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In einer ersten Ausstellung werden Modelle von Schiffen aus dem Berner Oberland gezeigt. Das Museum im Schloss Hünegg in Hilterfingen am Thunersee soll sich später zu einem Zentrum der Schifffahrt in der Schweiz entwickeln.
Eine Schiffsorgel begrüsst die Zuhörerinnen und Zuhörer zur neuen Folge des Schiffspodcasts. Das Instrument gehörte einst auf die «Bellevue», das erste Dampfschiff auf dem Thunersee. Sie ist eines der ausgestellten Relikten aus der Geschichte der Schifffahrt im Berner Oberland. Daneben ist zum Beispiel die Glocke des Dampfschiffs Stadt Bern zu sehen, hölzerne Steuerräder oder eine historische Kapitänsuniform.
Ulrich Schneider, einer der Museumsinitianten, stellt im Schiffspodcast die Ausstellung vor und erzählt, wie die Idee für das Museum entstanden ist, wie viel Arbeit darin steckt und wie die Pläne für die Zukunft aussehen.
Im zweiten Teil kommt der Erbauer der über 140 Modellschiffe zu Wort. Erich Liechti hat 1966 sein erstes Modellschiff gebaut. Heute ist er am Schiffsmodell Nummer 143, das Dampfschiff Albis vom Zürichsee.
Im Schiffspodcast erzählt er, wie er die Modelle zuerst anhand von Fotos gebaut hat und wie er später mit einem Trick die Baupläne der Originale beschaffen konnte. Seine Schiffe sind zum Teil aus Karton gebaut, aus Holz oder sogar aus Metall. Gemeinsam haben alle den Massstab, nämlich 1:50.
Einen Namen gemacht hat sich Erich Liechti auch als Buchautor. Zusammen mit Jürg Meister (Schiffspodcast Nummer 10) und Josef Gwerder hat er zahlreiche Bücher über die Schifffahrt auf Schweizer Seen publiziert.
Ausstellung «Mit Kohle, Dampf und Schaufelrädern» im Schloss Hünegg in Hilterfingen am Thuersee, 14. Mai bis 22. Oktober. Die Ausstellung ist zum Beispiel per Schiff erreichbar: Von der Ländte Hilterfingen führt ein zehnminütiger Spaziergang zuerst ein kurzes Stück der Hauptstrasse entlang in Richtung Thun, bevor er vom See weg in den Hüneggpark abbiegt. Das Schloss Hünegg bietet weitere interessante Ausstellungen. Wer gerne im See badet, findet in Hilterfingen zudem ein schönes Strandbad.
Öffnungszeiten und weitere Informationen: https://www.dampfschiff.gallery
Schloss Hünegg: https://schlosshuenegg.ch
Fahrplan der BLS Schifffahrt: https://bls-schiff.ch
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Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.
Am Tag der offenen Werft bei der CGN trifft Dani fünf Persönlichkeiten, die eines verbindet: Ihre Liebe zum Lac Léman.
Maurice Decoppet war 30 Jahre lang Pilot bei der Swissair, wo er die DC-3 oder den Jumbo-Jet Boeing 747 flog. Heute ist er Präsident der Vereinigung ABVL, die sich für die Dampfschiffe auf dem Lac Léman engagiert. Er erzählt, woher seine Begeisterung für historische Schiffe kommt, warum die Dampfschiffe vorab auf der Schweizer Seite des Lac Léman fahren und wie er nach den Turbulenzen des vergangenen Jahres in die Zukunft blickt.
John Lewis arbeitet für den weltweit führenden Batteriehersteller Leclanché mit Sitz in Yverdon. Er spricht über das Unternehmen, das die Batterien für den Naviexpress liefert, über die Komplexität von Elektroschiffen und über die künftige Entwicklung von Batterien.
Olivier Durgniat ist Präsident der 2260 ehrenamtlichen Seenotretter der Vereinigung Société Internationale de Sauvetage du Léman, gegründet 1885. Er spricht über seine Motivation, über die Gefahr von Rettungseinsätzen auf dem Lac Léman und über die Zusammenarbeit mit den französischen Kollegen.
