Leben ist mehr

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Leben ist mehr episodes

  • Lückenschwimmen (1)

    Was macht man im Urlaub bei Dauerregen? Man geht entweder ins Museum oder ins Schwimmbad. Wir wählten Letzteres, aber viele andere auch. Und so wurde es ein unerwartetes »Gemeinschaftserlebnis« – mit hohem Verkehrsaufkommen im Wasserbecken. Auf diese Weise entdeckten wir aber auch eine neue sportliche Disziplin: das Lückenschwimmen. Nicht nur am Beckenrand suchte man Lücken, wo man andocken konnte, auch unterwegs im Becken musste man nach solchen Ausschau halten, um kurvenreich und flexibel auf den Verkehrsstrom reagierend möglichst den gegenüberliegenden Beckenrand zu erreichen.

    Viele sind im Leben ähnlich unterwegs. Sie schlängeln sich durch, so gut es geht, ein sicherer Halt am Beckenrand ist lange nicht oder sogar niemals in Sicht. Für »Mitschwimmer« interessiert man sich wenig oder gar nicht, weil man so sehr damit beschäftigt ist, selbst nicht unterzugehen. Fast überall, wo man hinkommt, ist schon wer, und man muss schauen, ob irgendwo noch eine Lücke bleibt, wo man weiterkommen und schließlich einen Halt finden könnte. Ein wirkliches Ziel ist erst einmal keine Option. So werden viele irgendwo hingespült – ohne Sinn, ohne Zweck, ohne Ziel, verloren im Ozean der Zeit.

    Doch das muss nicht so sein. Jemand bietet Orientierung an, bahnt einen Weg und kann uns sogar ins Schlepptau nehmen. Jemand, der zu uns ins Becken gesprungen ist, jemand der weiß, was es bedeutet, unterzugehen, der aber für uns alle zum Rettungsschwimmer bestimmt worden ist: Jesus, Gottes Sohn, der in diese Welt voller Sünder gekommen ist, um ihnen den Weg zum Leben zu weisen und einen Platz anzubieten, an dem sie für immer sicher und geborgen sind. Dem kann man sich anschließen und den Weg gehen, den er uns gebahnt hat.

    Joachim Pletsch

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    5 min
  • Nach der Auferstehung

    Haben Sie schon einmal über Folgendes nachgedacht: Wie werden Christen nach der Auferstehung gestaltet, und mit welchen Eigenschaften werden sie ausgestattet sein? Es ist geradezu unfassbar, was Jesus denen, die ihm angehören, zugesagt hat. In Johannes 17,22 betet Jesus zum Vater: »Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast …« Paulus schreibt davon in 1. Korinther 15,42-43: »So auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich. Es wird gesät in Niedrigkeit und wird auferstehen in Herrlichkeit. Es wird gesät in Armseligkeit und wird auferstehen in Kraft.« Man kann nur staunen, wenn der Apostel Johannes bezeugt: »Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber: wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein« (1. Johannes 3,2).

    Wie kann man diese gewaltige Aussage verstehen? In der Schöpfung wurde zwar der Mensch zum Bilde Gottes geschaffen, aber im Sündenfall wurde diese Ebenbildlichkeit stark beeinträchtigt. Nur von Jesus sagt die Bibel: »Er ist der Abglanz seiner (= Gottes) Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens« (Hebräer 1,3). Wenn Christen im Himmel Jesus gleich sein werden, dann ist konsequenterweise daraus zu schließen: Sie werden so umgestaltet, dass auch sie der Abglanz der Herrlichkeit Gottes sind und das Ebenbild seines Wesens tragen werden.

    Individuell wird jeder eine eigene Persönlichkeit sein, aber die äußeren Merkmale und die Wesensmerkmale werden mit denen des Herrn Jesus übereinstimmen. Auch der Auferstehungsleib wird nicht mehr raum- und zeitgebunden sein. Das übersteigt alle Vorstellungen, die man vom Menschsein unter den gegenwärtigen Bedingungen haben kann.

