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Im Jahr 1955 gründete John van Eck den Vermögensverwalter VanEck, der im deutschsprachigen Raum vor allem durch seine innovativen börsengehandelten Indexfonds (ETFs) bekannt ist. Von ETFs auf Technologien wie der Artificial Intelligence bis hin zu Rohstoffen. VanEck ist nach wie vor ein inhabergeführtes Familienunternehmen mit Sitz in New York, das heute von Jan van Eck als CEO geleitet wird. Auch in der Welt der Kryptowährungen hat sich VanEck bereits einen Namen gemacht, durch die Auflage mehrerer ETFs bzw. ETNs. Ebenso wie der weit größere Vermögensverwalter BlackRock hat auch VanEck zwischenzeitlich Anträge auf Zulassung von Spot-ETFs auf Bitcoin und Ethereum bei der US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC eingereicht.
Die Marktstudien, die seitens der Research-Abteilung von VanEck veröffentlicht werden, bewerte ich grundlegend als sehr hilfreich, für die fundierte Einordnung aktueller Entwicklungen am Markt für Kryptowährungen. Jetzt zum Jahresende veröffentlichen zahlreiche Banken, Vermögensverwalter und sonstige „Experten“ wie in jedem Jahr eine Vielzahl an Prognosen. Ich halte sehr wenig davon, zeitpunkbezogene Aussagen zu treffen, die Entwicklungen in langen Zeiträumen vorhersagen sollen. Das ist für mich ein Raten mit Zahlen, weil niemand eine Glaskugel hat. Das ist weit mehr Esoterik als Analytik.
Die letzten Jahre haben durch die Corona-Pandemie und den Ausbruch des Krieges in der Ukraine gezeigt, wie schnell Prognosen in Schall und Rauch aufgehen. Auch im kommenden Jahr muss wieder mit einer Vielzahl an heute noch unwahrscheinlichen oder unvorhergesehenen Ereignissen gerechnet werden. Dennoch möchte ich heute einen Blick auf die 15 Krypto-Prognosen werfen, die VanEck aktuell für das kommende Jahr veröffentlicht hat. Weil mir diese Aussagen teilweise sehr interessante Anregungen für tiefergehende Recherchen an die Hand geben. Mehr dazu in meinem heutigen Podcast von Millers Kryptowoche.
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Hinter sogenannten Krypto-Exchange-Token steht in der Regel der native Token einer Kryptobörse. Dieser wurde von dem jeweiligen Unternehmen erstellt, das die Kryptobörse betreibt. Hierzu erhalte ich häufig die Frage: Was sind eigentlich native Token? Native Token sind elementarer Bestandteil einer Blockchain. Ether (ETH) ist beispielsweise die Kryptowährung bzw. der native Token der Blockchain von Ethereum, weil dies ohne ETH als „Gas“ bzw. digitaler Treibstoff nicht betrieben werden kann. Die Vielzahl auf der Blockchain von Ethereum basierenden Token wie beispielsweise Chainlink (LINK), Shiba Inu (SHIB), Uniswap (UNI) oder Stablecoins wie der USD Coin (USDC) nutzen die Infrastruktur der Ethereum-Blockchain, werden aber nicht für den Betrieb des Ethereum-Netzwerkes benötigt.
Nach klassischer Definition sind Krypto-Exchange-Token digitale Vermögenswerte in der rechtlichen Ausgestaltung von Utility-Token. Also Kryptowährungen, die mit bestimmten Anwendungen bzw. Funktionalitäten verknüpft sind. Der bekannteste und bedeutendste Krypto-Exchange-Token ist nach wie vor der Binance Coin BNB, mit einer Marktkapitalisierung von rund 35 Milliarden USD.
