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Ich schiebe mir die Stirnlampe auf der Nase zurecht. Merkwürdig, oder? Ja, vielleicht, doch alles war mir lieber als die vollkommene Dunkelheit, und es war notwendig, um in den finsteren Straßen Uruguays sicher den Weg nach Hause zu finden. Als in dieser Nacht die Scheinwerfer meines Mopeds kaputt gingen, wurde mir bewusst, wie orientierungslos man ohne Licht ist. Oft ist unser Leben wie diese Straße: so dunkel und voller Schlaglöcher, die uns zu Fall bringen wollen. Ich denke, Sie würden mir zustimmen, wenn ich behaupte, dass jeder in seinem Leben schon einmal vergleichbaren Situationen ausgeliefert war, in denen man orientierungslos war, sei es durch finanzielle Krisen, Probleme am Arbeitsplatz oder zerstrittene Beziehungen.
Wie gut wäre es, in solchen Lebenslagen ein Licht zu haben, das einen Weg durch die Krise zeigt. Genau als ein solches kam Jesus vor über 2000 Jahren in die Welt, um den Menschen einen Ausweg aus der Hoffnungslosigkeit ihres Lebens ohne Gott zu weisen. Gott sah in die dunklen und sündigen Herzen der Menschen und wusste, dass sie allein niemals aus ihrer Verlorenheit herausfinden würden.
Bis heute trennt uns unsere persönliche Schuld von Gott. Da er aber nicht will, dass wir verloren gehen, schickte er seinen Sohn Jesus Christus in die Welt, damit dieser für die Schuld aller am Kreuz starb. Wer das heute für sich annimmt und Jesus Christus seine Sünden bekennt, den wird Gott erretten und die Schuld vergeben. Dann wird unser Leben hell, und auch in den Fragen und Problemen, die uns vielfach beschäftigen, können wir uns nach dem ausrichten, was uns Gott in seinem Wort, der Bibel, sagt. Er will uns leiten und führen, bis wir bei ihm angekommen und für ewig sicher geborgen sind.
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
»Advent« bedeutet »Ankunft«. Aber wer oder was soll denn kommen? Sind es etwa adventliche oder weihnachtliche Gefühle? Aber die wollen nicht richtig aufkommen, weil alles so hochproblematisch geworden ist. Hat man den Garten für den Advent üppig illuminiert, muss man mit dem Zorn der Klimaaktivisten rechnen, und Lebkuchen und Glühwein wollen auch bei heruntergezogenem Rollo nicht richtig schmecken, weil einem dabei die hungernden Ukrainer einfallen, denen in eisigen Ruinen das Nötigste fehlt.
So beklagenswert diese Anlässe auch sind, haben sie doch das Gute, unsere Blicke wieder auf das Wesentliche zu richten, eben auf den, der wiederzukommen versprochen hat. Und das umso mehr, als auch wir nicht wissen, unter welchen Bedingungen wir den nächsten Advent »feiern« werden. Vielleicht sieht es bei uns dann so ähnlich aus wie in der Ostukraine.
Die Bibel jedenfalls beschreibt die Zeit vor dem erneuten Erscheinen des Sohnes Gottes als das Ende dieser Weltzeit, in der es keine Erholung der Verhältnisse geben wird, sondern nur eine gnadenlose Steigerung von Ungewissheit, Ratlosigkeit und von Angst befeuerter Rücksichtslosigkeit.
Solche Gedanken sind bei ehrlicher Betrachtung in der Lage, unsere Sentimentalitäten auf ein Minimum zu beschränken. Höchstwahrscheinlich könnten wir dann auch noch ein oder zwei »Weihnachten–im-Schuhkarton-Päckchen« für notleidende Kinder packen. Vor allem aber sollten wir uns darüber klar werden, wie wir dem großen wiederkommenden König und Gott, Jesus Christus, unter die Augen treten wollen. Er hat uns in seinem Wort deutlich genug gesagt, was Gott dafür von uns verlangt.
