
Sign up to save your podcasts
Or


Im vorherrschenden Wissenschaftsparadigma wird davon ausgegangen, dass ein imaginärer Urknall die »Geburt« des Universums auslöste. Ich vertraue jedoch dem Wort Gottes, der Bibel. Diese beginnt mit der Feststellung: »Und Gott sprach: Es werde ...« (1. Mose 1,3). Und der Sohn Gottes, den Gott vor rund 2000 Jahren zu uns sandte und durch den er zu uns redete, wird sogar als das »Wort Gottes« in Person bezeichnet (siehe Tagesvers).
Gott stellt sich uns also als Gott vor, der spricht und durch sein bloßes Wort Materie aus dem Nichts entstehen ließ. In der Natur können wir etwas vom Wesen dieses Gottes erkennen. An der kunstvollen Gestaltung der Lebewesen sehen wir zum Beispiel seine Liebe zum Detail und seine Kreativität. Jede einzelne Zelle ist so erstaunlich komplex und präzise konstruiert, dass es mir höchst unvernünftig erscheint zu glauben, das Leben hätte sich planlos und zufällig von selbst entwickelt.
Gott spricht. Aber nicht nur in der Natur, sondern auch in seinem Wort, der Bibel. Dort hat er uns seinen Plan für diese Welt mitgeteilt. Jede Information, die wir benötigen, um ihm zu begegnen, finden wir dort aufgeschrieben. Wir wunderbar ist es doch, dass wir einen Gott haben, der sich uns in Liebe zuwendet, für den wir wertvoll sind, der mit uns in Beziehung treten will! Viele Menschen ziehen es jedoch vor, »stummen Götzen« zu dienen. Sie wollen Gottes Reden nicht hören und bleiben lieber im nebulösen Ungewissen, als sich ihrem Schöpfer zu öffnen. Sie meiden gewisse Themen, z. B. die Frage, was nach dem Tod kommt oder was der Sinn ihres Lebens ist. Dabei ist Gottes Reden klar und deutlich. Er liebt uns und bietet uns durch seinen Sohn Erlösung an. Und er wartet darauf, dass wir ihm eine Antwort geben.
Daniela BernhardDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Gehören Sie zu den Menschen, die »rechtschaffen wandeln«, Gerechtigkeit üben und die Wahrheit sagen? Ich denke, auf diese Frage würden viele sagen: Ja, eigentlich schon. Sie auch? Ich muss Ihnen sagen, ich gehöre nicht dazu. Und das, obwohl ich ein überzeugter Christ bin. Ich gebe mir Mühe, aber bin ich wirklich immer aufrichtig? Bin ich immer gerecht gegenüber anderen? Sage ich immer die Wahrheit?
In den Evangelien wird uns Jesus vorgestellt, wie er hier auf der Erde lebte. Ein Leben in Perfektion, wie es bei keinem Menschen je gefunden werden kann. Er war immer aufrichtig, da gab es kein Wanken und Abgleiten nach links oder rechts. Geradlinig und ohne Fehltritt ging er seinen von Gott vorgegebenen Weg. Jesus war immer gerecht, ob er am Sabbat einen Menschen heilte (obwohl dies in den Augen der Pharisäer nicht erlaubt war) oder die im Ehebruch ertappte Frau nicht verurteilte. Er sagte immer die Wahrheit; und noch mehr: Er ist die Wahrheit. Gnade und Wahrheit vereinigen sich in seiner Person.
Wenn wir ehrlich sind, spüren wir, wie weit unsere moralischen Werte von denen entfernt sind, die Jesus in seinem Leben verwirklichte. Kein anderer erreicht das nur annähernd. Jesus ist also der Einzige, der vollkommen gerecht vor Gott ist. Daher ist er auch der Einzige, der dem Maßstab in unserem Tagesvers entspricht. Aber die gute Nachricht für uns ist, dass – durch den Glauben an Jesus – uns Gott dessen Gerechtigkeit zurechnet. Denn Gott liebt den Menschen so sehr, dass er in seiner Gnade diesen Ausweg präsentiert hat. Das hat seinem Sohn, der stellvertretend für uns am Kreuz starb, das Leben gekostet. Diesen hohen Preis hat er gezahlt, damit auch wir auf Gottes »heiligem Berg« wohnen dürfen.
