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Vergesst alles, was ihr bisher über PICOBELLO zu wissen scheint. Diese Folge schiebt anders. Hagen und Marco sind gefangen in einem unterkühlten Hotelzimmer in Ljubljana. Nach einem massiv überzogenen Produktionstag bei 35°C Hitze. Und was macht man da? Richtig, man bestellt sich in der Hotelbar noch ein paar Humpen Bier und drückt spontan diesen lustigen REC Knopf. Was soll schon schief gehen? Und schaut her, die beiden haben sogar ein super Thema für euch parat. Die zwei Backseat-Juroren schauen die zwei Finalisten-Werbespots von den diesjährigen Cannes Lions an. Einmal „The Wish“ von Penny (Shoutout Serviceplan!) und einmal „Non Artificial Mexico“ von Burgerking (Shoutout We Believers!). Hands down, beide Spots zurecht in den Augen von Schäfer & Schöler klare Gewinner in ihrer Kategorie. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich die heutige Folge auf einmal als Weiterbildungsformat „Marktforschung für Dummies“. Hier knallt Marco dann eine sensationelle Idee raus und reitet auch Hagen tief in die Scheiße mit rein. Schade Hagen – mitgegangen, mitgefangen. So, lehnt euch zurück, denn ohne Entspannung, keine Anspannung. Oder wie war das? In diesem Sinne: viel Spaß mit der wohl unterhaltsamsten, ungefiltertsten und ehrlichsten Folge PICOBELLO seit dem Start der Reise von Marco und Hagen. Küsschen auf’s Ohr. Servus, Pfiadde und Baba.
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"The Wish" von Penny: https://www.youtube.com/watch?v=FluuCyHAI3M
Teil 1 der Folge: Kollektive. „Was ist eure gemeinsame Vision? Was sind eure Ziele? Wie wollt ihr zusammen Entscheidungen treffen?“ All das sind die Grundfragen von Kollektiven. Gibt es heutzutage noch solche Glaubensgemeinschaften wie die Walter Gropius’ Bauhaus Epoche? Oder fährt unsere heutige Leistungsgesellschaft immer mehr die Ellbogen aus, ohne ansatzweise auf die Idee zu kommen, gemeinsam an einem Strang zu ziehen? Aufhören zu kippeln – Herr Schäfer, unser Kunstgeschichtslehrer des Vertrauens, klärt auf. Teil 2 der Folge: konstruktive Kritik. Was ist eigentlich konstruktive Kritik? Geht es nur um knallharte Ehrlichkeit, ohne inhaltslos irgendwelche schmeichelnden Komplimente zu machen? Heutzutage wird es immer wichtiger, ein Umfeld um sich zu haben, dass sich traut dir, immer ehrliches Feedback zu geben. Ohren spitzen!
„Oh willkommen, willkommen, willkommen Sonnenschein. Wir packen unsere sieben Sachen in den Flieger rein“ so oder so ähnlich hat Marco fröhlich vor der Aufzeichnung der heutigen Folge geträllert, bevor Hagens Laune genauso in den Keller abschmierte wie der gesamte Stocks- und Kryptomarkt aktuell. Das heutige Thema ist Urlaub machen. Also eher gesagt lernen, Urlaub zu machen. Das klingt leichter als gesagt, aber in der Selbstständigkeit laufen Projekte genauso weiter und leider führt manchmal kein Weg daran vorbei, auch vom Pool aus den ein oder anderen PPM Call zu führen. Aber ist das der Sinn der Sache? Also Urlaub zu machen und dabei nicht 100% abzuschalten? Hagen und Marco analysieren die Hintergründe und reden dabei über gewisse gesellschaftskritische Themen wie den Leistungsdruck in unserer Gesellschaft. Ist das der Grund, warum sich viele genau deswegen im Urlaub so unausgeglichen fühlen? Aber ey, wer träumt nicht davon, ein Highperformer in der Werbebranche zu sein? Einfach dort arbeiten, wo andere Urlaub machen und das am besten noch mit deinen engsten Kollegen, denn für Freunde hat man ja eh keine Zeit mehr. Just kidding, schaltet alle mal ab, habt ihr euch mehr als verdient!
Wie der Titel schon verrät, geht es heute um das große Thema Print. Nahezu jeder von unserer Film- und Fotoproduktion Bubble besitzt oder kennt das Magazin Hometown Journal. Jan-Eric Huen und Alex Schuchmann, besser bekannt als das Director & DP Duo Hometown, haben das gleichnamige Hometown Journal während dem Lockdown gegründet. Ein neues Printprodukt in Zeiten von Pandemie und Papiermangel zu gründen zeigt, dass die beiden wirklich Eier aus Stahl haben und beweist, wie sehr sie ihrem großen Traum von einem eigenen Magazin glauben. Aber ist das Hometown Journal eher ein teures Hobby oder schon bald ein eigenständiger Verlag, der nicht mehr von Privateinlagen der beiden finanziert werden muss? Eric und Alex stellen sich dem Fragenhagel von unseren Picobellos ohne mit der Wimper zu zucken. Es geht um Kunst, Konsum, Kuration und der großen zentralen Frage, wie die Zukunft von den Printmedien aussehen wird. Die Antwort scheint einfach zu sein, doch endet sehr philosophisch. Wie nehmen wir Kunst in unserem schnelllebigen TikTok Zeitalter eigentlich wahr? Für Hometown ist der Prozess reine Kunst. Das finale Produkt ist etwas Analoges, etwas Haptisches – etwas, das man nach dem Druck einfach nicht mehr verändern kann. Macht euch gefasst auf eine Folge, die sich zwischen Grenzen aus ernsten Zweifeln und endgültiger Entdeckung aufhält. Dort zu wandern bedeutet anzukommen. So genug deepen Shit.
