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Auf dem Behandlungsstuhl meiner Zahnärztin sitzend bemerkte ich, dass etwas nicht stimmte – aber nicht mit meinen Zähnen! Noch vor Beginn der Behandlung rannten immer wieder Assistentinnen und die Ärztin zwischen Wartezimmer und einem anderen Raum hin und her. Aufgeregt beobachteten sie ihren Bildschirm: Der PC war »out of program«. Aus diesem Grund funktionierte keines der Behandlungsinstrumente, denn alles wurde vom PC aus gesteuert. Getrennt von ihm konnten sie nichts tun.
Die Bibel berichtet uns, dass den Menschen ursprünglich eine tiefe Freundschaft mit Gott verband. In seiner Software waren kein Streit und Krieg, Krankheit, Schmerz oder Tod programmiert. Erst durch eigenes Verschulden sind wir aus dem ausgezeichnet funktionierenden Programm Gottes rausgeflogen: Adam und Eva fingen sich das »Virus« Sünde ein, wodurch ihre harmonische Beziehung zu Gott augenblicklich zerstört wurde. Seitdem ist jeder Mensch von Geburt an mit diesem Sündenvirus infiziert, weshalb das Leben nicht so funktioniert, wie der Schöpfer es sich gedacht hat: nämlich in einer innigen Beziehung zu ihm und einem Leben nach seinen Vorgaben! Wie sollte das jemals wiederhergestellt werden?
Jesus Christus ist gekommen und hat das Virus am Kreuz besiegt. Allerdings wurde dadurch nicht jeder Mensch automatisch vom Virus befreit. Nur wer an Jesu Werk glaubt, bekommt eine »Neuinstallation« – ohne Virus. Um dann auch weiterhin gegen das Virus gewappnet zu sein, ist es wichtig, das Prinzip aus dem heutigen Tagesvers zu beachten: Beziehungspflege. Das Leben in enger Vertrautheit und Gemeinschaft mit Jesus, indem man seine Worte aus der Bibel in sich aufsaugt und im Gebet darauf antwortet, schützt nachhaltig gegen das Virus Sünde.
Sebastian WeißbacherDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Initiiert durch die Reformation schlossen sich im März 1525 drei Gruppen aufständischer Bauern zur Oberschwäbischen Eidgenossenschaft (Christliche Vereinigung der Bauern) zusammen. Sie formulierten und verkündigten in Memmingen zwölf Artikel, die als erste Niederschrift von Menschen- und Freiheitsrechten in Europa gelten. Zu ihren Forderungen gehörten u. a. das Recht jeder Gemeinde, ihren Pfarrer frei zu wählen, der das Evangelium klar und unverfälscht verkündigen sollte, die Abschaffung der Leibeigenschaft und der Privilegien des Adels, eine gerechtere Regelung der Frondienste und Pachtabgaben, ein Ende der Willkür bei Gericht und die Abschaffung einer Art Erbschaftsteuer, die Witwen und Waisen in Armut und Unehre trieb. Dabei beriefen sich die Verfasser auf die Bibel.
Die biblischen Werte begründen wichtige Ecksteine unserer heute selbstverständlichen Rechte. Das Freiheitsprinzip unserer modernen Demokratie leitet sich vom Wesen Gottes ab, denn er ist frei und will, dass seine Kinder auch frei sind. Das scheint vergessen zu sein, denn immer mehr Volksvertreter in der aktuellen politischen Landschaft sind dabei, den Ast, der uns trägt, abzusägen. Ein jahrhundertelang verbindliches Gefüge von Ordnungen wie z. B. die Ehe wird vom Gesetzgeber immer mehr aufgelöst und durch Regelungen ersetzt, die angeblich viel besser der Freiheit des Einzelnen dienen. Es wird dekonstruiert statt aufgebaut. Die entstehenden Risse und Brüche in unserer Gesellschaft führen ins Chaos und in den Zusammenbruch. Nur eine Umkehr zu Gott und seinem Wort könnte uns noch vor dem kulturellen Niedergang bewahren. Die fängt beim Einzelnen an, weshalb wir uns alle fragen müssen, ob wir um den Preis unserer Zukunft willen weiter uns selbst suchen wollen statt Gott.