Axel SchneiderDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Das Leben hat so viel zu bieten ... vor allem Enttäuschungen, so würden Schwarzseher den Satz wohl ergänzen. Wir machen Pläne für den Urlaub, und dann kommt unerwartet etwas dazwischen: eine Erkrankung, ein Todesfall oder ein Streik, der den Flug nach Übersee verhindert. Wir hoffen auf eine Beförderung am Arbeitsplatz, und ein anderer macht das Rennen. Wir hoffen auf eine erfolgreiche Therapie, und dann kommt der Krebs doch wieder zurück. Wie geht man mit all dem Schweren um, das uns zu überwältigen droht, ohne völlig den Mut zu verlieren?
Unser Tagesvers zeigt, dass Christen aufgrund einer tiefen und innigen Beziehung zu Gott eine andere Perspektive im Blick auf das Unschöne, Schwere und Enttäuschende im Leben entwickeln können. Als Christ darf ich Gott vertrauen, dass er aus allem, was in meinem Leben geschieht, etwas Gutes für mich werden lässt: Wenn ich nach einem Autounfall nicht im Krankenhaus gelegen hätte, hätte ich niemals so eindrücklich erlebt, wie viele mit einem Besuch an meinem Krankenbett persönlich Anteil an meinem Ergehen nehmen. Hätte ich nicht immer wieder Absagen bei vielen Bewerbungen erhalten, würde ich heute vielleicht ganz woanders leben und nicht die Familie haben, die mich jetzt glücklich macht. Hätte ich an einem bestimmten Tag nicht den Zug verpasst, so wäre mir eine Begegnung »erspart« geblieben, die mir ganz neue Chancen eröffnet hat. So könnte ich beinahe endlos fortfahren.
Es macht tatsächlich einen Unterschied, Gott zu kennen, ihn zu lieben und darauf zu vertrauen, dass er am Ende das Gute zum Vorschein bringen wird. Statt Trübsal zu blasen, darf man zu staunen wagen, und dann eine ewig herrliche Zukunft genießen, wenn sich schlussendlich aller Nebel lichtet und für immer die Sonne scheint.
Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
In der Schweiz gibt es eine Bewegung, die Gipfelkreuze als störend empfindet und sie deshalb beseitigen will. Sie empfindet diese als ein aufgezwungenes christliches Symbol. Das entspräche nicht mehr dem Zeitgeist, der liberal und offen sein soll.
Man kann tatsächlich die Frage stellen: Was haben Berggipfel und Kreuze miteinander zu tun? Dazu fällt mir die Schilderung eines Bergwanderers ein, der einmal – allerdings am Fuße eines Berges – ein Holzkreuz sah, an dem Jesus als gekreuzigt dargestellt wurde. An diesem Kreuz befand sich folgendes Schild: »Willst du die Allmacht Gottes sehn, dann musst du in die Berge gehn. Willst du die Liebe Gottes sehn, dann bleib vor dem Kreuze Jesu stehn.«
Ich finde das ausgesprochen treffend. Für mich persönlich sind gerade die gewaltigen Bergmassive in ihrer Majestät ein Ausdruck der gewaltigen Schöpfergenialität Gottes. Das ignorieren viele Menschen, weil sie Gottes Urheberschaft an der Schöpfung verneinen. Das mag man noch verstehen, und das will ich niemandem vorhalten. Allerdings ist das Kreuz nicht irgendein religiöses Symbol, sondern – bei Licht betrachtet – der Ausdruck höchster Liebe Gottes zu den Menschen. Denn hier neigte der Schöpfer sich herab und sühnte den Schaden, den wir Menschen angerichtet haben. An einem Kreuz auf dem Gipfel eines Hügels vollstreckte Gott an seinem Sohn Jesus Christus das Urteil über die Schuld der Menschen, damit jeder Frieden mit Gott haben kann, der dies für sich in Anspruch nimmt.
Damit ist jedes Kreuz ein Hinweis auf die Güte und Menschenliebe Gottes, die in Christus Gestalt angenommen hat, die fassbar und erlebbar ist. Wie tragisch ist es, das Zeichen der Liebe Gottes zu den Menschen aus dem Blick zu nehmen!
Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Mein kleiner Sohn hat Humor. Als ich ihn bat, den oben zitierten Spruch zu wiederholen, sagte er: »Meine Tochter, wenn dich …« Und dabei schaute er grinsend zu seiner Schwester hinüber. Ich musste lachen. Er hatte Recht. Diese Warnung ist nicht allein für Söhne geschrieben.
