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Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst
Im Emil Schumacher Museum in Hagen ist die Ausstellung „Rupprecht Geiger – Farbe. Licht. Energie“ zu sehen. Die Einzelausstellung versammelt Arbeiten aus unterschiedlichen Jahrzehnten und macht die einzelnen Werkphasen nachvollziehbar.
Im Mittelpunkt dieses Gesprächs mit Julia Geiger und Rouven Lotz stehen drei Ebenen:
– die künstlerische und persönliche Entwicklung
– die Arbeit im Archiv und im Museum
– die kuratorische Entscheidung für diese Ausstellung sowie die Zusammenarbeit zwischen München und Hagen
Rupprecht Geiger wurde 1908 in München geboren. Sein Vater war der Maler Willi Geiger.
Nach Beendigung der Schulausbildung beginnt Rupprecht Geiger 1926 ein Architekturstudium an der Kunstgewerbeschule München. Er studiert dort bis 1929 in der Architekturklasse des Neoklassizisten Eduard Pfeiffer.
Im Anschluss ist Geiger als Architekt tätig. Während des Zweiten Weltkriegs entstehen erste malerische Arbeiten.
Nach 1945 setzt er seine künstlerische Tätigkeit fort und arbeitet abstrakt. Im weiteren Verlauf seines Schaffens konzentriert er sich zunehmend auf Farbflächen.
Die Ausstellung im Emil Schumacher Museum zeigt unterschiedliche Werkgruppen aus verschiedenen Jahrzehnten. Frühere Arbeiten stehen neben späteren großformatigen Farbfeldern.
Im Gespräch geht es um diese Entwicklung:
Wie entwickelt sich Geiger vom Architekten zum Landschaftsmaler hin zum Farbfeldmaler?
Wie verschieben sich Formate?
Welche Rolle spielt das Rot?
Die Werke werden nicht chronologisch abgearbeitet, sondern in Beziehung zueinander betrachtet.
Im Gespräch mit der Kunsthistorikerin Julia Geiger wird deutlich, dass Werkpflege Gegenwartsarbeit ist. Als Leiterin des Archiv Rupprecht Geiger in München begleitet sie Leihanfragen, wissenschaftliche Projekte und institutionelle Kooperationen.
Archivarbeit bedeutet in diesem Zusammenhang Abwägung. Welche Kontexte tragen das Werk weiter? Welche Kooperationen sind sinnvoll? Und wie bleibt ein Œuvre offen für Forschung und Ausstellungspraxis?
Es wird deutlich: die Verantwortung eines Künstlernachlasses liegt nicht allein im Bewahren, sondern im kontinuierlichen Entscheiden.
Rouven Lotz beschreibt die kuratorische Entscheidung für die Einzelausstellung in Hagen. Das Emil Schumacher Museum widmet sich seit Jahren der abstrakten Kunst nach 1945 und bietet einen institutionellen Rahmen, der auf Dialog setzt.
Die Folge thematisiert sowohl die Ausstellung, als auch die strukturellen Fragen hinter Werkpflege, Institution und Präsentation.
Geigers Werk steht exemplarisch für eine künstlerische Haltung, die sich nicht an kurzfristigen Entwicklungen orientiert. Über Jahrzehnte hinweg bleibt die Auseinandersetzung mit Farbe zentral.
Die Ausstellung im Emil Schumacher Museum macht diese Konsequenz sichtbar und eröffnet eine Perspektive auf Dauer, Präzision und Konzentration.
Rupprecht Geiger · Farbfeldmalerei · Rot in der Kunst · Architektur und Malerei · Nachkriegskunst · Archivarbeit · Künstlernachlass · Ausstellungspraxis · Emil Schumacher Museum
Julia Geiger ist Leiterin des Archiv Rupprecht Geiger in München.
Rouven Lotz ist Direktor des Emil Schumacher Museums in Hagen.
Das Gespräch wurde auf dem Museumsgelände in Hagen im Februar 2026 aufgenommen.
Ort: Emil Schumacher Museum, Hagen
Ausstellung: Rupprecht Geiger – Farbe. Licht. Energie
Diese Episode ist Teil einer Reihe von Gesprächen aus dem Emil Schumacher Museum.
Weitere Folgen widmen sich:
– InformELLE – Künstlerinnen des Informel im Emil Schumacher Museum
– Abstraktion & Ambition – Paris 1955 im Emil Schumacher Museum
– Jean Fautrier – Genie und Rebell im Emil Schumacher Museum
– Design.Impuls – Design und Zeitgeschichte im Emil Schumacher Museum
Weitere Gespräche zum Thema Künstlernachlass & Archivarbeit:
– Die Kunst der Nachlassverwaltung mit Dr. Loretta Würtenberger
– Archivarbeit
Archiv Rupprecht Geiger
Emil Schumacher Museum
Hören
Der Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst erscheint seit 2020 kostenfrei auf allen gängigen Plattformen. Die einzelnen Episoden widmen sich Kunst, Ausstellungspraxis, Institutionen und künstlerischen Entscheidungen im direkten Gespräch.
Diese Folge zu Rupprecht Geiger entstand als persönliches Gespräch vor Ort im Emil Schumacher Museum in Hagen. Ohne digitale Distanz entwickelt sich ein Austausch, der Zwischentöne, Gesten und Argumente gleichermaßen sichtbar bzw. hörbar macht.
