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Wer hätte das für möglich gehalten? Ein Tornado im Landkreis St. Wendel! Niemand ist darauf vorbereitet, als am 12. Juli 2023 der Wind in einer Schneise von 100 m durch das saarländische Asweiler pflügt und dabei 30 Häuser beschädigt. Glücklicherweise wird niemand verletzt, doch der Schrecken sitzt tief.
Wieder wird deutlich: Wir haben die Natur nicht unter Kontrolle. Allem Fortschritt zum Trotz erwischt sie uns kalt und oftmals unerwartet mit ihrer Urgewalt, ein ums andere Mal. Wir können sie einfach nicht bändigen. Und den, der die Natur geschaffen hat, schon gar nicht. Er ist gewaltig, unvorstellbar stark. Wir würden Gott gern kontrollieren, nach unseren Vorstellungen zähmen. Doch das ist nicht möglich. Er ist, wie er ist. Unbezwingbar und stark, nicht zu bändigen. Der Schreiber des Psalms 113 ruft aus: »Hoch über alle Nationen ist der HERR, über den Himmel seine Herrlichkeit. Wer ist wie der HERR, unser Gott, der hoch oben thront, der in die Tiefe schaut – im Himmel und auf Erden?«
Aber das Schöne dabei: Dieser mächtige, urgewaltige Gott möchte unser Freund sein. Im gleichen Psalm heißt es: »Er hebt den Geringen aus dem Staub empor, aus dem Schmutz erhöht er den Armen.« Und in Psalm 25,14: »Freundschaft hält der HERR mit denen, die ihn fürchten.« Hier ist beides vereint: ein Bewusstsein von der ehrfurchtgebietenden Majestät des Schöpfers und gleichzeitig innige Freundschaft mit ihm.
Eine solche Freundschaft mit dem Höchsten bewahrt durchaus nicht vor Leid und Katastrophe. Doch sie gibt die tiefe Gewissheit: Was auch immer passiert, ich habe den Allmächtigen auf meiner Seite. Ihm liegt an mir, er kümmert sich um mich. Einen tieferen Frieden gibt es nicht.
Jacob AmeisDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Als Kind war ich ab und an gern allein zu Hause. Dann konnte ich meinen Tag ganz nach meinem Belieben gestalten: Niemand, der mich beobachtete, niemand, der mich kontrollierte. Ich konnte den Fernseher anschalten, wenn ich es wollte, sehen, was ich wollte, Süßigkeiten haben, so viel ich wollte usw. Nicht, dass es mir um wirklich Verbotenes gegangen wäre, aber ich war gern mein eigener Chef. Im Studium allein in meiner Bude war es ähnlich: Bis auf die Telefontermine mit dem Zuhause und den seltenen Besuchen meiner Verwandten war ich ganz für mich, konnte schalten und walten, aufstehen, essen und trinken, was, wann und wie viel ich wollte. Und manchmal, wenn ich beruflich unterwegs bin, in einer fremden Stadt, in der mich niemand kennt, ertappe ich mich bei dem Gedanken: Was könnte ich tun, um meine Freiheit auszunutzen? Es sieht mich ja keiner!
Doch das ist aus zwei Gründen falsch: Zum einen bringt man auch das scheinbar unbeobachtet Geschehene mit nach Hause. Verliert man seine Selbstachtung, dann geht das nicht spurlos an einem vorbei. Meine Treue und meine Haltung bewahrheiten sich nämlich vor allem dann, wenn niemand zusieht.
Zum anderen ist es in der Tat so, dass Gott, der allwissend ist, wirklich gar nichts verborgen bleiben kann. Das Licht seiner Gegenwart strahlt, ob wir es uns wünschen oder nicht, auch in die tiefe Nacht unserer Fantasien, Motive und Taten. Diese erschreckende Wahrheit bietet aber (mindestens) zwei sehr gute Chancen: Einmal kann mich das Bewusstsein von Gottes Gegenwart von Dingen abhalten, die sonst keiner sähe. Zum anderen bietet er jedem, der sich von ihm durchleuchten lässt, die Chance auf Vergebung all der Dinge, deretwegen wir vielleicht das Licht scheuen.
Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Stellen Sie sich einmal folgende Situation vor: Naher Osten, Mittagszeit, die Sonne brennt erbarmungslos vom Himmel. Sie haben seit Stunden nichts getrunken und sind ermüdet von der Arbeit oder einem langen Fußmarsch. Nach was sehnen Sie sich am meisten? Genau. Wasser. Nichts als Wasser! Wenn es wirklich darauf ankommt, wollen wir keinen Kaffee, keine Cola oder einen Energydrink angeboten bekommen, sondern nur Wasser. Die Frau, mit der Jesus im heutigen Bibeltext redete, hatte großes Interesse, als er vom »lebendigem Wasser« sprach. Sie kannte Hitze, Trockenheit und vor allem unbändigen Durst aus eigener Erfahrung.
Wir erleben derzeit einen starken Trend zum Wassertrinken. Geruchsdosen in Wasserflaschen, die uns das Wassertrinken schmackhaft sollen oder auch 2-Liter-Wasserflaschen mit aufgedruckter Uhrzeit – eine Herausforderung, regelmäßig genug zu trinken. Man ist stolz darauf, wenn man es geschafft hat, genügend Wasser in sich hineingeschüttet zu haben.
Unternehmen produzieren Limonade, Tee, Kaffee, Wein, Bier oder Fruchtsaft – aber Wasser ist eine Erfindung von Gott selbst. Man kann einfach an eine Quelle gehen und trinken. Und wenn es hart auf hart kommt, der Durst überhandnimmt, dann wollen wir auch nur noch Wasser. Nichts anderes. Wir brauchen auch nichts anderes so nötig zum Leben wie Wasser.
Jesus spricht von einem Lebensdurst, den jeder Mensch hat. Er vergleicht ihn mit dem Durst nach Wasser. Nur er selbst, das lebendige Wasser, kann diesen Durst wirklich stillen. Menschen, die ihren Lebensdurst ohne ihn stillen wollen, scheitern letztendlich. Karriere, Gesundheit, Familie, Reisen oder Luxus – alles kann von einem auf den anderen Moment wegbrechen. Jesus bleibt.
Thomas BühneDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
»Wir haben rechtzeitig gewarnt.« Das sagte der Deutsche Wetterdienst in Bezug auf die Hochwasserkatastrophe im Ahrtal im Jahr 2021. Ob diese Warnung wirklich früh genug hinausging, wurde im Nachhinein viel diskutiert. Fakt ist, dass für viele die Flut überraschend kam und verheerende Folgen mit sich brachte.
Unvorhergesehene Naturkatastrophen werden auch in Zukunft eine Gefahr für uns bleiben. Doch eine viel schlimmere Gefahr droht allen, die Gottes Warnungen missachten und nicht befolgen. Sehr deutlich spricht Gott in der Bibel davon, dass ein Tag des Gerichts kommt, an dem Gott seinen Zorn gegenüber aller Ungerechtigkeit, Gottlosigkeit und Sünde offenbaren wird. Gottes Zorngerichte über alle Menschen, die sie erleben müssen, werden als sehr schrecklich beschrieben und finden ihren Endpunkt in der ewigen Hölle. Man könnte meinen, dass die beschriebene Strafe zu hart und schrecklich ausfalle. Aber in Wirklichkeit werden Gottes Gerichte völlig gerecht sein. Völlig ungerecht wäre es, wenn die Menschen endlos ungestraft weitermachen könnte mit Hass, Mord, Lügen, Verleumdung, Ehebruch, Betrug.
Die Gefahr, Gottes Zorn zu erleben, schwebt wie eine bedrohliche, dunkle Wolke über den Menschen. Eines Tages wird er wie ein Wolkenbruch über sie hereinbrechen. Davor warnt Gott sehr eindrücklich in seinem Wort. Niemand wird dann sagen können, er sei nicht gewarnt worden. In seiner großen Liebe und Barmherzigkeit zeigt Gott uns aber einen Ausweg aus dieser bedrohlichen Lage. Das kommt zum Beispiel in diesem Bibelvers zum Ausdruck: »Wer an den Sohn (Jesus) glaubt, der hat ewiges Leben; wer sich aber weigert, dem Sohn zu glauben, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm« (Johannes 3,36).
