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Sagt Ihnen Transoxanien etwas? Schon mal gehört? Der Name Transoxanien bedeutet »jenseits des Oxus« und bezeichnet eine Region, die nordöstlich des Flusses Amudarja liegt. Dieses Territorium befindet sich überwiegend auf dem Gebiet des heutigen Staates Usbekistan, also in Mittelasien. Schon im antiken Griechenland war diese Gegend bekannt. Die berühmte Seidenstraße, die bis nach China führte, verlief durch diesen Landstrich, der eine wechselvolle Geschichte erlebte: Alexander der Große fügte das Land zu seinem Weltreich hinzu. Es folgten u. a. Chinesen, Türken, Araber, Perser, Mongolen und Russen. Städte wie Samarkand und Buchara verkörpern das reiche geschichtliche Erbe Transoxaniens.
Woher ich das weiß? Eher zufällig stieß ich im Internet auf dieses Wort. Mit ein bisschen Recherche in den einschlägigen Suchmaschinen konnte ich die Fakten schnell ermitteln. Doch bringt mich dieses Wissen irgendwie weiter? Vielleicht wird es relevant, wenn die 1-Millionen-Euro-Frage in der Quizsendung sich einmal auf dieses Land beziehen sollte. Doch wie wahrscheinlich ist das? Mit der allergrößten Sicherheit entfaltet dieses kleine Fleckchen Wissen, das nur in ganz groben Zügen die Geschichte eines Landes umfasst, niemals Bedeutung für mein Leben.
Das Wissen, das im Tagesvers zum Ausdruck kommt, ist da von ganz anderer Qualität. Hier spricht Hiob, ein Mann, der schwerste Prüfungen erlebte. Doch trotz der widrigsten Umstände wusste er, dass das nicht das letzte Wort ist. Er wusste von seinem Erlöser, der ihn retten wird, der lebendig und mächtig ist. Dieses Wissen ist lebensentscheidend. Es hatte die Kraft, Hiob auch in größter Not aufzurichten. Und es gab ihm eine ewige Perspektive.
Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Der Berliner Flughafen Tempelhof wurde 2008 geschlossen. Vormals von den Nazis als größter Flughafen Europas geplant, in monumentalen Ausmaßen bis zum Kriegsbeginn errichtet, rettete er wenige Jahre später den Berlinern das Leben. Denn während der Berlin-Blockade (24.06.1948 bis 12.05.1949) sicherten die dort landenden so genannten »Rosinenbomber« die Versorgung der Stadt. Die Amerikaner als neue Machthaber fragten sich jedoch: Was tun mit der fast fünf Meter hohen Reichsadler-Statue über dem Flughafen-Hauptgebäude – dem über neun Tonnen schweren Vogel, der noch immer die Weltkugel umkrallt hielt? Die Amis mit ihrem Pragmatismus fanden eine zufriedenstellende Lösung. Der stolz blickende Vogelkopf wurde kurzerhand abgetrennt und von amerikanischen Soldaten zum »American eagle« umfunktioniert – einfach mit etwas weißer Farbe! Schon war aus dem deutschen Reichsadler das Wappentier der USA geworden: Der Weißkopf-Seeadler. Etwas Tünche hatte den braunen Nazi-Adler entnazifiziert.
Ach, wäre es mit anderen Altlasten auch so einfach. Doch da trägt keine Schönfärberei zur Lösung bei. Ganz im Gegenteil – Licht muss in die Sache. Heuchelei wird von Jesus Christus knallhart entlarvt und als eine veredelte Form der Lüge demaskiert. »Ihr Heuchler! Denn ihr gleicht übertünchten Gräbern, die von außen zwar schön scheinen, innen aber voll von Totengebeinen und aller Unreinigkeit sind.« Was für eine drastische, harte Formulierung!
Nach Außen scheint bei uns alles in Ordnung, aber was verbirgt sich tief im Innern? Wir Menschen sehen nur, was vor Augen ist, aber Gott sieht auf das Herz (vgl. 1. Samuel 16,7). Er lädt ein, unsere Erbärmlichkeit nicht zu verbergen, sondern sie ihm zu offenbaren und sein Erbarmen zu erfahren.
