Millers Kryptowoche

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  • Das magische Krypto-Dreieck!

    Ich bin ein gelernter Bankkaufmann und habe einst die Grundzüge des klassischen Bankgeschäftes von der Pike auf gelernt. Vom Anlage- und Spareinlagengeschäft über das Kassen- und Tafelgeschäft bis hin zum Kreditwesen und zum nationalen wie internationalen Zahlungsverkehr. Nach meiner Bankausbildung bei der Volksbank Neu-Ulm habe ich viele Jahre bei renommierten Genossenschaftsbanken in Österreich, der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein gearbeitet. Hier überwiegend im Wertpapierhandel, Treasury, Produktmanagement, Private Banking und dem gehobenen Vermögensmanagement (Wealth Management).

    Jeder Bankkaufmann lernt und verinnerlicht dabei schon sehr frühzeitig das sogenannte „magische Dreieck der Geld- bzw. Vermögensanlage“. Die drei Komponenten des magischen Dreiecks sind: Rentabilität, Liquidität und Sicherheit. Das magische Dreieck der Geldanlage ermöglicht Investoren, verschiedene Anlageformen einzuordnen. Dadurch können Investments gezielt ausgewählt werden, die zur individuellen Risikobereitschaft, sowie dem Anlage- und Erwartungsprofil eines Anlegers passen.

    Aus dem Projektmanagement ist mir ebenfalls ein magisches Dreieck bekannt. Hier lauten die Dimensionen: Leistung, Zeit und Ressourcen. Auch in der Kryptowelt gibt es mit Blick auf die Blockchain-Technologie ein derartiges Trilemma und somit magisches Dreieck. Dieses besteht aus der Bewertung der Balance der Komponenten Dezentralisierung, Skalierbarkeit und Sicherheit. Ein magisches Dreieck kann nämlich stets auch als Trilemma bezeichnet werden. Das bedeutet die Wahl aus drei Möglichkeiten, bei der jede der drei Optionen – isoliert betrachtet - als inakzeptabel oder ungünstig erscheint und somit zu einem Zielkonflikt führt. Auf dieser Basis entstehen in der Kryptowelt deswegen auch große Chancen für Multi-Blockchain-Anwendungen. Mehr dazu in meinen heutigen Podcast von Millers Kryptowoche.

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    35 min
  • Krypto-Staking: Ratios, Rewards und Risiken!

    In PoS-Netzwerken (PoS = Proof of Stake) wie Ethereum, Cardano oder Solana wird die Sicherstellung des Konsens-Algorithmus durch sogenannte Validatoren erreicht, die das Staking (Abstecken = Nachweis der Anteile) durchführen. Interessant ist dabei der regelmäßige Blick auf die Staking-Rewards und die Staking-Ratios. Hinter Staking steht ein Prozess, bei dem Netzwerkteilnehmer Belohnungen in Form von Staking Rewards erhalten. Dazu müssen sie ihre Kryptowährungen in Blockchain-Wallets sperren und zum Validieren von Netzwerktransaktionen oder als Liquiditätsquelle (Liquid Staking) für andere Markt- bzw. Netzwerkteilnehmer zur Verfügung stellen.

    Liquid-Staking-Dienstleister lösen das Liquiditätsproblem gestakter bzw. eingefrorener Coins, indem sie einen neuen Token prägen. Dieser Token stellt einen Anspruch auf den zugrundeliegenden Vermögenswert dar, der dann DeFi-Protokollen hinterlegt werden kann. Liquid Staking baut somit auf bereits bestehende Staking-Systeme auf. Dadurch steigen aber auch Komplexität und Risiken.

    Staking ist ebenso sinnvoll wie zukunftsweisend, aber auch unterschiedlichen Risiken unterworfen. Staking-Risiken sind bei solider Umsetzung jedoch vertretbar. Wichtig ist, dass Sie als Krypto-Investor vor einer Staking-Entscheidung die grundlegenden Funktionalitäten der jeweiligen Kryptowährungen und Token verstehen. Ebenso die Seriosität und die Sicherheitsfaktoren des jeweiligen Anbieters. Allen voran im Hinblick auf die gesetzlichen bzw. regulatorischen Anforderungen und die damit verbundenen Lizenzen und Zulassungen.

    Mit dieser hochinteressanten Thematik befasse ich mich in meinem aktuellen Podcast von „Millers-Kryptowoche“.

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    41 min
  • Bargeld hat regulatorisch und technologisch keine Zukunft!