Tatsächlich begegnen Mädchen und Jungen genauso wie Männer und Frauen ständig Verlockungen. Häufig sind dabei »böse Buben« mit im Spiel: Gleichaltrige, die uns mitziehen wollen, um Böses zu tun. Ich kann mich gut daran erinnern, wie ich mich als 14-Jähriger erstmalig betrank. Meine Freunde hatten es mir oft vorgemacht, und irgendwann konnte ich der Versuchung nicht mehr widerstehen. Das war der Anfang davon, dass Saufen zu einer Regelmäßigkeit in meinem Leben wurde. Natürlich hat es zunächst Spaß gemacht. Aber wie viel Geld und Gehirnzellen ich in den nächsten Jahren dadurch verloren habe – nicht auszudenken!
Verlockungen können am Anfang süß wie Schokolade sein, aber sie haben immer einen bitteren Nachgeschmack. Mäuse lockt man mit einem leckeren Köder. Wenn die Falle dann zuschnappt, ist die Maus gefangen. Leider funktioniert das bei uns Menschen auch. Das Beste ist also, gar nicht auf die Verlockungen einzugehen. Dazu fehlt uns aber häufig die Kraft. Genauso fehlt uns danach die Kraft, uns wieder aus den Fesseln der Sünde zu befreien. Es ist wahr, was Jesus sagte: »Jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde« (Johannes 8,34).
Gibt es dann überhaupt einen Ausweg für uns? Kann uns jemand aus den Verstrickungen befreien? Kann uns jemand die Kraft geben, den Verlockungen zu widerstehen? Doch, so jemanden gibt es! Es ist Jesus. Er kann uns frei machen. Er kann uns Widerstandskraft geben. Jesus kann das!
Paul WiensDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
In dem Film »Napola« aus dem Jahr 2004 wird die Geschichte zweier Jugendlicher erzählt, die ihre Ausbildung 1943 in einer sog. »Nationalpolitischen Erziehungsanstalt« des NS-Regimes erleben. Gleich zu Anfang des Films wird eine Zusammenkunft der elitären Kaderschule zelebriert, in der auch das sogenannte Fahnenlied der Hitler-Jugend gesungen wird. Darin heißt es u. a. »Und die Fahne führt uns in die Ewigkeit!« Einer der Protagonisten, der aus einfachen Verhältnissen stammende Friedrich, stimmt begeistert mit ein. Für ihn bedeutet die Aufnahme in diese Einrichtung eine ungeahnte Chance. Er genießt zu Beginn die Kameradschaft und Wertschätzung. Doch zusehends bemerkt er, wie grausam und menschenverachtend die Ideologie seiner Vorgesetzten ist. Kameraden sterben, Gefangene werden getötet usw. Die Fahne, deren scheinbar heilbringende Wirkung sie so enthusiastisch besungen haben, die Freiheit und Zukunft, ja, sogar Ewigkeit versprach, führte tatsächlich in den Tod und die Niederlage.
So geht es in der Tat oft mit menschlichen Fahnen, die uns auf dem Weg in die Zukunft vorangehen und scheinbar Heil versprechen. Ist das Christentum so anders? Verheißt es nicht auch im Zeichen des Kreuzes die Ewigkeit? Und sind der Fahne des Kreuzes nicht zigtausende Menschen gefolgt, um andere, z. B. während der Kreuzzüge, zu töten? Ist das auch nur eine falsche Flagge?
Das Zeichen des Kreuzes könnte nicht mehr missverstanden werden. Tatsächlich steht der, der an diesem Kreuz sein Leben ließ, Jesus Christus, für Hingabe, Barmherzigkeit und eine Liebe, die sogar seine Feinde umfasste. Deswegen ist dieses Zeichen das einzige, echte Friedensbanner, das den in eine wunderbare Herrlichkeit führt, der ihm nachfolgt.
Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Am 11. August 1899 wurde Kaiser Wilhelm II. zur Eröffnung des großen Dortmunder Binnenhafens erwartet. Durch den neuen Hafen war es nun möglich, von Dortmund aus über den Dortmund-Ems-Kanal auf direktem Weg den Rhein und damit die Nordsee zu erreichen. Millionen Tonnen Kohle, Stahl und weitere Güter konnten jetzt kostengünstig in die ganze Welt gebracht werden.
