Lobo – Der Debatten-Podcast

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Lobo – Der Debatten-Podcast episodes

  • Provokation statt Diskussion: Die Vertrollung der Konservativen
    Konservativen Intellektuellen bekommt das Internet nicht. Sie haben in der Maaßen-Debatte gezeigt, wie sehr sie sich von sozialen Medien und deren Mechanismen instrumentalisieren lassen und damit ins Netz der Internet-Trolls geraten.

    Zu beobachten war das nach den Vorfällen in Chemnitz und im Fall Maaßen, als der Begriff „Hetzjagd“ von Konservativen in die Relativierungskiste gesteckt wurde und später selbst von den Kritikern sprachlich vereinnahmt wurde.

    Das behindert eine öffentliche Diskussion. Es verwandelt die Debatte in einen Kampf der Begriffe und mithilfe der Mechanismen der sozialen Medien zu einem Like or Hate Event.

    Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY

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    1 hr
  • Verfassungsschutz: Der heimliche Rechtswunsch des Herrn Maaßen
    Ein Teil der Bevölkerung scheint mit rechts zu sympathisieren, die Äußerungen des Verfassungsschutzpräsidents Hans-Goerg Maaßen lassen vermuten, dass er dazu gezählt werden kann. Es ist allerdings ein heimlicher Rechtswunsch.

    Deutschland hat ein Integrationsproblem, das nicht von der Hand zu weisen ist, aber jahrelang vernachlässigt wurde. Deswegen brauchen wir Leitwerte statt bräsiger Leitkultur. Multikulti plus unnachgiebig durchgesetzte Leitwerte als Erfolgsrezept.

    Die Äußerungen von Maaßen wirken genau entgegengesetzt.

    In dieser Folge diskutiert Sascha Lobo Kommentare, die ihm zustimmen und viele, die sich weit nach rechtsaußen lehnen.

    Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY

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    1 hr 9 min
  • Zukunftsgipfel der Bundesregierung: Vereint in Furcht
    Der 9. Zukunftsgipfel der Bundesregierung ist vorbei und er wird von Sascha Lobo mit nur nur zwei Worten zusammengefasst: “Mal sehen”. Denn Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften eint die Angst vor Veränderung durch die Digitalisierung. Aber wenn zwischen Leuten, die eigentlich unterschiedliche Interessen verfolgen, allzu große Einigkeit herrscht, sollte man das alles mit einer gewissen Skepsis betrachten.


    Diese Einigkeit scheint auf dem wirtschaftlichen Erfolg des Landes aufgebaut zu sein und ist deshalb trügerisch. Denn damit geht das Land eine Wette ein, dass es in zehn Jahren noch genauso gut aussieht, wie jetzt. Ebenfalls ist der Ruf nach der Regulierung der großen, meist amerikanischen, Digital-Giganten ein Zeichen von Furcht und verkapptem Tech-Nationalismus. Eigentlich müssten genau jetzt, in Zeiten großer Stärke, deutsche Konzerne wie bekloppt investieren. Das tun sie aber nicht ansatzweise in dem Umfang, der notwendig wäre.



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    53 min
  • Chemnitzer Krawalle: Eine Zäsur findet nicht statt
    Sascha Lobo ist der Meinung, dass das Naziproblem ein strukturelles, gesellschaftliches ist und führende Vertreter der Strukturen und der Gesellschaft beweisen, dass sie offenbar kein Interesse an einer Zäsur haben.

    Dabei müssten die Vorfälle in Chemnitz eine Zäsur darstellen, so wie sie es damals auch bei den Vorfällen zur Silvesternacht in Köln war.

    In dieser Folge bespricht Sascha Lobo die Reaktionen auf seine Kolumne, die von Zustimmung bis hin zu Vorwürfen gehen, er wäre auf dem linken Auge blind.

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    1 hr 2 min
  • Seenotrettung im Mittelmeer: Die Unwucht in unserer Wahrnehmung
    Eine britische Touristin fällt betrunken von einem Kreuzfahrtschiff ins Meer und wird nach zehn Stunden im Mittelmeer gerettet. Die Weltpresse berichtet ausführlich. Die mediale Aufmerksamkeit steht in direktem Kontrast zu der Berichterstattung über ertrinkende Flüchtlinge, die auf demselben Meer in Seenot geraten.

    Dafür gibt es laut Sascha Lobo zwei Gründe: Wir leben in einer Welt der Übermedialisierung. Durch den Katastrophendauerhagel wird eine gewisse Abstumpfung vorangetrieben. Und zweitens ist es Rassismus. Allerdings ist es ein unterschwelliger, sogar unbewusster Rassismus.

    Das hat auch mit der Nähe zu tun. Durch die Übermedialisierung ist man gezwungen, konzentrische Kreise der Relevanz um sich herum zu ziehen, und damit gewissermaßen eine Art Opferrangliste zu erstellen. Diese beiden Effekte - verdeckte Rassismen und Übermedialisierung - greifen ineinander, verschmelzen und beeinflussen sich gegenseitig, deshalb kann man auch das eine nicht als Entschuldigung oder zur Entlastung verwenden.


    Sascha Lobo setzt sich in dieser Folge mit Kommentaren auseinander, die nicht der Meinung sind, dass die unterschiedliche Berichterstattung mit Rassismen zu erklären sei.


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    54 min
  • Kommentarfunktion auf Medienseiten: Huch, Agathe, die Leser schreiben!
    Die Deutsche Welle schaltet ihre Kommentarfunktion ab. Der Grund: Wiederkehrende Beschimpfungen, Beleidigungen und rassistischen Äußerungen. Das öffentlich-rechtliche Medium steht nach eigener Aussage für "offenen, kritischen Austausch".