Andreas FettDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Wie oft tun oder sagen wir etwas, was andere Menschen ärgert, innerlich verletzt oder ihnen sogar Schaden zufügt. Schnell sagt man dann »Entschuldigung. Tut mir leid. War nicht so gemeint.« Allerdings sind wir darauf angewiesen, dass der andere uns verzeiht. Oft genug ist das aber schwierig, und die Situation bleibt angespannt.
Heute ist der Tag des Verzeihens. Ein weltweiter Gedenktag, der uns daran erinnern soll, wie wichtig und notwendig es ist, einander zu verzeihen, einander Schuld zu vergeben. Schuld kann ja nicht ungeschehen gemacht werden. Was passiert ist, ist passiert. Was gesagt ist, ist gesagt. Schuld belastet die Beziehung und trennt. Vergebung ist der einzige Weg, Schuld beiseite zu räumen und sich wieder frei und offen begegnen zu können. Wenn ich nicht bereit bin zu vergeben, dann hängt die Schuld des anderen an mir wie eine Eisenkugel am Bein. Ich bin nicht mehr richtig frei. Wenn ich meinen Ärger und Zorn oder mein inneres Verletztsein pflege, dann werde ich selbst nicht mehr froh.
Unsere Schuld vor Gott, die die Bibel auch Sünde nennt, schafft ebenfalls eine Trennung zwischen uns und Gott. Die Beziehung ist gestört und wir sind dem Urteil Gottes ausgesetzt. Vergebung ist die einzige Möglichkeit, unsere Schuld zu beseitigen. Genau das bietet Gott uns an. Wenn wir unsere Schuld bekennen und eingestehen, ist Gott bereit, uns zu vergeben und uns von aller Schuld zu reinigen. Er nimmt unsere Schuld weg, beseitigt sie. Das hat er uns versprochen (siehe Tagesvers), und wir können uns darauf einlassen. Dann ist der Weg zu Gott frei, und wir werden nicht gerichtet. Allerdings hat das Gott etwas gekostet. Unsere Schuld hat er an seinem Sohn Jesus Christus gerichtet. Er hat stellvertretend für uns dafür gesühnt.
Bernhard VolkmannDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Meine Frau und ich lieben das Meer und die Seefahrt. Bei Fahrten mit Fähren, 3-Mast-Segelschiff, Tonnenleger, Ruderboot, Auslegerboot usw. hatten wir schon manche gute Fahrt. Aber wenn wir mit einer »Nussschale« den Naturgewalten ausgesetzt waren, haben wir durchaus auch gefährliche Situationen überstanden! Nie haben wir sie vorhersehen können, aber immer erlebt, dass Gott uns herausgeholfen hat.
Eine bis heute verwendete alte römische Weisheit lautet: »Vor Gericht und auf hoher See sind wir allein in Gottes Hand.« Das stimmt tatsächlich. Allerdings gilt es für buchstäblich jede Lebenssituation, nicht nur vor Gericht und auf hoher See. Unser Tagesvers bestätigt das: Paulus und andere Gefangene sind mit dem Schiff, das sie nach Italien bringen soll, in einen extremen Sturm geraten. Das Schiff muss aufgegeben werden, alle schweben in Lebensgefahr! Den Soldaten, die die Gefangenen bewachen, droht die Todesstrafe, falls Häftlinge wegschwimmen und fliehen. Deshalb planen sie, sämtliche Sträflinge vorsichtshalber lieber gleich zu töten. Doch dann kommt alles ganz anders. Ausgerechnet der Hauptmann stellt sich diesem Plan in den Weg! Das musste so kommen. Gott hat nämlich vorher Paulus durch einen Engel mitteilen lassen: »Gott wird deinetwegen allen, die mit dir fahren, das Leben schenken.« Somit konnte zwar das Schiff auseinanderbrechen, aber keine der 276 Seelen an Bord sind umgekommen – weder durch die Soldaten noch durch Ertrinken.
Gott zeigt hier, dass er alles in der Hand hat und wir uns nicht wundern sollen, wenn vieles anders kommt, als wir es erwartet oder selbst geplant haben. Diesem Gott kann man sich getrost anvertrauen, denn er hat sogar die Macht, uns zu ewigem Leben zu retten.