Tim Vernet ist Naturschützer bei der Vereinigung Association pour la Sauvegarde du Léman. Er erklärt, wie Mikroplastik in den Lac Léman gelangt, weshalb es eine grosse Bedrohung darstellt und wie wir es verhindern können.
Micheloud Romuald ist beim Schiffsbetrieb CGN verantwortlich für Veranstaltungen. Im Schiffpodcast zieht er Bilanz über das Wochenende der offenen Werft.
Inhaltsverzeichnis
0:15 Einleitung
1:15 Dampfschiff La Suisse
3:00 Maurice Decoppet, Association des amis des bateaux à vapeur du Léman (ABVL)
15:15 Naviexpress
16:30 John Lewis, Leclanché
19:20 Olivier Durgniat, Société Internationale de Sauvetage du Léman (SISL)
21:50 Tim Vernet, Association pour la Sauvegarde du Léman (ASL)
25:45 Micheloud Romuald, CGN
29:50 Verabschiedung
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Ausflugstipps
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Am Anfang jedes neuen Schiffes steht ein leerer Bildschirm. Denn es gibt keine Schublade mit vorbereiteten Rümpfen, Motoren oder Aufbauten, aus der Schiffsbauingenieur Matthias Fracasso die passenden Komponenten auswählen und zusammensetzen kann. Er erklärt, dass jedes neue Passagierschiff ein Unikat wird. Dies, weil die Schifffahrtsgesellschaften unterschiedliche Anforderungen stellen, zum Beispiel an Tiefgang, Kapazität oder Geschwindigkeit. Aber auch, weil sie einzigartige Schiffe haben wollen.
Klar ist, dass das Schiff der Zukunft nicht mehr mit einem Dieselmotor fährt. Doch welches Antriebssystem wird sich durchsetzen? Im Schiffspodcast werden sie erklärt und bewertet. Gute Chancen haben Wasserstoff-Schiffe. Obwohl in der Schweiz noch keines fährt, liegen Projekte in der Schublade parat. Eines davon sieht vor, das Motorschiff Saphir umzurüsten, das heute bereits mit Strom fährt, allerdings erzeugt mit Dieselmotoren. Diese könnten mit Brennstoff-Zellen ersetzt werden, die Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser umwandeln und dabei Strom erzeugen.
Innovation passiert auch auf der Brücke. Dort könnte bald künstliche Intelligenz einziehen. In Assistenzsystemen kann sie die Schiffsführerin oder den Schiffsführer unterstützen, zum Beispiel beim sparsamen Fahren. Denkbar ist auch, dass das Schiff der Zukunft selbständig fährt. Matthias Fracasso erklärt, welche Hürden es zu überwinden gilt.
Neben dem Blick in die Zukunft ist im Schiffspodcast auch die Vergangenheit ein Thema. Schifffans sind besorgt, weil auf den Schweizer Seen die frühen Motorschiffe verschwinden. Kann man ein Motorschiff dieser ersten Generation updaten, damit es den heutigen Bedürfnissen genügt? Die Kosten sind ein hemmender Faktor. Allerdings nicht der einzige.
Matthias Fracasso hat in Hamburg Schiffsarchitektur studiert. Danach hat er unter anderem beim Hamburger Model Basin HSVA gearbeitet, wo Strömungsversuche an Schiffsmodellen gemacht werden. Seit sechs Jahren arbeitet er für die Shiptec AG in Luzern, heute als Teamleiter Schiffbau. Aus dieser Werft stammen zum Beispiel das Motorschiff Diamant (Vierwaldstättersee), der Naviexpress (Lac Léman), ein Polizeiboot (Neuenburgersee) oder eine Forschungsplattform (Lac Léman). Was er mit unbeschränktem Budget gerne bauen würde, hören Sie im Schiffspodcast.
Inhaltsverzeichnis
00:00 Einleitung
01:35 Vorstellen
02:25 Die Shiptec AG
08:15 Corona und der Krieg
12:00 Vom leeren Blatt zum fertigen Schiff
25:10 Trends im Schiffbau
25:50 Trend Schiffsschale
28:35 Trend Antrieb
41:20 Neu bauen oder sanieren?
