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»Die Erde hat jetzt fünf statt vier Weltmeere« heißt es auf dem Nachrichtenportal welt.de. Ich lese die Zeile und bin erstaunt: Wurde ein neuer Ozean entdeckt, der bislang nicht erforscht wurde? Oder hat sich gar ein neues Meer – ganz aus dem Nichts – vor uns aufgetan? Nicht ganz. Es wurde nur von allen anderen Ozeanen ein Teil weggenommen und zu einem neuen Ozean zusammengefasst. 2021 hat die Behörde für Ozeanografie National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) das circa 20 327 Millionen Quadratkilometer große Meer rund um den antarktischen Kontinent als Ozean kategorisiert. Es ist damit nach dem Arktischen Ozean das zweitkleinste Weltmeer. Der Pazifik, der Atlantik und der indische Ozean sind größer. Auch der bekannte Verlag National Geographic bringt seitdem Karten heraus, auf denen jeweils alle fünf Meere eingezeichnet sind.
Ich bin ein wenig enttäuscht: Es ist also kein neues Weltmeer, das aus heiterem Himmel entstand und jetzt erst gefunden wurde. Wie sollte das auch funktionieren? Es entsteht ja nicht einfach etwas auf dieser Erde aus dem Nichts. Oder doch? Wenn wir der Bibel Glauben schenken, im wahrsten Sinne des Wortes, dann berichtet sie uns genau das: Gott schuf aus dem Nichts, mit seinen bloßen Worten. Er sprach die Dinge ins Leben: die Sonne, Sterne, alle Pflanzen und Lebewesen, darunter auch den Menschen. Durch seine – Gottes – Worte entstanden sie.
Ist das wirklich Fakt, oder macht erst der Glaube daraus eine »Tatsache«? So denken heute viele. Was aber, wenn Gott wirklich alles so erschuf? Dann müssen wir ebenso ernst nehmen, was uns die Bibel noch bezeugt: dass Gott uns seinen Sohn als Retter sandte, um uns von unseren Sünden zu erlösen und ewiges Leben zu geben jedem – der glaubt!
Tim PetkauDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Asthenie ist ein aus dem Griechischen entlehnter Begriff und bedeutet so viel wie Schwäche oder Kraftlosigkeit, in der Regel infolge einer schweren Krankheit. Asthenisch bezeichnet auch eine Persönlichkeitsstörung, die u. a. durch geringes Selbstbewusstsein und depressive Grundstimmung geprägt ist. Asthenie ist also kein begehrenswerter Zustand. Doch genau damit bezeichnet der Tagesvers wörtlich den Zustand des Lazarus: Er ist asthenisch, also schwach und krank. Überdies wohnt er in einem Dorf, dessen Name kein gutes Aushängeschild ist. Er bedeutet in etwa »Haus des Elends«. Wir haben hier also einen Schwachen, der im Haus des Elends wohnt! Tatsächlich wirkt seine Schwäche sogar tödlich. Er stirbt, wird begraben und liegt über vier Tage in seinem Grab. Hier erfüllt sich scheinbar das unausweichliche Schicksal eines schwachen, hinfälligen Menschen.
Lazarus ist damit aus meiner Sicht eine gute Illustration für unser Menschsein: Aus den Nachrichten können wir lernen, dass die Welt in weiten Teilen ein Haus des Elends ist. Ich beobachte an mir und in meiner Umgebung, dass viel Schwachheit und Krankheit herrscht. Und in der Tat führt dies unweigerlich – früher oder später – zum Tod. Wir sind eine schwache, eine elende, eine todgeweihte Menschheit.
Der dem Tagesvers folgende Bibeltext schildert uns aber eine unglaubliche Wendung: Jesus Christus, der Herr des Lebens, lässt – trotz des drohenden Verwesungsgeruchs – das Grab öffnen. Dann ruft er den Toten zu neuem Leben! Und tatsächlich tritt der Gestorbene aus dem Grab hervor, noch eingewickelt in seine Grabtücher. Mit Jesus zieht neue Hoffnung in das Haus des Elends, in die Schwäche des Menschen, und das Leben siegt über den Tod!
Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Sie haben riesige Kulleraugen, die viel zu groß für das runde Gesicht wirken, sind nicht größer als eine Katze und haben ein flauschiges, hellbraunes Fell: Plumploris entlocken fast jedem einen entzückten Ausruf. Nicht nur Tierfreunde möchten die kleinen Äffchen am liebsten direkt in die Arme schließen und mit nach Hause nehmen. Doch hinter der niedlichen Fassade verbirgt sich ein verheerendes Geheimnis: Der im Regenwald beheimatete Primat gehört zu den wenigen giftigen Säugetieren dieser Erde! An seinen Armen sondert er ein giftiges Sekret ab, das sich durch die Fellpflege auf seinen Zähnen verteilt und so seinen Biss zu einer tödlichen Waffe macht.
So ähnlich verhält es sich auch mit der Sünde. Oft kommt sie in harmloser, geradezu attraktiver Gestalt daher. Seit dem Garten Eden hat das Böse sogar eine gewisse Anziehungskraft für den Menschen. Man lässt es an sich heran, sucht vielleicht geradezu seine Nähe und merkt nicht, was sich hinter der Fassade verbirgt. Es dauert, bis die Sünde ihr wahres Gesicht offenbart, doch dann ist es oft schon zu spät und man kann sich selbst nicht mehr befreien.
»Der Stachel des Todes aber ist die Sünde«, sagt uns der Tagesvers. Oft ist die Sünde nur ein schleichendes Gift, das zu Beginn ganz harmlos aussieht. Doch die Bibel ist in ihrem Urteil klar: Sünde führt schlussendlich immer zum Tod.
Wenn man den Bibeltext weiterliest, stößt man jedoch auf eine Aussage, die uns eine wunderbare Hoffnung schenkt: Jesus Christus hat den Tod und die Sünde besiegt! Das bedeutet, dass er stärker als alles Böse ist, auf das wir hereingefallen sind. Weil er am Kreuz für uns gestorben ist, kann er unsere Sünde wegnehmen, wenn wir ihn ehrlich darum bitten.
Carolin NietzkeDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Bewegungen wie »Last Generation« (»Letzte Generation«) haben sich auf die Fahnen geschrieben, vor einem unmittelbar drohenden Klimakollaps zu warnen, der aus ihrer Sicht unsere Erde endgültig bedroht. Diese und viele andere Gruppierungen, wie z. B. »Fridays for Future«, motiviert ausdrücklich die Sorge, dass wir mit einer einzigartigen Ressource, nämlich unserem Planeten, so schlecht umgehen, dass diese für kommende Generationen nicht mehr nutzbar sein könnte. Sollte dies tatsächlich eintreten, wäre dem Menschen damit seine einzige Lebensgrundlage entzogen. Eine andere Erde haben wir nicht zur Verfügung.
Wie ist dies aus biblischer Sicht zu beurteilen? Grundsätzlich haben wir Menschen von Gott bereits zu Anfang unserer Geschichte den Auftrag erhalten, die Erde zu bebauen und zu bewahren. Diese Ressource ist uns nur zur Verwaltung übergeben und wir sollen gute, sorgsame und verantwortungsbewusste Verwalter sein. Allerdings ist die Grundannahme, dass der Fortbestand der Menschheit mit dieser einen Erde stehe und falle, aus biblischer Sicht verkehrt. Gott hat uns in Aussicht gestellt, dass er eine neue Erde schaffen werde. Diese wird völlig ungetrübt von unserem bisherigen Versagen sein. Sie wird im Gegensatz zu unserer aktuellen Lage von Gerechtigkeit geprägt sein. Umweltprobleme sind sicher drängend, aber tatsächlich haben wir eine viel dramatischere menschengemachte Verschmutzung, die bis heute jeden Tag, an jedem Ort der Welt, unzählige Menschenleben kostet: Gewalt, Egoismus, Mord, Folter usw.
Um eine wirkliche Zukunft mit Bestand zu haben, bedarf es daher eines echten Neustarts der Schöpfung. Nichts weniger als das verspricht Gott denen, die ihr Leben auf ihn setzen.
Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Der sowjetische Jude Natan Scharansky (geb. 1948) hatte sich jahrelang für politische Freiheit und die Rechte von Juden in der Sowjetunion eingesetzt. Im Jahr 1977 wurde er wegen angeblicher Spionage verhaftet und ein Jahr später zu 13 Jahren Haft verurteilt. 1986 wurde er nach Berlin geflogen und im Rahmen eines Agentenaustauschs auf der Glienicker Brücke gegen einen sowjetischen Spion ausgetauscht. Anschließend wurde er zu einer Veranstaltung im Weißen Haus eingeladen, bei der er auf Präsident Ronald Reagan traf.
Zunächst erkannte Scharansky den Präsidenten nicht, da er in den Jahren seiner Inhaftierung keinerlei Nachrichten aus dem Ausland erhalten hatte. Als er dann realisierte, wer vor ihm stand, war er überwältigt von Emotionen und sagte unter Tränen zum Präsidenten: »Ich weiß, dass Sie sich für meine Freiheit eingesetzt haben, und ich danke Ihnen dafür.« Reagan erwiderte: »Natan, wir haben immer an Sie gedacht und gebetet, dass Sie freigelassen werden.« Dass ein amerikanischer Präsident sich für die Freilassung eines Dissidenten einsetzt, der in einem Straflager in Sibirien vor sich hinvegetierte, war für diesen unfassbar. Umso dankbarer und freudiger war er über seine vorzeitige Freilassung.
Der Schöpfer des Universums hat ebenfalls viele Hebel in Bewegung gesetzt, um Sie und mich aus der Gefangenschaft der Sünde zu retten. Im Unterschied zu Scharansky wurden wir zu Recht verurteilt. Es drohte gar der Tod als der Sünde Lohn (vgl. Römer 6,23). Doch dann fand ein »Gefangenenaustausch« statt, den die Welt noch nie gesehen hatte: Gott sandte Jesus Christus, seinen Sohn, zu uns auf die Erde herab. Dieser nahm am Kreuz unsere Stelle ein und ließ das Todesurteil für unsere Sünden an sich vollstrecken.
Tony KellerDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Ein Platten am Fahrrad. Kein Problem. Das Rad ausgebaut, den Mantel auf einer Seite abgezogen, den Schlauch herausgenommen. Ein bisschen Luft eingepumpt und dann in ein Wasserbecken getaucht. Das Loch war schnell gefunden. Die defekte Stelle aufgeraut, Gummikleber drauf und einen Flicken aufgepresst. Fertig. Den Mantel kontrolliert, alles gut, kein Nagel oder Dorn in der Reifendecke. Der Schlauch war schnell wieder eingezogen, etwas Luft eingepumpt.
Doch es zischte verdächtig, mehr als vorher. Der Schlauch war doch zu porös. Ich hatte vorgesorgt und neue Schläuche auf Vorrat. Also noch einmal von vorne, den alten Schlauch herausgeholt, den neuen rein und etwas Luft pumpen. Der Mantel war schnell aufgezogen, und dann aufpumpen. Laut Hersteller sollte ich 4 Bar Druck geben. Das Manometer der Handpumpe zeigte gerade erst 3 Bar an, dann plötzlich ein Riesenknall. Der Mantel flog auf einer Seite von der Felge und der Schlauch kam zum Vorschein, zerfetzt und völlig zerrissen.
Mein Kopf dröhnte, mir wurde schwindelig und am linken Ohr war es, als wäre ein Rohr hineingeschoben worden. Mein erster Gedanke war: Das Trommelfell ist geplatzt. Der HNO-Arzt machte alle möglichen Tests, das Trommelfell war in Ordnung. Doch ich hatte ein Knalltrauma und in der Folge tagelang Probleme mit Schwindel und teilweiser Übelkeit. Dennoch konnte ich meinem Vater im Himmel danken, dass nicht mehr passiert war. Wie leicht hätte ich das Gehör ganz verlieren können!
Glück gehabt? Kann man so sehen, doch als Christ sehe ich mehr die bewahrende Hand Gottes. Dass ich vor Schlimmeren bewahrt blieb, nehme ich nicht als selbstverständlich an. Ich vertraue auf ihn und habe schon oft erlebt, wie mir geholfen wurde.
