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1957 singt Hans Albers das Lied »Das letzte Hemd hat leider keine Taschen«. Damit wird ein Mann getröstet, der trotz aller Sparsamkeit sehr arm war: »Im Himmel braucht der Mensch bestimmt, bestimmt kein Geld.« Das Lied stimmt mich nachdenklich. Gesetzt den Fall, man könnte die Taschen seines letzten Hemdes doch noch mit Geld füllen und käme nach dem Tod wirklich in den Himmel – wofür bräuchte man dann das Geld? Der Himmel ist doch ein Ort paradiesischer Zustände. Wer dort erst einmal angekommen ist, hat freien Zugang zu allem, was die himmlische Welt bietet. Im Himmel selbst ist Geld tatsächlich völlig nutzlos.
Wozu es also dann mitnehmen? Um sich womöglich mit dem Geld eine Eintrittskarte in den Himmel zu erkaufen? Tatsächlich trifft zu, dass wir Menschen einen gegen uns gerichteten Schuldschein haben. Und solange der nicht abbezahlt ist, bekommen wir keinen Zutritt zum Himmel. Und die Wahrheit ist: Es gibt nichts, was wir Gott geben könnten, um diesen Schuldschein zu begleichen. Absolut nichts. Gott akzeptiert kein Geld, um diese Schuld zu begleichen! Man kann also Gott nicht dafür bezahlen, um sich sein eigenes Seelenheil zu erwerben. Ebenso wenig kann man ihn dafür bezahlen, einen geliebten Menschen in den Himmel zu lassen. Wie aber erhält man dann Zutritt?
Auch darauf hat Gott eine Antwort: Jesus Christus. Der hat den Eintrittspreis für den Himmel bezahlt! Er selbst wurde die Tür zum Himmel, indem er am Kreuz unseren Schuldschein beglich (vgl. Kolosser 2,13-15). Damit hat er den Zugang zu Gott für alle geöffnet, die an ihn als einzige »Eintrittskarte« glauben. Selbst wenn unsere letzten Hemdtaschen voller Geld wären – solange wir Jesus nicht als Eintrittskarte haben, nützt uns das Geld gar nichts!
Dina WiensDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
»What Iʼve done – was ich getan habe ...« So titelt eine US-amerikanische Rockband. In ihrem Video schneidet die Gruppe viele gesellschaftliche Probleme unserer Zeit an: Krieg, Rassismus, Terror, Umweltverschmutzung, Abtreibung usw. »What Iʼve done – was ich getan habe«: Diesem Problem müssen wir uns aber nicht nur als Gesellschaft stellen, sondern auch als Einzelne: Bei mir z. B. gibt es eine Menge Dinge, die ich gerne ungeschehen machen würde. Was habe ich da nur getan?
Welche Lösung bieten die Songwriter? Im weiteren Text wird die Gnade (»mercy«) bemüht, die alles wegwaschen soll. Das klingt beinahe christlich. Doch im Weiteren formuliert der Liedtext sinngemäß: Ich lasse los, was ich getan habe, ich starte neu und vergebe (mir), was ich getan habe.
Und genau hier liegt der Fehler: Denn tatsächlich kann man zwar selbst durch sein Verhalten Schuld auf sich laden. Doch man kann sich dieser Schuld nicht allein entledigen, indem man sich einfach selbst vergibt. Stellen Sie sich einen Dieb vor, der – statt das Gestohlene zu erstatten – sich selbst vergibt; den Schuldner, der sich seine Schuld selbst erlässt, statt das Geschuldete zurückzuzahlen. All das würde zu Recht kein Bestohlener, kein Kreditgeber gegen sich gelten lassen. Und so ist es auch bei Gott: Wenn wir gegen Gottes Regeln verstoßen, werden wir (auch) seine Schuldner, und diese Schuld muss beglichen werden: Jede Lüge, jede Lieblosigkeit usw.
Doch was kann bei Gott Schuldenerlass bewirken? Schuld kann nur durch das Blut des Sohnes Gottes wirklich gesühnt werden. Doch dieses Sühnemittel wirkt nicht wie eine Art Blankoscheck für alle: Schuld muss individuell bekannt und an Jesus Christus individuell geglaubt werden.
Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Nichts kann das Hochgefühl eines 17-Jährigen beschreiben, der am Vortag seine Führerscheinprüfung bestanden hat und nun endlich selbst am Steuer sitzt. Zwar noch mit der Mutter als Begleitung, aber ohne den peinlichen Fahrschulaufdruck thront er auf dem Fahrersitz der Familienkutsche. Alle schlecht animierten Szenarien und Vorfahrtsdilemmata hat er genau im Kopf. Doch was ist mit den Situationen, die nicht in den Theoriestunden vorkamen? Der erste Stau, ein unerwartetes Hindernis auf der Fahrbahn oder Glatteis – schon sinkt der gerade noch so selbstsichere Teenager auf dem Fahrersitz in sich zusammen und würde am liebsten rechts ranfahren.
Wer zum Glauben an Jesus Christus kommt, fühlt sich oft wie ein Teenager mit gerade erworbenem Führerschein. Anweisungen der Bibel wie: »Seid dankbar!« oder: »Achte andere höher als dich selbst!« klingen auf dem Papier oder aus dem Mund eines anderen gar nicht so schwer zu befolgen. Ist man jedoch auf der Arbeit herausgefordert oder kommt es zu einem Konflikt in der Familie, verwandelt sich die anfängliche Überschwänglichkeit schnell in Frustration.
Die Bibel sagt uns an vielen Stellen, wie ein Leben aussieht, das Gott gefällt. Doch selbst, wenn wir diese Prinzipien kennen und bejahen, müssen wir wie ein Fahranfänger erst lernen, die theoretischen Wahrheiten auf unsere ganz persönliche Situation anzuwenden. Wie wir im Tagesvers lesen, werden unsere Sinne durch den Gebrauch geübt, sodass wir im Lauf der Zeit immer besser das Richtige vom Falschen unterscheiden können. Diese Schulung ist ein Prozess, der ein Leben lang andauert. Gut zu wissen, dass Gott seine Kinder dabei niemals sich selbst überlässt, sondern nur ein Gebet weit entfernt ist!
Carolin NietzkeDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Am 4. August 1988 wurde Alberto Minervini, ein Kleinunternehmer aus Kalabrien, in Italien versehentlich entführt. Was wie eine lustige Geschichte klingt, war für den 60-Jährigen allerdings ein Albtraum. Die Entführer hielten ihn für einen wohlhabenden Unternehmer, legten ihn in Ketten und verschleppten ihn in ein Erdloch auf dem Berg Aspromonte. Für Monate wurde er dort auf engstem Raum wie ein Tier gefangen gehalten. In seiner Verzweiflung und Todesangst rief er zu Gott: »Herr! Herr! Hilf mir, auch wenn ich nur ein Sünder bin. Gib mir die Kraft, aus dieser Hölle herauszukommen!«
Gott erhörte sein Gebet; es gelang ihm, die Ketten zu öffnen. Er konnte in die Berge fliehen, immer in Angst, seinen Entführern zu begegnen. Mit zerbrochenen Ketten um den Hals kam er in ein Dorf, wo er in die Carabinieri-Kaserne gebracht wurde und Kleidung und Essen bekam. Er konnte seine Familie umarmen und machte sich tatsächlich sofort auf die Suche nach dem Gott, der ihm geholfen hatte. Und der ließ sich finden: Jemand schenkte Minervini eine Bibel, und als er in diesem Buch las, verstand er, dass die eisernen Ketten seiner Entführer nicht die einzigen Bindungen waren, aus denen er befreit werden musste. Ihm wurde bewusst, dass er Erlösung von seinen Sünden brauchte. Denn die Sünde ist wie eine Kette, die unser Leben unfrei macht. Sie ist ein Gängelband, an dem wir vielleicht ohnmächtig zerren, es aber nicht lösen können. Diese Bindung führt wie eine Gesetzmäßigkeit immer wieder zu neuen Sünden.
Er verstand aber auch, dass Jesus Christus diese geistlichen Ketten lösen kann: durch Vergebung. Als er die für sich annahm, erlebte er den Erlass seiner Lebensschuld und wurde wirklich frei.