Am feierlichen Eröffnungstag war der Hafen besonders geschmückt, und im neuen, wunderschönen Hafenamt-Gebäude war der edelste Raum sogar nach dem Kaiser benannt worden! Alles sah prächtig aus. Begeisterte Bürger säumten die Straßen – in der Hoffnung, den Monarchen zu sehen, ihm zuzujubeln und ihm vielleicht sogar ein Anliegen vortragen zu können?
Doch dann die Enttäuschung: Der Kaiser betrat nicht einmal das Gebäude und zog stattdessen – hoch zu Ross – direkt weiter über die Münsterstraße in Richtung Rathaus. Zu den Menschen nahm er keinen Kontakt auf. Die meisten der festlich gekleideten Gäste blieben für den Kaiser unbemerkt. Die Menschentrauben, die bunten Tücher der Winkenden aus den Fenstern der Münsterstraße, die Hoffnung in den Herzen, die Anliegen – der Kaiser nahm sie nicht wahr.
Wie völlig anders ist Gott! Er übersieht niemanden und kennt alle unsere Gedanken »von ferne«. Aber er ist uns auch nahe gekommen in Jesus Christus, seinem Sohn. Und von diesem berichtet die Bibel, dass er selbst im dichtesten Gedränge die Not einer kranken Frau bemerkte, bevor sie etwas sagen konnte. Sie hatte nur seinen Mantel berührt, in der Hoffnung geheilt zu werden. Und genau das geschah aufgrund ihres Glaubens. So ist unser Gott! Mitten in unsere Verlorenheit hinein kam er, um uns von allem Schaden der Sünde dauerhaft zu retten und uns eine neue Lebensperspektive zu eröffnen.
Klaus SpiekerDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
In Norwegen liegt die größte europäische Hochebene, das Hardangervidda. Um abseits von den Touristenströmen wandern zu können, war ich auf einer kleinen Straße ca. 20 km weit in den Nationalpark hineingefahren. Die Straße hatte immer wieder Schlaglöcher, und so fuhr ich äußerst vorsichtig, um ja keine Panne zu riskieren. Entlang eines Stausees war die schmale Straße allerdings gut befahrbar, und als ein Auto an einer Haltebucht auf mich wartete, fuhr ich etwas schneller. Aber genau, als ich vorbeifuhr und meine Hand zum Dank erhob, hörte ich zwei harte Schläge: bamm, bamm! Ein spitzer Stein hatte auf der Straße gelegen und zwei meiner Räder waren platt. Da stand ich nun »in der Mitte von Nirgendwo«, 20 km von der nächsten Autowerkstatt entfernt!
Sofort schoss mir der heutige Tagesvers durch den Kopf. Heißt es da nicht, »damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest«? Ich betete: »Aber Gott, in diesem Fall ist doch mein Autoreifen wie mein Schuh und der hat einen gewaltigen Stoß bekommen. Du siehst meine schwierige Lage. Bitte hilf mir!« Auf einmal tauchte ein Einheimischer auf und fragte mich, ob ich Hilfe brauchte. Ich zeigte ihm meine zwei platten Reifen. Der Mann bot mir freundlicherweise an, mich zur Werkstatt zu fahren und auch wieder zurückzubringen. Auf dem Armaturenbrett seines Autos lag eine Bibel. Der Fremde erklärte mir, er habe den Eindruck gehabt, dass es heute sein Auftrag von Gott sei, mir zu helfen.
Da staunte ich nicht schlecht! Gott hatte zwar keinen Engel gesandt, der mich vor dem Stein bewahrte, aber er hatte mein Gebet erhört und mir einen Engel in der Not gesandt. Nur ein paar Stunden später war ich wieder startklar und fuhr mit dankbaren Herzen weiter.
Thomas PommerDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Im August 2022 konnte man bei den European Championships ein gutes Beispiel für Selbstlosigkeit sehen. Der dänische Sprinter Axel Christensen stürzte beim Hindernislauf und blieb verletzt auf der Laufbahn liegen. Sein andorranischer Mitläufer drehte sich um, half ihm auf, zog ihn von der Bahn und beendete dann das Rennen als Letzter. Was für eine selbstlose Handlung! Als Nahuel Carabena stehen blieb, um seinem Konkurrenten zu helfen, wusste er, dass er das Rennen verlieren würde. Aber er stellte das Wohl des Dänen über seinen eigenen möglichen Sieg.