Paul WiensDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Superhelden – sie sind etwas Herausragendes, etwas Besonderes. Jeder von ihnen hat seine eigene Geschichte mit besonderen Kräften, Schurken und Herausforderungen. Aber trotz ihrer Vielfalt haben sie alle eins gemeinsam: Die Bösen hassen sie, die Guten lieben sie!
Doch in dieser Welt der Superhelden ragt ein Film heraus wie kein anderer: »Batman – The Dark Knight«. Er beginnt mit Batman, einem Helden, der für das Gute kämpft, so wie die anderen Superhelden auch. Doch endet er mit einem Twist, der uns alle schockiert zurücklässt ... Batman trifft eine folgenschwere Entscheidung: Um seine Stadt Gotham vor dem Chaos zu bewahren, nimmt er bereitwillig die Last der Verbrechen des Schurken auf sich. Obwohl er allein Gothams wahrer Retter ist, wird er nun mit Hass und Unverständnis konfrontiert – und gerade das macht diese Entscheidung so unvorstellbar schmerzhaft. Trotz des Schmerzes endet der Film mit den Worten Batmans: »Ich bin, was auch immer für Gotham nötig ist.«
Diese Geschichte fasziniert viele Zuschauer, doch sie bleibt letztendlich nur Fiktion – alles ausgedacht! Aber es gibt eine wahre Heldengeschichte, die die von Batman bei Weitem übertrifft. Dieser Held entschied sich nicht nur dafür, die Schuld eines Menschen auf sich zu nehmen, sondern die Schuld aller Menschen. Er führte kein Leben auf der Flucht, sondern starb blutig an einem Kreuz. Und doch empfing er keinen Applaus, keinen Dank. Nur Unverständnis, Wut und Hass an dem Tag seines Todes. Dieser Held ertrug all das, weil er wusste, dass es die einzige Möglichkeit für uns Menschen war, unsere Schuld wiedergutzumachen. Batman mag Gothams »wahrer Held« sein, aber der wahre Held der ganzen Welt ist Jesus Christus!
Hung Thanh ThaiDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Ich bin bei meinen Freunden Simon und Helena (Namen geändert) zu Besuch. Mit am Tisch sitzt auch ihre Tochter Celina (Name geändert). Wir reden über ihre Ehe. Des Öfteren ist sie angespannt. So darüber zu reden zeugt von Vertrauen: Das geht nur unter guten Freunden. Irgendwann sage ich: »Wenn es keine Vergebung gäbe, wäre unsere Ehe schon geschieden.« Ich frage Simon: »Entschuldigst du dich mal bei deiner Frau?« Die Antwort ist traurig. In der langjährigen Ehe kam das nur ganz vereinzelt vor. Ich frage Helena das Gleiche. Die Antwort: ein Kopfschütteln. Ich frage Celina: »Entschuldigen sich deine Eltern bei dir?« Ein empörtes »Nein« (fast so, als sei das so unmöglich wie absurd). Mein Fazit: »Ich würde mit keinem von euch verheiratet sein wollen!« (So kann man wirklich nur mit guten Freunden reden).
In den letzten Tagen muss ich immer wieder über das Gespräch nachdenken. In der Schule (ich arbeite als Lehrer) komme ich mit einigen Schülerinnen ins Gespräch. Ich frage sie: »Entschuldigen sich eure Eltern mal bei euch?« Fast wie aus der Pistole kommt ein »Nein«. »Wie wäre es für euch, wenn die das machen würden?« – »Das wär krass!« Warum ist es so kompliziert, sich zu entschuldigen? Das ist so unendlich traurig! Aber so realistisch.
Wie viel Schuld häufen wir in unseren Beziehungen an! Wie viele Scherbenhaufen gibt es! Wie viele Wunden sind nicht verheilt? Mein Stolz, meine Rechthaberei, meine Unversöhnlichkeit und mein Egoismus sind die Ursache! Wie würde mein Ehepartner reagieren, wenn ich mal um Entschuldigung bitten würde? Meine Kinder? Mein Nachbar? »Das wär krass!«
Und wie sieht es erst in der Beziehung zu Gott aus? Wann habe ich eigentlich das letzte Mal bei IHM um Vergebung gebeten?