    Bargeld in Form von Münzen oder Banknoten ist ein Auslaufmodell. Physische Bank- und Kreditkarten in Plastikform werden zunehmend durch virtuelle Applikationen (Apps) in Form von Mobile Payments auf Ihrem Smartphone oder Ihrer Smartwatch abgelöst. Auf Basis einer aktuellen GfK-Studie hat in Deutschland in den letzten zwölf Monaten bereits jeder Vierte (26 %) mindestens einmal per Smartphone oder Smartwatch gezahlt. Zu den neuesten Entwicklungen im Bereich der mobilen Endgeräte (Wearables) gehören Bezahlringe mit NFC-Chips.

    Aber nicht nur aus technologischen, sondern auch aus ökonomischen und regulatorischen Gründen verliert Bargeld in Form von Banknoten und Münzen stark zunehmend an Relevanz. Die Europäische Union hat vor kurzem einen Beschluss gefasst, der Auswirkungen auf unser Bargeld haben wird. Bislang gab es innerhalb der EU keine einheitliche Obergrenze für Zahlungsvorgänge mit Bargeld, wodurch ein regulatorischer Flickenteppich vorherrscht. Am 17. Januar 2024 hat sich die Europäische Kommission darauf verständigt, Barzahlungen von mehr als 10.000 Euro EU-weit zu verbieten.

    Darüber hinaus sollen die Daten eines Barzahlers bereits ab einer Barzahlung von 3.000 Euro erfasst werden. Wirklich überraschend kommen diese Einschränkungen nicht. Der Startschuss, der sich immer stärker zuziehenden Schlinge um unser Bargeld, wurde bereits 2016 mit dem Ende der 500-Euro-Banknoten gegeben. Mehr dazu in meinem aktuellen Podcast von „Millers Kryptowoche“.

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    31 min
  • Achtung vor Staub-Attacken auf Ihre Wallets!

    Bei mir häufen sich in der letzten Zeit Anfragen und Zuschriften von Krypto-Investoren, aber auch von Steuerberatern zu einem bestimmten Sachverhalt: Dabei geht es darum, dass auf Hardware-Wallets wie dem Ledger Nano S oder X plötzlich unbekannte Kryptowährungen bzw. Non-Fungible-Token (NFTs) auftauchen. Beispielsweise in Form von ERC20-Token auf Ethereum-Adressen die auf eine Hardware-Wallet wie den Ledger oder den Trezor gesendet wurden und somit in der Übersicht erscheinen.

    Entweder wundern sich die betroffenen Krypto-Investoren anschließend, was es damit auf sich hat, oder sie freuen sich sogar über scheinbare „Airdrops“. Nicht selten kommt – speziell bei Steuerberatern – auch die Frage auf, wie die steuerliche Einordnung ist, weil mache NFTs systembedingt mit einer utopischen Bewertung ausgewiesen werden. Somit müsste ein Zufluss in der Steuererklärung angegeben werden, der faktisch aber gar nicht vorhanden ist. Was hat es damit also auf sich?

    Bei diesen Vorgängen auf Hardware-Wallets handelt es sich in der Regel nicht um Airdrops, sondern um betrügerische Dust Attacks. Dust ist das englische Wort für Staub. Hinter einer Staub-Attacke steht eine noch relativ neue Art böswilliger Aktivität, bei der Hacker und Betrüger versuchen die Privatsphäre von Kryptowährungs-Eigentümern zu verletzen. Indem  sie winzige Mengen (Staub) Kryptowährungen tausendfach an Walletadressen senden. Der gefährliche Zweck dieser Staub-Attacken besteht darin, die Transaktionsdaten der Wallets so weit zu verfolgen, dass die Anonymität des Wallet-Besitzers unterlaufen wird und anschließend ein gezielter Phishing-Angriff auf das Opfer durchgeführt werden kann, um an die Krypto-Vermögenswerte des Nutzers zu gelangen.

    Dieser wichtigen Thematik widme ich mich in meinem aktuellen Podcast von „Millers Kryptowoche“.

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    31 min
  • Ethereum und BEST: Was ist eigentlich ein Token Burn?

    In letzter Zeit bin ich häufiger auf Spezifikationen der Blockchain von Ethereum eingegangen. Beispielsweise die mittlerweile im Programmcode von Ethereum verankerte Inflationsschutzfunktion des sogenannten „Coin Burnings“ bzw. „Token Burns“. Seitens der Ethereum Entwickler-Community wurde am 5. März 2021, mit dem Ethereum Improvement Proposal (EIP) 1559, eine der aus meiner Sicht weitreichendsten Veränderungen der letzten Jahre für die Ethereum-Blockchain umgesetzt. Dabei wird –  vereinfacht ausgedrückt –  eine algorithmisch festgelegte Gebühr bei Transaktionen via Ether (ETH) fortlaufend verbrannt.