Daniela BernhardDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Heute vor 125 Jahren, am 14. September 1899, starb in New York City im Alter von 69 Jahren Henry Bliss als erster US-Amerikaner an den Folgen der Verletzungen, die er bei einem Autounfall tags zuvor erlitten hat. Ein »Electrobat«-Taxi erfasste ihn, als er aus einer Tram stieg. Die Reifen »rollten über seinen Kopf und Körper. Sein Schädel und sein Brustkorb brachen«, hieß es in der Meldung der New York Times. Am 13. September 1999 wurde an der Stelle, wo der Unfall geschah, eine Tafel zum Gedenken an diesen Vorfall aufgestellt mit folgender Erklärung: »Dieses Schild wurde in Erinnerung an den hundertsten Jahrestag seines vorzeitigen Todes und zur Förderung der Sicherheit auf unseren Straßen und Autobahnen errichtet.«
Obwohl seitdem ständig versucht wurde, die Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern, schätzt man heute die Zahl der Verkehrstoten auf über eine Million Menschen jährlich. Die Bestrebungen, tödliche Unfälle zu verhindern, wachsen mit dem Erleben derselben. Doch wird das niemals vollumfänglich erreicht. Das ist ein sehr eindrückliches Sinnbild der erschütternden Tatsache, dass wir den Tod aus unserem Leben nicht entfernen können. Zuletzt erleiden wir ihn alle, ob vorzeitig bei einem Verkehrsunfall oder auf irgendeine andere Weise.
Der Tagesvers spricht von einer Möglichkeit zu leben, obwohl der Tod uns alle ereilt. Für diese Möglichkeit hat Gott tatsächlich gesorgt. Durch Jesus Christus hat er die Sünde als unsere primäre Todesursache unwirksam gemacht und den Tod besiegt. Jesu Auferstehung ist das klare Signal Gottes, dass der Tod nicht das Letzte ist, was uns ereilen muss, sondern dass wir durch Umkehr zu Gott und den Glauben an Jesus Christus zu neuem ewigen Leben auferstehen.
Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Diese Frage stellt sich irgendwann jeder im Laufe seines Lebens. Die Antwort hängt davon ab, wie wir unser Leben verstehen und welche Ziele wir uns stecken. Sind wir Karriere-Typen, werden wir den Sinn im beruflichen Erfolg sehen. Sind wir ausschließlich auf ein gutes Familienleben bedacht, verstehen wir den Sinn in einem aufopfernden Leben für die Familie. Sind wir auf Konsum aus, besteht der Sinn im totalen Genuss.
Ich sehe noch den Frührentner in einer Stadt im Ruhrgebiet vor mir: »Ich kann nicht mehr arbeiten, aber Arbeit war mein Leben. Dann habe ich alles für meine beiden Söhne getan, aber heute wollen sie nichts mehr von mir wissen. Nun habe ich nur noch meine Frau. Wenn sie mir auch noch genommen wird, hat mein Leben keinen Sinn mehr.«
Der weise Salomo schreibt: »Was bleibt dem Menschen von all seinen Mühen und vom Streben seines Herzens, womit er sich abmüht unter der Sonne? ... selbst nachts findet sein Herz keine Ruhe« (Prediger 2,22-23). Hier wird deutlich: Wenn die Bezugspunkte, an denen wir die Antwort auf die Sinnfrage festmachen, plötzlich nicht mehr da sind, kommen wir ins Schleudern. Das ist eine gefährliche Situation.
Wo finden wir einen Bezugspunkt, der uns nicht genommen werden kann? Was wir unbedingt brauchen, ist eine persönliche Beziehung zu Gott, unserem Schöpfer. Denn Gott allein ist unveränderlich. Er gibt uns Aufgaben, die unser Leben reich machen und auch dann noch Sinn ergeben, wenn wir arbeitslos, verwitwet oder krank sind. Denn man kann zur Ehre Gottes leben, unabhängig davon, ob die Umstände angenehm oder schlecht sind. Das Wichtigste ist, dass unser Verhältnis zu Gott intakt ist. Deshalb kommt Salomo zu dem Ergebnis: Ehre Gott und beachte sein Wort.