Joschi FrühstückDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Wer schon einmal einem Schäfer bei seiner Arbeit zugeschaut hat, der hat auch dessen gute Beziehung, ja, man könnte sagen inniges Verhältnis zu seinen Hunden bewundern können. Diese Tiere sind einerseits unerlässlich, wenn er eine große Schafherde beieinander halten will, andererseits hat man den Eindruck, die Hunde wollten um jeden Preis ihrem Herrchen dienstbar sein. Wo gibt es dieses gegenseitige Abhängigkeits- und Treueverhältnis heute noch unter den Menschen?
Auch Friedrich der Große wusste die Treue seiner Hunde zu schätzen, weil er sie bei den Menschen je länger umso weniger entdecken konnte. Er wollte sogar bei seinen Hunden beerdigt sein. In Sichtweite seines Schlosses Sanssouci ist er auch zu ebener Erde mit ihnen begraben worden. Dort liest man auf der rechten Seite seiner Grabplatte seinen Namen, während auf der linken Seite Biche, Alcmène, Thisbe, Superbe, Pax und Hasenfuß, die Namen seiner Hunde zu lesen sind.
Aber bei aller Tierliebe dürfen wir nicht sentimental werden. Hunde als Rudeltiere können, wenn sie nicht psychische Schäden haben, gar nicht anders, als dem zu folgen, den sie als Rudelführer anerkennen. Das ist bei Menschen ganz anders. Sie können seit dem Sündenfall kaum noch treu ergeben sein, sondern müssen Eigenwillen, Egoismus und Herrschsucht zeigen. Das sind alles Eigenschaften, die für ein friedliches Füreinander tödlich sind.
Auch um das zu ändern, kam Gott selbst in der Person Christi zu uns. In seinem liebenden und für uns leidenden Vorbild zeigte er wahre Treue, und durch sein Sterben am Kreuz erwarb er den an ihn Glaubenden die Kraft, auch treu und liebevoll sein zu können, wenn sie in seiner Nähe bleiben.
Hermann GrabeDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Wie jedes Jahr planten wir 2022 wieder unseren Kroatienurlaub. Nach einer intensiven Packaktion – vier Kinder und zwei Erwachsene mussten bedacht werden – war es endlich so weit: Unser Urlaub konnte beginnen. Die Fahrt sollte am frühen Sonntagmorgen starten, doch am späten Samstagabend stellte sich heraus: Die Reisepässe der Kinder waren abgelaufen! Was nun? Sollte der gut geplante Urlaub ins Wasser fallen? Musste das perfekt gepackte Auto wieder ausgeladen werden? Ein Anruf bei der Bundespolizei sorgte für Erleichterung: Man könne uns an der deutsch-österreichischen Grenze vorläufige Kinderpässe ausstellen. Wir sollten uns aber nicht zu früh freuen, denn womöglich würden uns die Kroaten trotzdem nicht passieren lassen! Es gebe keine Garantie. Was, wenn man uns zurückschicken würde? Das Drama war vollständig. Sollten wir uns wirklich darauf einlassen?
Dieses Erlebnis ließ uns innehalten. Wir Menschen planen unser Leben optimal, wir richten uns häuslich ein, leben ein gutes Leben ... Oft, ohne über dessen »Gültigkeit« nachzudenken. Vielleicht sind wir gleichgültig in Bezug auf unser Lebensende; der Grenzübergang zwischen dem Hier und dem Jenseits kann ja so schwer nicht sein – eine Fahrt ins Ungewisse eben.
An der kroatischen Grenze ließ man uns schließlich ohne Weiteres passieren. Glück gehabt!
Aber wie steht es um die »Gültigkeit« unseres Lebens? Unser Dasein hat vielleicht in unseren Augen Gültigkeit, aber wie denkt Gott darüber? In seinen Augen braucht jeder Mensch beim Passieren der Lebensgrenze einen gültigen Reisepass. Dieser Pass ist Jesus! Erst durch den Glauben an ihn bekommt unser Leben Gültigkeit, sodass wir die Ewigkeit bei Gott verbringen werden.
