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Am Donnerstagabend des 12. September 2024 wurden zwei Bergsteiger, eine 57-jährige Kanadierin sowie ihr 56-jähriger Lebenspartner, von einem plötzlichen Schneesturm in den Dolomiten in Südtirol überrascht, während sie zu einer Berghütte aufsteigen wollten. Etwa zwei Kilometer von der Hütte entfernt, in der Höhe von etwa 2300 Metern, setzten sie einen Notruf ab, da sie erschöpft und mittlerweile stark unterkühlt waren. Die Rettungsmannschaft machte sich sofort auf den Weg zu den beiden Bergsteigern. Ein Rettungshubschrauber konnte aufgrund der schlechten Witterung nicht landen. Für die Kanadierin kam jede Rettung zu spät, sie starb an Unterkühlung.
Diese Tragödie stimmt nachdenklich, denn sie zeigt, wie schnell das Leben enden kann – manchmal ohne Vorwarnung. Doch in Wahrheit befinden wir uns alle in Lebensgefahr, auch wenn wir es nicht spüren. Die Bibel sagt, dass nicht nur Stürme oder Krankheiten uns bedrohen, sondern vor allem die Sünde, die uns von Gott trennt. Was können wir tun? Wer seinen Notruf an Jesus richtet, wird nicht nur für den Moment, sondern für die Ewigkeit gerettet, wie der heutige Bibelvers deutlich aufzeigt. Wer ihm sein Leben anvertraut, seine Sünden bekennt, kommt nicht ins Gericht, sondern erhält ewiges Leben. Jesus ist nicht nur ein Helfer in schwierigen Zeiten – er ist der einzige Retter, der uns vor dem ewigen Tod bewahren kann. Die größte Gefahr, in der wir stehen, ist nicht die Kälte eines Schneesturms, sondern die Trennung von Gott durch unsere Schuld.
Wir alle brauchen Hilfe – nicht nur in Notlagen, sondern grundsätzlich in allem, was unser Leben betrifft. Jesus streckt seine Hand aus. Die Frage ist: Greifen Sie zu, bevor es zu spät ist? Das wäre eine lebensrettende Entscheidung.
Manuela BasistaDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Als ich mich vor zwei Jahren zum Führerschein anmelden wollte, musste ich noch eine Formalität erledigen: den Erste-Hilfe-Kurs. Ich wusste von Freunden, dass der Tag ziemlich langweilig werden würde: Puppen wiederbeleben, Theorieblätter bearbeiten, Aufmerksamkeit vorspielen – kurz gesagt: Zeit totschlagen. Doch gleich zu Beginn sagte der Trainer etwas, das mich persönlich sehr überraschte: »Wenn ihr bei einem Unfall helfen wollt, dann bringt euch als Erstes selbst in Sicherheit!«
Im ersten Moment war ich echt irritiert. Sollte man bei einem Unfall nicht zuerst an die Verletzten denken? Wäre es nicht völlig egoistisch, das nicht zu tun? Doch die Erklärung des Trainers leuchtete mir schnell ein. Er forderte uns auf, uns ein brennendes Haus vorzustellen. Es wäre blanker Wahnsinn, einfach hineinzugehen, ohne die Lage zu kennen. Am Ende wäre man kein Retter, sondern ein weiteres Opfer. Wer unüberlegt losstürmt, geht damit unnötige Risiken ein – sodass er womöglich gar nicht helfen kann. Natürlich soll man alles tun, was in der eigenen Macht steht, um Menschen in Not zu helfen, aber man darf sich dabei nicht selbst gefährden.
Bei der Ersten Hilfe muss man also zuerst an den Selbstschutz denken. Menschlich gesehen ziemlich logisch, oder? Doch Gottes Logik ist völlig anders. Er schickte seinen eigenen Sohn, Jesus Christus, mitten in den Brandherd unserer Welt hinein und zu vom Untergang bedrohten Menschen. Dort sollte er für uns sein Leben lassen, um uns von unserer Sünde und Schuld mit ihren tödlichen Folgen zu befreien. Er wusste, was mit ihm geschehen würde. Und er tat es trotzdem. Ein Retter, der sich opfert, damit andere leben können. Das war unsere einzige Chance auf Rettung vor den Flammen unserer Schuld.