Hartmut UlrichDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
In einem Brief bat Goethe seine Schwiegertochter Ottilie im Jahr 1824 einmal, »einen recht verbindlichen Dank« auszurichten, weil ihm eine größere Menge Spargel zugesandt worden war. Auch Christen essen gerne Spargel, vielleicht nicht alle, doch vielen ist er ein Vergnügen, auch mir. Dass Goethe ihn zu schätzen wusste, verwundert nicht, denn er war ein großer Freund guten Essens und Trinkens. Solange seine Mutter lebte, sorgte sie dafür, dass der Rheinwein aus der Heimat stets für ihren Liebling vorhanden war; und seine Schwiegertochter wusste ebenfalls, was ihrem Schwiegervater wohl gefiel.
Wie wir aus der Schrift zur Kenntnis nehmen dürfen, war Jesus keiner, der die Nase rümpfte, wenn die Hochzeitsgäste wie in Kana dem Essen und besonders dem Wein kräftig zusprachen. Er sorgte sogar für »Nachschub« in Bezug auf den Wein. Wir dürfen daraus ruhig die Kenntnis mitnehmen, dass der Herr der Herrlichkeit und Schöpfer der Erde den Menschen sowohl den Spargel wie den Wein gegeben hat, um sich daran zu erfreuen. Auch für die »kleinen Dinge«, die uns das Leben bereichern, hat er ein Gespür. Jedoch hat er weitaus mehr als dieses im Sinn, und es ist tragisch, wenn sich Menschen nur auf die angenehmen Seiten des Lebens ausrichten, während sie den wirklich weitreichenden Problemen zu wenig oder gar keine Aufmerksamkeit schenken.
Denn bei allem Schönen dürfen wir nicht vergessen, dass unsere Sünde uns zu schaffen machen wird, spätestens wenn wir vor Gott Rechenschaft für alles Tun geben müssen. Doch Gott hat sich auch darum gekümmert und gewährt jedem, der zu ihm umkehrt und im Glauben annimmt, was Jesus für uns tat, Vergebung. Und gerade dafür sollten wir – neben den »kleinen Dingen« – noch viel dankbarer sein!
Karl-Otto HerhausDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
»Es tut immer noch so weh«, sagte meine Bekannte, die im letzten Jahr ihren Mann verloren hat. »Auch wenn ich daran glaube, dass Gott alles gut macht, vermisse ich meinen Mann oft sehr. Auf der anderen Seite habe ich Gott in diesem Jahr erlebt wie nie zuvor. Einige gute Dinge sind passiert, die nicht stattgefunden hätten, wenn mein Mann noch bei uns gewesen wäre. Gott macht keine Fehler. Darauf will ich vertrauen und weiter an ihm festhalten.«
Trauer, Leid und Schmerz sind ein Teil unseres Lebens. Wir alle erleben sie, Christen und Nicht-Christen, der eine mehr, der andere weniger. Schon immer haben Menschen einen Widerspruch gesehen zwischen einem allmächtigen, liebenden Gott auf der einen und der Realität von Schmerz und Leid auf der anderen Seite. Leid und Gott – beides in Übereinstimmung zu bringen fällt wirklich schwer. Denn erst im Rückblick werden wir erkennen, wie alles zusammenläuft.
Der Atheismus hat scheinbar eine einfache Lösung für dieses Problem gefunden: Er verzichtet auf Gott. Wenn es keinen Gott gibt, dann muss man sich mit der Frage, warum schlimme Dinge passieren und Menschen sterben, die doch noch gebraucht werden, nicht auseinandersetzen. Es ist sowieso alles Zufall und läuft nach unpersönlichen, rein naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten ab. Es gibt keinen Sinn und keinen Plan. Doch das Problem dieses Ansatzes ist, dass man dadurch das Leid nicht aus unserer Realität herausreden kann. Auch Atheisten erleben Trauer und Schmerz. Und mit wem können sie diesen Schmerz dann teilen?