    Werner Gitt

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    5 min
  • Warum die Frage der Auferstehung wichtig ist

    Professor Gary Habermas promovierte an der Michigan State University in Religionsgeschichte und -philosophie. Der Titel seiner Doktorarbeit war: Die Auferstehung Jesu – eine rationale Untersuchung. Als er gefragt wurde: »Warum verbringen Sie so viel Zeit Ihres Lebens mit dem Studium der Beweise für die Auferstehung Jesu?«, antwortete er: »Jeder Fetzen Beweis für die Auferstehung von Jesus Christus ist auch ein Beweis für meine eventuelle Auferstehung.«

    In der Tat ist die Frage der Auferstehung Jesu Christi der Dreh- und Angelpunkt des christlichen Glaubens. Er behauptete: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt« (Johannes 11,25). Entweder ist diese Aussage Ausdruck eines krankhaften Größenwahns oder eine der größten Zusagen, die je in der Weltgeschichte geäußert wurden. Ein wichtiges Argument für die Glaubwürdigkeit der Auferstehung ist die Aussage von Zeugen. Paulus, ursprünglich ein fanatischer Gegner der Christen, schrieb: »Jesus erschien zuerst Kephas und dann den Zwölfen. Danach erschien er mehr als 500 Brüdern gleichzeitig, von denen die meisten noch leben, einige aber entschlafen sind. Dann erschien er Jakobus, dann allen Aposteln, und zuletzt erschien er mir« (1. Korinther 15,5-8).

    Insgesamt erschien Jesus während vierzig Tagen viele verschiedene Male mehr als 515 Personen: Frauen und Männern, Einzelpersonen und Gruppen, lauter Menschen, die zunächst nicht an seine Auferstehung glaubten. Er sprach und aß mit ihnen. Er lud sogar Thomas, einen extremen Skeptiker, ein, seine Wundmale anzusehen und zu berühren. Wir halten viel schlechter bezeugte Nachrichten für wahr. Warum also sollten wir dieser vielfach bezeugten Tatsache der Auferstehung nicht vertrauen?

    Gerrit Alberts

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    4 min
  • Rechtsanwalt prüft Auferstehung

    Kennen Sie den laut dem Guinness-Buch der Rekorde erfolgreichsten Rechtsanwalt der Welt? Es handelt sich um Sir Lionel Luckhoo (1914–1997). Er war Politiker, Rechtsanwalt, Richter und Diplomat. Dabei arbeitete er auch als Botschafter für Britisch-Guayana in Deutschland. Seine juristische Tätigkeit übte er sowohl in Guayana als auch in England aus. Den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde verdankte er der Tatsache, dass er als Verteidiger bei 245 Mordanklagen in Folge einen Freispruch erreichte – teils erst in der Berufungsinstanz. Zweimal wurde ihm durch Königin Elizabeth ein Adelstitel verliehen.

    Welche Fähigkeiten benötigt ein Jurist, um so erfolgreich zu sein? Er muss analytisch denken können. Wenn der Staatsanwalt scheinbar stichfeste Beweise gegen seinen Mandanten vorlegt, muss er in der Lage sein, die Schwachstellen zu finden. Ein auf den ersten Blick schlüssiges Plädoyer gegen seinen Schützling muss er überzeugend widerlegen oder in Zweifel ziehen können. Er muss wissen, was zuverlässige und überzeugende Indizien für die Glaubwürdigkeit der Zeugen sind. Umgekehrt braucht er ein sicheres Gespür für Widersprüche und Ungereimtheiten in Zeugenaussagen.

    Lionel Luckhoo wuchs in einem nominell christlichen Elternhaus auf. Doch erst im Alter von 64 Jahren wurde er Christ aus Überzeugung. Bei einer Veranstaltung der Internationalen Vereinigung Christlicher Geschäftsleute hatte er ein tiefgreifendes Bekehrungserlebnis. Jahrelang hatte er sich der zentralen Frage des Christentums gewidmet: Ist Jesus Christus wirklich von den Toten auferstanden? Nach akribischen Forschungen kam er zu der Schlussfolgerung: »Ich sage unmissverständlich, dass die Beweise für die Auferstehung Jesu Christi so überwältigend sind, dass sie absolut keinen Raum für Zweifel lassen.«

    Gerrit Alberts

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    5 min
  • War sein Tod nur ein Irrtum?