Hung Thanh ThaiDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Heute vor 25 Jahren ereigneten sich die Terroranschläge auf das World Trade Center und das Pentagon. Mit welcher Kaltblütigkeit wurden ca. 3000 Menschen jäh in den Tod gerissen! Die Symbole der freien Marktwirtschaft fielen wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Auch ein Wolkenkratzer neben den Twin Towers stürzte mit ein. Für manche Menschen liest sich der offizielle Abschlussbericht der Regierung zu einfach und lässt Fragen offen. Dementsprechend bemühen sich insbesondere Betroffene darum, diese von Menschen verursachte Katastrophe umfassender aufzuarbeiten.
Was mich beschäftigt, ist eine noch grundsätzlichere Frage: Woher kommt das Böse im Menschen, das Streben nach Bedeutung auf Kosten von anderen? Die Bibel gibt uns eine Antwort: Es existiert eine böse Macht in dieser Welt, die überall ihre Fäden zu spinnen versucht. Diese Macht ist nicht eine Terrororganisation, sondern der Teufel benutzt Menschen, um sein böses Spiel zu treiben. Es war ihm gelungen, durch das Säen von Zweifel an Gottes Liebe und der Verführung zum Ungehorsam die Menschen aus ihrer Vertrauensbeziehung mit Gott zu lösen. Der Teufel hatte den Menschen eingeredet, ohne Gott sein zu können und gleichzeitig selbst wie Gott zu sein (1. Mose 3,5). Aber er hat ihnen verschwiegen, dass sie ohne die Beziehung zu Gott nicht mehr die Kraft haben würden, das Gute zu tun. In unserem Stolz fallen wir auf uns selbst zurück und versuchen wie ein Fisch an Land, unser Leben zu erhalten, das wir in der Abhängigkeit zu Gott hatten. Wenn wir Gott nicht vertrauen, müssen wir uns selbst lieben und uns unabhängig von ihm Sinn und Wert geben. Gott sei Dank, dass wir durch den Glauben an Gottes Liebe und der Vergebung durch Jesus wieder in seinen Herrschaftsbereich wechseln können!
Thomas PommerDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Von Jerusalem nach Rom. Für das Christentum sind bis heute zwei Städte von besonderer Bedeutung. Die eine – Jerusalem – war der Ausgangspunkt des Christentums, die andere – Rom – entwickelte sich als Hauptstadt des damaligen Römischen Weltreiches zu seinem wichtigsten Stützpunkt über viele Jahrhunderte hinweg. Sowohl Petrus als auch Paulus waren mit beiden Orten eng verbunden. Beide starben fast zeitgleich als Märtyrer in Rom, wo ihre vermutlichen Grabstätten bis heute Ziel und Sehnsuchtsort vieler Glaubenspilger sind.
Vor allem aber ist Jerusalem die Stadt, die für ewig einen Platz in Gottes Plänen für die Menschen haben wird. Das deutet sich schon jetzt an: Sie ist Konzentrationspunkt von drei Weltreligionen – Judentum, Christentum und Islam –, denen diese Stadt als heilig gilt. Sie ist auch der Ort, an den Jesus gemäß einem Versprechen in der Bibel (Sacharja 14,4) zurückkehren wird. Von dort aus wird dann seine Herrschaft als Messiaskönig die ganze Welt umfassen. Bevor es dazu kommt, wird es aber noch viel Unruhe geben. Die Bibel beschreibt die Zeit davor als eine sehr große Bedrängnis, wie sie die Welt bis jetzt noch nicht erlebt hat. Dann wird sich zeigen, wer wirklich auf der Seite Jesu steht und zu ihm gehört und wer nicht. Nur Erstere werden in sein Reich aufgenommen. Alle anderen werden gerichtet und in den »Feuersee« geworfen (vgl. Offenbarung 20,15).
Wie kann man sicherstellen, dass man zu Ersteren gehört? Indem man sich im Hier und Jetzt dem Erlöser Jesus Christus im Glauben zuwendet, seine Gnade und Vergebung in Anspruch nimmt und ihm sein ganzes Leben anvertraut. Dann wird man nicht nur an seinem Reich teilhaben, sondern sogar am ewigen Leben in seiner Gegenwart.
Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Auf der Suche nach Wahrheit. Unter Wahrheit versteht man etwas, das einem Tatbestand oder richtigen Sachverhalt entspricht. Wahrheit hängt also nicht von der individuellen Wahrnehmung ab, und doch ist sie mit unserer Wahrnehmung und Erkenntnis verbunden. Da diese begrenzt ist, können wir Wahrheit nur stückweise erfassen. Aber sie völlig zu ignorieren, wäre tödlich. Das scheint auch den griechischen Philosophen in Athen klar gewesen zu sein, die zur Zeit des Paulus offenbar den ganzen Tag damit verbrachten, ihre Erkenntnis auf den neuesten Stand zu bringen. Also hörten sie dem, was Paulus vorbringen wollte, erst einmal bereitwillig zu. Was hatte er denn zu sagen?
Zunächst einmal hatten sie bis jetzt nie davon gehört, es war ihnen völlig fremd. Paulus sprach von einem »unbekannten Gott«, den sie allerdings auch auf der Rechnung hatten. Doch wer war dieser Gott? Laut Paulus nicht weniger als der Schöpfer und Erhalter der ganzen geschaffenen Welt und damit auch des Menschen. Dieser Gott war dem Menschen, laut Paulus, näher als gedacht; er hatte den Menschen sogar in seinem Bild geschaffen. Und seine Absicht war es, den durch Ungehorsam in Sünde gefallenen Menschen von dieser zu befreien und ihm ewiges Leben zu geben. Dazu ist jedoch die Umkehr des Menschen zu ihm notwendig – die dankbare Inanspruchnahme der Vergebung, die er durch seinen Sohn Jesus Christus möglich gemacht hatte. Und weil er diesen auch zum Weltenrichter bestimmt und einen Zeitpunkt für das Gericht über alle Menschen festgelegt hatte, war es äußerst dringlich, die kurze Spanne der eigenen Lebenszeit zu nutzen, um diesem Gott zu begegnen und seine Gnade in Anspruch zu nehmen. Das gilt bis heute für jeden Menschen, der bisher noch an Gott vorbeigelebt hat.
Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Konferenzen und Konzile. Die zurzeit populärste Versammlung hochrangiger Politiker, Volksvertreter, Wissenschaftler und Sachverständiger ist wohl die Weltklimakonferenz (WCC) unter dem Dach der UN. Die erste fand 1979 in Genf statt, nachdem ein Problem ins Bewusstsein rückte, was letztlich alle Länder der Erde betrifft: die Veränderungen des Klimas, mitverursacht durch die weltweite Nutzung von Ressourcen zur Energieversorgung und industriellen Verwertung. Ziel dieser Zusammenkunft ist jeweils, die Ergebnisse der Klimaforschung in konkrete Vorgaben umzusetzen, die zur Lösung der Klimakrise beitragen. Zumeist kommt aber entweder keine Einigung oder eine sehr magere Beschlussfassung zustande.
Bereits im frühen Christentum kam es zu besonderen Treffen, um über wichtige Fragen des Christseins und des Miteinanders zu beraten und im Sinne von Jesus Christus und seinen Lehren zu entscheiden. Die Angelegenheit, die so wichtig war, dass man sich erstmalig zu einem Konzil versammelte, war die Frage, welche Rolle das alttestamentliche Gesetz noch spielte und wie verbindlich es für Christen war. Die meisten Judenchristen hielten weiterhin daran fest. Die nichtjüdischen Christen jedoch hatten zumeist gar keinen Bezug zu den vielen »Sonderregelungen« und Ritualen des Judentums. War deren Einhaltung noch notwendig und nun auch für Christen verbindlich? Man konnte einen einstimmigen Beschluss mit lediglich vier verbindlichen Regeln fassen, verbunden mit der Einsicht, kein Joch mehr auf den Hals der Jesusjünger zu legen, »das weder unsere Väter noch wir zu tragen vermochten« (15,10). – Nicht Forderungen und Gesetze, sondern freiwilliger Gehorsam kennzeichnet das Christentum. Nicht Gerechtigkeit durch Werke, sondern ein Leben durch Glauben gefällt Gott.
Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Die Luftfahrtindustrie forscht seit Langem intensiv daran, den Luftwiderstand eines Flugzeugs zu verringern. Dadurch können nämlich der Treibstoffverbrauch verringert und somit die CO2-Emissionen reduziert werden. Der große Durchbruch gelang in einem Gemeinschaftsprojekt der größten deutschen Fluggesellschaft und eines Chemie-Unternehmens. Die Forschenden entwickelten eine Oberflächenstruktur für die Außenhaut der Flugzeuge, die aus 50 Mikrometer kleinen Rippen besteht. Diese Oberfläche wurde der feinen Struktur von Haifischhaut nachempfunden. Seit 2022 wird die gesamte Flotte der Gesellschaft damit ausgerüstet. Die Aerodynamik der Flugzeuge ist dank dieser Shark-Skin-Technologie besonders an strömungsrelevanten Stellen optimiert, der Treibstoffverbrauch und damit der CO2-Ausstoß sind relevant verringert worden. Ein Frachtflugzeug vom Typ Boeing 777F z. B. verbraucht dadurch rund 370 Tonnen Kerosin weniger pro Jahr, was 1170 Tonnen CO2-Emissionen einspart (lufthansagroup.com).
Intelligente Spezialisten forschen, testen und entwickeln jahrzehntelang, um eine optimale Oberfläche zu entwickeln, die sie ursprünglich von der Natur imitiert haben. Sie gehen aber seltsamerweise meist davon aus, in der Natur sei so eine geniale Struktur zufällig entstanden. Dabei ist das Original weitaus perfekter als die technische Kopie. Diese Annahme entbehrt deshalb aller Logik. Selbst wenn mehrere Millionen Jahre als Entwicklungszeit angenommen werden, ist es höchst unwahrscheinlich, dass ohne das Zutun eines hochintelligenten, genialen »Naturarchitekten« eine so ideale Hautstruktur eines Fisches sich von selbst hätte entwickeln können. Haie gleiten energiesparend und fast geräuschlos durchs Wasser und können innerhalb kürzester Zeit auf erstaunliche Geschwindigkeiten beschleunigen. Ein Lob auf den Schöpfer!
Daniela BernhardDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Kennen Sie das? Man müsste unbedingt die Steuererklärung machen oder die Garage aufräumen, ein wichtiges Gespräch führen oder einen Arzttermin vereinbaren. Aber irgendwie schiebt man diese Dinge vor sich her. »Das erledige ich morgen« – ein Ausdruck, den wohl jeder schon mal genutzt hat und bei dem mit »morgen« nicht zwingend der Folgetag gemeint ist. Manche Dinge verschiebt man eben gerne. In Deutschland vertagen Menschen am häufigsten Hausarbeiten wie Aufräumen, Wischen oder Fenster putzen (39 Prozent). Auch die Steuererklärung wird von den Bundesbürgern gerne hinausgezögert (28 Prozent). Prokrastination ist übrigens die wissenschaftliche Bezeichnung für Aufschiebeverhalten.
Einer der führenden Spezialisten in Sachen »Prokrastination« ist Joseph Ferrari von der DePaul University in Chicago. Er fasst seine Forschungsergebnisse knapp zusammen: »Jeder schiebt auf, jeder. Es ist keine Unart, sondern eine menschliche Eigenschaft. Unterschiedlich ist nur, welche Art von Arbeiten jemand aufschiebt und wie oft man es tut.« Bei manchen Dingen ist das Verschieben kein großes Problem, solange sie irgendwann erledigt werden. Es gibt allerdings Bereiche, in denen das Aufschieben schwerwiegende Folgen haben kann, beispielsweise bei medizinisch erforderlichen Therapien.
Auch die Bibel spricht von der großen Gefahr, wichtige Entscheidungen zu verschieben. Die wichtigste Entscheidung ist die Antwort auf die Einladung Gottes zu einem erfüllten Leben mit ihm selbst. Die Bibel spricht in unserem Tagesvers vom »Heute«, also von der Dringlichkeit der Einladung Gottes. Diese Einladung sollte man nicht vor sich herschieben. Es gibt nämlich ein »zu spät«. Die Folgen werden schwerwiegender sein als eine nicht gemachte Steuererklärung.
