Der Österreichische Buchmarkt ist rückläufig. Auch im vergangenen Jahr hat es ein Umsatzminus von 1,15 Prozent gegeben. Der Börsenverein des deutschen Buchhandels beklagt den Verlust von 6,4 Millionen Leserinnen und Lesern innerhalb von fünf Jahren. Auch klare Trends im Leseverhalten sind ersichtlich: So verkaufen immer weniger Autoren immer mehr Bücher, während immer mehr Autoren immer weniger Bücher verkaufen. Wer heute vom Schreiben leben will, muss sich auf ein karges Auskommen einstellen.
Doch wie geht es eigentlich den kleinen, unabhängigen Verlagen? Wir wollten wissen, wie sie durch diese Krise gehen und haben beim Verlagsfest der ARGE Unabhängige Verlage in Wien mit zwei Verlegern gesprochen, die auch burgenländische Autorinnen und Autoren im Programm haben: Annette Knoch, Leiterin des Literaturverlags Droschl und Richard Pils, dem Gründer der "Bibliothek der Provinz". Ein Beitrag von Michaela Frühstück.