Rudi LöwenDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
In der gleichnamigen Satire versuchen zwei Astronomen, die Welt davon zu überzeugen, dass ein Komet auf die Erde zurast und diese in sechs Monaten zerstören wird. Doch sie stellen fest, dass diese dramatische Information auf keine angemessene Reaktion stößt: Während die Politik die drohende Tatsache überwiegend totschweigt, machen sich die Medien über die beiden Wissenschaftler lustig. Schlussendlich muss der Zuschauer fassungslos mitansehen, wie der Versuch, den Kometen aufzuhalten, abgebrochen wird, da ein Technikmogul immense Gewinnchancen in den Materialien des Kometen wittert. Als der Komet schließlich für das normale Auge sichtbar wird und nicht mehr zu leugnen ist, gründet man die »Donʼt-look-up«-Bewegung, die die Menschen davon abhalten soll, das Offensichtliche zu sehen: die drohende Katastrophe.
Es ist nicht schwer zu erkennen, worauf die Satire anspielt. Es gibt heute viele brisante Themen, die verharmlost oder lächerlich gemacht werden, obwohl sie doch die gesamte Menschheit gefährden. Aber vor allem eine Tatsache, die sicher auf jeden Menschen zukommt, wird konsequent ignoriert: Dass jeder Mensch sich einmal vor Gott verantworten muss und die gesamte Ewigkeit von diesem Gericht abhängen wird, ist unumstößlich und unvermeidbar. Doch dagegen wird eingewandt: »Es gibt keinen Gott« – »Jeder soll selber für sich entscheiden, was für einen selbst wahr und was falsch ist.« – »Entspann dich, nach dem Tod kommt das Nichts.« – »Ich bin doch ein guter Mensch!« usw. Aus allen Richtungen hört man »Donʼt look up!« – Beschäftige dich nicht mit diesem Problem!
Doch das wird die herannahende Tatsache nicht ändern. »Look up«, sollte es heißen. Überlegen Sie, wie Sie dem allwissenden Gott gegenüber treten wollen!
Marielena KleinDiese und viele weitere Andachten online lesen
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Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
»Die schönen Tage in Aranjuez sind nun zu Ende.« So beginnt Schillers Drama »Don Carlos«. Und diese Zeile drückt aus, was selbst den größten Optimisten unserer Tage zu dämmern beginnt, dass nämlich auch für uns die Zeiten immer üppigeren Wohlstands vorüber sind. Grauer Pessimismus greift um sich, und zu allem entschlossene Aktivisten nennen sich bereits »die letzte Generation«, und sie mögen Recht haben, wenn es weiter so steil bergab geht. Allein eine Inflation von jährlich 10 % vermindert den Geldwert in fünf Jahren um die Hälfte. Und Leute, die noch vor Kurzem »Frieden schaffen, ohne Waffen« auf ihren Fahnen umhertrugen, bauen heute so viele Panzer, wie sie nur irgend können.
Hoffnungslose Zustände? Anscheinend ja. Aber wenn man dann unseren Tagesvers liest, kommt doch ein ganz neuer Ton in die triste Musik. Bei allem zu Anfang Gesagten haben wir nur die von uns Menschen ruinierte Horizontale betrachtet. Gott will unseren Blick auf die Vertikale, also nach oben richten.
Schon vor ewigen Zeiten, noch bevor es Himmel und Erde gab, hatte Gott Gedanken des Friedens mit seinen Menschenkindern. Leider haben sie sich in immer wilderem Aufstand von ihm losgesagt. Aber das hat Gottes Absichten nicht durchkreuzt. Er selbst hat das Heilmittel für die größten Schäden bereitgestellt. Wer davon Gebrauch macht, wird von ihm so freundlich aufgenommen, als hätte er nie gegen den Allmächtigen opponiert, nie gegen ihn gesündigt. Der darf dann auch unseren Tagesvers für sich in Anspruch nehmen und auf die endgültige Erlösung warten. Und worin besteht sie? Der Herr Jesus hat für seine Leute ein ewiges Vaterhaus im Himmel eingerichtet. Dahin wird er alle bringen, die ihm vertrauen.
Hermann GrabeDiese und viele weitere Andachten online lesen
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»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…
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