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Im April 2023 machten wir einen Spaziergang durch die Altstadt von Salzwedel (Sachsen-Anhalt). Dabei sahen wir uns die restaurierten Fassaden der Häuserzeilen an. Neben einer Tür war ein Schild angebracht mit folgenden Worten: »In diesem Haus übernachtete Johann Wolfgang von Goethe ...« ich stutzte – der Text ging weiter: »... nie«. Diese humorvolle Inschrift brachte mich ins Nachdenken: Es gibt einige Orte, an denen Johann Wolfgang von Goethe auf seinen Reisen tatsächlich übernachtet hat. Oft kündet ein entsprechendes Schild von diesem Umstand, ohne den Zusatz »nie«. Die heutigen Bewohner eines solchen Hauses sind stolz darauf, dass der »größte Deutsche« einmal dort eine Nacht zugebracht hat. Entsprechendes gilt auch für viele andere berühmte Dichter, Komponisten, Maler, Forscher usw.
Doch in der weitaus überwiegenden Zahl der Gebäude in Deutschland hat nie eine berühmte Person übernachtet. Und für die Menschen, die in solchen »normalen« Häusern leben, ist dies auch nicht sehr entscheidend.
Ganz anders ist das jedoch hinsichtlich der Frage, ob der Sohn Gottes Einzug in das Haus meines Lebens halten konnte – oder nicht. Der Tagesvers macht deutlich, dass Jesus Christus, ja, Gott selbst, tatsächlich bei Menschen wohnen wollen. Die Voraussetzung dafür ist, dass wir ihm unser Herz öffnen und unser Leben zur Verfügung stellen. Wenn ein Mensch diese Einstellung im Herzen hat, zieht dort nicht irgendein Prominenter ein, sondern Jesus Christus selbst wird mit seinem Vater bei einem solchen Menschen wohnen. Und wenn Jesus so in meinem Leben einzieht, geschieht das nicht nur für eine Nacht, sondern für die Ewigkeit.
Wie dramatisch ist es daher, wenn über einem Leben steht: Hier hat Gott nie gewohnt!
Martin ReitzDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
»Sie sind der Meinung, das war …?« Wer weiß, wie diese Zeile weitergeht, ist älter als 50 Jahre. Der legendäre Ausruf mit Hochsprung »... das war Spitze!« war Markenzeichen von Hans Rosenthal. Heute wäre sein 100. Geburtstag. In den 1970er- und 80er-Jahren kannte jeder seine Quizshow »Dalli Dalli«. Er überlebte als jüdischer Teenager das Dritte Reich, als einziger seiner Familie – versteckt in Gartenlauben, geschützt von Nachbarinnen. Nach dem Krieg berichtete Hans von seinem kleinen Bruder Gert. Der litt an Kinderlähmung, war zweijährig halbseitig gelähmt. Doch Gert überwand das Poliovirus und war einer der wenigen, die komplett geheilt wurden. Das war in der 1930er-Jahren nur sehr selten der Fall, denn es gab noch keine Impfung gegen Kinderlähmung. Die einzig wirksame Therapie war ein Serum aus dem Blut Betroffener, die sich vollständig von der Krankheit erholt hatten. Gert Rosenthals Blut war also für viele die Rettung. Es hatte die Kraft, viele andere davor zu bewahren, an Kinderlähmung zu erkranken.
Aber als die Rassengesetze der Nazis in Kraft traten, durfte Gert kein Blut mehr spenden. Es war ja »Judenblut« und damit »unarisch«. Unvorstellbar: Die Nazis versagten aufgrund ihrer absurden Rassentheorie »Germanenkindern« das einzige Rettungsmittel. Und als der kleine Gert 1942 im KZ Majdanek ermordet wurde, konnte sein Blut endgültig niemanden mehr retten.
Es gibt allerdings ein Blut, dessen Rettungskraft bis heute wirksam ist: »Das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.« Sünde betrifft uns – anders als z. B. Polio – ausnahmslos alle, auch wenn wir das oft nicht wahrhaben wollen. Wenn wir dieses Blut nicht in Anspruch nehmen, schlagen wir die einzigartige Rettungsmöglichkeit gegen die Sünde aus.