    Als Verbraucher, Kapitalanleger oder als Steuerbürger verbinden wir mit dem Wort „verbrennen“ ganz grundlegend etwas Negatives. Das ist verständlich, weil im Zusammenhang mit finanziellen Fehlentscheidungen der Begriff vom „Geld verbrennen“ sehr geläufig ist. In der Kryptowelt ist ein Verbrennen von Coins und Token hingegen als positiv zu werten. Weil bei der „Münzverbrennung“ Cryptocoins dauerhaft aus dem Verkehr gezogen werden, wodurch das Gesamtangebot verringert wird.

    Auch andere Coins bzw. Token kennen derartige Funktionen. Beispielsweise der Bitpanda Ecosystem Token (BEST), bei dem monatlich mindestens 2,5 Millionen Stück, auf Basis der durch Bitpanda vereinnahmten Gebühren, verbrannt werden. So lange, bis vom einstigen Ausgabevolumen von einer Milliarde BEST-Token nur noch 250 Millionen BEST in Umlauf sind. Aufgrund von Gebührenzahlungen vereinnahmte Erträge werden dabei in Form von BEST – öffentlich transparent in der Blockchain für jedermann nachvollziehbar –  an eine sogenannte „Eater Address“ gesendet. Die Ethereum-Adresse 0x0 ist beispielsweise eine der bekanntesten Burn-Adressen. Dahinter steht eine Wallet, für die es keine Private Keys gibt. Die übertragenen Kryptowährungen gehen somit unwiderruflich verloren und befinden sich nicht mehr im Umlauf. Dieser technologisch hochinteressanten Systematik und gleichzeitig ökonomisch für Krypto-Investoren so vorteilhaften Thematik widme ich mich in meiner heutigen Podcast-Ausgabe von „Millers Krypto-Woche“.

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    32 min
  • Bitcoin-Evolution durch Bitwise!

    Derzeit kommt mir die Welt der Krypto-Anleger in den sozialen Medien wieder einmal wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen vor. Der Grund liegt darin, dass wir in den Wochen seit Zulassung der Bitcoin-Spot-ETFs starke Kursrückgänge an den Kryptomärkten zu verzeichnen haben. Dafür gibt es Gründe, allen voran auch die sich –  kurzfristig –  nicht erfüllende Erwartungshaltung bei spekulativ und gehebelt agierenden Investoren, die auf hohe Kursanstiege gesetzt haben. Ein wesentlicher Grund der Negativentwicklung liegt beim US-Unternehmen Grayscale, dessen ETF massiv aus unterschiedlichen Gründen verkauft wird. Wichtig ist, dass die aktuellen Bereinigungen das über Jahre aufgebaute Klumpenrisiko bei Grayscale –  dem derzeit noch größten Vermögensverwalter von Kryptowährungen –  jeden Tag weiter reduziert. Die Bitcoin ETF-Volumen verteilen sich mit jedem Tag ausgewogener auf die 11 Anbieter von Bitcoin-Spot-ETFs.

    Mittelfristig werden dadurch für die kommenden Monate enorm positive Effekte aufgebaut, die auch wieder sehr schnell und mit hoher Dynamik in steigende Kurse übergehen können. Zuletzt wurden große Teile der GBTC-Anteile veräußert, die sich noch in der Insolvenzmasse der im Jahr 2022 kollabierten Kryptobörse FTX befanden. Auch das ist eine positiv zu wertende Bereinigung. Die Abflüsse aus dem GBTC werden mit zunehmendem Zeitablauf an Dynamik verlieren und die neuen Bitcoin-ETFs werden diese Negativeffekte immer besser absorbieren.

    Bei dem ganzen Marktrauschen ist eine bislang einzigartige Entwicklung in der neuen Bitcoin- bzw. Krypto-Finanzwirtschaft viel zu stark untergegangen. Nämlich die Evolution zur totalen Transparenz eines Finanzprodukts, die beim Bitcoin-ETF von Bitwise jetzt erstmals umgesetzt wurde. Jeder Bürger kann jetzt durch die durch Bitwise vollzogene Veröffentlichung des Public Keys transparent nachvollziehen, ob der Bitwise-Spot-ETF auch wirklich mit physischen Bitcoin in ausreichender Menge gedeckt ist. Dafür braucht es keinen Wirtschaftsprüfer mehr oder eine sonstige „Vertrauensinstanz“ und dieser Schritt wird in Zukunft richtungsweisend sein für Anbieter von physisch hinterlegten Bitcoin- bzw. Krypto-ETFs. Mehr dazu in meinem heutigen Podcast von „Millers Krypto-Woche“.