    Fußballfreunde waren geschockt: Im September 2023 meldete eine norwegische Tageszeitung, dass der erfolgreiche Torjäger Erling Haaland erschossen worden sei. Glücklicherweise handelte es sich um eine Falschmeldung, die von der Zeitung schnellstens korrigiert wurde. Eigentlich sollte darin von einem Fotoshooting berichtet werden. Das Wort »Shooting« wurde aber durch eine künstliche Intelligenz wörtlich übersetzt und dadurch vermeldet, dass Erling Haaland Opfer einer »Schießerei« geworden sei.

    War es bei Jesus Christus ähnlich? Sind Millionen Christen durch eine Falschmeldung fehlgeleitet worden? Die Berichte von Tod und Auferstehung des Herrn Jesus Christus kommen jedoch nicht wie diese Pressemeldung nur aus einer einzigen Quelle, sondern sind durch eine Vielzahl biblischer wie auch außerbiblischer Hinweise belegt. Augenzeugen haben die Kreuzigung beobachtet. Dabei handelte es sich nicht nur um Freunde von Jesus, sondern auch um seine Ankläger, die sofort interveniert hätten, wenn Jesus überlebt hätte, und für die Bewachung seines Grabes sorgten. Die Soldaten, die Jesus gekreuzigt hatten, verstanden ihr Handwerk. Sie bestätigten dem Statthalter Pilatus ausdrücklich, dass Jesus tot sei – und wussten, dass sie für die Richtigkeit dieser Aussage mit dem eigenen Leben einstehen mussten. Auch außerbiblische Geschichtsschreiber wie Tacitus und Flavius Josephus berichten vom Tod Jesu. Die Jünger von Jesus haben Entbehrung, Verfolgung und sogar den Märtyrertod für die Verbreitung der Botschaft in Kauf genommen, von der sie felsenfest überzeugt waren: Jesus hat am Kreuz die Sünde von uns Menschen auf sich genommen und mit seinem tatsächlichen Sterben und Auferstehen unsere Schuld bezahlt.

    Andreas Droese

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    6 min
  • Wie kann man wissen, dass man in den Himmel kommt?

    Jesus Christus hängt am Kreuz. Links und rechts von ihm hängen zwei Räuber. Beide spotten. Doch plötzlich kommt der eine zur Besinnung. Er weist seinen Kumpel zurecht und erinnert ihn daran, dass sie beide die Strafe verdient haben – im Gegensatz zu dem Mann in der Mitte. Was dieser Räuber, dessen Namen wir nicht kennen, jetzt tut, beantwortet die Frage: »Wie kann man wissen, dass man in den Himmel kommt?«. Nachdem er eingesehen hat, dass er schuldig ist, bittet er Jesus Christus: »Jesus, gedenke meiner, wenn du in dein Reich kommst.«

    Der sterbende Räuber weiß, dass ihm jetzt nur noch einer helfen kann. Er hat von diesem Jesus längst nicht so viel wie wir heute gewusst, aber das, was er in den vergangenen Stunden erlebte, reichte aus, um ihn um Hilfe zu bitten. Den Namen Jesus hat er oft genug an diesem Tag gehört. Außerdem steht oben am Kreuz: »Jesus, König der Juden«. Dann hat er auch das Gebet von Jesus gehört: »Vater, vergib ihnen.« Damit hat Jesus bei ihm ins Schwarze getroffen. Er weiß, dass er schuldig ist. Und er weiß auch, dass er bald vor dem heiligen Gott stehen wird. Er braucht dringend Vergebung. Nun hat er Jesus beobachtet. Er erkennt: Dieser Jesus ist schuldlos, er ist ein König, er hat ein Reich, und er wird auferstehen. Letztlich wird ihm klar: Jesus ist Gott.

    Nachdem der Räuber seine Schuld bekannt hat und Hilfe bei Jesus Christus sucht, bekommt er diese wunderbare Zusage: »Heute wirst du mit mir im Paradies sein.« Herrlich! Und gleichzeitig so Mut machend für uns alle. Denn die Gewissheit, in den Himmel zu kommen, beruht allein auf dem Glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes. Der sterbende Räuber kann zu seinem Heil nichts hinzufügen. Er hat nur das Wort des Heilands – und das allein reicht aus.

    Hartmut Jaeger

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    4 min
  • Leben nach dem Tod?

