einen Moment in meinem Leben, wenn ich mit dem Schicksal laufe. Dann, in diesem einen Moment, werde ich die Ewigkeit fühlen.« Doch auch der Ruhm eines Olympiasieges verblasst schnell. Und die tiefe Sehnsucht des Menschen nach dem einen entscheidenden Augenblick der Bedeutung, ja, der Unsterblichkeit, wird dadurch nicht dauerhaft gestillt.
Die Bibel kennt tatsächlich diesen perfekten Moment, der unsere Sehnsucht nach Ewigkeit wirklich zu stillen vermag. Im Griechischen mit kairos bezeichnet, beschreibt er den »rechten Zeitpunkt«, die »günstige Zeit«, den »Augenblick« oder die »besondere Gelegenheit«. Dieses Wort kommt im Neuen Testament besonders dann vor, wenn es um ein punktuelles Ereignis, eine »Entscheidungszeit« geht. Von diesem entscheidenden Moment spricht der Tagesvers. Hier geht es um Heil. Damit ist nichts weniger gemeint als Vergebung aller Schuld und Frieden mit Gott. Dieses Heil gilt nicht nur für einen kurzen Moment, sondern für die Ewigkeit. Der hier angesprochene Tag des Heils verspricht wirklich Unsterblichkeit. Um diese zu ergreifen, darf ich aber den entscheidenden Moment nicht verpassen. Und dieser hochwillkommene Moment, diese Entscheidungszeit ist jetzt!
Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Unsere Freunde leben im idyllischen Mecklenburg. Ich erinnere mich gerne an unsere Übernachtungen auf ihrem landwirtschaftlichen Hof. Unter unserem Fenster befand sich der Hühnerhof. In aller Frühe ertönte jeden Morgen ein lautes »Kikeriki! Kikeriki!« Damals sagte ich meinen Kindern nicht ganz ernsthaft: »Lasst euch nicht stören. Der Hahn ruft nur: ›Schlaf weiter! Schlaf weiter!‹« Das taten wir dann auch. Schließlich hatten wir ja Ferien.
Petrus hörte damals auch einen Hahnenschrei, der ihn aber richtig wachrüttelte. Er hatte gerade dreimal seinen besten Freund verleugnet und beteuert, Jesus nicht zu kennen. Dabei hatte er kurz vorher noch vollmundig beteuert, das würde ihm niemals passieren. Und dann traf ihn Jesu Blick, der Hahn krähte, und Petrus bereute bitterlich weinend sein Versagen.
Manchmal gibt es auch in unserem Leben so einen aufrüttelnden »Hahnenschrei Gottes«. Das kann ein Unfall sein, den man knapp überlebt, ein Insolvenzverfahren, eine zerrüttete Ehe oder eine schwere Krankheit. Manchmal ist es die Warnung eines Freundes, die unser Versagen aufdeckt, oder ein Bibelwort, das unser Gewissen trifft. Was tun wir bei so einem Hahnenschrei? Schlafen wir einfach weiter? Tun wir lächelnd so, als würde uns das gar nicht betreffen, und leben einfach weiter wie bisher?
Nehmen wir uns lieber Petrus zum Vorbild. Haben Sie schon einmal wie er vor Gott geweint, weil Sie Ihre Fehler eingesehen haben? Haben Sie ihm von Ihrer Schuld und Ihrer Not erzählt? Eins ist ganz sicher: Gott möchte uns nur zu unserem Besten wachrütteln! Daher sollten wir nicht weiterschlafen, sondern unbedingt auf seinen Weckruf reagieren.
Paul WiensDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Die damals zweijährige Sadako Sasaki überlebte 1945 den Atombombenabwurf über Hiroschima. Zehn Jahre später erkrankte sie an Leukämie – als Folge der Verstrahlung. Im Krankenhaus fing das zwölfjährige Mädchen an, hunderte Origami-Kraniche zu falten, denn der Kranich gilt in Japan auch als Symbol des Friedens. Durch die Medien wurde Sadakos Geschichte bekannt, und so wurden Origami-Kraniche weltweit zum Zeichen des Weltfriedens.