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www.hometownjournal.eu
Vorbilder. Jeder von uns hat welche. Egal ob bewusst oder unbewusst. Wann hast du dich das letzte Mal gefragt, wer aktuell deine Vorbilder sind? Ist es nicht interessant, wie sich unsere Vorbilder in den verschiedenen Lebensabschnitten ändern? Aber mal langsam, was genau sind denn eigentlich Vorbilder? Sind es nur Idole (erstmal egal ob real oder fiktiv), zu denen wir aufschauen und von denen wir uns gerne eine Scheibe abschneiden möchten? Genau bei dieser Frage unterscheiden sich die verschiedenen Auffassungen und Meinungen von Schäfer und Schöler. Für den einen sind es Personen und Figuren, die für eine gewisse moralische Haltung stehen und für den anderen sind es eher die Werte, der Antrieb und die Werke diverser Personen. Die heutige Folge fühlt sich irgendwie so an, als ob man zwei Fremden am Kneipentresen beim Gespräch lauscht und man einen tieferen Einblick aus dem Leben der Belauschten (komisches Wort, jaja) erfährt. Ihr seid somit herzlich dazu eingeladen, beim unterhaltsamen Kneipengespräch zuzuhorchen. Also Herrengedeck einschenken, Play drücken und schon erwartet euch eine Folge mit Tiefgang, Themenschwenks und der ein oder anderen Überraschung. Dicken Knutscher auf die Ohren! Eure Glücksbärchis Marco & Hagen XOXO
Parental Advisory: in dieser Folge wird über 60x das Wort „Arschloch“ fallen. Huiuiui, zum Glück haben die zwei Nice Guys keine Schimpfwortkasse. Muss man in der heutigen Gesellschaft ein Arschloch sein, um oben in der Champions League mitzuspielen? Arschlöcher – auch bekannt als Menschen, die immer nur sich selbst der Nächste sind und alles für den eigenen Erfolg tun, sogar über Leichen gehen. Tja, aber der Vitra Sessel ist halt bequemer als eine Gefängniszelle. Warnt unser Bauchgefühl uns vor Arschlöchern? Fakt ist, dass es Arschlöcher überall gibt und meist tummeln sie sich dort, wo Geld und Macht sich die Hand geben. Aber was steckt hinter dem Mythos, dass Arschlöcher erfolgreicher sind als Nice Guys? Was hat das antike Griechenland damit zu tun und können wir vielleicht auch am Ende was vom klassischen Arschloch lernen? Können wir gemeinsam „the rise of the assholes“ beenden? Gedanken und Ideen dazu erhaltet ihr in der heutigen Folge PICOBELLO. Und ey, zum Ende gibt es mal wieder eine Folge Popcorn mit Hagen mit einem Film, der es einem ermöglicht, seine eigene Anschauung auf das Leben zu verändern und festzustellen, dass das Leben ein Geschenk ist. Also lasst euch fallen und genießt die Folge. Love, Peace & Harmony.
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Film: „Nine Days“ von Edson Oda https://www.imdb.com/title/tt10451852/
Buch: „A$$hole (Asshole): Wie ich lernte ein Schwein zu sein und dabei reich und glücklich wurde“ von Martin Kihn
Es gibt sie wirklich. Eine Staffel 2. Und das haben wir nur euch zu verdanken! Und hierzu gibt es auch eine Parallele zur heutigen Folge: Der Weg ist das Ziel. In der heutigen Gästefolge wird viel gelacht und selbstverständlich gibt es die eine oder andere unangenehme Situation. David Helmut kennen vielen von euch aus der Werbung oder aus seiner neuen Serie “WRONG – unzensiert”. Der Instagram-Story-König steckt in einer Schublade, die er sehr gut zu bedienen weiß: Werbung trifft auf eine ordentliche Schippe Humor. Aber was erwartet man von einem Regisseur, der gerade seine erste Serie rausgebracht hat? Etwa eine Serie, die den Cringe Regler mal schön auf Anschlag schiebt? Korrekt! Der selbstbetitelte Workaholic hat sich mit seiner Produktionsagentur ANY das Ziel gesetzt, sehr schnell aktuelle Trends für seine Kund*innen umzusetzen. Und mit sehr schnell meinen sie sehr schnell. Aber wie geht das? Zwischen all den verschiedenen Abzweigungen, in die die drei Lachgummis irgendwie im Gespräch reinschlittern (von Groll über Prenzlauer Berg, Bohemian Surfer Lifestyle bis hin zu Davids Magie, überall und nirgendwo zu sein) ist doch immer wieder deutlich herauszuhören, dass es ums Machen und den damit verbundenen Prozess und Spaß geht. Aber ey, Spaß alleine bezahlt keine Miete. Das beste Beispiel hierfür sind doch die „Irgendwas mit Medien“-Heinis in Berlin. So und jetzt Abfahrt. Alohaaa!