Willi DückDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Mitten in der Wüste Ténéré, in der Südsahara im Niger, wo es nur Sand, Steine und zeitweise Temperaturen von über 50 Grad Celsius gibt, stand vor einigen Jahren eine einsame Akazie. Es war der einzige Baum im Umkreis von mindestens 150 km. Die Einheimischen machten einen Bogen um den Baum, da es ihnen nicht geheuer vorkam, wie dieser Baum überleben konnte. Ein betrunkener Lkw-Fahrer soll, so erzählen manche, den Baum eines Abends im Jahr 1973 gerammt und somit gefällt haben. Andere gehen davon aus, dass er einem Wüstensturm zum Opfer gefallen ist.
Kommandant Michel Lesourd von der französischen Kolonialverwaltung wollte dem Geheimnis des Baumes im wahrsten Sinne des Wortes auf den Grund gehen, da er dort eine Wasserquelle vermutete. Doch erst in 35 Metern Tiefe stießen die Arbeiter endlich auf Wasser. Zu ihrer Überraschung reichten die Wurzeln des Baums aber tatsächlich genauso tief in die Erde. Dies war das Geheimnis seiner Überlebenskunst.
Was für diesen Baum gilt, gilt auch für uns Menschen. Wir leben zuweilen in äußerst unwirtlichen Lebensumständen, die gekennzeichnet sein können durch Zukunftsängste, Krankheit, Mobbing oder Einsamkeit. Wie kann es da gelingen, gleichwohl nicht alle Hoffnung fahren zu lassen, sondern zu wachsen und sogar ein fruchtbares, erfülltes Leben zu führen? Wie der Baum benötigen wir eine Quelle, aus der unsere Lebenswurzeln Kraft für das Leben ziehen können. Im 4. Kapitel des Johannesevangeliums macht Jesus Christus einer Frau, die gerade aus einem Brunnen Wasser schöpfen möchte, deutlich, dass (nur) er diese lebendige Quelle ist. Doch um eine eigene Beziehung zu dieser Quelle »lebendigen Wassers« zu bekommen, muss jeder seine eigenen Wurzeln bis zu ihm ausstrecken und aus dieser Quelle trinken.
Bernhard CzechDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Es ist Samstagabend, und ein Mitspieler aus meiner Hobbyfußballrunde spielt heute mit seiner Band in einem nahe gelegenen Pub. Ich stehe also neben meinem Freund Herbert (Name geändert) im Pub. Herbert ist Rentner und liebt Rock‘n‘Roll. Er trägt ein kariertes Hemd zur Jeans und hält ein Bierglas in der Hand. Schließlich erklingt das Lied »Born to be wild«. Zu den Klängen der Band singt Herbert voller Begeisterung den krächzend gezogenen Refrain mit »Born to be wi-i-i-i-ld«! Er hat die Augen geschlossen und hält beide Hände samt Bierglas in die Höhe. Dieses Bild ist mir damals hängen geblieben.
Dieser Wunsch nach dem Ausbrechen aus dem Alltag ist vermutlich nicht ungewöhnlich. Etwas Besonderes zu erleben, Abenteuer zu suchen und dem Leben Qualität zu geben ist vermutlich für (fast) jeden Menschen wichtig. Doch nach jedem besonderen Moment und nach jedem Abenteuer folgt die Ernüchterung und der Wunsch nach einem neuen Erlebnis. Wann und wie bekommt unser Leben eine Qualität, die wir uns wünschen?
Jesus selbst sagt in Johannes 10,10, dass er auf die Welt gekommen ist um Leben im Überfluss zu geben. Vor und nach dieser Aussage stellt sich Jesus als der gute Hirte vor, also als derjenige, der sich um Menschen sorgt und ihre beste Versorgung will. Jesus kennt als unser Schöpfer unsere Bedürfnisse. Jesus will nicht nur unser Leben füllen, sondern verspricht im Tagesvers, dass er uns Überfluss geben möchte. Wir sind nicht »Born to be wild«, sondern geboren, um tagtäglich in der Gemeinschaft mit Jesus Christus ein Leben zu führen, das nicht von Highlights abhängig ist. Und das beginnt dann, wenn Jesus der Herr unseres Lebens wird, indem wir seine Ansprüche respektieren und ihm die Führung in allem überlassen.