Hartmut JaegerDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Pure Verzweiflung: Mitten in der Wüste sitzt die junge Frau Hagar mit ihrem Sohn, kaum Wasser und Verpflegung. Sicherlich laufen ihr Tränen über die Wangen und ihre Gedanken sind kaum zu bändigen. Von ihrem Zuhause vertrieben ist sie nun einsam und verlassen an diesem heißen, unmenschlichen Ort.
Ermutigende Begegnung: Plötzlich hört Hagar eine Stimme. Ein Engel Gottes ruft ihr zu, dass sie sich nicht zu fürchten braucht, weil Gott das Schreien ihres Sohnes gehört hat. Und kurz darauf darf sie mitten in der Wüste einen Brunnen sehen, der das lebensnotwendige Wasser für sie bereithält. Was für eine frohe Botschaft!
Gott hört: Dieser Aspekt fasziniert mich an der biblischen Geschichte immer wieder neu. Unser Tagesvers sagt, dass Gott auf das Schreien des Kindes antwortete. Gott muss also so nah bei Hagar gewesen sein, dass er dieses Schreien hören konnte. Was für eine Ermutigung für Hagar! Sie war in dieser schrecklichen Situation nicht allein, sondern Gott war bei ihr. Dasselbe gilt auch für uns: Gott ist in unseren »Wüstenzeiten« – in Zeiten der Not und Herausforderung – so nah bei uns, dass er uns hören kann, wenn wir zu ihm rufen.
Gott hilft: Auch eine andere Beobachtung in dieser Geschichte gibt mir immer wieder Hoffnung. Nachdem Hagar die Stimme des Engels gehört hat, heißt es im Bibeltext: »Und Gott öffnete ihr die Augen, dass sie einen Wasserbrunnen sah« (1. Mose 21,19a). Hagar war in ihrer Notlage blind, den Wasserbrunnen zu sehen, der schon vorher dort war. Doch Gott hilft Hagar, die lebensrettende Versorgung zu sehen. Auch uns möchte Gott in unseren Nöten helfen. Er ist nicht fern und wird uns mit allem Notwendigen versorgen, wenn wir uns nur hilfesuchend an ihn wenden.
Ann-Christin BernackDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Kaltmiete, Warmmiete. Betriebskosten, Nebenkosten. Lage und Nachbarschaft. Sicherlich waren auch Sie schon mal auf Wohnungssuche oder haben sogar ein Haus gekauft oder gebaut. Manchmal drängt die Zeit vor dem Umzug, sodass einem kaum die Wahl bleibt. Ein anderes Mal schränken die immerzu steigenden Mieten und Quadratmeterpreise die Auswahl ganz von allein ein. Dabei wünscht sich eigentlich jeder von uns ein Zuhause, in dem man sich wohlfühlen kann. Keiner von uns zöge gern in ein muffiges Kellerloch oder eine stickige Dachwohnung, wenn es auch eine behaglichere Alternative gäbe. Wohnen soll angenehm sein, ein Ankommen und Rauskommen aus dem geschäftigen Alltag. Wo man wohnt, ist eben dort, wo man an die Dinge gewohnt ist. Die Tatsache, dass wir uns alle einen bestmöglichen netten Platz zum Wohnen wünschen, spricht Bände über das Menschsein. Wir wollen Heimat, Zuhause, Zugehörigkeit. Einen Ort, der vor allem einfach da ist, wo man immerzu nach Hause kommen kann.
An dem letzten gemeinsamen Abend vor seinem Tod redete Jesus mit seinen Jüngern genau über dieses Thema. Seinen verängstigten und verwirrten Jüngern gab er einen unaussprechlichen Trost: Ich richte euch ewige, wunderschöne Wohnungen ein! Ich warte dort auf euch! Dabei betonte Jesus nicht etwa besonderes Mobiliar oder exklusive Smart-Home Elektrik. Es ging ihm um den Ort an sich: Bei ihm im Himmel. Eine ewige Heimat. Ewige Geborgenheit. Das klingt zu schön, um wohnbar zu sein. Doch bietet Jesus es allen an, die bei ihm eine absolut ehrliche »Selbstauskunft« einreichen, die ehrlich werden mit ihrer Schuld vor Jesus und ihm Vertrauen und Gehorsam schenken. So ein Wohnungsangebot haben Sie sicherlich noch nie bekommen. Greifen Sie zu!