Hermann GrabeDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Um die Abschaffung des Sklavenhandels haben sich viele Menschen verdient gemacht. Einer von ihnen war William Wilberforce. Er lebte zur Zeit der französischen Revolution und Napoleons, stammte aus gutem Hause und war lange Mitglied des Parlaments. Seit seiner Jugend war er mit William Pitt befreundet, dem langjährigen Leiter der englischen Politik. Wilberforce wuchs in einem christlich-pietistischen Elternhaus auf. Aus dem Umgang mit der Bibel wurde für ihn klar, dass Sklavenhaltung mit der Hl. Schrift nicht zu vereinbaren ist.
Er sagte einmal: »Mir erschien die Verderbtheit des Sklavenhandels so enorm, so furchtbar und nicht wiedergutzumachen, dass ich mich uneingeschränkt für die Abschaffung entschieden habe. Mögen die Konsequenzen sein, wie sie wollen …« So widmete er sein Leben als Parlamentarier fast ganz dem Kampf für ein Verbot des Sklavenhandels. Widerstand gab es von vielen Seiten: Die US–Südstaaten, die Franzosen, arabische Händler und auch manche afrikanischen Stämme verdienten zu gut daran, um davon abzulassen.
Aber Wilberforce ließ nicht locker. Er erlebte noch, dass die britische Regierung die Sklaverei in Großbritannien endgültig abschaffte. Sein Ausharren hatte sich also gelohnt; Wilberforce war zum Segen für sehr viele Menschen geworden.
Neben der von Wilberforce bekämpften Form der Sklaverei gibt es allerdings eine viel weiter gehende Sklaverei, der einschränkungslos und bis heute alle Menschen unterworfen sind: Es ist die Sklaverei der Sünde. Die Sünde ist ein schrecklicher Herr, und ihre Herrschaft führt zum Tod. Um den Menschen hiervon zu befreien, reicht auch ein beherzter politischer Kampf nicht aus. Hier musste der Sohn Gottes mit seinem Leben bezahlen.
Karl-Otto HerhausDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Die Entstehungsgeschichte des gleichnamigen Adventsliedes reicht bis in das 17. Jahrhundert zurück, und es ist über die Grenzen der christlichen Konfessionen hinweg beliebt. Inhaltlich thematisiert es – passend zum Advent – die freudige Erwartung des Gottessohnes, dessen Geburt dann zu Weihnachten gedacht wird. Der Erwartete wird beschrieben als der »Herr der Herrlichkeit, ein König aller Königreich, ein Heiland aller Welt zugleich, der Heil und Leben mit sich bringt ...« In einer weiteren Strophe heißt es: »O wohl dem Land, o wohl der Stadt, so diesen König bei sich hat.«
Tatsächlich ist Jesus Christus, der Sohn Gottes, als König in jeder Hinsicht besser als alle Herrscher dieser Welt. Wenn man sein Verhalten während seiner irdischen Lebenszeit betrachtet, erkennt man, dass dies durchweg positive Auswirkungen auf seine Umgebung hatte: Er war gerecht, unbestechlich, geduldig, liebevoll, fürsorglich. Er gab Tausenden von Menschen zu essen, er heilte Lahme, Blinde, Stumme, Aussätzige, er weckte Tote auf, er holte Ausgestoßene in die Gesellschaft zurück usw. Wer, wenn nicht dieser Jesus, erfüllte alle Voraussetzungen dafür, der ideale König über sein Volk zu sein? Wohl dem Land, das diesen König bei sich hat!
Die Reaktion seiner Zeitgenossen war allerdings schlussendlich eine völlig andere: »Wir wollen nicht, dass dieser über uns König ist. Weg mit ihm!« Angesichts der beschriebenen Eigenarten Jesu erscheint uns dies unglaublich. Doch bei Licht betrachtet verhalten sich sehr viele Menschen heute im Ergebnis ganz genau so: Trotz aller Zuwendung, Freundlichkeit, Geduld und Menschenliebe Gottes will letztlich kaum jemand, dass Gottes Sohn tatsächlich die Herrschaft über sein Leben ausübt.
Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Unser Sohn war knapp dreijährig, als junge Familienfreunde sich einen Spaß daraus machten, ihn zu verängstigen und ihm Geschichten über einen »Poltermann« erzählten, der Kleinkinder fressen würde. Wir lebten nicht weit von einer Moschee entfernt und die Gebetsrufe waren unüberhörbar. Diese, so erklärten die Jungs unserem Sohn, seien die Rufe dieses »Poltermannes«. Es war ein Schock für den Kleinen, dass dieser Bösewicht offensichtlich schon so nahe war.
Was konnten wir tun, um ihm diese Angst zu nehmen? Die Gebetsrufe ertönten ja fünf Mal am Tag. Zureden allein genügte nicht. Also nahm ich Amanuel an der Hand und bat ihn, mir jetzt einfach zu vertrauen und mir zu folgen. Ich erklärte ihm, er brauche keine Angst zu haben, denn wie sein Name sagt, ist Gott mit uns. Wir würden jetzt gemeinsam hingehen, und ich würde ihm die Wahrheit zeigen. Anfangs zögerlich, aber dann immer vertrauensvoller folgte mir unser Sohn zur Moschee. Ich erklärte, dass dies das Gebetshaus unserer muslimischen Mitbürger sei, wozu auch einige unserer persönlichen Freunde gehörten. Von Zeit zu Zeit würden hier über Lautsprecher die Gläubigen zum Gebet aufrufen – also doch kein »Kleinkinder fressender Poltermann«! Mit festem Händedruck lauschten wir dem Gebetsruf und marschierten nachher friedlich nach Hause. Die Jungs hatten keine Chance mehr, Amanuel zu verängstigen.
Jesus verspricht denen, die an ihn glauben und ihm vertrauen, bei ihnen zu sein »bis zum Ende der Zeit«. Wir dürfen – im Bild gesprochen – seine Hand ergreifen. Er kennt alle unsere Nöte und will uns helfen, sie auszuhalten und zu überwinden. Doch er freut sich, wenn wir auch in guten Zeiten seine Hand dankbar drücken und uns von ihm leiten lassen.
Martin GrunderDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Mit stereotyper Gründlichkeit wurde in den Medien während der Pandemie immer wieder von Corona berichtet. Alles andere trat zeitweise völlig in den Hintergrund. Auch die Frage, ob Gott etwas damit zu tun hat, wurde von manchen diskutiert. Es gibt tatsächlich ein Ereignis, das erwähnt und an das permanent erinnert werden sollte, von dem die Bibel sehr klar und deutlich bezeugt, dass Gott es gewirkt hat. Gott hatte durch die Propheten im Alten Testament dieses besondere Ereignis sogar angekündigt, wie unser Tagesvers deutlich macht. Und es war tatsächlich ein Werk, über das man staunen konnte.
Es ist ein Ereignis, von dem die Bibel mehr als von jedem anderen spricht: Viele ihrer »Schlagzeilen« weisen auf Jesus Christus hin, der in diese Welt kam, um uns von unserer Sünde und Schuld zu befreien und uns die Hoffnung zu geben, durch Glauben Anteil an seiner neuen Welt ohne Sünde, am Reich Gottes, erhalten zu können.
Was geschah damals im Einzelnen? Der Sohn Gottes wurde als Mensch geboren, wuchs in einer jüdischen Familie auf und begann schon als Kind, deutlich zu machen, wer sein tatsächlicher Vater war. Und dass er gekommen war, um sein Volk zu erlösen, wurde durch Aussprüche vor und nach seiner Geburt schon glasklar bezeugt. Sein späteres öffentliches Auftreten im Alter von etwa 30 Jahren war dann genau das Gegenteil von dem, was ein Virus bewirkt. Er half den Menschen, heilte Kranke und weckte Tote auf. Und er vergab Sünden. Und die Grundlage dafür legte er am Ende selbst, indem er ans Kreuz ging, um für uns Menschen die Strafe für die Sünde auf sich zu nehmen. Gottes gerechtes Gericht über die Sünde traf den, der selbst ohne Sünde war. Sollte man daraus nicht Hoffnung schöpfen?
Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Das Versprechen klingt traumhaft: Wer diesen Stein küsst, soll zum wortgewandten Redner werden. Der sagenumwobene Stein der Redekunst ist Teil von Blarney Castle, einem alten Schloss im Süden Irlands. Etwa 300 000 Besucher nehmen dort jedes Jahr lange Wartezeiten in Kauf, um den Turm der Schlossruine zu besteigen und dem Stein einen Kuss aufzudrücken. Als prominentes Beispiel gilt der ehemalige Premierminister Winston Churchill, der als überzeugender Redner in die Geschichte eingegangen ist.
Manche Menschen können sich gut ausdrücken und ihre Interessen unmissverständlich vertreten. Mir dagegen fällt es oft schwer, die richtigen Worte zu finden. Häufig gibt es Situationen, in denen ich mich sprachlos fühle. Gerade wenn mein Gesprächspartner eine andere Meinung vertritt, kostet es mich Überwindung, den Mund aufzumachen. Woher bekomme ich die Weisheit, meine Aussage so zu formulieren, dass sie beim anderen eine positive Wirkung erzeugt?
Als Mose einem Auftrag Gottes mit dem Hinweis auf seine mangelnde Redekunst ausweicht, erinnert Gott ihn daran, wer ihm den Mund gegeben hat. Der Schöpfer selbst sagt ihm seine Hilfe beim Reden zu. Darum darf auch ich mich im Gebet an den lebendigen Gott wenden und ihn um Weisheit bitten. In Jakobus 1,5 ermutigt er uns: »Wenn es aber einem von euch an Weisheit fehlt, bitte er Gott darum, und sie wird ihm gegeben werden; denn Gott gibt allen gern und macht dem, der ihn bittet, keine Vorhaltungen.« Trotz meinem Gebet verläuft nicht jedes Gespräch wunschgemäß. Doch ich weiß: Gott ist mir in allen Alltagssituationen nah. Darum will ich mein Vertrauen auf ihn statt auf geheimnisvolle Steine setzen – er versteht mich sogar, wenn mir die Worte fehlen.
Andreas DroeseDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Die Geschichte Israels umfasst eine lange Wanderung durch die Wüste Sinai, an deren Ende das »gelobte Land«, Israel, stehen sollte. Gott hatte seinem Volk dieses Land fest versprochen, allen Widerständen zum Trotz. Nun zogen Kundschafter voraus, um die Lage am Zielort zu sondieren (siehe 4. Mose 13). Zehn kamen zurück und sagten: Unmöglich. Die Menschen und Städte dort sind unbesiegbar. Doch zwei weitere Kundschafter, Josua und Kaleb, hielten dagegen. Sie schlossen sich nicht der pessimistischen Sicht ihrer Mitkundschafter an. Die Bevölkerung damals hörte allerdings lieber auf die zehn, die die Situation schlechtredeten. Der Optimismus von Kaleb schien realitätsfern. Besser sofortiger Rückzug! Die zehn Pessimisten schienen die Lage besser einschätzen zu können.
Nun, Pessimist oder Optimist, letztlich ist doch die Frage: Wer war hier der »Realist«? Bei Josua und Kaleb sehen wir den entscheidenden Unterschied: Sie rechneten trotz der sichtbaren Hindernisse mit Gottes Realität und vertrauten auf seine Versprechen. Die anderen sahen ausschließlich sich selbst und ihre geringen Fähigkeiten. Sie rechneten nicht damit, dass Gott zu ihnen stehen und ihr Vorhaben gelingen lassen würde. Damit vergaben sie aber die Chance, Gottes Führung zu erleben und ans Ziel zu kommen.
Auch heute, in unserem Leben, macht es einen enormen Unterschied, ob wir damit rechnen, dass wir auf Gottes Versprechen zählen können, oder nicht. Ein Mensch mag angesichts seiner eigenen Fähigkeiten wenig Mut aufbringen und deshalb pessimistisch sein. Andererseits ist Optimismus, der auf unseren eigenen Fähigkeiten beruht, oft genauso trügerisch. Gut ist es, wie Josua und Kaleb realistisch zu sein, Gott unbedingt zu vertrauen und mit seinem Eingreifen zu rechnen.