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    37 min
  • Die Evolution von Ethereum!

    In der Welt der Kryptowährungen gibt es zahlreiche Begrifflichkeiten, die uns aus konventionellen Branchen der Wirtschaft, der Banken oder auch der Börsen bislang wenig geläufig sind. Von Airdrop über Halving, Hashrate, Stacking und Staking bis hin zu Whitepaper. Auf den Begriff einer Roadmap trifft man hingegen auch bei Software-Entwicklungen oder in Politik. Beispielsweise eine Roadmap als Plan zur Beilegung eines bestimmten Konfliktes. Auch im deutschen Sprachraum hat der Begriff „Roadmap“ mittlerweile als Anglizismus in den Medien Einzug gehalten und wird als Synonym für eine geplante Strategie oder einen Projektplan verwendet.

    Am 30. Dezember 2023 ist mir ein Posting bzw. Tweet auf X (Twitter) von Vitalik Buterin aufgefallen. Buterin ist ein kanadisch-russischer Software-Entwickler der längst weltweite Bekanntheit erlangt hat, als Mitgründer und konzeptioneller Erfinder des Blockchain-Netzwerkes von Ethereum und der Kryptowährung Ether (ETH).

    Der Tweet von Vitalik Buterin beinhaltete eine hochkomplex erscheinende Grafik als Update zur Roadmap von Ethereum. Mir hat die Analyse der einzelnen Diagramme wieder einmal vor Augen geführt, welches faszinierendes Krypto-Ökosystem sich hinter Ethereum befindet und welche großen Entwicklungsschritte in der kommenden Zeit auf uns zukommen. Nicht nur für die beteiligten Entwickler, sondern auch für uns Krypto-Investoren. Deswegen gilt mein Blick heute den sechs aktuellen bzw. geplanten Phasen der Evolution von Ethereum.

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    29 min
  • Grünes Licht aus den USA für Bitcoin-ETFs!

    Das Warten auf Godot bzw. Gensler hat ein Ende gefunden. Die US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC hat am Mittwoch, dem 11. Januar 2023, die Zulassung von 11 Bitcoin Spot-ETFs in den USA erteilt. Die Genehmigung durch die SEC ist als überragender Sieg für die gesamte Krypto-Branche zu werten. Die US-Wertpapieraufsicht hat sich unter Führung ihres restriktiven und destruktiven Chefs Gary Gensler zuletzt in eine ausweglose Sackgasse manövriert. US-Gerichte haben Urteile zugunsten von Krypto-Unternehmen wie Ripple Labs oder Krypto-Vermögensverwaltern wie Grayscale gefällt. 

    Mit dem Bundesberufungsgericht für den District of Columbia hatte im Vorfeld ein weiteres US-Gericht ein Urteil gegen die SEC gefällt, wonach eine Unterscheidung zwischen Futures-ETFs und Spot-ETFs nicht gerechtfertigt ist. Da die SEC in der Vergangenheit bereits Futures-ETFs auf Bitcoin und Ethereum zugelassen hatte, konnte die Zulassung der Bitcoin Spot-ETFs berechtigterweise erwartet werden. Es wäre aber auch ein Horror-Szenario denkbar gewesen, das vermutlich nur wenige Marktteilnehmer auf dem Schirm hatten. Die SEC hätte aufgrund des Urteils des Bundesberufungsgerichts auch die Zulassung für die Bitcoin-Futures-ETF zurückzuziehen können. Das ist erfreulicherweise nicht passiert.  

    Grundlegend hat es die SEC bislang verpasst, klare regulatorische Leitplanken vorzugeben, wie wir diese in Europa bereits haben. Erst der Druck durch US-Gerichte hat die SEC zu den Zulassungen bewegt. Ebenso dürfte ein enormer Druck seitens der Finanz-Lobby gewirkt haben. Sich als Regulierungsbehörde gegen Vermögensverwaltungs-Giganten wie BlackRock, Fidelity oder Templeton zu stellen ist unintelligent. Die jetzt gegebene Rechtssicherheit ist ein Ritterschlag für den Bitcoin, die Blockchain-Technologie und die gesamte Kryptowelt. Weil die Bitcoin Spot-ETFs und auch weitere jetzt zu erwartende Krypto-ETFs langfristig positiv wirken werden.