Jan KleinDiese und viele weitere Andachten online lesen
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»Alles, was ich habe, habe ich mir selbst erarbeitet.« So wird eine sehr erfolgreiche deutsche Fernsehmoderatorin zitiert. Diesen Gedanken findet man oft bei Menschen, die sich durch harte Arbeit, Fleiß und Zielstrebigkeit zum Teil aus schwierigsten Verhältnissen hochgearbeitet haben und nun stolz auf ihre Lebensleistung sind. Ganz frei machen wird sich sehr wahrscheinlich kein Mensch von diesem Gedanken, wenn er lange auf etwas hingearbeitet hat: ein Examen, eine Beförderung, das Eigenheim, den Sportwagen, einen besonderen Urlaub. Das habe ich mir alles selbst erarbeitet! Doch es sei die Frage erlaubt, ob das wirklich zutrifft.
Ein amerikanischer Satiriker wird im Deutschlandfunk Kultur zitiert mit den Worten: »Die größte Sünde ist die, wenn ich nichts wissen will davon, dass ich mich einem Schöpfergott verdanke, das heißt, wenn ich mich selbst zum Gott mache, wenn ich nur noch mich selber kenne.«
Die Frage stellt sich: Welches Zitat hat recht? Ich denke, das zweite. Verstehen Sie mich nicht falsch: Es geht mir nicht darum, die Lebensleistung eines verdienstvollen Menschen schlechtzureden. Doch bereits das Leben an sich (den »Odem«) verdankt niemand sich selbst. Der Umstand, dass ich in eine Existenz hineingeboren werde, deren Rahmenbedingungen es überhaupt zulassen, dass ich mir etwas erarbeiten kann, ist nicht selbst gemacht. Die Abwesenheit von Krieg, Naturkatastrophen, Gewalt oder Krankheit, den überlebten (oder gar nicht erst erlebten) Autounfall usw. verdanke ich allenfalls zu einem Bruchteil mir selbst. Wer steckt denn dahinter, wenn nicht Gott, der alle meine (und Ihre) Wege in seiner Hand hält? Und wie vermessen ist es, ihn dafür nicht zu verehren?
Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Vor einigen Jahren fuhren wir als Familie zum Urlaub in die Eifel. Da ich dort meine Kindheit verlebt habe, war es mir ein Anliegen, meiner Familie die Gegend zu zeigen und auch selbst zu sehen, was sich über die Jahre alles so verändert hatte. So kam es, dass wir auch eine Burgruine besichtigten. Oben angekommen, bewunderten wir zuerst die herrliche Aussicht über die Weinberge. Beim Erkunden der Burgruine fiel dann einem von uns an dem Fahnenmast der Burg ein Sticker auf mit der Aufschrift: »Ein halber Christ ist ein ganzer Unsinn!«
Wir freuten uns, hier oben einen christlichen Aufkleber zu sehen. Einen, der auch die Leser dieses Kalenders zum Überlegen anregen sollte. Wie gehen sie wohl mit dem Satz auf diesem Aufkleber um? Lesen sie ihn, um ihn gleich wieder zu vergessen, oder regt er sie tatsächlich zum Nachdenken an?
Es wäre schön, wenn dieser Satz zumindest Sie wirklich zum Überlegen bringen würde. Er lädt Sie ein, Ihr Leben, Ihr Christsein neu zu überdenken. Die Taufe allein genügt nicht, auch nicht die Konfirmation oder Kommunion, nicht einmal der sonntägliche Gottesdienstbesuch. Es reicht auch nicht, gewisse Rituale oder Vorschriften einzuhalten, welche die Kirche vorgibt. Ebenso wenig genügt es, wenn Ihre Eltern und Großeltern gläubig sind, vielleicht sogar für Sie beten.
Einzig und allein Ihre persönliche Beziehung zu Jesus Christus ist ausschlaggebend! An dieser Beziehung entscheidet sich, ob wir halbe oder ganze Christen sind. Nur wenn wir ihn als Herrn in unser Leben einladen, werden wir zu ganzen Christen, die befreit sind von aller Schuld. Er hat ja am Kreuz für die Schuld unseres ganzen Lebens bezahlt! Und zum Dank sollten wir dann unsererseits ihm unser gesamtes Leben hingeben.