Für den Weltfriedenskongress in Paris 1949 gestaltete der berühmte Künstler Picasso das Zeichen der Friedenstaube, die im Schnabel einen Olivenzweig trägt. Es soll an die biblische Geschichte von Noah in der Arche erinnern. Durch die zurückkommende Taube bekam Noah Hoffnung. Über 700 Jahre, bevor Jesus Christus auf die Welt kam, lebte der Prophet Jesaja. Dieser prophezeite, dass eines Tages der Friedefürst geboren werden sollte (Jesaja 9,5). Als Jesus geboren wurde, hörten die Hirten von seiner Geburt. Die Nachricht, die den Hirten überbracht wurde, lautete, dass es durch jenes Kind Frieden auf Erden geben wird (Lukas 2,14). Das Symbol für den Frieden, den Jesus Christus in die Welt gebracht hat, ist kein Origami-Kranich oder eine Taube mit einem Olivenzweig im Schnabel, sondern ein Kreuz! Die Kreuzigung war eine abscheuliche Foltermaschinerie der Römer, die den Menschen auf grausamste Art verenden ließ.
Wieso ein Foltersymbol benutzen, um auf den Friedensbringer hinzuweisen? Das Kreuz soll uns daran erinnern, dass erst durch den Tod von Jesus Frieden mit Gott möglich ist. Christen haben die Hoffnung, dass bald, in naher Zukunft, der Mann des Friedens, Jesus Christus, wiederkommen wird, um den Frieden auf dieser Welt endlich herzustellen. Und nur er wird das fertigbringen!
Tony KellerDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Eine Mutter fragt ihren Sohn: »Wie viel Geld hast du in deinem Sparschwein schon angespart?« Der Junge öffnete das Sparschwein und zählt sein Erspartes. »70 Euro, Mama«, sagte er. Darauf antwortete seine Mutter: »Zähl noch mal nach.« Er zählt nochmals ganz genau nach, damit er keinen Fehler reinbringt, und sagt wieder: »70 Euro, Mama.« Seine Mutter daraufhin erneut: »Du hast aber doch nur 60 Euro.« Der Junge sagt: »Ich hörte heute Morgen ganz genau, wie Papa zu dir sagte: ›Heute Abend gebe ich dem Jungen 10 Euro.‹ Und wenn Papa das sagt, dann stimmt es auch. Auf sein Wort kann ich mich verlassen.«
Wenn nur alle Kinder das von ihren Vätern und Müttern behaupten könnten, wäre das schön. Doch leider machen Kinder oftmals genau die gegenteilige Erfahrung. Ihnen wird etwas versprochen, um sie ruhig- oder zufriedenzustellen, aber wirklich ernst gemeint war es nicht. Durch solche Dinge geht wertvolles Vertrauen verloren.
Es gibt aber einen Vater, der alle seine Zusagen hält. Auf ihn können wir uns 100 % verlassen. Bei ihm gibt es kein »Tut mir leid, habe ich vergessen« oder »Es war nicht so gemeint«. Nein, er macht keine leeren Versprechungen. Wenn er dem, der ihm vertraut, Hilfe, Trost, Geborgenheit, Vergebung der Sünden und ein ewiges Leben in seiner Herrlichkeit ohne Tränen, Leid, Krankheit und Tod verspricht, dann können wir uns darauf verlassen. Wir können diesen Vater kennenlernen – es ist der lebendige Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat. Durch seinen Sohn Jesus Christus können wir, freigesprochen von aller Sünde, zu dem heiligen Gott kommen. Jesus ist der Weg zum Vater. Und durch ihn gilt uns unwiderruflich dieses Versprechen: »Wer seine Sünden bekennt und lässt, der wird Erbarmen finden« (Sprüche 28,13).
Robert RusitschkaDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
In unserer Firma läuft fast alles digital. Kundenwünsche zu Hauskäufen und -verkäufen werden aufgenommen, geordnet, abgespeichert und kommentiert, um sie möglichst zeitnah zu bearbeiten. Sie werden in verschiedene Immobilienportale »hochgeladen«, und schon werden wir von Nachfragen überflutet. Tatsächlich hatten wir eine Zeit lang so viele Kontakte, dass wir in Gefahr waren, einzelne, wichtige Anliegen zu vergessen. In unseren Teamsitzungen wurde uns klar, dass wir den Überblick am besten mit der alten Methode der Tafel – mit »Whiteboard« und Edding – behalten würden. Anbieter und Interessenten schreiben wir nun zusätzlich auch noch auf die Tafel, jederzeit für alle gleichzeitig sichtbar. Man könnte auch sagen: »Wir stellen sie uns vor Augen.«
Auch im privaten Bereich merke ich, dass der Alltag mich schnell vom Wesentlichen ablenkt und manches in Vergessenheit gerät. Auch hier hilft es mir, das zu dokumentieren, was wirklich wichtig ist. Meine Frau und ich führen deshalb immer in den Ferien ein Update durch: Was ist von Bedeutung? Wofür wollen wir unsere Zeit einsetzen? Das schreiben wir auf, »wir stellen es uns vor Augen«.
