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In der Geschichte der Familie Buddenbrook sind wir im Spätsommer des Jahres 1855 angelangt. Alle warten auf Konsul Jean Buddenbrook, denn angesagt ist ein Sonntag-Nachmittagsspaziergang mit der befreundeten Familie Kistenmaker. Besonders ungeduldig ist Tony - obwohl sie weiß, dass ihr Vater gesundheitliche Probleme hat und die Dinge langsam angehen soll. Auch ihre Mutter, die Konsulin, und ihr Bruder Tom sind schon bereit zum Aufbruch. Die kleine Schwester Clara und ihre Cousine Klothilde sind auch da, werden aber beim Ausflug nicht dabei sein. So warten sie… Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.
Wir befinden uns an einer Stelle der Handlung, die wiederum ein halbes Jahrhundert früher spielt – genauer: im Februar 1850. Antonie hat ihre Scheidung von Bendix Grünlich eigenhändig in die Familienchronik der Buddenbrooks eingetragen. Sie wohnt jetzt mit ihrer Tochter Erika wieder im Haus ihrer Eltern. Ihr Mann hatte betrügerisch gewirtschaftet, und ihr Vater konnte und wollte Grünlichs Firma nicht vor dem Konkurs retten. Tony hat ihren Stolz und ihre Lebensfreude wiedergewonnen. Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.
Konsul Buddenbrook hat sich entschieden: er wird seine Tochter Antonie mit der dreijährigen Erika zu sich nach Hause nehmen. Bendix Grünlich, sein Schwiegersohn, hat Bankrott gemacht und jegliches Vertrauen verspielt. Noch hofft Grünlich auf einen Zuschuss seines Schwiegervaters. Von Bankier Kesselmeyer hat er über die Jahre Kredite bekommen, die er damit abzahlen könnte. Während Jean Buddenbrook Einblick in die Geschäftsbücher nimmt, dämmert ihm allmählich, welches Spiel Grünlich und Kesselmeyer gespielt haben… Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.
Bendix Grünlich, der Gatte von Antonie geborene Buddenbrook, hat sich in den Bankrott gewirtschaftet. In einem Brief bittet er seinen Schwiegervater um finanzielle Hilfe. Jean Buddenbrook eilt nach Hamburg und bespricht sich erst mit seiner Tochter. Ob sie Grünlich so sehr liebe, dass sie ohne ihn nicht leben könne, fragt er sie. Worauf Tony mit einem heuchlerischen „Ja“ antwortet… Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.
Antonie Buddenbrook, verheiratete Grünlich, lebt mit ihrem Gatten und ihrer dreijährigen Tochter Erika in Hamburg. Sie hat sich arrangiert mit ihrem Schicksal, aber sie ahnt, dass Bendix Grünlich finanzielle Schwierigkeiten hat. Er weigert sich, ein Kindermädchen einzustellen, meidet gemeinsame gesellschaftliche Anlässe und versagt ihr alle Wünsche. Tony konfrontiert ihren Mann mit Vorwürfen, als Herr Kesselmeyer auftaucht. Dieser etwas seltsame Bankier bedient Grünlich regelmäßig mit Krediten. Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.
Die Revolution ist ausgebrochen in der Stadt. Die Bürgerschaft tagt im Sitzungssaal, und vor dem Gebäude tobt die Menge. Den Herren im Saal bleibt nichts anderes übrig, als abzuwarten, bis sich die Lage beruhigt. Der alte Konsul Kröger empört sich über die Dreistigkeit der Protestierenden, während sein Schwiegersohn Jean Buddenbrook zur Tat schreitet. Angespornt von Makler Gosch spricht er zu den Menschen, die die Bürgerschaft belagern. Sie verstummen, als Konsul Buddenbrook sie auf Platt – in ihrer Sprache – auffordert, ihre Anliegen vorzutragen. Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.
Im Oktober des Jahres 1848 brodelt es in der Stadt. Es geht ums Wahlrecht. Obwohl der Stadtrat eine neue, moderne Verfassung beschlossen hat, fordern viele - vor allem Arbeiter und junge Leute - ein „allgemeines Wahlrecht“. Konsulin Buddenbrook ist besorgt, weil ihr Gatte sich auf den Weg zur Bürgerschaft macht – trotz der Unruhen auf den Straßen. Dem Tuchhändler Benthien wurde bereits eine Scheibe eingeschlagen. Jean Buddenbrook verspricht, spätestens um fünf Uhr wieder zu Hause zu sein. Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.
Thomas Buddenbrook hat sich von Anna verabschiedet, einer Blumenverkäuferin, seiner heimlichen Geliebten. Er geht nach Amsterdam, wo er seine Studien als Kaufmann absolvieren wird. Und auch Tony Buddenbrook ist aufgebrochen – nach Hamburg, mit ihrem Gatten Bendix Grünlich, den sie aus Vernunftgründen geheiratet hat. Von dort schreibt sie auch den Brief, der den vierten Teil des Romans eröffnet. Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.
Tony Buddenbrook ist wieder zu Hause. Ihre Sommerferien hat sie in Travemünde an der Ostsee verbracht und sich dort in den Medizinstudenten Morten Schwarzkopf verliebt. Dass er diese Verbindung nicht dulden würde, hatte ihr Vater ihr schriftlich mitgeteilt. Zurück in der Mengstraße, versucht Tony tapfer, sich ihrem Schicksal zu fügen, das ihre Hochzeit mit dem verhassten Kaufmann Bendix Grünlich aus Hamburg vorsieht. Sie blättert in der Familienchronik – und wird sich so ihrer Stellung in der Familie bewusst. Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.
Bendix Grünlich lässt nicht locker. Er hat Tony Buddenbrook einen Ring geschickt und sie an ihr „Versprechen“ – wie er behauptet – erinnert, ihn zu heiraten. Tony aber hat sich mit Morten Schwarzkopf verlobt, einem Medizinstudenten, den sie während ihres Sommerurlaubs in Travemünde kennengelernt hat. Ihre Pläne teilt sie ihrem Vater, dem Konsul Buddenbrook, in einem Brief mit. Er antwortet unmissverständlich: er werde diese Verbindung nicht akzeptieren. Sein Brief erreicht Tony kurz vor Ende ihres Urlaubs an der Ostsee. Es liest Thomas Sarbacher. Dies ist eine Produktion der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Kooperation mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg und dem Norddeutschen Rundfunk. Das Audio ist online bis zum 28. April 2027.
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