Eine noch viel selbstlosere Haltung hat Jesus Christus gezeigt, als er auf diese Erde kam. Er hatte es nicht nötig, sich um gefallene Menschen zu kümmern, und doch erniedrigte er sich dazu. Er stellte sich selbst zurück, um Gottes Rettungsplan zu erfüllen. Was war das für ein Plan? Durch unsere schlechten Taten, Gedanken und unsere Abkehr von Gott – dies alles nennt die Bibel Sünde – ist eine Trennung zwischen uns Menschen und dem heiligen Gott entstanden. Nur Jesus Christus, der Sohn Gottes, konnte durch sein vollkommen sündloses Leben die Strafe, die jeden Menschen erwartet, stellvertretend auf sich nehmen. Statt einer Auszeichnung für seine Leistungen, erlitt er den größten Verlust, es kostete ihn sein Leben. Doch durch seinen freiwilligen Tod ist es möglich, dass wir Menschen wieder mit Gott Gemeinschaft haben können.
Wir sind Jesus nicht egal. Er hat alles aufgegeben, um uns zu helfen und uns mit Gott zu versöhnen. Und er möchte auch in den täglichen Schwierigkeiten unseres Alltags derjenige sein, der uns immer wieder aufrichtet. Das tut er für jeden, der sich im Glauben an ihn wendet. Axel Christensen hat sich nach seinem Sturz helfen lassen. Wie ist das bei uns?
Ann-Christin BernackDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Seit mindestens fünf Minuten stehe ich vor der Kletterwand in einer Boulderhalle und frage mich, wie um alles in der Welt ich da hochkommen soll. Wenn andere das machen, wirkt es so einfach. Aber ob ich es auch schaffe?
Eine Mitarbeiterin kommt vorbei. Ob alles in Ordnung sei, fragt sie. Ich erkläre ihr mein Dilemma. Kurzerhand klettert sie mir den Pfad vor und fordert mich dann auf: »Und jetzt du!« Noch immer zögerlich nähere ich mich dieser besonderen Herausforderung. Vorsichtig beginne ich, die Wand zu erklimmen. Hinter meinem Rücken ertönen die Anweisungen: »Jetzt den rechten Fuß! Ja genau, noch höher. Nimm den Griff links oben.« Und auf einmal bin ich oben. Direkt beim ersten Mal. Wahnsinn! Es ist nur eine Wand, und auch nur eine vergleichbar leichte Route. Aber was für mich unüberwindbar schien, habe ich nun doch gemeistert. Wie froh ich jetzt bin, dass ich mich getraut habe! Und wie nett, dass die Mitarbeiterin mich so ermutigt hat! Allein hätte ich das nicht geschafft.
Dieses Erlebnis war für mich ein echtes Highlight und eine Lektion für mein Leben. Wie oft stehe ich mir selbst im Weg und überlege wie der sprichwörtliche Ochs vorm Berg, wie das nun wieder funktionieren soll. Manchmal vergesse ich, dass ich als Christ ja nicht allein durch dieses herausfordernde Leben gehen muss. Gott geht mit, und mit ihm kann ich überwinden, was unüberwindlich erscheint. Doch dazu muss ich zuerst zugeben, dass ich es allein nicht schaffe und seine Hilfe brauche. Und ich muss vertrauensvoll den Anweisungen folgen, die Jesus mir in der Bibel gibt. Er hat den Überblick über mein Leben und weiß, was der richtige nächste Schritt ist. Ich bin so froh, dass ich ihn habe und mit ihm sicher ans Ziel kommen werde!
Eva RahnDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
From the publisher's feed
»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…
Ranked by our users in the last 21 days

107 Listeners

250 Listeners

44 Listeners

51 Listeners

30 Listeners

16 Listeners

2 Listeners

2 Listeners

8 Listeners

19 Listeners

95 Listeners

29 Listeners

0 Listeners

5 Listeners

11 Listeners