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By Claudia LinzelKunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst
Im Emil Schumacher Museum in Hagen ist die Ausstellung „Rupprecht Geiger – Farbe. Licht. Energie“ zu sehen. Die Einzelausstellung versammelt Arbeiten aus unterschiedlichen Jahrzehnten und macht die einzelnen Werkphasen nachvollziehbar.
Im Mittelpunkt dieses Gesprächs mit Julia Geiger und Rouven Lotz stehen drei Ebenen:
– die künstlerische und persönliche Entwicklung
– die Arbeit im Archiv und im Museum
– die kuratorische Entscheidung für diese Ausstellung sowie die Zusammenarbeit zwischen München und Hagen
Rupprecht Geiger wurde 1908 in München geboren. Sein Vater war der Maler Willi Geiger.
Nach Beendigung der Schulausbildung beginnt Rupprecht Geiger 1926 ein Architekturstudium an der Kunstgewerbeschule München. Er studiert dort bis 1929 in der Architekturklasse des Neoklassizisten Eduard Pfeiffer.
Im Anschluss ist Geiger als Architekt tätig. Während des Zweiten Weltkriegs entstehen erste malerische Arbeiten.
Nach 1945 setzt er seine künstlerische Tätigkeit fort und arbeitet abstrakt. Im weiteren Verlauf seines Schaffens konzentriert er sich zunehmend auf Farbflächen.
Die Ausstellung im Emil Schumacher Museum zeigt unterschiedliche Werkgruppen aus verschiedenen Jahrzehnten. Frühere Arbeiten stehen neben späteren großformatigen Farbfeldern.
Im Gespräch geht es um diese Entwicklung:
Wie entwickelt sich Geiger vom Architekten zum Landschaftsmaler hin zum Farbfeldmaler?
Wie verschieben sich Formate?
Welche Rolle spielt das Rot?
Die Werke werden nicht chronologisch abgearbeitet, sondern in Beziehung zueinander betrachtet.
Im Gespräch mit der Kunsthistorikerin Julia Geiger wird deutlich, dass Werkpflege Gegenwartsarbeit ist. Als Leiterin des Archiv Rupprecht Geiger in München begleitet sie Leihanfragen, wissenschaftliche Projekte und institutionelle Kooperationen.
Archivarbeit bedeutet in diesem Zusammenhang Abwägung. Welche Kontexte tragen das Werk weiter? Welche Kooperationen sind sinnvoll? Und wie bleibt ein Œuvre offen für Forschung und Ausstellungspraxis?
Es wird deutlich: die Verantwortung eines Künstlernachlasses liegt nicht allein im Bewahren, sondern im kontinuierlichen Entscheiden.
Rouven Lotz beschreibt die kuratorische Entscheidung für die Einzelausstellung in Hagen. Das Emil Schumacher Museum widmet sich seit Jahren der abstrakten Kunst nach 1945 und bietet einen institutionellen Rahmen, der auf Dialog setzt.
Die Folge thematisiert sowohl die Ausstellung, als auch die strukturellen Fragen hinter Werkpflege, Institution und Präsentation.
Geigers Werk steht exemplarisch für eine künstlerische Haltung, die sich nicht an kurzfristigen Entwicklungen orientiert. Über Jahrzehnte hinweg bleibt die Auseinandersetzung mit Farbe zentral.
Die Ausstellung im Emil Schumacher Museum macht diese Konsequenz sichtbar und eröffnet eine Perspektive auf Dauer, Präzision und Konzentration.
Rupprecht Geiger · Farbfeldmalerei · Rot in der Kunst · Architektur und Malerei · Nachkriegskunst · Archivarbeit · Künstlernachlass · Ausstellungspraxis · Emil Schumacher Museum
Julia Geiger ist Leiterin des Archiv Rupprecht Geiger in München.
Rouven Lotz ist Direktor des Emil Schumacher Museums in Hagen.
Das Gespräch wurde auf dem Museumsgelände in Hagen im Februar 2026 aufgenommen.
Ort: Emil Schumacher Museum, Hagen
Ausstellung: Rupprecht Geiger – Farbe. Licht. Energie
Diese Episode ist Teil einer Reihe von Gesprächen aus dem Emil Schumacher Museum.
Weitere Folgen widmen sich:
– InformELLE – Künstlerinnen des Informel im Emil Schumacher Museum
– Abstraktion & Ambition – Paris 1955 im Emil Schumacher Museum
– Jean Fautrier – Genie und Rebell im Emil Schumacher Museum
– Design.Impuls – Design und Zeitgeschichte im Emil Schumacher Museum
Weitere Gespräche zum Thema Künstlernachlass & Archivarbeit:
– Die Kunst der Nachlassverwaltung mit Dr. Loretta Würtenberger
– Archivarbeit
Archiv Rupprecht Geiger
Emil Schumacher Museum
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Der Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst erscheint seit 2020 kostenfrei auf allen gängigen Plattformen. Die einzelnen Episoden widmen sich Kunst, Ausstellungspraxis, Institutionen und künstlerischen Entscheidungen im direkten Gespräch.
Diese Folge zu Rupprecht Geiger entstand als persönliches Gespräch vor Ort im Emil Schumacher Museum in Hagen. Ohne digitale Distanz entwickelt sich ein Austausch, der Zwischentöne, Gesten und Argumente gleichermaßen sichtbar bzw. hörbar macht.
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