Andreas FettDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Vor 51 Jahren (1974) warnten die Chemiker Mario J. Molina und Frank Sherwood Rowland bereits davor, dass von Menschen freigesetzte Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKWs) die Ozonschicht in der Stratosphäre schädigen können. Die sogenannten FCKWs wurden unter anderem als Treibmittel in Spraydosen und in Kühlmitteln verwendet. 20 Jahre später erhielten die Forscher den Nobelpreis für Chemie, da sie den Einfluss dieser Schadstoffe auf die Bildung des Ozonlochs geklärt hatten. Im Montreal-Protokoll von 1987 einigte man sich weltweit darauf, dass die ozonabbauenden FCKWs durch andere Stoffe ersetzt werden sollten. Denn die Ozonschicht schützt uns vor der schädlichen UV-Strahlung der Sonne, die z. T. zu Hautkrebs führen kann. Der Schutz unserer Erde war schon damals vielen Menschen wichtig. Heute ist das Bewusstsein darüber noch viel stärker geworden, wie wichtig es ist, unseren Planeten zu schützen.
Aber nicht nur die Erde ist bedroht. Unser Seelenheil steht auch auf dem Spiel. Auch da sorgen »Schadstoffe«, nämlich unsere Sünde, für eine zerstörerische Belastung, die unweigerlich mit dem Tod enden wird, denn der Lohn der Sünde ist der Tod, sagt die Bibel (Römer 6,23). Gott warnt uns schon seit Beginn der Schöpfung davor, dass er Sünde richten wird. Er hat aber auch eine Möglichkeit zur Rettung vorbereitet.
Was können wir also tun, damit unsere Seele für die Ewigkeit gerettet wird? In der Bibel steht: »Es ist dem Menschen bestimmt, einmal zu sterben, danach aber kommt das Gericht« (Hebräer 9,27; ELB). Im Johannes-Evangelium heißt es aber auch: »Wer an ihn (den Sohn Gottes) glaubt, wird nicht gerichtet« (Johannes 3,18). Also ist der Glaube an Jesus Christus die entscheidende Maßnahme, um ewiges Leben im Reich Gottes zu bekommen.
Uwe Harald BöhmDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Ich war 30 Jahre alt und führte ein harmonisches Leben mit meiner Frau und unseren zwei Söhnen. Kirche und Glauben gegenüber war ich eher gleichgültig. Ich hatte, weil ich gerne lese und wir zur Hochzeit eine Bibel geschenkt bekommen hatten, schon zweimal versucht, sie zu lesen. Ich war allerdings nach den spannenden Geschichten im 1. Buch Mose immer im 2. Buch Mose stecken geblieben, als es für mich langweiliger wurde.
Dann zog ein »Missionar« mit seiner Familie aus Holland in das Mehrfamilienhaus, in dem wir wohnten. Ich hielt Abstand, weil mir das Ganze nicht so geheuer war. Aber sie freundeten sich mit meiner Frau und den Kindern an. Als ich im Frühjahr mit einer Grippe zu Hause bleiben musste, kam er zu einem Krankenbesuch vorbei. Nach dem dritten Satz, den wir wechselten, waren wir bereits beim Thema Glauben. Obwohl ich bisher dieses Thema immer schnell beendet hatte, war ich dieses Mal zu meiner eigenen Überraschung sehr offen, und wir redeten einige Stunden. Alle Fragen, die ich hatte, ließ ich raus, egal ob zum Glauben oder über den Alltag. Ich holte sogar meine Bibel, und auf alle meine Fragen antwortete und argumentierte er anhand von Bibelstellen, was mich sehr beeindruckte.
Nach diesem Gespräch entschloss ich mich, es erneut mit der Bibel zu versuchen, doch fing ich nun hinten an: Mit der Offenbarung. Und tatsächlich erfuhr ich, wie die Bibel in mein Leben sprach. Je länger ich las, desto mehr hat mich dieses Buch ergriffen. Dann las ich die ganze Bibel durch, um alles zu erfahren, was Gott uns zu sagen hat. Nach neun Monaten war ich das erste Mal durch. Ich habe erlebt, dass dieses Buch kein langweiliger Kram ist, sondern das man hier Gott begegnen kann. Seitdem hat die Bibel mein Leben verändert.