    Gibt es Leben nach dem Tod? Und kann man das beweisen? Ob es einen naturwissenschaftlichen Beleg dafür gibt, weiß ich nicht. Aber es gibt einen sicheren Beweis, den Jesus Christus selbst uns liefert. Er ist der Sohn Gottes, er muss es wissen.

    Die Sadduzäer waren die Skeptiker zur Zeit Jesu, was diese Frage anging. Sie glaubten nicht an ein jenseitiges Leben und eine Auferstehung der Toten. Mit dieser Überzeugung traten sie an Jesus heran und legten ihm einen ausgedachten Fall vor: Eine Frau heiratet einen Mann, der sechs Brüder hatte. Dieser Mann stirbt. Die Witwe heiratet dessen Bruder, der wiederum stirbt. Und so geht es alle sieben Brüder durch. Dann folgt die scheinbar clevere Frage: Wenn es ein Leben nach dem Tod gäbe, dann träfe die Frau im Jenseits ja auf sieben Ehemänner. Wer ist denn nun dort mit ihr verheiratet?

    Jesus entgegnet ihnen mit entwaffnender Klarheit: Ihr kennt weder die Aussagen der Bibel hierzu noch die Kraft Gottes. Er erläutert: Gott hatte sich bereits dem Mose im brennenden Dornbusch als der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs vorgestellt. Zur Zeit eines Mose waren diese drei Männer allerdings schon lange tot. Doch nun sagt der Sohn Gottes in Bezug auf ebendiese Selbstvorstellung Gottes: Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden. Das bedeutet nichts anderes als: Abraham, Isaak und Jakob sind zwar physisch lange vor Moses Lebzeiten gestorben, doch sie leben nach ihrem Tod weiter, in der Gegenwart Gottes. Damit attestiert Jesus Christus selbst, dass es selbstverständlich ein Leben nach dem Tod gibt.

    Diese Aussage Jesu kann man ablehnen. Doch dann gilt einem dasselbe Urteil wie den Sadduzäern: Ihr versteht nichts von der Kraft Gottes, ihr irrt sehr!

    Markus Majonica

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    5 min
  • Du Judas!

    Woran denkt man als Erstes, wenn man den Namen Judas hört? Natürlich an Verrat – und das zu Recht. Denn tatsächlich hatte Judas Iskariot sich von den Hohenpriestern mit 30 Silberlingen bestechen lassen, um seinen Meister Jesus zu verraten: den Mann, den er drei Jahre begleitet und von dem er nur Gutes und Freundlichkeit erlebt hatte. Doch nach seinem Verrat wurde dieser Jesus tatsächlich zum Tode verurteilt. Das hatte Judas nicht gewollt! Nun bereute er seinen Treubruch, lief zu den Hohenpriestern und versuchte, seine Tat rückgängig zu machen. Doch seine Mitverschwörer gingen nicht darauf ein: »Das, Judas, ist deine Sache!«

    Wir können über die Hinterhältigkeit der Hohenpriester streiten und darüber, dass sie sich doch ebenfalls schuldig gemacht hatten an der Verfolgung und schließlich am Tod eines Unschuldigen. Aber in einem Punkt lagen sie mit ihrer Aussage richtig: Mit seiner individuellen Schuld stand Judas ganz alleine da. – Man kann einem Menschen aus vielen Notlagen helfen: Bei der Jobsuche, bei Problemen mit Behörden, bei drängenden Arbeiten am Haus oder bei Geldproblemen. Aber Schuld ist etwas, da kann kein Mensch helfen. Wenn einen das Gewissen zu Recht anklagt, kann einem kein Mensch diese Not wirklich abnehmen. Judas suchte in seiner Gewissensnot den Ausweg schließlich im Selbstmord. Doch das beseitigte seine Schuld ja auch nicht. Die nahm er mit in die Ewigkeit. Das ist schrecklich!

    Aber halt! Es gibt doch einen, der uns in dieser Not helfen kann. Jesus Christus ist genau dafür auf die Welt gekommen, um unsere Schuld zu sühnen. Das bedeutet: Wenn ich mit meiner Schuld zu ihm gehe, werde ich sie wirklich los! Hier – und nur hier – kann mein Gewissen Frieden finden.

    Markus Majonica

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    4 min
  • Den Tod überwinden?