    Ich gebe Ihnen heute in meinem Podcast von „Millers Kryptowoche“ eine erste Einschätzung zu diesem Krypto-Meilenstein.

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    41 min
  • Die neue Welt der Token!

    Hinter dem Begriff eines Token steht grundlegend ein Vermögenswert oder ein Wirtschaftsgut. In der sich derzeit mit hoher Dynamik entwickelnden Krypto-Ökonomie sind Token elementare Bausteine für Anwendung von Kryptowährungen. Token setzen Applikationen um und liefern Funktionalitäten für Transaktionen auf einer zugehörigen Blockchain wie beispielsweise Ethereum. Im Kontext von Kryptowerten sind Token gesonderte Einheiten, die ihre Inhaber zu einer Handlung auf einer digitalen Ressource - zumeist eine Blockchain - berechtigen. Ein Coin wie der Bitcoin (BTC) basiert auf seiner eigenen Blockchain. Ein Token wie Chainlink (LINK) oder der Stablecoin USD Coin (USDC) nutzt hingegen die Blockchain von Ethereum. Diese Token-Ökonomie hat mittlerweile eine technologische und regulatorische Basis erhalten und gewinnt immer stärker an Bedeutung.

    Die unterschiedlichsten physischen und immateriellen Werte lassen sich längst als digitale Assets über eine Blockchain übertragen, speichern und handeln. Sie sind damit losgelöst von Banken oder Verwahrstellen. Der Handel mit digitalen Wertpapieren gestaltet sich meist unkomplizierter und schneller als der mit physischen Anlagen. Das belegt eine aktuelle Studie von Cashlink. Dieses deutsche Fintech-Startup gehört zu den ersten Unternehmen, die digitale Wertpapiere in Europa anbieten. Cashlink ist offizieller Kooperationspartner der Unternehmensgruppe „Deutsche Börse“ und wird gefördert durch die Hessische Staatskanzlei für den Bereich digitale Strategien und Entwicklung. Mit dieser neuen Welt der Token bzw. der Tokenisierung befasse ich mich heute in meinem Podcast von „Millers-Kryptowoche“. 

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    36 min
  • Bitcoin-Halving Nr. 4 kommt 2024!

    Das sogenannte Bitcoin-Halving verfolgt das Ziel einer mathematisch fixierten Inflationsschutz-Funktion. Dadurch wird die Inflationsrate des Bitcoin durch die fortlaufende Begrenzung des Angebots algorithmisch reguliert. Die maximale Angebotsmenge des digitalen Goldes ist auf 21 Millionen Bitcoin limitiert. Durch den Halving-Mechanismus wird somit die Menge neuer in Umlauf kommender begrenzt. Dadurch wird eine absolute wie relative Knappheit gewährleistet und eine Entwertung durch Inflation – wie das in unserem konventionellen Fiat-Geldsystem der Fall ist – verhindert.

    Ein Bitcoin-Halving ist eine im Bitcoin-Protokoll definierte Bedingung, die eine Halbierung der Block Rewards alle 210.000 Blöcke erfordert. Bei einem Bitcoin-Halving werden die Block-Rewards für die Miner auf der Bitcoin-Blockchain halbiert, um die Anzahl neuer Coins im Netzwerk zu reduzieren. Der erste Block Reward für den Bitcoin betrug 50 BTC. Derzeit liegt der Block Reward bei 6,25 BTC und nach der nächsten Halbierung wird der Block Reward nur noch bei 3,125 BTC liegen. Seit dem Start der Bitcoin-Blockchain durch den Genesis-Block am 3. Januar 2009 gab es bereits 3 BTC-Halvings in den Jahren 2012, 2016 und 2020. 

    Der Halving-Turnus beträgt vier Jahre, so dass das nächste BTC-Halving im April 2024 vor der Tür steht. Der letzte Bitcoin wird deswegen erst im Jahr 2140 gemined. Somit sind erst 3 BTC-Halbierungsereignisse erfolgt und 30 weitere BTC-Halvings stehen bevor, bis der letzte Bitcoin mathematisch geschöpft sein wird. Nachdem alle 21 Millionen Bitcoin digital geschürft sind, erhalten die Miner ihre Vergütung für die Verifizierung der Blöcke auf der Bitcoin-Blockchain in Form von Transaktionsgebühren.

    Ich werfe heute in meinem Podcast von „Millers Kryptowoche“ einen Blick auf die wichtigsten Grundlagen und Effekte des Bitcoin-Halvings.

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    52 min

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