43:50 Das Traumschiff
45:00 Verabschiedung
Links
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Mit kräftigen Glockenschlägen läutet Silvan Paganini diese Folge des Schiffspodcasts ein. Er ist technischer Betriebsleiter bei der Schweizerischen Bodensee-Schifffahrt und die Glocke gehörte zum Dampfschiff «Rhein» II (1906 bis 1966 auf dem Bodensee). Es ist die einzige Schiffsglocke, die der Bodensee Schifffahrt geblieben ist. Was ist mit den anderen passiert? Und warum braucht ein Schiff überhaupt eine Glocke? Diesen Fragen geht Dani mit Silvan Paganini in der aktuellen Folge des Schiffspodcasts nach.
Weiter wirft er einen Blick in die Werfthalle in Romanshorn. Dort steht die Motorfähre «Euregia» für die periodische Schalenkontrolle. Bei der Gelegenheit wird ein Kühlwasserschacht eingebaut (der Podcast wurde Anfang Februar aufgezeichnet). Die Gründe erklärt Silvan Paganini im Schiffspodcast. Zudem kommen die durch Corona unterbrochenen oder verzögerten Lieferketten zur Sprache und die Frage, wie die Schifffahrtsgesellschaften damit umgehen.
Als Folge des russischen Überfalls auf die Ukraine muss die Schweizerische Bodensee-Schifffahrt ihren Fahrplan für die Saison 2023 anpassen. Da der Diesel teurer geworden ist, fahren die Schiffe zum Teil sparsamer – was vor allem langsamer bedeutet. Was für die Passagierinnen und Passagiere ganz gemütlich sein kann, verursacht Stress für die Betreiberin. Wir erfahren, was Fahrplanänderungen für Konsequenzen nach sich ziehen.
Obwohl die Schiffsglocke zu Beginn des Podcasts sehr laut tönt, ist sie für den einen ihrer ursprünglichen Zwecke, als Warnsignal bei Nebel, zu leise. Am 12. Februar 1864 kollidierten die Dampfschiffe «Jura» und «Stadt Zürich» auf dem Bodensee, weil die Glockenschläge zu spät gehört wurden. Die «Jura» sank. Heute gilt sie als das berühmteste Süsswasser-Wrack Europas. Ihre 47 Kilogramm schwere Schiffglocke wurde übrigens geborgen. Sie kann im Seemuseum Kreuzlingen bestaunt werden.
Wenn Du einen Hinweis auf die verschollenen Schiffsglocken machen kannst, wende Dich bitte an die Schweizerische Bodensee-Schifffahrt SBS https://bodensee-schiffe.ch/
0:05 Einleitung
0:55 Vorstellen
2:45 Suche nach Schiffsglocken
8:35 Internationale Zusammenarbeit auf dem Bodensee
11:55 Winterarbeiten in der Werft
14:15 Auswirkungen von Corona
15:45 Fachkräftemangel
21:20 Auswirkungen des Kriegs
25:40 Umgang mit der Klimakrise
27:05 Verabschiedung
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Deniz Akman bringt die Schiffe ins Internet. Die Marketing-Managerin arbeitet für die BLS Schifffahrt in Thun. Vor gut einem Jahr hat der BLS Eisenbahnkonzern die Schifffahrt in eine eigenständige Aktiengesellschaft ausgelagert. Seither baut Deniz Akman den Auftritt im Internet auf. «Wir sehen da ein grosses Potential für die Zukunft», sagt sie. Im Schiffspodcast beurteilt sie die Chancen und Grenzen der Sozialen Netzwerke für die Schifffahrt.
«Aktuell nutzen wir die Sozialen Medien in erster Linie, um die Leute zu inspirieren, informieren und unsere kulinarischen Sonderfahrten und Events bekannter zu machen», sagt Deniz Akman. Es sei schwierig zu beurteilen, ob man allein durch die sozialen Netzwerke neue Passagiere gewinnen könne. Im aktuellen Fokus stehen deshalb vorwiegend Personen, die den Reiz einer Schifffahrt bereits kennen, insbesondere die Einheimischen. «Unter unseren Followern sind viele Personen, die gerne und regelmässig mit dem Schiff fahren.»