Andreas WanzenriedDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Die im Tagesvers beschriebene Begebenheit, in der Jesus Christus in das Leben des Zöllners Levi alias Matthäus tritt, ist von großer Dramatik; sie verändert das Leben des Berufenen von einem Moment zum anderen nachhaltig. Allerdings hat sie auch grundlegende theologische Bedeutung: In der Zeit des postmodernen Wahrheitsbegriffes, in dem nichts mehr absolut wahr zu sein scheint, ist die Aufforderung des Sohnes Gottes von nicht zu überbietender Eindeutigkeit: »Folge mir nach!«
Religiös interessierten Menschen wird vielfach suggeriert, es reiche völlig aus, wenn man irgendetwas oder irgendjemandem nachfolge. Hauptsache, man versuche dabei, ein guter Mensch zu sein. Aber das ist nicht wahr. Jesus Christus sagt nicht: »Folge nach!«, »Mach dich auf den Weg nach wo auch immer!«, »Jeder Weg führt zum Ziel«. Er sagt: »Folge mir nach!« Es genügt nach der Aussage des Sohnes Gottes eben nicht, dass man z. B. einer menschenfreundlichen Lehre, einer bestimmten Idee oder einem Idealbild nachfolgt. Es genügt noch nicht einmal, Gott nachfolgen zu wollen, ohne gleichzeitig Jesus nachfolgen zu wollen. Immer wieder macht der Sohn Gottes jedem Zuhörer klar, dass Gotteserkenntnis nur über Jesuserkenntnis funktioniert. Der Weg zu Gott, dem Vater, führt exklusiv und ausschließlich über den Gottessohn: »Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich« (Johannes 14,6).
Deswegen führen eben nicht alle Wege irgendwie zu Gott, sondern nur der Weg über den Sohn Gottes. Nachfolge ohne Jesus ist inhaltslos. Biblische Nachfolge ist die Bindung allein an Christus. Ein Christentum ohne Christus ist nur ein Mythos. Und Mythen sind niemals eine verlässliche Lebensbasis.
Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Als »Marke« (veraltet auch »Warenzeichen«) wird ein rechtlich geschütztes Zeichen bezeichnet, das dazu dient, Waren, Produkte oder Dienstleistungen eines Unternehmens von anderen Unternehmen zu unterscheiden. Ein Hersteller, z. B. Ferrero, präsentiert sich als »Marke« und erzeugt ein Produkt, z. B. Nougatcreme. Das verkauft er unter der Markenbezeichnung »Nutella«. Niemand darf nun ein anderes Produkt so nennen. Diese Marke ist unverkennbar und ihre Qualität ist auf Dauer sichergestellt.
Jesus Christus erbat sich von seinem Vater im Gebet für seine Jünger: »… damit sie meine Freude völlig in sich haben« (Johannes 17,13). Betrachten wir diese Freude einmal als »Markenprodukt« eines göttlichen Herstellers. Denn Jesus sagt ja: »meine Freude«!
Diese Freude vergeht nicht. Sie ist nicht von Glücksgefühlen abhängig, denn sie ist vollkommen. Materielle Dinge können uns Freude bereiten, aber im nächsten Moment schon keine Rolle mehr spielen. Auch die allerbesten Kapitalanlagen können riesige Verluste einbringen. Immobilien sind dem Wandel der Zeit und dem Verfall unterworfen. Auch auf berufliche Stellungen ist kein Verlass. Ein Chef kann durch eine Fusion seine Stellung verlieren. Der langjährig erfolgreiche Arzt kann durch einen jungen Anfänger verdrängt werden. Spitzensportler geraten irgendwann aus der Form und können in kürzester Zeit aus dem Fokus geraten.
Die »Markenware Freude«, die Jesus schenkt, ist hingegen von stets bleibender Qualität, denn sie ist mit einer Person verbunden, die ewig lebt: Jesus, der Sohn Gottes. Jesu Freude war verankert im Tun und Ausführen des Willens Gottes. Wer Jesus annimmt und ihm nachfolgt, wird dieselbe unvergängliche Freude haben, Gottes Willen zu tun.
Sebastian WeißbacherDiese und viele weitere Andachten online lesen
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»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…
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