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Instagram David: https://www.instagram.com/davidhelmut/
Erste zwei Folgen von “WRONG – unzensiert”: https://youtu.be/7ydJvKMtkGs
STAFFELFINALEEEE. Schäfer & Schöler haben sich große Mühe gegeben, dass das Finale nicht so enttäuschend wie bei „LOST“ wird. Das große Thema in der heutigen Folge „Die Angst, vergessen zu werden“. Aber spulen wir mal zurück: die Reise in der heutigen Folge beginnt mit Marcos Backstage Stories rund um die vergangene Friedenskundgebung „Sound Of Peace“ in Berlin. Vollgepackt mit dem Safelight Starter Kit (Contax T2 und Kodak Portra 400 – ist doch klar) hat er gefühlt alle Aktivist*innen und A-G Promis auf Zelluloid gebannt. Aus dieser Sidestory wurde plötzlich ein spontaner Techtalk, so spontan wie die Schelle von Will Smith. Plötzlich stellten sich die zwei Picos die Frage, ob generell pro bono Aktionen und freie Arbeiten notwendig sind, um gesehen zu werden? Mappentermine, toughes Social Media Game, regelmäßige Newsletter an alle Kund*innen, schleimige Geschenke, ständiges Excel-Tabellen-Geballer mit neuen Agentur Ansprechpartner*innen, LinkedIn Beweihräucherung – ist das alles notwendig, um nicht an Relevanz in dieser sehr schnelllebigen Werbewelt zu verlieren? Es ist ein ganz schmaler Grat zwischen auf dem Radar bleiben und vor lauter Nerverei geghostet zu werden. Ehrliche Entrüstung über die Oscar-Nacht, kurze Flashbacks zu der Creator-Economy, gefolgt von der Frage „Was machen wir hier eigentlich in der Werbebranche?“. Hand auf’s Herz, keiner von uns möchte freie Arbeiten über eine gefakte kommerzielle „Daumen nach oben“ Kampagne sehen. // 1000 Dank für all eure Unterstüzung in der ersten Staffel von PICOBELLO! Keine Panik, es wird schon fleißig an der Staffel 2 gearbeitet. Am Samstag, 23.04.2022 geht es mit neuem Anstrich weiter! Dicken Kuss auf die Ohren. XOXO
Kann man in der heutigen Medienwelt von überall aus arbeiten? Benötigen wir überhaupt noch Kunden- und Agenturnähe oder ist das ein veraltetes Early-00s-Denkmuster? Zu Beginn der heutigen Folge erzählt Marco, wie er Johnny Knoxville in einer Mitte Bar getroffen hat und der Jackass Urvater mit seiner Entourage den halben Schuppen angezündet hat. Dit is Berlin, wa? Nachdem Hagen nun Wochen gefühlt auf dem Mond verbracht hat, ist er wieder zurück im Herzen Bavarias und muss sich in der Großstadt erstmal wieder zurecht finden. Konträrer könnte der Beginn der heutigen Folge kaum sein. Die zwei Wannabe-Digital-Nomads haben heute ein Thema eröffnet, welches emotionaler ist, als man zum Anfang der Folge vielleicht denkt. Verliert man an Relevanz, wenn man nicht am Puls der Zeit lebt? Muss man jeden Trend live miterleben oder reicht es, wenn man es digital mitverfolgt? Nutzt man die Angebotsvielfalt der Großstadt überhaupt aus, oder geht es schlichtweg um ein Abschalten des dröhnenden FOMO-Alarms im eigenen Kopf?
Erfordern neue Medien auch zeitgleich neue Ansätze und Strukturen? Diese Frage brennt uns allen unter den Fußnägeln. In der heutigen Folge PICOBELLO ist Philipp Haeberlin-Collet, Co-Founder von fount.space, zu Gast. Die Plattform hat sich auf die Fahne geschrieben, dass sie agilere Produktionsprozesse mit und für Content Creator schafft und sieht sich als Hybrid zwischen Produktionsberatung und Serviceagentur. Die zentrale Frage heute lautet: Ersetzen Content Creator bald ganze Produktionen? Und in welchem Workflow liegt der genaue Unterschied? Und warum ist es schwer, Content Creator in klassische Produktionen einfließen zu lassen? Creator Economy, Generation Gap, Community Metaverses, Wasserfall Modelle und das Preset-Rockstar-Leben von manchen Internet-Phänomenen. Diese Folge wird euer Wissen definitiv aufmöbeln und euren Blickwinkel erweitern. Ehrenwort. Arrivederci & sonnige Grüße
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