Da Krypto-Exchange-Token mit dem Erfolg und selbstverständlich auch mit dem Misserfolg einer Kryptobörse verbunden sind, bestehen ebenso große Chancen wie Risiken. Das hat der betrügerische Zusammenbruch der Kryptobörse FTX schmerzhaft gezeigt. Der Krypto-Exchange-Token von FTX ist der FTT. Dieser verzeichnete im Zuge des kometenhaften Aufstiegs von FTX einen ebenso starken Anstieg von rund einem USD auf annährend 70 USD, um im Zuge der FTX-Pleite auf rund 3 USD zu kollabieren. Ich werfe heute in meinem Podcast von „Millers Kryptowoche“ einen Blick auf die Welt der Krypto-Exchange-Token, die wichtigsten Grundlagen, Chancen und Risiken.
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Eine Studie der Analysten von „Marketplace Fairness“ hat aktuell Daten von Google Trends ausgewertet um herauszufinden, welche Bitcoin-Alternativen (Altcoins) bzw. Ergänzungen zum Bitcoin (BTC) in jedem Land Europas am beliebtesten waren. Dabei wurde festgestellt, dass Ethereum (ETH) in ganz Europa eine überwältigende Mehrheit auf sich vereint und in 28 Ländern – darunter großen Volkswirtschaften wie Deutschland, Frankreich, Italien oder Spanien – die beliebteste Bitcoin-Alternative bzw. Bitcoin-Ergänzung ist.
Für mich ist es keine Überraschung, dass Ethereum eine so hohe Marktdurchdringung hat. Vollkommen überrascht war ich allerdings von einer Kryptowährung, die in osteuropäischen Ländern offensichtlich sehr beliebt und verbreitet ist. Der Pi Coin (PI) ist die beliebteste Kryptowährung in acht europäischen Ländern, insbesondere Serbien, Rumänien und Kroatien. Der Pi Coin wurde 2019 zusammen mit dem Pi-Netzwerk ins Leben gerufen. Das Ziel des Pi Coins ist es, das Krypto-Mining alltäglichen Benutzern zugänglich zu machen, indem es die Möglichkeit bietet, die Coins über eine Smartphone-App zu schürfen.
XRP (Ripple) war die beliebteste Währung in drei Ländern: den Niederlanden, Luxemburg und dem Vereinigten Königreich. Dash (DASH), Cardano (ADA) und Tether (USDT) erwiesen sich als die beliebtesten Kryptowährungen in jeweils einem Land. Dash als die beliebteste Währung in Armenien, Cardano war die beliebteste in Finnland und Tether in Montenegro. Meine analytische Einschätzungen zu diesen Zahlen gebe ich Ihnen in meinem aktuellen Podcast von Millers-Kryptowoche.
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Als erste deutsche Universalbank hat die Commerzbank jetzt die sogenannte Kryptoverwahrlizenz seitens der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin erhalten. Diese Lizenz nach § 1 Abs. 1 a Satz 1 Nr. 6 Kreditwesengesetz (KWG) ermöglicht die Verwahrung von Kryptowerten wie Bitcoin oder Ethereum, als Voraussetzung für weitere Dienstleistungen im Bereich der digitalen Vermögenswerte. In einem ersten Schritt strebt die Commerzbank an, ihren institutionellen Kunden eine sichere, regulatorisch konforme und zuverlässige Plattform für die Verwahrung von Kryptowerten auf Basis der Blockchain-Technologie zur Verfügung zu stellen.
Mir der Deutschen Bank hat auch das größte Geld- bzw. Kreditinstitut Deutschlands bereits eine Kryptoverwahrlizenz beantragt. Auch hier dürfte die Erteilung durch die BaFin nur noch eine Frage der Zeit sein. Mit Bezug auf die Bilanzsumme ist die DZ Bank die zweitgrößte Bank in Deutschland. Dahinter steht die Dachorganisation der Genossenschaftsbanken (Volks- und Raiffeisenbanken) in Deutschland. Mit der DekaBank hat auch das Spitzen-Institut der Sparkassengruppe bereits eine Krypto-Verwahrlizenz beantragt. Darüber hinaus forciert die Deutsche Börse ihre Strategie im Bereich der Blockchain-Technologie. Die Börse Stuttgart ist hier bereits bestens positioniert mit ihren Krypto-Handelsplattformen BISON und BSDEX sowie einer Kryptoverwahrlizenz für ihre Tochtergesellschaft blocknox. Mehr zu diesen Entwicklungen in meinem aktuellen Podcast von Millers-Kryptowoche.