Thomas KröckertskothenDiese und viele weitere Andachten online lesen
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In der Zeit vor Weihnachten locken uns etliche Angebote der Einzelhändler und Onlineshops zum Kauf vieler schöner Dinge. Es ist ein gutes Gefühl, sich mal etwas vielleicht lang Ersehntes zu gönnen oder den Liebsten ihre Wünsche zu erfüllen. Sehr oft allerdings lässt man sich zum Kauf von Waren verleiten, die man überhaupt nicht braucht. Eine Shoppingtour oder ein temporärer Kaufrausch führt nicht gleich zur Kaufsucht, obgleich von der psychischen Störung Oniomanie (Kaufzwang) ca. sechs Prozent der Deutschen betroffen sind. Sie leiden unter dem Drang, ständig einkaufen zu müssen. Ihr impulsgesteuertes Kaufen ist nicht mehr rational kontrollierbar. Noch mehr verbreitet ist der sogenannte Konsumismus, bei dem Betroffene die Tendenz haben, sich mit Produkten zu identifizieren und ihr Selbstwertgefühl davon abhängig zu machen. Bevorzugt schmücken sie sich mit statushebenden Gegenständen und Markenprodukten, um sich mit gleichgesinnten Menschen zu umgeben, was ihrer Meinung nach ihr soziales Ansehen verbessert. Schlimm wird es, wenn sie sich überschulden, was zu Verarmung führen und negative Folgen auf das soziale Umfeld haben kann.
Gott weiß um die Dinge, die wir zum Leben brauchen (siehe Tagesvers), doch er möchte uns noch viel mehr geben. Er will, dass wir unsere Sicherheit nicht an unserem Besitz festmachen, unser Glück nicht an Konsumgüter hängen und unsere Hoffnung nicht auf Reichtum setzen. Denn das alles bleibt ungewiss und unbeständig. Stattdessen sollen wir uns »Schätze im Himmel sammeln« (Matthäus 6,20), was bedeutet, dass wir uns auf die Dinge konzentrieren, die man nicht mit Geld kaufen kann: Hilfe für Bedürftige, der Beistand für Trauernde, das Gebet für die Kranken usw. Wenn wir Gottes Geschenk der Liebe und Vergebung angenommen haben, können wir solche Dinge selbst verschenken.
Daniela BernhardDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Missionsreisen. In kaum einem Land gehen so viele Bewohner auf Reisen wie in Deutschland. Dank moderner Transportmittel wie z. B. Flugzeugen kann man innerhalb kürzester Zeit an jeden beliebigen Punkt der Erde gelangen – mal abgesehen von so unwirtlichen Regionen wie die der Arktis oder Antarktis. Der Zweck solcher Reisen ist unterschiedlich: Es gibt Forschungsreisen, Urlaubsreisen, politisch motivierte Reisen und auch humanitäre Reisen zur medizinischen Hilfe oder bei Katastrophen. Aber Reisen bedeutet auch, die eigene vertraute Umgebung zu verlassen und unter Umständen gefährlichen Herausforderungen zu begegnen.
So war es bei den ersten Christen, von denen einige gezielt zur Verkündigung des Evangeliums in noch unerschlossene Gebiete und Länder der Erde ausgesandt wurden. Wie unser Tagesvers deutlich macht, gab es sogar einen göttlichen »Reiseleiter« für diese Unternehmungen, von dessen Befähigung und Führung die Reisenden abhängig waren.
Wie lief so eine »Missionsreise« ab? Es wurden weder Hotels gebucht, noch besuchte man historisch bedeutsame Orte, und schon gar nicht legte man sich mit Badetuch und Picknickkorb an einen einsamen Sandstrand. Das absolut Vorrangige war stattdessen die Begegnung mit Menschen, um ihnen von Jesus weiterzusagen. Was man durch diesen erlebt hatte und nun zum eigenen Heil und Leben glaubte, wollte man möglichst allen Menschen weitersagen. Und Gott gab Gelingen dazu: Neue Glaubensgemeinschaften entstanden, Gottesdienste bekamen ihren festen Platz im Wochenplan. Das Leben miteinander wurde unter völlig neuen Vorzeichen so gestaltet, dass es Gott gefiel, der es liebt, wenn seine Leute in der Liebe zueinander und nach seinem guten Willen leben.
Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesen
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»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…
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