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Eltern von Jungen haben selten Probleme damit, ihren Nachwuchs für mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Themen zu begeistern, Eltern von Mädchen dagegen schon eher. Angeboren ist dies nicht, erläutert die DIPF-Forscherin Dr. Hannah Beißert in der neuen Folge von „Sitzenbleiben“. Vielmehr seien die Vorstellungen von spezifischen Jungs- und Mädchenthemen fest und oft unbewusst im Denken und Handeln von Eltern, Erzieherinnen und Lehrerinnen verankert und würden dann an die Kinder weiter gegeben.
Selbst wer es anders machen will, stoße dabei immer wieder auf einen harten Gegner: die Medien und die Welt der Spielzeuge, die ebenfalls von Rollenvorstellungen geprägt seien. Doch es gebe auch immer mehr Ausnahmen und Möglichkeiten gegenzusteuern, so Hannah Beißert, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich „Entwicklung erfolgreichen Lernens“ in der DIPF-Abteilung „Bildung und Entwicklung“ forscht.
Hausaufgaben, ein ewiges Stressthema in vielen Familien, das nicht selten mit Kämpfen am Küchentisch einhergeht. Eltern wollen ihre Kinder natürlich sinnvoll beim Bearbeiten der Aufgaben unterstützen. Doch wie macht man das am besten? Dr. Charlotte Dignath sagt: Indem man Kindern dabei hilft, sich selbst zu regulieren und zu motivieren. Die DIPF-Wissenschaftlerin erklärt, wie der Weg zu entspannteren Hausaufgaben konkret funktionieren kann, was Selbstregulation mit einem Thermostat zu tun hat, und wie Kinder unterstützt werden können sich selbst zu motivieren.
Während früher nur auf Papier gelesen wurde, gibt es hierfür inzwischen auch zahlreiche digitale Möglichkeiten. Kinder und Jugendliche lesen heute immer noch in Büchern und Zeitschriften, aber eben auch viel im Internet. Ist beides das Gleiche? Oder gibt es grundsätzliche Unterschiede – und brauchen Kinder eine spezielle Unterstützung für das digitale Lesen? Zu diesen Fragen kann Dr. Carolin Hahnel viel sagen. Sie ist Gast in unserer neuesten Podcast-Folge.
Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung ist sehr weit verbreitet - durchschnittlich finden sich in jeder Schulklasse ein bis zwei Kinder bzw. Jugendliche mit einer ADHS. Dabei sind die Erscheinungsformen und Ausprägungen individuell sehr unterschiedlich. In der neuen Folge des Podcasts "Sitzenbleiben" berichtet die DIPF-Wissenschaftlerin Dr. Friederike Blume über den aktuellen Stand der Forschung und entkräftet Mythen, die sich rund um die Störung ranken.
Wenn nach der Grundschulzeit der Übergang auf eine weiterführende Schule ansteht, kommen auf Eltern viele Fragen zu: Was passiert eigentlich genau, bevor ihr Kind zum Beispiel auf eine Realschule oder das Gymnasium wechselt? Welche Rolle kommt dabei den Eltern zu und was müssen sie bedenken? Und welche Bedeutung hat die Entscheidung für den weiteren Bildungsweg ihrer Kinder? Diese Fragen besprechen wir in der neuesten Folge unseres Elternpodcasts „Sitzenbleiben“ mit Dr. Marko Neumann.
In der fünften Folge unserer DIPF-Elternsprechstunde "Sitzenbleiben" tauchen wir zusammen mit Dana Kube ein in virtuelle Welten und werfen einen Blick in die Zukunft der Schule. Es geht um Augmented Reality – und wie diese Kindern das Lernen erleichtern kann. Denn mit digitalen Schnitzeljagden oder spannenden virtuellen Ergänzungen zum Unterricht lernt es sich einfach besser. Wir sprechen über die neuen spielbasierten Möglichkeiten in der Bildung, was sich tun muss in diesem Bereich – aber auch darüber, wo die Grenzen von Augmented Reality liegen.
Freundschaften und Anerkennung durch die Mitschüler*innen sind für Kinder sehr wichtig - auch und gerade am Übergang von der Grundschule auf eine weiterführende Schule. Im neuen Podcast "Sitzenbleiben" des DIPF berichtet Dr. Andrea Schmidt über ihre Forschung und eine Studie, die sie zu diesem Thema durchgeführt hat.
In einer neuen Folge von „Sitzenbleiben“, dem DIPF-Podcast für Eltern, steht die schwankende geistige Leistungsfähigkeit von Kindern im Blickpunkt. Läuft es in der Schule und bei den Hausaufgaben je nach Tagesform mal besser und mal schlechter? Und wenn ja, woher kommen solche Aufs und Abs und wie geht man mit ihnen um?
Zu diesen Fragen führt unser Gesprächspartner, Professor Dr. Florian Schmiedek, schon seit vielen Jahren Untersuchungen durch. Als ein Schwerpunkt seiner Forschung will der Entwicklungspsychologe wissen, wie sich kognitive Leistungen in unterschiedlichen Zeiträumen verändern. Für die Untersuchungen setzen er und sein Team auf innovative Ansätze. Schüler*innen können etwa über Smartphones Tests im Alltag bearbeiten.
Professor Schmiedek ist wissenschaftlicher Leiter des vom DIPF koordinierten Forschungszentrum "IDeA" (Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk). Im Podcast erläutert er uns, was er über Leistungslöcher weiß.
Für den Jingle haben wir Sounds verwendet, die unter einer CC-Lizenz stehen:
Musik: snowdaze by airtone (c) copyright 2015 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license. http://dig.ccmixter.org/files/airtone/48787 Ft: jeris
Schulklingel: CC0-Lizenz. Quelle: https://freesound.org/people/13FPanska_Stranska_Michaela/sounds/378394/
Weiter geht es mit dem DIPF-Podcast „Sitzenbleiben“. In Folge 2 beleuchten wir den „Mythos Mehrsprachigkeit“. Soll mein Kind mit sechs Jahren Englisch lernen? Was bringt eine Deutschpflicht auf dem Schulhof? Wie kann Unterricht von Mehrsprachigkeit profitieren?
Wir sprechen mit DIPF-Forscher Dr. Martin Schastak über Sinn und Unsinn der Mehrsprachigkeitsdebatte, über Mythen und Missverständnisse – und vor allem über großartige Chancen, die sich für mehrsprachig aufwachsende Kinder in der Schule ergeben.
Schastak hat seine Dissertation über bilinguale Lernangebote im Unterricht geschrieben. Ihn interessieren vor allem mögliche Unterschiede im schulischen Lernen von ein- und mehrsprachig aufwachsenden Kindern.
Für den Jingle haben wir Sounds verwendet, die unter einer CC-Lizenz stehen:
Musik: snowdaze by airtone (c) copyright 2015 Licensed under a Creative Commons Attribution Noncommercial (3.0) license. http://dig.ccmixter.org/files/airtone/48787 Ft: jeris
Schulklingel: CC0-Lizenz. Quelle: https://freesound.org/people/13FPanska_Stranska_Michaela/sounds/378394/
Die erste Folge des Podcasts widmet sich dem Sitzenbleiben selbst. Wie pädagogisch sinnvoll ist das Sitzenbleiben überhaupt, welche Alternativen gibt es, und wie erleben das die Kinder selbst, wenn sie sitzenbleiben?
Im Gespräch: Prof. Dr. Kai Maaz, Geschäftsführender Direktor des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation und Direktor der Abteilung "Struktur und Steuerung des Bildungswesens"
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