Während auf dem Thunersee eher Gäste aus der Region und generell aus dem Inland unterwegs sind, fahren auf dem Brienzersee während der Sommersaison zu einem grossen Teil ausländische Gäste mit. Oft sind es Familien oder Senioren. Diese erreicht Deniz Akman zurzeit vorwiegend über die Netzwerke Instagram und Facebook sowie zu einem kleineren Teil über YouTube. In dieser Saison will die BLS Schifffahrt auf diesen Plattformen wachsen, unter anderem mit mehr Videos. «Wir haben viel gefilmt in der vergangenen Saison, da dürft ihr euch auf einiges freuen!»
Zudem werden Ausbaupläne diskutiert, zum Beispiel für das Berufsnetzwerk LinkedIn, und weitere Netzwerke angesprochen, die die Schifffahrt im Auge behält. Dazu gehört das besonders unter Jugendlichen beliebte TikTok, oder das chinesische WeChat.
00:00 Begrüssung
01:18 Vorstellen
08:28 Erwartung an die sozialen Medien
12:44 Instagram
16:00 Facebook
21:10 Youtube
22:10 Zukunftspläne
25:00 Weitere Plattformen
30:00 Bedeutung von Website und Newsletter
32:00 Verabschiedung
Die BLS-Schifffahrt im Internet:
Instagram: https://www.instagram.com/bls_schifffahrt
Facebook: https://www.facebook.com/bls.schifffahrt
Youtube: https://www.youtube.com/@blsschifffahrtthuner-undbr5092
Website: https://www.bls-schiff.ch
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Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.
Das Buch ist ein Schwergewicht: Es wiegt ziemlich genau drei Kilogramm und stellt auf 632 Seiten 57 Schiffe vor, die auf dem Vierwaldstättersee fahren oder gefahren sind. Dabei wurde ein besonderes Augenmerk auf die Fotografien gelegt. Gezeigt werden möglichst unveröffentlichte Bilder, die auch das Leben auf und um die Schiffe abbilden.
Dani erfährt dabei Verblüffendes: Grössere Schiffe hatten früher ein Postbüro an Bord. Es ist aufwändiger, technische Daten von neuen Schiffen zu erfahren als von alten. Das Internet hilft dabei, historische Fotos zu finden. Die ersten Farbfotografien wurden von Dampfschiffen gemacht, Motorschiffe wurden noch jahrzehntelang schwarzweiss abgelichtet.
Zudem verrät Jürg Meister, wie seine Begeisterung für die Schiffe in seiner Jugend angefangen hat, warum sie ihn das ganze Leben lang begleitet haben und weshalb dabei eine Wespe eine wichtige Rolle spielte.
Bilder, die im Podcast angesprochen werden:
Seite 205 unten: Farbfoto vom Dampfschiff Italia ohne Steuerhaus
Seite 302 unten: Vieh wird auf dem Mitteldeck des Dampfschiffs Unterwalden transportiert
Seite 335 unten: Feiern auf dem Dampfschiff Wilhelm Tell
Seite 424: General Guisan und seine Offiziere auf dem Dampfschiff Stadt Luzern auf dem Weg zum Rütli-Rapport
Seite 456 ff: Posttransport und Postbüro auf dem Motorschiff Waldstätter
Seite 472: Inneneinrichtung Motorschiff Titlis
Inhaltsverzeichnis
0:55 Vorstellen
12:30 Herantasten an das Buch und an den Vierwaldstättersee
22:30 Ein genauerer Blick ins Buch
24:10 Fotografien
44:25 Daten
52:25 Lebensläufe
57:40 Schifffahrt heute und in Zukunft
1:05:00 Verabschiedung
Die Geschichte der Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee
Dr. Jürg Meister (Hrsg.) und Josef Gwerder
632 Seiten, 23×27 cm, gebunden, Hardcover
ISBN 978-3-03818-385-3
CHF 69.–
Erhältlich z.B. im Internet: weberverlag.ch
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Bei der Inneneinrichtung von Schiffen ist das Gewicht ein Kriterium. Doch bei weitem nicht das einzige. In der 9. Folge des Schiffspodcasts gibt Tanja Rösner (aardeplan.ch) einen Einblick in ihre Arbeit als Innenarchitektin auf den beiden Berner Oberländer Schiffen «Spiez» und «Brienz». Sie erzählt von unsichtbaren Lampen, von versteckten Heizungen und von Vorhangstangen, die eigentlich etwas ganz anderes sind.