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BlackRock ist der größte Vermögensverwalter der Welt. Der US-Konzern hat durch seine globalen Beteiligungen nicht nur einen große ökonomischen, sondern auch politischen Einfluss. Die Dimensionen der Macht des 1988 in New York City gegründeten Unternehmens sind dabei gigantisch. BlackRock verwaltet über 9 Billionen US-Dollar und übt als Aktionär direkt oder treuhänderisch für seine Kunden einen wesentlichen Einfluss auf tausende von Banken und Unternehmen weltweit aus. BlackRock ist beispielsweise der größte Investor im Deutschen Aktienindex DAX. Neben dem Geld von Privat-Anlegern verwaltet BlackRock das Vermögen von Staatsfonds, Pensionskassen, Versicherungen und Unternehmen.
Auch politisch ist Black Rock bestens vernetzt. Die EU-Kommission unter Führung von Ursula von der Leyen lässt sich beispielsweise von Black Rock beraten. Der CDU-Politiker Friedrich Merz saß bis Jahresbeginn 2020 im Aufsichtsrat von BlackRock Deutschland. Darüber hinaus spielt BlackRock auch bei den Entscheidungsprozessen der Notenbanken eine bedeutende Rolle. Für die Europäische Zentralbank EZB fungiert der US-Konzern als Berater für das billionenschwere Anleiheaufkaufprogramm, zur Stützung des Euro-Systems. Für die US-Notenbank Federal Reserve (FED) fungiert BlackRock ebenso als wichtiger Berater. Als bedeutendste „Weltmacht der Finanzen“ betreibt BlackRock ein Risiko-Analyse-System, oder besser gesagt einen Supercomputer, namens Aladdin (Asset Liability Debt Derivative Investment Network), das rund 200 Millionen Kalkulationen pro Woche durchführt und die Finanzmärkte weltweit signifikant beeinflusst.
Der Chef von BlackRock galt in der Vergangenheit als Bitcoin-Kritiker, der noch vor wenigen Jahren die führende Kryptowährung überwiegend mit illegalen Geschäften wie Drogenhandel oder Geldwäsche in Verbindung gebracht hat. Diese Sichtweise hat sich geradezu diametral gewandelt. Zuletzt sprach er im Zusammenhang mit Bitcoin von einer "Flucht in Qualität". Über seine Tochtergesellschaft iShares, dem global führenden Anbieter für börsengehandelte Indexfonds (ETFs), wird BlackRock in Zukunft auch Kryptowährungen für diese Kundengruppen zugänglich machen. Nach dem Antrag auf einen iShares Bitcoin-Spot-ETF wurde jetzt auch ein Antrag auf einen iShares Ethereum-Spot-ETF bei der US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC eingereicht. Mehr zu dieser Thematik in meinem aktuellen Podcast von Millers-Kryptowoche.
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Die Deutsche Telekom MMS GmbH ist ein Digital-Dienstleister mit Sitz in Dresden, der sich auf die Beratung von Großkonzernen und mittelständischen Unternehmen bei der digitalen Transformation spezialisiert hat. Die Telekom MMS ist ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom, einem der bedeutendsten DAX-Konzerne und neben SAP einem der wenigen, auf digitale Geschäftsmodelle spezialisierten DAX-Unternehmen in Deutschland. Telekom MMS beschäftigt mittlerweile rund 2.200 Mitarbeiter an neun Standorten in Deutschland.
Dabei liegen die Schwerpunkte auf Bereichen wie Digital Commerce, Websites, Intranet, Marketing, Big Data, Künstliche Intelligenz, Mobile Solutions, Retail, Security und Industrie 4.0. Nach wie vor relativ unbemerkt ist Telekom MMS mittlerweile auch eines der bemerkenswertesten Unternehmen in Deutschland, dass sich der Blockchain-Technologie und den damit verbundenen Kryptowährungen geöffnet hat und sein Krypto-Business mit hoher Dynamik vorantreibt.