Gott macht es ähnlich: Für ihn ist das Wesentliche, dass wir sehen und verstehen, wer sein Sohn Jesus ist. Daher hat er uns in der Bibel einen sehr eindrücklichen Bericht davon aufgeschrieben, wie dieser lebte und arbeitete, sich Menschen gegenüber verhielt und wie er redete. So wie an einer Tafel haben wir damit sein Leben vor Augen – bis zu seinem Tod am Kreuz und seiner Auferstehung. Damit haben wir das Wichtigste überhaupt im Blick, denn nur durch Jesus können wir Hilfe im Alltag, aber vor allem ewiges Leben haben. Deshalb malt Gott »uns Jesus vor die Augen«.
Klaus SpiekerDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Es gibt Orte auf dieser Welt, die einen gewissen »Gruselfaktor« für sich gepachtet zu haben scheinen. Einer dieser Orte ist Panmunjeom, der bekannte Grenzpunkt zwischen Nord- und Südkorea, an dem sich nun schon seit Jahrzehnten Soldaten verfeindet gegenüberstehen. Als Tourist kann man diesen Ort von der südkoreanischen Seite aus besuchen. Allerdings wird man vor dem Besuch vor hektischen Bewegungen gewarnt: Hierdurch könnte jederzeit eine Katastrophe in dieser angespannten Atmosphäre ausgelöst werden.
Dieser nun schon so lange anhaltende Konflikt zwischen den beiden Ländern ist mehr als tragisch, weil Korea ja ursprünglich ein zusammengehörendes Land war. Doch im Rahmen des Korea-Krieges vor rund 70 Jahren brach es auseinander. Seitdem haben die Koreaner keinen Weg zum Frieden gefunden. Und an eine Wiedervereinigung ist schon gar nicht zu denken. Keiner wagt den ersten Schritt.
Nicht nur auf Länderebene, auch im privaten Bereich kann es sein, dass etwas auseinanderbricht, was eigentlich zusammengehört: Freundschaften und Ehen können zerbrechen und Misstrauen und Entfremdung einen Neuanfang behindern. Doch das muss nicht so bleiben. Der Tagesvers fordert dazu auf, mutig Versöhnungsinitiativen zu ergreifen, indem man bereit ist, den anderen trotz aller Hindernisse wieder ganz neu ins eigene Leben aufzunehmen. Dazu muss man oft mutig den ersten Schritt machen. Das größte Vorbild hierzu ist Gott selbst. Schließlich zerbrach bereits durch die Schuld der ersten Menschen die Verbindung zwischen ihm und uns. Doch er ergriff die Initiative, ging den ersten Schritt und schickte uns Jesus Christus als den Erlöser, damit wir wieder echte Gemeinschaft mit ihm haben können.
Stefan NietzkeDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
»Ich komme wieder und hole dich ab«, sagte die Mutter ihrer kleinen Tochter, als sie sie morgens in den Kindergarten brachte. Die Stunden vergingen und kamen dem Mädchen endlos lang vor. Wann würde die Mutter endlich kommen?
»Ich komme wieder und werde euch zu mir nehmen« (Johannes 14,3), hatte Jesus seinen Jüngern vor seinem Tod am Kreuz gesagt. damit meinte er, dass er sie irgendwann zu sich in den Himmel holen würde. Knapp 2000 Jahre ist es nun schon her, seit er uns Christen das Versprechen gab: »Siehe, ich komme bald« (Offenbarung 22,20). In der Zwischenzeit ist sehr viel passiert. Viele Millionen Menschen haben gelebt und sind gestorben. Und noch immer ist nichts von der Wiederkunft Jesu zu sehen. Sowohl ungeduldige Kinder Gottes als auch Skeptiker fragen sich: Warum ist Jesus immer noch nicht wiedergekommen? Worauf wartet er? Oder ist das alles doch nur ein Märchen?
In unserem Tagesvers finden wir die Antwort. Der Herr hat sein Versprechen nicht vergessen, sondern er wartet geduldig, weil er noch vielen Menschen die Gelegenheit geben will, umzukehren und an ihn zu glauben. Jede Minute, die verstreicht, ohne dass er zurückkommt, ist einzig und allein Gnade, denn sie bietet die Chance, Jesus noch als Retter anzuerkennen. Jeder, der das tut, kann den Tag seiner Wiederkunft freudig erwarten.