Wer an einen persönlichen Gott glaubt, der ist in schweren Zeiten nicht allein. Er versteht vielleicht sein Handeln nicht – aber er weiß, dass Gott sogar aus Leid Gutes hervorbringen und Trost schenken kann.
Elisabeth WeiseDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
In Miami, Florida, stürzte am 24. Juni 2021 ein Teil eines Hochhauses zusammen. 140 Menschen kamen dabei ums Leben. Zwei Tage vor dem Einsturz war ein Gutachten veröffentlicht worden, in dem von erheblichen Bauschäden die Rede war. Vermutlich gingen sie auf die Absenkung des Fundaments zurück. Laut einer Studie hatte sich in den 1990-er Jahren der Boden in der Küstenregion jährlich um etwa zwei Millimeter gesenkt.
Im Februar 2023 fand in der Türkei und in Nordsyrien ein verheerendes Erdbeben statt. Einstürzende Häuser begruben Menschen unter Schutt. Zahlreiche Verantwortliche wurden wegen Pfusch am Bau festgenommen. Mit anderen Worten: Manche Menschen könnten noch am Leben sein, wenn solide gebaut worden wäre.
Nicht nur Häuser benötigen ein stabiles Fundament und eine solide Konstruktion, sondern auch wir selbst, und zwar für unser Leben auf Erden und für die Ewigkeit. Worauf kann man bauen, wenn sich Normen und Wertvorstellungen um uns herum ständig verändern? Der Dichter Georg Neumark gab vor fast 350 Jahren diese Antwort: »Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut, der hat auf keinen Sand gebaut.« Er bezog sich auf ein Gleichnis Jesu Christi: »Jeder, der auf meine Worte hört und tut, was ich sage, gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf felsigen Grund baut. Wenn dann ein Wolkenbruch niedergeht und die Wassermassen heranfluten, wenn der Sturm tobt und an dem Haus rüttelt, stürzt es nicht ein, denn es ist auf dem Felsen gegründet.« Wer allerdings nicht auf die Worte Jesu hört und danach handelt, gleicht einem Mann, der sein Haus auf den Sand setzt. Wenn die Katastrophe kommt, bricht es zusammen und wird völlig zerstört. Es gibt eben nicht nur Pfusch am Häuserbau, sondern auch am Bau unseres Lebens.
Gerrit AlbertsDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
In meiner Heimatstadt im Ruhrgebiet haben mein Bruder und ich früher an den städtischen Ferienspielen teilgenommen. Für uns beide waren das absolute Highlight im Programm natürlich die Karl-May-Festspiele in Elspe im Sauerland! Also stellten wir uns schon früh morgens in einem städtischen Gebäude vor einer Tür an, um nach Öffnung um 8.00 Uhr eine der heißbegehrten Karten zu erhalten.
Ein lieber Freund lud mich kürzlich wieder nach Elspe ein. Das Spektakel ist noch viel größer als früher geworden! Das Ganze heißt nun »Elspe Festival«; die Karl-May-Festspiele sind nun der Höhepunkt von etlichen anderen Events und üben auf den Naturbühnen eine große Faszination auf Jung und Alt aus. Und doch gibt es etwas, das dieses Spektakel oder auch die Filme bei Weitem übertrifft: das Original – die Bücher, auf welche die Filme und Festspiele meist nur teilweise zurückgreifen.
Original bleibt Original! Dies gilt umso mehr für die Bibel. Und dieses Original muss man kennen, denn damit hat sich Gott selbst verbunden und uns seine Gedanken und Absichten mitgeteilt. Es wäre tragisch, dies alles nur auf einer Bühne und zu unserer Unterhaltung zu inszenieren; denn die Bibel wurde geschrieben, damit verlorene Menschen von Gott und Jesus Christus erfahren. Und von dem, was vor rund 2000 Jahren am Kreuz geschah: Dort starb Jesus real und grausam für unsere Sünde, damit wir gerettet werden können. Das ist keine belanglose Geschichte, sondern Hintergrund all dessen, was wir heute erleben. Um all das Elend, Leid, Krankheit, Tod und Verderben, das durch die Sünde in die Welt kam, zu beseitigen, reichen weder Winnetou noch Old Shatterhand aus. Dazu musste Gottes Sohn auf diese Erde kommen!