Blockchains enthalten wertvolle Daten für Applikationen, Anwender und Entwickler. Dabei nehmen notwendige Datenanalysen stets einen großen Arbeitsaufwand in Anspruch, in Kombination mit einem hohen technischen Verständnis, da jeder Block einzeln untersucht werden muss. In diesem Bereich ist Telekom MMS tätig, indem die Datenverarbeitung vereinfacht wird. Dazu betreibt Telekom MMS ihre eigenen Nodes (Knotenpunkte) als sogenannter Indexer und verarbeitet Datenabfragen, beispielsweise für Ethereum, dem nach dem Bitcoin zweitgrößten Blockchain-Netzwerk. Ich werfe heute in meinem Podcast von „Millers-Kryptowoche“ einen Blick auf die wichtigsten Krypto-Meilensteine von Telekom MMS, auch in Bezug auf die bereits integrierten Blockchains und Kryptowährungen zu denen neben Ethereum u.a. auch Polygon, Polkadot, The Graph, Chainlink, Celo oder MultiversX zählen.
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Heute lege ich in meinem Podcast von „Millers Kryptowoche“ den Fokus auf die Sicht der Unternehmen in Deutschland, im Hinblick auf die Blockchain-Technologie und die durch die EZB geplante Einführung des digitalen Euro. Eine knappe Mehrheit (54 %) der Unternehmen in Deutschland hält die Blockchain für eine wichtige Zukunftstechnologie, rund ein Drittel (37 %) zeigt sich dem Thema Blockchain gegenüber interessiert und aufgeschlossen – aber nur 5 % haben Blockchain-Technologien im Einsatz. Weitere 7 % sind in einer Implementierungs- oder Test-Phase, 9 % sind in der Analyse- und Informationsphase und 10 % diskutieren den Einsatz.
Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 653 Unternehmen ab 50 Beschäftigten im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Vor zwei Jahren lag der Anteil der Unternehmen, die die Blockchain eingesetzt haben, erst bei 1 %. Damals gaben zudem 87 % an, sich mit dem Thema noch überhaupt nicht beschäftigt zu haben, aktuell sind es mit 54 % deutlich weniger.
82 % der Unternehmen befürworten die Einführung des Digitalen Euro!
In der deutschen Wirtschaft gibt es einen breiten Wunsch nach der Einführung eines digitalen Euro. 82 % sind der Meinung, die EZB sollte eine solche Währung emittieren, nur 15 % sprechen sich dagegen aus. Das ist das Ergebnis einer weiteren Befragung von 653 Unternehmen ab 50 Beschäftigten im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Viele Unternehmen befürchten, dass ohne einen digitalen Euro die Digitalwährungen anderer Staaten in der EU zum Einsatz kommen und so unsere ethischen Werte untergraben könnten (84 %). Zwei Drittel (65 %) gehen davon aus, dass ohne einen digitalen Euro in der EU private Digitalwährungen zum Einsatz kommen werden, die geldpolitische Maßnahmen erschweren.
