Derzeit gib es in Österreich rund 155.000 landwirtschaftlich geführte Betriebe. Zum Vergleich: vor 10 Jahren waren es noch um 18.000 mehr. Höfesterben - oder zynischer formuliert „Bauernsterben“ - wird diese Entwicklung immer wieder genannt. Die Gründe sind vielfältig und reichen von viel Arbeit und wenig Freizeit bis zum hohen Preisdruck in der Branche.
Trotz dieser eher trüben Aussichten, zeigt sich in den vergangenen Jahren ein interessantes Phänomen. Bei jungen Menschen scheint der Berufswunsch Bäuerin oder Bauer wieder attraktiver zu werden. Auch bei jenen, die nicht aus bäuerlichen Familien stammen und oft eine völlig andere Ausbildung gemacht haben. Die Landwirtschaft - so ihre Hoffnung - soll ihnen ein selbstbestimmtes Leben und Arbeiten ermöglichen, nah am Zuhause und nah an der Familie.