Thomas KröckertskothenDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
In den vergangenen Jahren haben mein Mann und ich viele handwerkliche Dinge gelernt. Das geerbte Haus haben wir zunächst entkernt und anschließend von Grund auf wieder aufgebaut. Unser ständiger Begleiter dabei war ein Akkuschrauber; ziemlich einfach lassen sich damit die vielen benötigten Schrauben setzen. Doch neulich standen wir vor einem Problem: Der Akkuschrauber funktionierte nicht mehr! Ab und an bewegte er sich etwas, vor allem rückwärts, aber so richtig zuverlässig lief er nicht. Was tun?
Bei technischen Geräten, seien es Akkuschrauber, Handy oder Laptop, scheuen wir uns in den Regel nicht, den Hersteller zu kontaktieren. Wir wissen, dass er sich auskennt und den Fehler beheben kann. Doch wie ist das eigentlich bei mir selbst? Gibt es auch dort Fehlermeldungen? Wer repariert dann diese Fehler?
Wenn ich ehrlich bin, stelle ich immer wieder fest, dass ich ungerecht über meine Mitmenschen urteile, schlecht über sie rede oder andere anlüge. Die Bibel nennt so ein Verhalten Sünde und macht deutlich, dass alle Menschen gesündigt haben (vgl. Römer 3,23). Bei jedem von uns kommt es zu einer »Fehlermeldung«. Gott aber ist perfekt, ohne Sünde und kann mit niemandem Gemeinschaft haben, der sündig ist.
Wir wollen allzu oft das Problem der Sünde selbst lösen. Doch das funktioniert nicht. Kein Mensch kann durch eigene Anstrengungen oder Taten seine Sünde loswerden und die »Fehlermeldung« beheben. Aber Gott hat durch seinen Sohn Jesus Christus schon eine Lösung geschaffen. Wenden wir uns doch mit unserer Sünde und unserem kaputten Leben an den Hersteller – an Gott! Er kennt sich damit aus, weil er unser Schöpfer ist und uns in seinem Sohn Vergebung und Heilung anbietet.
Ann-Christin BernackDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
2016 führten uns die Ferien in ein Dorf in der Nähe von Wien. Der große Vorteil dieses Standortes war nicht nur seine Lage direkt an einem See, sondern auch seine verkehrstechnisch gute Anbindung zu der österreichischen Hauptstadt. Denn in dem Ort lag ein Bahnhof, über den man in rund 30 Minuten mitten in Wien sein konnte. Als wir uns im Internet über die Fahrpreise informierten, stellten wir überrascht fest: Schulkinder fahren während der Ferien kostenlos! Na, das würde sicherlich nur für Wiener Schulkinder gelten, dachten wir. Vielleicht noch für Österreicher. Aber auch für unsere deutschen (Schul-)Kinder? Ein Anruf bei der Hotline der Verkehrsbetriebe brachte Klarheit: Auf meine Frage, ob auch unsere nicht österreichischen Kinder in den Genuss dieses Geschenks kommen könnten oder nur Landeskinder, sagte der freundliche Mitarbeiter mit typisch wienerischem Dialekt: »Na, des is für alle Kinder dieser Welt!«
Dieses Erlebnis hat mich an den großen Plan Gottes mit uns Menschen erinnert. Die Bibel berichtet, dass Gott zunächst mit der Familie Abrahams, dann mit dessen Nachkommen, dem Volk Israel, seine Geschichte schreibt. Doch bereits im Alten Testament macht Gott deutlich: Das ist mir nicht genug. Meine Güte und Rettung sollen bis an die Enden der Erde reichen (vgl. Jesaja 49,6). Diesen Plan nimmt Paulus im Neuen Testament in seiner Verkündigung auf. Die Frohe Botschaft von der Vergebung und Errettung durch Jesus Christus gilt allen Menschen, ganz gleich, ob Israelit oder nicht.
Wir haben seinerzeit – als Nichtösterreicher – das freigiebige Geschenk der Wiener Verkehrsbetriebe dankbar angenommen und die Bahn häufig benutzt. Auch das Heil Gottes wird jedem angeboten. Annehmen und nutzen muss es aber jeder für sich.
Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Urkatastrophe. Zivilisationsbruch. »The Great War« – Am 1. August 1914, heute vor genau 110 Jahren, erklärt das Deutsche Reich Russland den Krieg. Die Tage darauf folgt Kriegserklärung auf Kriegserklärung. Schon bald versinkt die Welt in einem bis dato nie gekannten Strudel der Gewalt. Eine ganze Generation junger Männer findet in barbarischen Schlachten den Tod. Das wahre Grauen dieses Krieges deuten unsere Schulbücher höchstens an. Krieg. Allein das Wort löst in uns schon ein beklemmendes Unbehagen aus. Seltsamerweise hatten damals nicht wenige Dichter und Denker Europas jahrelang mit einem Krieg geliebäugelt, manche ihn sogar herbeigesehnt als »reinigende Kraft der Völker«. »The War to end all wars« – Der Krieg, der alle Kriege beenden würde. Ein weit verbreiteter Irrglaube. Denn der nächste Weltkrieg ließ nicht lange auf sich warten.
Auch wenn wir in Europa nun schon seit vielen Jahrzehnten vor solch einem erneuten Flächenbrand verschont geblieben sind, herrscht gleichwohl kein endgültiger Frieden. Weltweit gibt es bis heute zahlreiche Konflikte, und auch in Deutschland rückt der Krieg wieder bedrohlich nahe. Weltfrieden ist deshalb nach wie vor ein ersehntes Ziel. Doch ich fürchte, wir sind – auf uns gestellt – nicht zu dauerhaftem Frieden fähig. Um wirklich ein globales Friedensreich aufzurichten, bedarf es Gottes Hilfe. Sein Sohn Jesus Christus wird im heutigen Tagesvers nicht umsonst »Fürst des Friedens« genannt. Denn eines Tages wird er tatsächlich allen Kriegen auf der Erde ein Ende machen. Doch Zutritt zu diesem ersehnten Friedensreich erhalten nur die, die sich ihm schon jetzt anvertrauen. Mit Fug und Recht darf man sagen: Der Schlüssel zu ewigem Frieden ist eine Person: Jesus Christus.
Jan KleinDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Ich war zutiefst erschrocken, als im vorigen Jahr unsere Außenministerin sagte, Deutschland sei mit Russland im Krieg, denn am 1. August vor 110 Jahren kam es tatsächlich zur Kriegserklärung des deutschen Kaiserreiches an Russland.
Diese Kriegserklärung wirkte in der außerordentlich angespannten Situation in Europa so, als hätte jemand ein brennendes Streichholz in ein Fass Benzin geworfen: Schnell folgten eine Reihe von weiteren Kriegserklärungen, und nur kurze Zeit später fand sich Europa in einem Weltbrand wieder, den es in diesem Ausmaß bis dahin noch nicht gegeben hatte. Es gab nicht nur Millionen von Toten, sondern die mühsam austarierte europäische Friedensordnung brach zusammen mit schwersten wirtschaftlichen Folgen, sozialem Elend und Revolutionen. Im Grunde wurde hier bereits der Nährboden für Hitler und den Zweiten Weltkrieg gelegt, denn der »böhmische Gefreite« gehörte zu den vielen Menschen, die sich mit der deutschen Niederlage im Ersten Weltkrieg nicht abfinden wollten.
Wie treffend beurteilt die Bibel das unbesonnene Tun der Menschen in diesen Augustwochen von 1914! Nach vierjähriger Kriegsschlachterei beteuerten alle Beteiligten: »Das haben wir nicht gewollt!« Aber vorher hatten sie nichts getan, um diesen furchtbaren Krieg zu verhindern. Zweimal im Buch der Sprüche, in Sprüche 14,12 und 16,25, warnt Gott uns ausdrücklich vor der blauäugigen Haltung, die Folgen des eigenen Tuns nicht zu bedenken. Es nutzt nichts, im Strudel furchtbarer Ereignisse Gott anzuklagen, wie er all das Schreckliche nur zulassen konnte, wenn man ihn vorher ignoriert und seine Gebote missachtet hat. Lieber sollten wir uns unter die mächtige Hand des Herrn der Weltgeschichte beugen, ihn im Gebet suchen und sein Reden in unserem Leben ernst nehmen.