Drei Viertel (74 %) glauben, dass es auf einem künftigen Kapitalmarkt etwa mit tokenbasierten Wertpapieren einen digitalen Euro auf Grundlage der Blockchain braucht, um nahtlose Zahlungs- und Abwicklungsprozesse zu ermöglichen. Rund die Hälfte (48 %) sieht in der Industrie den Bedarf an einem digitalen und programmierbaren Euro, um Zahlungsprozesse zu automatisieren, etwa bei Machine-to-Machine-Zahlungen im Internet of Things. 56 % sehen Vorteile eines digitalen Euros für Bürgerinnen und Bürger, da diese so auch bei abnehmender Bedeutung von Bargeld direkten Zugang zur Zentralbankwährung hätten. Nur 6 % meinen, es gebe keine Gründe für einen digitalen Euro. Meine Einschätzungen zu diesen Zahlen hören Sie in meinem aktuellen Podcast von „Millers Kryptowoche“
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Heute widme ich mich in meinem Podcast Ethereum und einer bemerkenswerten Studie der Standard Chartered Bank (SCB) zu der Blockchain von Ethereum. Ethereum bzw. Ether (ETH) ist die nach Marktkapitalisierung zweitgrößte Kryptowährung nach dem Bitcoin. Am 27. November 2013 wurde das White Paper von Vitalik Buterin, einem der Gründer von Ethereum, veröffentlicht. Die Finanzierung erfolgte durch ein sogenanntes Initial Coin Offering (ICO). Dabei erhalten Investoren als Gegenleistung für die Finanzierung eines Projekts Token, durch die sie von Beginn an einem Projekt beteiligt sind. Vom 22. Juni bis 2. September 2014 konnte man Ethereum gegen Bitcoin erwerben.
Einer der wichtigsten Meilensteine in der Historie von Ethereum war der sogenannte „The Merge“. Der am 15. September 2022 durchgeführt wurden. Ab dem Block 15537383 wurde der Konsens-Algorithmus Proof of Work (PoW) deaktiviert und durch Proof of Stake (PoS) ersetzt. Der Großteil aller Kryptowährungsprojekte wird heute im Ethereum-Netzwerk durchgeführt. Einer der ältesten Token-Standards auf Basis der Ethereum-Blockchain ist der ERC-20 Token.
Ethereum ist als Open-Source-Blockchain-Plattform programmierbar. Das heißt, auch Sie können damit dezentralisierte Anwendungen in ihrem Netzwerk erstellen. Die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben, sind enorm. Aus diesem Grunde werden zahlreiche innovative Entwicklungen, auf Basis des Ethereum-Netzwerks entwickelt. Die erfolgreiche Migration der Ethereum-Blockchain hin zum energieeffizienten Konsensus-Algorithmus Proof-of-Stake hat den Grundstein dafür gelegt, dass Ethereum in Zukunft weiter wachsen und seine Funktionalitäten und dezentralen Applikationen (dApps) weltweit ausbreiten kann. Der Bitcoin ist für mich das absolute Krypto-Basis-Investment als „Digitales Gold“. Ethereum hat hingegen das realistische Mega-Potenzial, sich zu einer „Krypto-Apple“ bzw. einer Art „Weltcomputer“ zu entwickeln!
Die im Jahr 1969 in London gegründete Standard Chartered Bank ist als börsennotiertes und systemrelevantes Kreditinstitut weltweit aktiv. Dabei liegt auch ein großer Fokus auf Ländern in Afrika und Asien. Die Hauptumsätze werden heute schon in Hongkong, Südkorea und Indien sowie weiteren Teilen Asiens erwirtschaftet. Brandaktuell haben Analysten der Standard Chartered Bank eine hochinteressante Studie zu Ethereum veröffentlicht, mit bemerkenswerten Kursprognosen: Etherum hat das Potenzial, bis Ende des Jahres 2026 einen Kurs von 8.000 US-Dollar zu erreichen. Dieses Niveau gilt dabei als erst der Anfang der Reise von Ether in Richtung der bereits zuvor von der Bank geschätzten langfristigen Spanne von 26.000 bis 35.000 US-Dollar. Begründung: Ethereum wird immer häufiger in Blockchain-basierten intelligenten Verträgen, den sogenannten „Smart Contracts“, sowie im Gaming und der „Tokenisierung“ traditioneller Vermögenswerte sowie der Finanzwirtschaft eingesetzt.Markus Miller zeigt Ihnen in seinem Börsendienst KRYPTO-X, wie Sie ab sofort das Maximum aus Kryptowährungen, Blockchain, FinTech und Co. herausholen. Folgen Sie diesem Link und wechseln auch Sie auf die Überholspur zu Ihrem Börsenerfolg:
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Aktuell sorgt eine Meldung der Nachrichtenagentur Reuters für einen relativ starken „Aufruhr“ in der Bitcoin-Community. Reuters bezieht sich dabei auf die mächtige Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) mit Sitz in Basel. Die im englischen unter Bank for International Settlements (BIS) bekannte Institution ist eine internationale Organisation der Bankwirtschaft, die bereits im Jahr 1930 gegründet wurde. 60 Zentralbanken und vergleichbare Finanzorganisationen sind Mitglieder, sodass die BIZ häufig auch als Zentralbank der Zentralbanken bezeichnet wird.