Das «Spiezerli» (Thunersee) wurde in den vergangenen Jahren in ein Dampfschiff zurückverwandelt. Der schwarzweisse Dampfschiff-Kamin zeugt von weitem davon. Tanja Rösner hat dafür gesorgt, dass das Schiff auch im Innern wieder diesem Charakter entspricht. Sie erwähnt zahlreichen Herausforderungen: Von der historischen Inneneinrichtung sind keine Fotos erhalten. Der Platz ist knapp auf dem Schiff. Es gibt keine rechten Winkel, selbst die Fenster sind unregelmässig.
Das Motorschiff Brienz (Brienzersee) erhält in diesem Winter einen neuen Innenausbau. Äusserlich hat sich das Schiff seit der Jungfernfahrt 1981 zwar nicht wesentlich verändert. Im Innern allerdings schon. Hier und dort wurde etwas verbessert, zwischenzeitlich war es sogar im Stil eines Emmentaler Bauernhauses dekoriert. Nun soll es wieder einheitlich werden. Was das bedeutet, wird im Schiffspodcast erklärt.
Projektseite Dampfschiff «Spiez» bei Aardeplan: https://www.aardeplan.ch/projekt/revaporisierung-dampfschiff-spiez-ausfuehrung
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Dani fährt seit vielen Jahren Schiff und hat während dieser Zeit einiges über die Schifffahrt im Berner Oberland lernen dürfen. Deshalb beantwortet er Fragen, die ihm regelmässig gestellt werden. In dieser Folge:
Werden die Anker im Bug der Dampfschiffe noch gebraucht?
Warum fahren die Schiffe auf der Aare so schnell?
Werden die grossen Steuerräder noch gebraucht?
Ab wann fahren die Schiffe auf dem Brienzersee wieder nach dem Fahrplan wie vor Corona?
Was bedeutet die grüne Kugel am höchsten Mast der Kursschiffe?
Warum sieht man beim Dampfschiff zuerst den Dampf und hört es erst später hornen?
Warum stehen auf den Radkästen der Dampfschiffe Sprachrohre?
Werden die Rettungsboote auf den Dampfschiffen noch gebraucht?
Was bedeuten die unterschiedlichen Hornsignale?
Was bedeuten die Flaggen auf den Schiffen?
Was müssen die Kursschiffe tun, wenn die Sturmwarnung blinkt?
Herzlichen Dank an Raffael, der Dani in dieser Folge zur Seite steht. Und ein grosses Dankeschön auch an alle Nautiker, die ihre Pausen auf den Schiffen geopfert haben, um bei der Beantwortung der Fragen zu helfen.
Wenn Sie eine Frage haben, mailen Sie mir diese bitte an [email protected] oder stellen Sie per facebook.com/danifahrtschiff oder per instagram.com/danifahrtschiff
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Während die Passagiere die Schifffahrt an einem schattigen Plätzchen mit einem kühlen Getränk bei einer erfrischenden Seebrise geniessen, macht die Hitze der Crew zu schaffen. Im Steuerhaus des Motorschiffs Brienz sei es wie in einem Backofen, erzählt der Kapitän. Er erklärt, warum es im Innern trotz offenen Fenstern über 40 Grad heiss wird.
Wie in einer Sauna ist es, wenig überraschend, in den Maschinenräumen der Dampfschiffe. Maschinisten von «Lötschberg» und «Blümlisalp» erklären, wie der Maschinenraum gekühlt wird, ob das bei heissen Aussentemperaturen noch funktioniert und wie sie die Hitze aushalten.