Robert RusitschkaDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Vor Kurzem wurden wir Eltern. Meine Frau und ich sprachen viel über den Namen, den wir unserem Sohn geben wollten. Wir studierten Namenslisten, dachten darüber nach, welche Bedeutungen Namen haben und wer die Personen waren, auf die die Namen zurückgingen.
Mein Cousin zum Beispiel heißt Gideon. Der Name Gideon steht für einen Mann, der vor ca. 3000 Jahren lebte und von dem in der Bibel im Buch Richter berichtet wird. Er war ein mutiger Mensch, der die Hebräer von Feinden befreite, die sie unterdrückten. Vielleicht ist es aber gerade der Umstand, dass Gideon trotz seiner anfänglichen Ängstlichkeit durch Vertrauen auf Gott später viel Mut bewies, sodass er bis heute für viele zum Helden wurde. Allerdings hat die Geschichte ein unerwartetes Ende. Gideon, ein Mann mit löblichen Qualitäten, schafft gemäß dem Trend seiner Zeit einen »anschaulichen« Götzen für sein Volk. Wie bei vielen Vorbildern, die wir als Helden hochhalten und vielleicht unsere Kinder nach ihnen benennen, gibt es auch bei diesem Mann eine enttäuschende Episode, die seine ganze Biografie trübt. Es stimmt, was die Bibel bezeugt und ich bin froh, dass sie so ehrlich ist: Niemand ist vollkommen! Und leider erfahren wir zuweilen von Vorbildern auch über tiefe Abgründe, die uns verstört zurücklassen können.
Eine Person aber war anders: Wenn auch unsere menschlichen Ideale und Vorbilder dunkle Seiten zum Vorschein bringen, Jesus Christus enttäuschte nie. Er war anders. Er sündigte nicht und bahnte durch seinen Tod für die Menschen den Weg zu Gott. Wenn er der ist, zu dem wir aufschauen, können wir nie enttäuscht werden. Sein Name wäre an und für sich ein Name, den man noch höher in Ehren halten sollte, als dass man sein Kind nach ihm benennt.
Andreas WanzenriedDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Vor drei Jahren nahm die Bewegung der »last generation« (dt.: letzte Generation) ihren Anfang. Ihr Ziel ist, gegen den Klimawandel vorzugehen, bevor es endgültig zu spät ist und die Welt in einer apokalyptischen Katastrophe endet. Demgegenüber lädt Jesus Christus im Tagesvers ein, sich der »lasting generation« anzuschließen, also nicht einer »letzten«, sondern einer »bleibenden«, dauerhaften Generation. Ein paar Unterschiede fallen mir auf:
Wir Menschen haben die Schöpfung über lange Zeit missbraucht und zerstört. Der Grund dafür liegt aber nicht nur in ein paar falschen Verhaltensweisen; vielmehr sind tief in unserem Herzen Gier und Verantwortungslosigkeit in Bezug auf die Zukunft verankert. Wer zur »lasting generation« gehören will, muss anerkennen, dass auch er diese schlechten Eigenschaften in sich trägt. Er zeigt nicht mit dem Finger auf andere, sondern zuerst auf sich selbst. Nur so gibt es die Chance, unser selbstsüchtiges Herz von Jesus erneuern zu lassen.
Seit dem Sündenfall sind wir Menschen wie eine Schnittblume: abgetrennt von der Quelle des Lebens. Ohne Gottes Eingreifen erleiden wir den Tod, die ewige Trennung von Gott. Gott selbst tat schon das Entscheidende für uns egoistische Menschen. Er ließ Jesus, seinen Sohn, am Kreuz für unsere Sünden sterben! Wir sind also nicht die Macher, die sich aus eigener Kraft aus ihrer misslichen, ja, dramatischen Lage befreien können, sondern nur Gott kann es. Trotzdem sind wir Menschen nicht unbeteiligt: Jede Generation steht in der Verantwortung, Jesus im Glauben ins persönliche Leben aufzunehmen. Sein Versprechen auf ewiges Leben kann ein Mensch schon jetzt erfahren! Es beginnt schon hier und ist unendlich, so wie Gott selbst.
Winfried ElterDiese und viele weitere Andachten online lesen
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»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…
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