Bernd GrünewaldDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Zwölf Tage nach seinem Schiffbruch wird Robinson Crusoe bewusst: Ohne Hilfsmittel würde er bald an der Zeitrechnung irre werden. Also errichtet er ein Holzkreuz, auf dem er das Datum seiner Ankunft auf der Insel notiert. Ab da ritzt er jeden Tag eine Kerbe in das Holz. An jedem siebten Tag macht er einen tiefen Einschnitt: sonst würde er »bald sogar den Sonntag nicht mehr von den Wochentagen unterscheiden können«. Bedeutungslosigkeit und Einerlei, unterbrochen durch den Sonntag, »der einzige Tag, um mich von verdüsternden Gedanken, die täglich auf meine Seele einstürmen, zu befreien.« Daniel Defoe drückt durch seine berühmte Romanfigur aus, dass es der Sonntag – und nicht Freitag – ist, der ein Innehalten des Menschen rechtfertigt.
Warum dies so ist, zeigt Jesus Christus an jenem einschneidenden Sonntag seiner Auferstehung: »An jenem Tag, dem ersten der Woche ... kam Jesus und trat in die Mitte und spricht zu ihnen: Friede euch! Und als er dies gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und die Seite« (Johannes 20,19-20). Den tiefen Einschnitt, den der Herr präsentiert, sind seine Wunden in den Händen und seiner Seite: Wie einschneidend! Sie machen den Sonntag zum Sinntag, zum erstrangigen, zum herausgehobenen Tag. Der Sonntag unterbricht das Hamsterrad frustrierenden Funktionierens. Statt Schule und Studium, Schaffen und Shoppen, Sollerfüllung und Seelenleere – Stopp! Es ist Sonntag!
Für die Christen wurde der erste Tag der Woche zum Ruhetag. Es war der Tag der Auferstehung Jesu Christi und somit auch der Anfang einer neuen Schöpfung. Jesus hat uns mit Gott versöhnt durch das Kreuz. »Er kam und verkündigte Frieden … denn durch ihn haben wir ... [seit jenem Tag] den Zugang zu dem Vater« (Epheser 2,16-18).
Andreas FettDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Stefan Raab galt über zwei Jahrzehnte hinweg als der deutsche Showmaster und Entertainer im deutschen Fernsehen. Seine Fernsehkonzepte schlugen ein und erreichten regelmäßig ein Millionenpublikum. Selbst verrückte Ideen setzte er erfolgreich um, was er anfasste, wurde sprichwörtlich zu Gold. Umso größer dann die Meldung 2015: Stefan Raab hört auf. Von jetzt auf gleich zieht er sich aus der Öffentlichkeit zurück. Sein Stammsender ProSieben kann die Quoten nicht halten, viele Sendungen müssen eingestellt werden.
Zeitsprung, 29. März 2024: Stefan Raab veröffentlicht im Internet ein Video, dass er am 1. April eine große Neuigkeit verkündigen will. Die Gerüchteküchen brodeln, viele Fragen sich, ob dieses erste Lebenszeichen nach so vielen Jahren tatsächlich echt ist oder ob es sich nur um einen Aprilscherz handelt. Doch tatsächlich kündigt der Entertainer dann einen Boxkampf an, den er bestreiten will. Am Tag darauf kann man ab 15.00 Uhr auf einer offiziellen Ticketwebsite Karten dafür kaufen. Die Nachfrage ist groß! Nach zwei Stunden ist alles restlos ausverkauft.
Ich denke an einen anderen Mann, von dem man meinte, er habe endgültig abgedankt: Jesus starb vor rund 2000 Jahren und wurde begraben. Er hatte jedoch angekündigt: Ich werde wiederkommen. Und tatsächlich: Drei Tage später ist er wieder auferstanden und seinen Anhängern erschienen. Ich weiß nicht, ob Stefan Raab darauf anspielen wollte, jedenfalls reicht sein Comeback nicht annähernd an das heran, was nach Jesu Auferstehung geschah. Unzählige haben durch Jesus Frieden mit Gott gefunden und wurden verändert. Nicht Boxkämpfe stehen für sie ganz oben auf der To-do-Liste, sondern Werke der Liebe, die sie aus Dankbarkeit für Gott und an anderen Menschen tun.