Ein Matrose gibt einen Einblick in die Passagierzahlen und ob diese während der Hitzewelle gestiegen oder gesunken sind. Ein Motorist sagt, ob die Schiffsmotoren und Dampfmaschinen auch unter der Hitze leiden und wie sie gekühlt werden.
Gegen Abend verspricht ein Gewitter Abkühlung. Doch auch das stellt die Crew vor Herausforderungen. Ein heftiger Sturm beschädigt das Dampfschiff Lötschberg. Ein Kapitän erklärt, wie er auf Wind und Hagel reagiert. Ein Matrose verrät einen Trick, wie er sein nasses Hemd trocknet. Allerdings muss man dazu auf einem Dampfschiff arbeiten.
Im Podcast kommt die rekordhohe Zahl von neun Personen vor. Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben. Hoffentlich sinken die Temperaturen bald ein wenig, damit sie ihre Arbeit auf dem Thuner -und dem Brienzersee wieder bei angenehmeren Bedingungen erledigen können.
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Die Schifffahrt im Berner Oberland hat es schwer zurzeit: Wegen der Corona-Pandemie fehlten die ausländischen Passagiere, zeitweise musste die Schifffahrt eingestellt werden. Der Krieg in der Ukraine hat schlimme Folgen, auch für die Wirtschaft. Die Flotte auf dem Thuner- und Brienzersee ist alt und erfordert hohe Investitionen. Wie steht es um die Schifffahrt im Berner Oberland? Einer, der das beurteilen kann, ist Marco Zysset. Er ist Fachmann für Kommunikation und befasst sich seit 20 Jahren als Journalist beim Thuner Tagblatt mit der Schifffahrt im Berner Oberland.
Im Podcast werden verschiedene Massnahmen diskutiert, die der Schiffsbetrieb getroffen hat, um sich über Wasser zu halten. Eine davon ist der Seepass, ein Jahresabonnement für die Schiffe auf dem Thuner- und Brienzersee (Erste Klasse, Einzelpersonen 129 Franken, für diese Saison nicht mehr erhältlich). In Zahlen wurden die Erwartungen weit übertroffen: Statt den erhofften 1000 wurden gut 7400 Seepässe verkauft (im Gespräch wird die Zahl etwas zu hoch beziffert). Doch funktioniert das Konzept dahinter?
Anfang Jahr hat die BLS die Schifffahrt in eine eigenständige Tochtergesellschaft ausgelagert. Seither wehen auf den Schiffen wieder blaue statt der grünen Fahnen. Aber was darf man sich darüber hinaus von dieser Umstrukturierung erhoffen?
Schliesslich wird die Flotte verkleinert. Eine Massnahme, die gerade unter Schiff-Fans für hitzige Diskussionen sorgt. Was hält der Fachmann davon und was erhält er für Reaktionen von seinen Leserinnen und Lesern?
Unter dem Strich blickt Marco Zysset hoffnungsvoll in die Zukunft. «Ich bin optimistisch. Die Talsohle ist durchschritten», sagt er. Die Zahl der Passagiere habe sich vor Corona auf einer Million stabilisiert, die Tendenz sei steigend. Eine erste Bilanz zum Saisonstart habe gezeigt, dass die Leute wieder aufs Schiff kommen, die Zahlen seien sogar besser als vor Corona. Zysset freut sich auf seine nächste Schifffahrt: «Für mich sind Schiffe ein Ort zum Entspannen, der Ruhe, zum Herunterfahren. Das ist wichtig und wertvoll.»
Im zweiten Teil des Podcasts geht Dani der Frage nach, warum Dampfschiffe faszinieren, wie sich moderne und historische Technik ergänzen und ob ein Podcast ein gutes Medium ist, um Freude am Schifffahren zu entfachen und zu erhalten. Spoiler: Natürlich ist er das!
Marco Zysset: https://www.zysset.li/
Zum Artikel (kostenpflichtig): Thuner Tagblatt
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