    Wie dieser ohne die Möglichkeit zum offenen, kritischen Austausch mit dem Publikum aussieht, bleibt das Geheimnis der Deutschen Welle. Das aktuelle Ergebnis: Inszenierte Hilflosigkeit.

    Doch nirgendwo sind Kommentare so wichtig wie bei Nachrichtenmedien. Kommentare können die eigene publizistische Perspektive enorm erweitern, sie können als Frühwarnsystem begriffen werden - vor allem aber dienen sie der Identifikation mit einer Seite, denn Kommentare sind die Community. Und genau diese Identifikation wird zum wichtigsten Gut für privat finanzierte Medien.

    In dieser Episode geht es darum, wie eine gelungene Moderation von Kommentaren aussehen kann, welche Prioritäten Medienhäuser dabei setzen und inwiefern Facebook als Rückkanal geeignet ist.

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    1 hr 1 min
  • Soziale Medien: Meinung, Männer, Mobmaschinen
    Auf Twitter ist Elon Musk ein Idiot, denn hier mobilisiert er Mobs. Geht ihm etwas gegen den Strich fällt Musk mit Beschimpfungen auf - häufig gegen Frauen. Unter seinen 20 Millionen Follower auf Twitter sind eine enorme Menge von Männern, die solche Attacken als Hass-Event betrachten.

    Man sagt oft leichtfertig "Trolle", aber darin liegt eine Beschönigung, denn während die halbmythische Figur im Netz in erster Linie nervt, können digitale Mobs lebensgefährlich sein. Und Reichweite verpflichtet.

    Meinungsfreiheit erfordert nämlich auch einen Raum, in dem man seine Meinung äußern kann, ohne danach Angst um Leib und Leben haben zu müssen. Die Verantwortung ist viel, viel größer, als die meisten Leute glauben: Öffentlichkeit kann eine Waffe sein, und je größer die Reichweite, desto Knall.

    In dieser Episode geht Sascha Lobo folgenden Fragen auf den Grund: Was sind die Logiken der Männermobmaschinen? Ist Twitter ein Sonderfall, der Hetze besonders begünstigt? Und welche Rolle spielen dabei positive Vorbilder - ja, vielleicht der Autor selbst?

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    54 min
  • Sprachkritik: Deutsch-Rechts/Rechts-Deutsch
    Bei Twitter, Facebook und in anderen soziale Medien kommunizieren Rechte, Rechtsextreme intensiv. Die verwendeten Begriffe entfernen sich in ihrer Bedeutung immer weiter von Sprache und Alltag der meisten Menschen. In der Kolumne schrieb Sascha Lobo eine polemische Übersetzungsleitfaden und zog damit viel Kritik auf sich, hier reagiert er auf die Kommentare.

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    59 min
  • Rassismus und Integration: Wir schweigen Extremisten an die Macht
    Die journalistische Berichterstattung versucht Donald Trumps bizarre Auftritte mit den Instrumenten politischer Normalität zu verarbeiten. Das scheint symptomatisch für die Hilflosigkeit klassischer Medien beim weltweiten autoritären Backlash.

    Trump hackt die Nachrichten, und die Nachrichten lassen sich hacken: Alles in klassischen Nachrichten schreit: "Es folgt eine legitime normale politische Äußerung". Auch, wenn genau das nicht der Fall ist.

    Das gegenwärtig sinnvollste mediale Mittel gegen die Schwäche der liberalen Demokratie könnte sein, nicht mehr so zu tun, als könne man neutral und objektiv über Vorgänge berichten, über die sich aus der Perspektive der liberalen Demokratie nicht neutral und objektiv berichten lässt.

    In dieser Episode des Debattenpodcast bespricht Sascha Lobo, ob ein Journalismus mit Haltung gleichzusetzen ist mit “Nannyjournalismus”, ob eine klare journalistische Haltung die Skeptiker weiter in ihre Filterblasen treibt und ob die negative Berichterstattung über Trump nicht schon negativ genug ist.

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    1 hr 2 min
  • Medien in Trump-Zeiten: Berichterstattung und Haltung kann man nicht trennen
    Die journalistische Berichterstattung versucht Donald Trumps bizarre Auftritte mit den Instrumenten politischer Normalität zu verarbeiten. Das scheint symptomatisch für die Hilflosigkeit klassischer Medien beim weltweiten autoritären Backlash.

    Trump hackt die Nachrichten, und die Nachrichten lassen sich hacken: Alles in klassischen Nachrichten schreit: "Es folgt eine legitime normale politische Äußerung". Auch, wenn genau das nicht der Fall ist.

    Das gegenwärtig sinnvollste mediale Mittel gegen die Schwäche der liberalen Demokratie könnte sein, nicht mehr so zu tun, als könne man neutral und objektiv über Vorgänge berichten, über die sich aus der Perspektive der liberalen Demokratie nicht neutral und objektiv berichten lässt.

    In dieser Episode des Debattenpodcast bespricht Sascha Lobo, ob ein Journalismus mit Haltung gleichzusetzen ist mit “Nannyjournalismus”, ob eine klare journalistische Haltung die Skeptiker weiter in ihre Filterblasen treibt und ob die negative Berichterstattung über Trump nicht schon negativ genug ist.

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    1 hr 1 min

About Lobo – Der Debatten-Podcast

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Der Debatten-Podcast von Sascha Lobo erscheint wöchentlich sonntags und befasst sich mit kontroversen Themen rund um Soziale Medien, Überwachungstechnologie, Digitalisierung, Internet und Social…

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