Tim PetkauDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Im Römischen Reich war es üblich, erfolgreiche Feldherren mit einem Triumphzug zu ehren. So ein spektakuläres Ereignis war ein herausragender Höhepunkt im Leben des siegreichen Schlachtenlenkers, der gemeinhin seinen Sieg der römischen Gottheit Jupiter weihte. Dem gefeierten Helden wurden magische Eigenschaften zugesprochen, denn er gewährleistete Rom und seinen Bewohnern Glück und Erfolg. Der von Tausenden Menschen Bejubelte fuhr stehend in einem prächtigen Wagen, der von vier Pferden gezogen wurde. Hinter ihm stand ein Sklave, der ihm einen goldenen Kranz über dem Kopf hielt, zugleich aber ununterbrochen mit den Worten mahnte: »Memento mori.« (Bedenke, dass du sterblich bist.) »Respice post te, hominem te esse memento.« (Sieh dich um und bedenke, dass auch du nur ein Mensch bist.). Römische Kriegshelden bedurften offenbar wegen ihrer Neigung zum Größenwahn stets dieser Mahnung.
Der Kreuzweg Jesu weist Parallelen auf, ist jedoch ganz gegensätzlich. Jesus ist ebenfalls ein Sieger. Keiner, der Menschen als Kriegsbeute verschleppte, um sie vor applaudierendem Publikum abzuschlachten, sondern einer, der sich selbst opferte, weil er die Menschen überaus liebt. Er ist Gott, wurde aber als der Allerverachtetste und Unwerteste (Jesaja 53,3) verhöhnt und erniedrigt. Er zog durch die Straßen, aber nicht zum Kapitol, sondern zu einem Hügel, auf dem hingerichtet wurde, außerhalb der Stadt. Dabei wurde er nicht von Untertanen hofiert, sondern mit Peitschen getrieben, mit der Last des schweren Holzbalkens auf seinem Rücken. Er wurde nicht gefeiert, sondern gekreuzigt – und doch hat er triumphiert. Er besiegte den schlimmsten Feind, den Tod und den Teufel. Allein in Jesus können wir bis heute Vergebung unserer Schuld und das ewige Leben erhalten.
Daniela BernhardDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Der italienische Violinvirtuose Paganini war einer der bedeutendsten Musiker des 19. Jahrhunderts, seine technischen Fähigkeiten überwältigten das Publikum regelmäßig. Er wurde 1782 in Genua in armen Verhältnissen geboren; es war sein Vater, der ihn früh an die Musik heranführte. So lernte Paganini erst Mandoline und dann Violine. Sein Talent konnte nicht verborgen bleiben: Schon mit zwölf Jahren gab er Konzerte in Theatern, und als er 14 war, brachte ihn sein Vater nach Parma. Dort wurde er später mit einer echten Guarneri-Violine beschenkt. Er nannte sie »il Cannone« wegen ihres kraftvollen Klangs; sie wurde sein Lieblingsinstrument. Guarneri-Violinen zählen zu den begehrtesten Streichinstrumenten der Welt. Rund 200 Exemplare gelten als erhalten, sie liegen im Preis bei bis zu 20 Millionen Euro!
Mit seiner »Cannone« wurde Paganini eine echte Legende, 1828 spielte er sogar vor Kaiser Franz II. in Wien! Doch bereits mit 58 Jahren starb er in Nizza infolge eines Blutsturzes. In seinem Testament vermachte Paganini seine Geige seiner Heimatstadt Genua »wo sie fortwährend aufbewahrt werden muss«, und zwar unter der Auflage, dass niemand mehr auf ihr spielen dürfe! Infolgedessen wurde die wertvolle Geige bald wurmstichig und damit unbrauchbar. Nur im fortwährenden Gebrauch – durch Musizieren – wäre sie erhalten geblieben.
Nur wer sich für andere einsetzt, findet völlige Freude, denn »die segnende Seele wird gesättigt«. Nur wer seine Gaben an andere verschenkt, wird glücklich, denn »der Tränkende wird auch selbst getränkt«. Jesus Christus hat so gelebt. Er hat sein Leben für andere eingesetzt und es am Kreuz sogar für die ganze Welt in den Tod gegeben. Was hat er eigentlich davon?