Karl-Otto HerhausDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Es ist nicht festzustellen, ob sich der Gelähmte im obigen Bibeltext aus Eigeninitiative mit seinem Gebrechen an Jesus wenden will. Offensichtlich ist nur, dass seine Freunde ihn unbedingt zu ihm bringen wollen. Sie sind überzeugt, dass dieser Jesus, der schon viele Menschen von ihren Krankheiten befreit hat, auch ihrem gehbehinderten Freund helfen wird. Sie lassen sich von nichts aufhalten, sodass sie sogar das Dach des Hauses, in dem Jesus ist, abdecken!
Was für eine krasse Zielstrebigkeit! Was für ein tiefes Vertrauen! Haben sie keine Bedenken, wegen Sachbeschädigung belangt zu werden? Ist ihnen egal, für wie verrückt sie die Leute halten? Der Gelähmte ist den Vieren sehr wichtig, es verbindet sie offenbar wahre Freundschaft. Es ist ein Phänomen: Menschen, die Jesus kennengelernt haben, wollen ihn anderen Menschen, ihren Freunden und Angehörigen, bekannt machen. Wurde jemandem durch Jesus die Schuld vergeben und darf er als erlöster Mensch befreit leben, ist die Freude riesengroß! Diese Freude und Erlösung will man dann unbedingt seinen Mitmenschen weitergeben. Sie müssen Jesus ebenfalls kennenlernen! Im biblischen Bericht lobt Jesus die vier für ihre ausgefallene Heldentat, er sieht ihren unerschütterlichen Glauben. Zur Verwunderung aller Anwesenden vergibt er dem Gelähmten seine Schuld und heilt ihn dann auch körperlich.
Für den fortan Geheilten sind seine vier Freunde ein echter Segen gewesen. Ohne ihre Beharrlichkeit wäre ihm womöglich nie geholfen worden! Falls Sie Ihr Leben Jesus noch nicht anvertraut haben und Sie jemanden kennen, der Sie zu ihm »bringen« will, lassen Sie es zu. Sie haben nichts zu verlieren. Ganz im Gegenteil: Sie werden das Leben gewinnen.
Daniela BernhardDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Als Zeitgenosse beschreibt man üblicherweise eine Person, die zur gleichen Zeit lebt, beziehungsweise gelebt hat, wie eine andere. Wir nennen daher unsere Mitmenschen manchmal unsere Zeitgenossen, von denen es nette, harmlose, merkwürdige oder sogar auch unangenehme gibt. Allen Zeitgenossen ist gemeinsam, dass sich ihre Lebenszeit zumindest teilweise überschneidet, sie also über einen gewissen Zeitraum gleichzeitig gelebt haben.
Das gilt auch für historische Zeitgenossen: In dieser Weise war z. B. Otto von Bismarck Zeitgenosse des deutschen Kaisers Wilhelm I., Martin Luther Zeitgenosse des Papstes Leo X., Kaiser Karl der Große Zeitgenosse des Kalifen Harun ar-Raschid, Julius Cäsar ein Zeitgenosse der ägyptischen Königin Kleopatra usw. Da aber z. B. Julius Cäsar schon lange tot ist, kann er nicht mehr unser Zeitgenosse sein. Zeitgenossenschaft ist also auf die Lebenszeit der Beteiligten beschränkt. Dies gilt grundsätzlich auch für die Zeitgenossen Jesu Christi: Ein Kaiser Augustus kann ebenso wenig unser Zeitgenosse sein wie ein Petrus oder Johannes. Diese sind ebenfalls längst verstorben. Erlebt haben wir diese Personen nicht mehr. Sie sind längst Geschichte.
Gänzlich anders ist es aber mit Jesus Christus selbst. Jesus Christus war zwar auch Zeitgenosse von Augustus, Petrus und Johannes. Aber er ist auch unser Zeitgenosse, denn er lebt heute noch. Er ist nicht Geschichte, sondern Gegenwart. Er ist zwar nicht sichtbar wie unsere sonstigen Zeitgenossen, aber dennoch ganz wirklich da, erlebbar, erfahrbar. Dass wir heute leben und nicht vor rund 2000 Jahren, schließt uns also nicht davon aus, Jesus Christus, den Sohn Gottes, auch heute noch persönlich kennenzulernen.
Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesen
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»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…
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