Die Meldung von Reuters besagt nun, dass ein globales Testlabor einer Zentralbank den Prototyp eines Bitcoin-Überwachungssystems entwickelt hat, das den Behörden ein klareres Bild darüber vermitteln soll, wie, wann und wo die Kryptowährung verwendet wird. Das Projekt der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) mit dem Codenamen Atlas wurde vor mehr als fünf Jahren bei der niederländischen Zentralbank ins Leben gerufen, doch sein potenzieller Wert wurde in den letzten 18 Monaten durch eine Reihe gravierender Betrugsfälle und Zusammenbrüche in der Krypto-Industrie unterstrichen. Die Aufsichtsbehörden sind zunehmend besorgt darüber, dass Kryptowährungen aufgrund ihrer dezentralen Natur ein Risiko darstellen, insbesondere nach dem Zusammenbruch der Blockchain Luna und des Stablecoins TerraUSD sowie der FTX-Plattform im letzten Jahr.
Anerkennung und Bedeutung von Bitcoin und Kryptowährungen steigen auch bei den Zentralbanken
Atlas hat eine „Proof of Concept“-Plattform geschaffen, die Daten sowohl aus öffentlich zugänglichen „On-Chain“-Krypto-Ledgern als auch aus schwieriger zu beschaffenden „Off-Chain“-Daten sammelt, die nur von einigen Börsen und Benutzern gemeldet werden. Diese Informationen liefern dann ein grobes Bild der Kryptowährungsaktivitäten. Da Krypto-Wallets jedoch anonym und ohne Angabe des Standorts des Eigentümers eingerichtet werden können, sind sie nicht unbedingt präzise. Der „Innovation Hub“-Prototyp der BIZ erstellt „Dashboards“, die Informationen anzeigen, z. B. wie viele Bitcoin zu bestimmten Zeiten in bestimmten Teilen der Welt in US-Dollar umgewandelt werden.
Die Daten können auch einen Einblick in die Akzeptanz und relative Bedeutung von Kryptomärkten geben, wenn diese an Popularität gewinnen oder sinken. Grenzüberschreitende Kryptoflüsse seien für Zentralbanken im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Zahlungen, Wirtschaftsanalysen und Zahlungsbilanzstatistiken besonders relevant, so die BIZ. In einigen Ländern können sie einen erheblichen Teil der grenzüberschreitenden Überweisungen ausmachen, der aufgrund der aktuellen Datenlücken schwer zu quantifizieren ist.
Mein Fazit: Sturm im Wasserglas – Drei Arten von Bitcoin in der Zukunft
Diese angebliche „Horror-Meldung der globalen Überwachung“ ist wieder einmal nichts weiter als ein Sturm im Wasserglas und überhaupt nichts Neues. Es ist sogar positiv zu werten, dass der Bitcoin mittlerweile so eine bedeutende Rolle spielt, dass sich die BIZ mit derart intensiven Datenerhebungen befasst und Kontrollsysteme entwickelt. Zentralbanken müssen sich aus erster Hand Wissen über Krypto und DeFi sowie die Risiken und Chancen aneignen, die sie für das Finanzsystem darstellen. Die Dashboards werden nun einer Gruppe von Zentralbanken zur Verfügung gestellt, um Erfahrungen zu sammeln und Weiterentwicklungen zu tätigen.
Ich prognostiziere heute schon, dass es in Zukunft aus regulatorischer Perspektive drei Arten von Bitcoin geben wird. Mehr dazu in meinem aktuellen Podcast von Millers Kryptowoche.
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