Literaturhaus-Podcast

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Literaturhaus-Podcast episodes

  • #138 Inga Machel: „Schreiben ist für mich auch ein klanglicher Prozess.“

    Inga Machel erzählt in ihrem neuen Roman Harte Strandparty drei Geschichten von Figuren, die sich nie begegnen: ein Mädchen in einem ostdeutschen Dorf, ein Outlaw in Neuseeland und eine Frau in einer texanischen Todeszelle. Alle drei verbindet der Wille zu überleben und ein Messer, das ein Eigenleben führt. Mit Jonas Dahm spricht Machel über das Eigenleben von Geschichten, die Rhythmen des Schreibens und wie man sich die Welten anderer erschließt, ohne für ihre Bewohner*innen zu sprechen.

    Foto: William Minke

    29 min
  • #137 Julia Weber: „Ich hab versucht, eine Welt zu beschreiben, in der etwas mehr möglich ist.“

    Julia Weber setzt sich in ihren Romanen mit den oft auch nicht so schönen Facetten des Lebens auseinander und wie man diese angehen kann. So auch in ihrem neusten Roman Weil ich Ruth bin. Die Figur Ruth sieht auf die Welt und ihre Probleme etwas anders. Und auch im echten Leben versucht Julia Weber mit den Herausforderungen der Welt umzugehen: 2015 gründete sie zum Beispiel mit einer Kollegin die Kunstaktionsgruppe “Literatur für das, was passiert” zur Unterstützung von Menschen auf der Flucht. Über soziales Engagement, über Ruth und die Magie, die in dem Buch steckt, haben sich Julia Weber und Frieda Ahrens unterhalten.

    Foto: © Ayşe Yavaş

    31 min
  • #136 Cara Thompson: „Poetry asks us to make a connection.“

    Diesmal eine etwas andere Folge – und zwar auf Englisch. Um die zwei Cities of Literature Bremen und Nottingham zu verbinden, spricht Vanessa Guinan-Bank mit Cara Thompson, inklusive kleiner Performance. Cara ist die Nature Poet Laureate von Nottingham. Sie erzählt von ihrer Verbindung zur Natur und wie sie die erstmal entdecken musste, warum für sie Poesie eine Form von Aktivismus ist, und wieso das alles mit Herkunft verbunden ist.

    Foto: privat

    31 min
  • #135 Sibel Schick: „Die Mittelstandsperspektive im Feminismus ist nicht ausreichend.“

    Sibel Schick ist bekannt für ihre klaren Thesen. Seit Jahren ist sie politisch aktiv, arbeitet als Journalistin und Autorin. Ihr neuestes Buch Mein Körper, wessen Entscheidung? Warum wir reproduktive Gerechtigkeit brauchen geht dem Thema Selbstbestimmung auf vielen Ebenen nach. Mit Frieda Ahrens spricht sie darüber: Wann sind Entscheidungen selbstbestimmt und freiwillig? Wie kann reproduktive Gerechtigkeit funktionieren?

    Foto: © Cihan Çakmak

    33 min
  • #134 Son Lewandowski: „Ich wollte die routinierten Erzählungen rund um Sport dekonstruieren.“

    In ihrem Debütroman Die Routinen seziert Son Lewandowski das System Leistungssport und nimmt uns mit in das Leben von Turnerin Amik. Im Gespräch mit Anna Maria Stock geht es darum, wie die kindliche Freude an der Bewegung in extremen Leistungsdruck umschlägt. Es geht um eingeübte Grenzverletzungen und Missbrauchsstrukturen. Und darum, wie man all das in Sprache fasst: Wie kann man die Ästhetik des Turnens abbilden, ohne das problematische System dahinter zu reproduzieren?

    Foto: © Maximilian Gödecke

    33 min
  • #133 Hermann Vinke: "Viele Menschen haben das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit unseres Systems verloren."

    Der Autor und Journalist Hermann Vinke hat eine Flugschrift veröffentlicht. Angelehnt an Empört euch und Engagiert euch von Stéphane Hessel trägt das kleine Buch den Titel Entscheidet euch. Das Buch soll ein Akt gegen den wachsenden Rechtsextremismus sein und der Klappentext verspricht ein "Bündel an Maßnahmen wie die Wählerschichten für demokratische Parteien zurückgewinnen sind”. Wie das aussehen kann und wofür man sich entscheiden soll, darüber spricht er mit Frieda Ahrens.

    Foto: © Metropol Verlag

    38 min
  • #132 Miriam Davoudvandi: „Arme Menschen sind alles andere als sozial schwach.“

    Sozialkürzungen, Kulturkürzungen, mehr Leistung zeigen, dahin geht der politische Diskurs gerade. Aber in ihrem Buch Das können wir uns nicht leisten zeigt Miriam Davoudvandi was es eigentlich bedeutet in Deutschland arm aufzuwachsen. Im Gespräch mit Vanessa Guinan-Bank räumt sie mit den vielen Mythen rund um Armut auf und erzählt von den politischen, gesellschaftlichen und auch sehr persönlichen Auswirkungen, die Armut hat.

    Foto: © Daniel Nguyen

    28 min
  • #131 Lena Gorelik: "Wir müssen loskommen von der Vorstellung einer guten Mutter."

    Nichts ist so universell und gleichzeitig so individuell wie Mutterschaft. Ein Thema, was hochemotional ist. Wie nähert man sich so einem Thema an? Darüber spricht Frieda Ahrens in dieser Folge mit Autorin Lena Gorelik. Ihr Buch Alle meine Mütter ist ein Versuch, diese Beziehung einzufangen. Sie erklärt, warum er von Anfang an zum Scheitern verurteilt war.

    Foto: © Thomas Dashuber

    32 min
  • #130 Hannah Lühmann: „Wir sind alle in der Polarisierung gefangen.“

    Heimat. Geschlechterrollen. Das sind Reizworte in der gesellschaftlichen Debatte. In ihrem aktuellen Roman Heimat geht Hannah Lühmann beide Themen an und verknüpft sie gekonnt. Als erfahrene Journalistin ist sie vertraut mit dem Kampf um die Köpfe. Als Schriftstellerin zeigt sie, welche Möglichkeiten Literatur nutzen kann, um differenzierte Erkenntnis in Gang zu setzen. Wie sie das macht, wie sie ihre Figuren auf den Weg schickt und zu welchen komplexen Einsichten sie uns Leser*innen verhilft, darüber spricht sie in dieser Podcast-Ausgabe mit Silke Behl.

    Foto: © Max Zerrahn

    30 min
  • #129 Mirrianne Mahn: „Ich glaube, ich wurde von der Figur Issa mehr beeinflusst als Issa von mir.“

    Issa – so heißt der Debütroman von Mirrianne Mahn. Im Gespräch mit Anna Maria Stock verrät die Autorin, was sie alles von ihrer Hauptfigur gelernt hat, wieso es so wichtig ist, schwierigen Themen wie Rassismus und Kolonialismus auch mal mit Leichtigkeit zu begegnen, und weshalb der Roman das liebste Medium der politischen Aktivistin ist. Außerdem erklärt die Autorin, wieso die eigene Geschichte zu erzählen etwas Revolutionäres ist.

    Foto: © Katharina Dubno

    35 min

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Der Podcast, der das literarische Leben in Bremen und dessen Vielfalt anschaulich, nachvollziehbar, erlebbar macht. Die Stadt hat in den vergangenen Jahren viel erreicht und ist zum Freihafen des…

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