Andreas FettDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Einmal im Jahr, um die Frühlingszeit, überkommt mich eine ungeheuer große Motivation, alles zu putzen (die sollte ich auch nutzen, denn ansonsten ist sie ebenso schnell wieder weg). Dann werden Vorhänge nach dem Winter wieder staubfrei gewaschen, Fenster vom Dreck befreit und die Küchenschränke ausgeräumt, geputzt und deren Inhalt sortiert. Das ist eine Menge Arbeit, aber das anschließende Gefühl der Sauberkeit ist sehr angenehm und der Mühe wert.
Neulich stieß ich in der Bibel ebenfalls auf eine Art Riesen-Frühjahrsputz. Zur Vorgeschichte: Hiskia wurde mit 25 Jahren König, nachdem sein Vater Ahas gestorben war. Ahas verehrte wie kein anderer König fremde Götzen und betete nicht den wahren Gott an. Aus diesem Grund baute er auch neue Götzenaltäre und benötigte den Tempel Gottes nicht mehr. Daher ließ er seine Tore für viele Jahre verschließen. Dementsprechend schlecht sah es leider auch in seinem Königreich aus.
Als Hiskia König wurde, lesen wir interessanterweise, dass die erste Amtshandlung im ersten Monat seiner Regierung die Öffnung der Tore des Tempels war. Dann ordnete er die komplette Reinigung des Tempels an, und die Leviten und Priester machten sich eifrig ans Werk. Hiskia hatte erkannt, woran das Volk erkrankt war und warum es bergab ging: Der König und das Volk hatten sich abgewendet von Gott, hatten die Verbindung gekappt und im wahrsten Sinne des Wortes die Tür zugemacht. Hiskia nun ließ den Tempel wieder für seine eigentliche Bestimmung herrichten, nämlich für die Anbetung Gottes.
Auch wir Menschen heute haben eine Bestimmung. Auch wir sind geschaffen, um Gott zu loben und anzubeten. Den Weg zu ihm hat Jesus frei gemacht. Und er will umgekehrt sogar in uns Wohnung nehmen – wenn dort alles sauber ist.
Rebecca GrimmDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Wer von uns kennt nicht diese schrecklichen kalten Jahreszeiten? Überall ragen kahle Bäume in die Luft. Kalter Wind fegt durch die Straßen und bringt alles Leben zum Erstarren. Die Farben der Natur verschwinden im traurigen Grau des Nebels. Die Sehnsucht nach dem Frühling wird immer stärker, aber er will einfach nicht kommen. Noch eine Woche versinkt im Regen. Furchtbar! Alle Schönheit und Lebensfreude schwindet dahin. Man fragt sich: »Was ist eigentlich der Sinn dieses Lebens?« Aber zum Glück gibt es ja den Fernseher, das Oktoberfest und jede nur mögliche Unterhaltung! Ein scheinbarer »Frühling«. Nichts wie hinein in dieses »Glück«! Und danach? Wieder genau das gleiche Grau.
Ich kenne jemanden, der zu uns in dieses Grau gekommen ist und uns den wirklichen Frühling gebracht hat: Jesus! Er war mitten unter uns Menschen, ganz nah und mit den Nöten der Menschen vertraut. Wozu? Um uns rauszuführen aus diesem Kreislauf und zu retten, was verloren ist. Verloren in der Sinnlosigkeit des Lebens und in den eigenen Sünden. Jetzt fragen Sie mich: Welche Sünden? Die Sünde, dass Sie sich nicht an Gottes Regeln halten. Ich möchte Ihnen ein Beispiel geben: Der Staat stellt Verkehrsregeln auf. Wenn Sie sich nicht daran halten, sind Sie ein »Verkehrssünder«. Gott stellt die Regeln des Lebens auf. Wenn Sie sich nicht daran halten, sind Sie ebenfalls ein Sünder. »Verkehrssünden« müssen bezahlt werden. Die Sünden gegen Gott, müssen ebenfalls bezahlt werden.
Hier kommt Jesus ins Spiel. Er ist am Kreuz für Ihre und meine Sünden gestorben und hat unser hohes Bußgeld bezahlt. Er hat das eintönige Einerlei unseres Lebens ohne Gott durchbrochen, damit wir es nicht mehr durchleben müssen, sondern sinnvoll und zielbewusst leben können. Frühling!
Johannes UngerDiese und viele weitere Andachten online lesen
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»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…
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