    Der Milliardär Peter Thiel plant, später unter kontrollierten Bedingungen zu sterben, sein Gehirn dann kurz noch mit Sauerstoff versorgen zu lassen, möglichst zeitnah in ein Eiswasserbad zu gelangen, eine konservierende Flüssigkeit und ein Frostschutzmittel in seine Gefäße zu bekommen und bei minus 196 Grad Celsius in einen Metalltank mit flüssigem Stickstoff gelegt zu werden. Dort würde Thiel so lange bleiben, bis die Menschheit ihn auftauen und sein Weiterleben sicherstellen kann.

    Das Anliegen des PayPal-Gründers ist nachvollziehbar. Der Tod ist das Schreckensgespenst der Menschen seit jeher. Einerseits unausweichlich und vorhersehbar, andererseits furchteinflößend und kaum berechenbar. Wohl die meisten Menschen würden den Tod nur allzu gerne überwinden und sich den Hoffnungen Thiels anschließen. Was jedoch ironischerweise bei diesen Überlegungen nahezu ausgeklammert wird, ist, dass der Tod längst überwunden wurde. Es gab bereits einen Menschen, der den Tod überwunden hat, indem er drei Tage nach seinem Sterben zurückkehrte, mit seinen Leuten sprach und von unzähligen Augenzeugen gesehen wurde. Sowohl sein Tod wie auch sein Wiedererscheinen zählen zu den am besten belegten historischen Ereignissen der ganzen Menschheitsgeschichte: Jesus Christus starb in Jerusalem an einem Freitag im April etwa in der Zeit zwischen 30 und 33 n. Chr. Am darauffolgenden Sonntag verließ er bei Sonnenaufgang sein Grab und zeigte sich den Menschen. Dieses Ereignis ist im Neuen Testament zuverlässig bezeugt.

    Das Hoffnungsvolle bei dieser Tatsache ist, dass Jesus denen, die an ihn glauben, in Johannes 14,19 zuruft: »Weil ich lebe, werdet auch ihr leben!« Wer an Jesus Christus glaubt, wird leben, nachdem er hier auf der Erde gestorben ist.

    Alexander Strunk

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    8 min
  • Ein Stern, der einen Namen trägt

    Vor einigen Jahren besuchte ich mit ein paar anderen jugendlichen Freundinnen eine gemeinsame Freundin in der Uckermark. Da Sommer war, kamen wir auf die Idee, draußen zu übernachten. Die besagte Freundin wohnte auf einem Freizeitgelände, das einen eigenen Seezugang besaß. Deshalb beschlossen wir, nicht einfach nur irgendwo zu übernachten, sondern mit dem hauseigenen Floß (etwa 3 x 3 Meter groß) ein Stück weit auf den See rauszufahren, den Anker zu werfen und dort mit Isomatten und Schlafsäcken unser Nachtquartier aufzuschlagen.

    Mitten in der Nacht wachte ich auf. Über mir sah ich den hell erleuchteten Sternenhimmel – so viele hatte ich in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen. Dort, wo es keine großen Städte im näheren Umkreis gab und die Landschaft nicht »lichtverschmutzt« war, erstrahlten die Sterne in ihrem vollen Glanz.

    Vor ein paar Tagen las ich in der Bibel den Tagesvers, der mich an diese sternenklare Nacht erinnerte: »Er zählt die Zahl der Sterne, er ruft sie alle mit Namen.« Gott kennt jeden einzelnen Stern dieses gewaltigen Sternenmeeres mit Namen. Wie viel mehr kennt und sieht er jeden einzelnen Menschen? Sie und mich persönlich? Denn einen Vers vorher lesen wir: »Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, er verbindet ihre Wunden.« Der Vers bedeutet also noch viel mehr, als dass der große Gott nur wüsste, wie viele Menschen sich aktuell auf der Erde befinden. Denn er nimmt sich sogar jedes Einzelnen an und möchte die größte Wunde des Menschen heilen: die verloren gegangene Gottesbeziehung. Wenn Sie das nächste Mal einen Sternenhimmel beobachten, dann freuen Sie sich daran, dass Gott uns alle mit Namen kennt und dass er durch Jesus Christus alles möglich machte, um Ihr Herz auf ihn auszurichten!

    Rebecca Grimm

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    4 min

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»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…

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