Martin ReitzDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Ich lag im Krankenhaus auf der Orthopädie mit Knochenkrebs im Brustbein. Ich war nicht allein im Zimmer, zwei andere Frauen warteten ebenfalls auf ihre Operation. Beide waren ziemlich nervös, ich dagegen durfte ruhig und getrost sein. Meine Bettnachbarinnen erzählten, welche Eingriffe ihnen bevorstanden. Eine wurde an der Schulter operiert und die andere Dame bekam eine neue Hüfte. Dann fragten sie mich, auf welche OP ich wartete.
So erzählte ich: »Ich habe ein 5 x 3 cm großes Chondrosarkom im Brustbein, das entfernt werden muss. Da der Tumor bösartig ist, wird er großräumig herausgeschnitten. Das heißt, das ein Stück vom Brustbein, den Rippen und vom umliegenden Gewebe entfernt wird.« Meine Mitbewohnerinnen waren erstaunt, dass ich trotz dieser Aussicht so ruhig und fröhlich sein konnte. Sie konnten nicht verstehen, warum ich vor so einem gefährlichen Eingriff nicht voller Sorgen war. Sie meinten: »Was ist, wenn etwas schiefläuft? Was passiert dann?«
»Ja«, sagte ich, »ich weiß, dass eine Komplikation während der OP lebensbedrohliche Folgen haben kann, weil wichtige Organe wie Herz und Lunge und auch große Blutgefäße in der Nähe sind. Aber ich habe keine Angst vor dem Sterben, denn ich weiß, dass ich nach dem Tod auf ewig bei Jesus im Himmel sein werde. Im Johannesevangelium 11,25-26 verspricht er: ›Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das?‹«
Ich glaube daran. Jesus ist mein Herr, der für meine Sünden gestorben ist, damit ich ewig leben darf. Mein Leben liegt in seiner Hand. Deswegen kann ich ruhig und fröhlich bleiben, was auch passiert.
Beatrix WeißbacherDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Man kann sich schon wundern, wenn ein Kind in jungen Jahren ganz außergewöhnliche Fähigkeiten zeigt. Blaise Pascal war so eines. Er wurde am 19. Juni 1623, also vor über 400 Jahren, geboren. Mit zwölf entwickelte er selbstständig die euklidische Geometrie bis zum 32. Lehrsatz. Er erstellte das nach ihm benannte Pascalsche Dreieck. Mit 16 schrieb er über die Kegelschnitte und erlangte große Bekanntheit in der wissenschaftlichen Welt. Als er 19 Jahre alt war, wollte er seinen Vater, einen Kaufmann, bei dessen Berechnungen unterstützen und begann, eine Rechenmaschine zu entwickeln: Die Pascaline war die erste mechanische Rechenmaschine für Grundrechenarten und damit der Vorläufer des Computers. Pascal war der Auffassung, mathematische Theorie müsse etwas mit der Lebenspraxis zu tun haben. Später beschäftigte er sich mit dem Phänomen des Luftdrucks und entwickelte das erste Barometer; nach ihm ist auch die Einheit des Luftdrucks benannt.
Pascal lebte in der Zeit der Renaissance, der Aufklärung – einer Epoche der Abwendung von kirchlichen Traditionen und darüber hinaus grundsätzlich vom Glauben an Gott. Blaise Pascal hingegen hat sich trotz (oder: gerade wegen?) seiner hohen wissenschaftlichen Kompetenz sehr konsequent zum christlichen Glauben bekannt. Er zeigte auf, dass die Wissenschaft nur erkennen kann, was Gott geschaffen hat.
Pascal hatte eine persönliche Beziehung zu Gott. Für ihn war Jesus Christus sein Retter und Herr. In seinen Pensées (einer Gedankensammlung über Glaube und Wissenschaft) formuliert er geniale und scharfsinnige Gedanken, die die Verlorenheit des Menschen ohne Gott und die Notwendigkeit der Erlösung belegen. Er hat vorgelebt, dass Glaube und Wissenschaft vereinbar sind.
Bernhard VolkmannDiese und viele weitere Andachten online lesen
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»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…
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