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Ein Thema, das Gustav Seibt über mehrere Episoden hinweg beschäftigt, ist Goethes Verständnis einer idealen Staatsform. Im letzten Kapitel wagte Goethe eine steile These. Er behauptete, Despoten – wie etwa Napoleon – würden Verantwortung und Individualismus stärken. Im Folgenden zitiert Gustav Seibt einen moderateren Goethe, indem er das Stichwort "Freiheit" verfolgt. Das ist auch die Überschrift der beiden anschließenden Episoden. Belege liefert "Egmont", das Drama um den tragischen Kämpfer für die Freiheit, das auch Beethoven beflügelt hat. Und schließlich geht er auf "Götz von Berlichingen" ein – den Ritter, der Recht "von unten" schafft, ohne höhere Instanz.
Es liest Ulrich Matthes.
Das Buch ist im C.H.Beck Verlag erschienen. Das Audio ist online bis zum 30.03.2027.
Heute geht es zuerst um Goethes Anfänge – und um seine Liebe zur Astrologie. In einer zweiten Episode erfahren wir, wie ein glühender Anhänger Goethes, der bayerische König Ludwig I., den Dichter zu mehr oder weniger präzisen Auslegungen seiner Biografie bewegt. Und in einem dritten Abschnitt weist uns Gustav Seibt auf einen Widerspruch hin: Despoten fördern den Individualismus – das hat Goethe behauptet.
Es liest Ulrich Matthes.
Das Buch ist im C.H.Beck Verlag erschienen. Das Audio ist online bis zum 30.03.2027.
Ausflüge in Goethes Kosmos unternimmt der Historiker und Essayist Gustav Seibt in seiner Sommerlektüre in 51 Episoden. Auch wer seinen Goethe gut zu kennen glaubt, wird hier noch Neues erfahren. Heute hören wir, wie politische Meinungsverschiedenheiten auch in Goethes Familie für Zerwürfnisse sorgten. Außerdem entlarvt Gustav Seibt Goethes Umgangston mit seinem Weimarer Dienstherrn Herzog Carl August zumindest als dreist. Und schließlich entzaubert Goethe selbst in seinem "Torquato Tasso" den viel bemühten Ausspruch "Erkenne dich selbst".
Es liest Ulrich Matthes.
Das Buch ist im C.H.Beck Verlag erschienen. Das Audio ist online bis zum 30.03.2027.
Eine Goethe-Einführung für die heutige Zeit hat Gustav Seibt geschrieben: 51 kurze Kapitel beleuchten alle Facetten des deutschen Klassikers. Die drei Episoden heute handeln von Goethes Faszination für besondere Wandteppiche in Straßburg, die Erinnerungen an seine erste Liebe, die mit der Krönung des römischen Kaisers in Frankfurt zusammenfiel – und schließlich von seinem ersten und einzigen Besuch in Potsdam und Berlin 1778. Das Verhältnis Weimars zu Preußen war angespannt, die gegenseitigen Sympathien hielten sich in Grenzen.
Es liest Ulrich Matthes. Das Buch ist im C.H.Beck Verlag erschienen. Das Audio ist online bis zum 30.03.2027.
Gustav Seibt verfolgt ein ehrgeiziges Ziel: er will Goethe auch denen nahebringen, die bestenfalls einmal "Wer reitet so spät durch Nacht und Wind" gelesen haben. Mit einem Sommerkurs in 51 Lektionen gewissermaßen. Im letzten Kapitel haben wir Goethes "Modern Money Theory" kennengelernt, im gleich folgenden geht es um Revolutionen – und die Erkenntnis Goethes, dass Revolutionen nie Schuld des Volkes sind, sondern immer der Regierung. Außerdem hören wir von Goethes Grenz-Erfahrungen – und von seiner Angst vor Anarchie.
Es liest Ulrich Matthes. Das Buch ist im C.H.Beck Verlag erschienen. Das Audio ist online bis zum 30.03.2027.
Ein Buch, das auch Goethe-Muffel für den Dichter-Fürsten begeistern soll, wollte Gustav Seibt schreiben. Das ist ihm gelungen, sagt die Kritik einhellig. In 51 Episoden tauchen wir ein in Werk und Gedanken des aufgeklärten Weltenbürgers. In den folgenden drei Kapiteln lernen wir Goethe als reflektierten Kriegsbeobachter kennen. Und wir erfahren mehr über Goethes literarischen Umgang mit Finanzkrisen. Es liest Ulrich Matthes. Das Buch ist im C.H.Beck Verlag erschienen. Das Audio ist online bis zum 30.03.2027.
„Es ist keine Schande, Goethe nicht gelesen zu haben. Es ist nur schade, und man kann das ändern.“ – sagt Gustav Seibt. Der Historiker und Literaturkritiker bei der Süddeutschen Zeitung hat es sich zur Aufgabe gemacht, uns den deutschen Klassiker näherzubringen – in kurzen Episoden, die uns über den Sommer begleiten sollen. Heute entschlüsselt er Goethes populärstes Gedicht, denkt über den Tod nach und klärt uns über Goethes Technik des „Zeitreisens“ auf. Es liest Ulrich Matthes. Das Buch ist im C.H.Beck Verlag erschienen. Das Audio ist online bis zum 30.03.2027.
Drei Wochen lang wird uns der Klassiker der deutschen Literatur auf ungewöhnliche Weise begleiten: in zwei bis drei Episoden täglich, aus Gustav Seibts ganz persönlicher Perspektive. Der Goethe-Kenner wendet sich an alle - auch an Menschen, die bisher wenig mit Goethe zu tun hatten. Es wird kein Spezial-Wissen vorausgesetzt – einfach die Neugierde, sich auf den „Kosmos Goethe“ einzulassen. In den ersten beiden Kapiteln, die wir heute hören, erzählt Gustav Seibt, warum sich der Sommer für die Beschäftigung mit Goethe besonders eignet – und warum Goethe ein Meister darin ist, mit wenigen Worten viel zu sagen.
Es liest Ulrich Matthes.
Das Buch ist im C.H.Beck Verlag erschienen. Das Audio ist online bis zum 30.03.2027.
Léa verzehrt sich nach Chéri, ihrem jungen Liebhaber. Der treibt sich nach der Hochzeitsreise mit Edmée in den Vergnügungsvierteln von Paris herum. Als Chéri eines Nachts bei Léa auftaucht, verfällt sie in alte Gewohnheiten, verwöhnt ihn mit mütterlicher Fürsorge und schenkt ihm die Freuden ihres Körpers. Doch am nächsten Morgen kippt die Stimmung. Chéri wird sich - deutlicher als früher - des Altersunterschieds bewusst. „Mit dir“ scherzt er, „habe ich die besten Aussichten, ein halbes Jahrhundert lang zwölf Jahre alt zu bleiben“. Léa lacht, aber hinter ihrer Ungezwungenheit verbirgt sich eine große Furcht...
Der Roman wurde vor über hundert Jahren geschrieben. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Autorin Wörter und Begriffe verwendet, die heute als nicht mehr zeitgemäß und auch diskriminierend empfunden werden.
Es liest Hannelore Elsner. Wir senden eine Produktion aus dem Jahr 1998. Das Audio ist online verfügbar bis zum 19.05.2027.
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