Niemand weiß den genauen Zeitpunkt, wann Jesus wiederkommen wird. Es könnte schon heute sein. Oder nächste Woche. Oder vielleicht erst zur Zeit unserer Urenkel. Aber eines steht fest: Einmal wird Jesus wiederkommen. So, wie die Mutter auf jeden Fall ihre Tochter aus dem Kindergarten abholen wird. Wer jetzt noch zögert, umzukehren und an Jesus zu glauben, verpasst am Ende das Entscheidende.
Carolin NietzkeDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Neulich las ich in einer Statistik, dass wir Deutschen 7 Stunden pro Tag mit Medien verbringen. Dabei haben mit 202 Minuten den größten Anteil sogenannte »Bewegtbilder« und mit 186 Minuten Audioinhalte. Diese Zahl fand ich sehr erschreckend. Eine Generation, die ständig »online« ist, immer erreichbar für andere. Dabei soll die Digitalisierung immer weiter ausgebaut werden. Auch in Schulen wird mehr und mehr digitaler Unterricht eingeführt. Die Corona-Krise hat die Digitalisierung unserer Gesellschaft noch beflügelt. Manches davon mag sicherlich sinnvoll und nützlich sein.
Doch ist es nicht besorgniserregend, wie wenig Zeit wir uns heute im Alltag nehmen, um wirklich einmal »stille« zu sein, innezuhalten und über unser Leben nachzudenken? Unsere heutige Generation ist »online« – immer erreichbar und stets gut unterhalten und abgelenkt. Doch im Bezug auf »Gott« sind wir »offline«. Wir fragen nicht mehr nach dem, der uns geschaffen hat – wir denken viel zu wenig darüber nach, was der eigentliche Sinn unseres Daseins ist. Was wird nach dem Tod sein? Diese wichtige Fragen blenden wir aus, weil wir zu »abgelenkt« sind.
Der Tagesvers ist eine echte Herausforderung und Ermutigung. Gott möchte, dass wir einmal stille werden, ins Nachdenken kommen! Dieser Text wurde weit vor der Zeit geschrieben, in der es digitale Medien gab. Auch damals hatten die Menschen offenbar ähnliche Probleme – sie dachten nicht an den, der alles geschaffen hat. Es wäre doch wirklich schade, wenn wir am Ende unseres Lebens feststellen würden, dass wir an unserer eigentlichen Bestimmung vorbeigelebt haben, weil wir zu »beschäftigt«, zu »abgelenkt« waren, um auf die wirklich wichtigen Fragen unseres Lebens eine Antwort zu finden.
Daniel ZachDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Manchmal muss ein Besuch bei einem Arzt einfach sein. Vielleicht sogar aus akutem Anlass. Ich melde mich an, und freundlich sagt die Arzthelferin zu mir: «Nehmen Sie doch bitte noch im Wartezimmer Platz!«
Dort finde ich viele Zeitschriften, die ich mehr oder weniger interessiert durchblättere. Ich habe ja Zeit. In einem der Hochglanzmagazine entdecke ich erstaunliche Ratschläge: Die ersten zehn Seiten stehen unter der Überschrift: »Akzeptiere dich, wie du bist.« Aha, das klingt gut! Dem kann ich leicht folgen. Doch dann kommen die nächsten zehn Seiten mit dem Thema »So verlieren Sie zehn Kilo in zwei Wochen«. Was denn jetzt: Selbstakzeptanz auch mit ein paar Kilos zu viel oder doch besser Sport, Abnehmen und dauerhaft den Lebensstil verändern? Dann geht es wieder in eine andere Richtung: Es folgen nämlich Restauranttipps und die leckersten Rezepte. Also doch eher Freude am Genuss statt kalorienarmer Askese?
Die Bibel ist da anders. Sie ist ohne Widersprüche und hat eine klare Linie. Sie sagt niemals erst das eine und dann das andere. Vielmehr gibt sie echte Orientierung und macht den Weg hell. Allerdings lautet ihre Botschaft nicht »Akzeptiere dich selbst!«, sondern »Kehre um!«. Jesus Christus steht mit offenen Armen bereit, um uns Menschen wieder auf den Weg zurück zu Gott zu bringen. Durch die Sünde Adams und Evas sind wir nämlich zu Gottes Feinden geworden. Doch das sollte nicht so bleiben. So genial, wie Gott den Menschen geschaffen hat, so erstaunlich ist auch sein Plan zur unserer Rettung und dessen Durchführung. Von der ersten bis zur letzten Seite erzählt die Bibel davon. Aber lesen Sie doch selbst! Vielleicht spätestens bei der nächsten langen Zeit im Wartezimmer?
Herbert LaupichlerDiese und viele weitere Andachten online lesen
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»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…
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