Joachim FranzDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Winnie Puuh ist ein kleiner Bär, der zusammen mit seinen Freunden tolle Abenteuer erlebt. Die Geschichte von der Reise in den Süden habe ich meinen Kindern oft als Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen. Sie handelt davon, dass Winnie und sein Freund Ferkel die Schwalben beobachten, die während des Winters in den Süden fliegen. Diese Idee finden die beiden so gut, dass sie ebenfalls in den Süden wandern möchten. Zusammen mit ihren Freunden Tigger, Kanga, Ruh, Rabbit und Eule laufen sie los. Jeder nimmt nur ein Gepäckstück mit, das für ihn am wichtigsten ist, für Winnie ist das natürlich sein geliebter Honigtopf. Die Freunde kommen in Gegenden, in denen sie noch nie zuvor waren, und als ihnen kalt wird, merken sie, dass sie falsch gelaufen sind: statt Richtung Süden sind sie in Richtung Nordpol unterwegs! Sofort drehen sie um und laufen schnellstens in die richtige Richtung.
Wir alle sind auf einer Reise, unserer Lebensreise. Auch in unserem Leben kommt es manchmal vor, dass wir in die falsche Richtung gehen. Oft realisieren wir das erst, wenn alles schiefgeht und uns nichts richtig gelingen will. Wenn wir bisher ohne Gott gelebt haben, dann ruft er uns zur Umkehr und einem Neubeginn auf.
Auf unserer Reise haben wir ebenfalls Weggefährten, manche für länger, manche nur für ein kurzes Stück. Wenn wir Gott zu unserem Ziel machen, dann gibt es jemanden, der immer an unserer Seite ist und unseren Lebensweg zusammen mit uns geht. Das ist Jesus Christus. Er hilft uns, unser Gepäck zu tragen, und er ist für uns da. Das kann auf unterschiedliche Weise geschehen. Durch Weggefährten, durch ein Hinweisschild oder durch Ermutigungen aus seinem Wort, der Bibel. Er selbst wird auch dafür sorgen, dass wir sicher am Ziel ankommen.
Judith ZallDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Das gegenwärtige, wissenschaftlich »belegte« Weltbild beschreibt den Anfang des Universums mit dem sogenannten Urknall, mit dem aus dem Nichts alles entstanden sei. All die Galaxien mit ihren Sternen, dunkler Materie, schwarzen Löchern, unser Sonnensystem, unsere Erde mit all ihren Lebewesen und nicht zuletzt auch wir Menschen. Unglaublich, nicht wahr?
Die Bibel bezeugt uns Gott als den Schöpfer aller Dinge. Im Johannesevangelium wird das so beschrieben: »Im Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott, ja das Wort war Gott. Von Anfang an war es bei Gott. Alles ist dadurch entstanden. Ohne das Wort entstand nichts von dem, was besteht« (Johannes 1,1-3). Und dieses Wort Gottes, durch das alles, was wir sehen, entstanden ist, wird in diesem Evangelium auf Jesus Christus bezogen – den Sohn Gottes, der Mensch geworden ist. Das ist doch großartig, nicht wahr?
Wenn wir nun diesen Gott, der Schöpfer von Himmel und Erde, kennen lernen wollen brauchen wir nur die Bibel zu lesen. Die vier Evangelien im Neuen Testament beschreiben uns das Leben und Wirken von Jesus Christus. Er zeigt uns den Weg zurück von unseren Irrwegen zu Gott, dem Vater. Diese vier Evangelien bezeugen auch, dass Gott uns liebt und uns seine Liebe auch bewiesen hat: »Er gab seinen einzigen Sohn dafür, dass jeder, der an ihn glaubt, nicht ins Verderben geht, sondern ewiges Leben hat« (Johannes 3,16). Überwältigend, nicht wahr?
Was fehlt jetzt noch? Der persönliche Glaube, von dem unser Tagesvers spricht. Dieser Glaube führt zum Verstehen dessen, was die Bibel uns über den Anfang unserer »Welten« offenbart. Und wie finden wir diesen Glauben? Er entsteht durch den Herzensentschluss, dem, der sich uns in der Bibel offenbart, bedingungslos zu vertrauen.
Martin GrunderDiese und viele weitere Andachten online lesen
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»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…
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