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In der aktuellen Folge von "Sitzenbleiben" erklärt Dr. Kathrin Berdelmann, vor welchen Herausforderungen Kinder und Jugendliche im Autismus-Spektrum in der Schule stehen – und wie ein neues DIPF-Projekt sie und ihre Lehrkräfte beim inklusiven Unterricht unterstützen möchte.
Die DIPF-Wissenschaftlerin forscht zu schulbezogenem Wissen über Autismus in gegenwärtiger und historischer Perspektive. Sie ist Leiterin und Koordinatorin des DIPF-Projekts INCLASS, das das inklusive Bildungserlebnis für autistische Schüler*innen in Deutschland verbessern möchte, indem es pädagogische Fachkräfte mit einer digitalen Fortbildungsplattform, einem Self-Assessment-Tool und einem Prototypen einer Smartphone-App ausstattet.
Infos zum Projekt: https://www.dipf.de/de/forschung/projekte/inclass-inklusion-von-kindern-im-autismus-spektrum-in-der-schule
Wie aussagekräftig sind Daten in der Bildung? Wo überhaupt fallen in der Bildung Daten an? Und wie hilfreich sind digitale Lernmedien, die ja ebenfalls Daten erheben und verarbeiten? Über diese und weitere Fragen reden wir in der 29. Folge des Podcasts „Sitzenbleiben“ mit Dr. Sieglinde Jornitz.
Am DIPF leitete die Erziehungswissenschaftlerin ein Teilprojekt zum Unterricht im Projektverbund „DATAFIED – DATA For and In Education: Die Konstruktion der Schule im Prozess der Datafizierung.“ Das Projekt wurde zusammen mit der Universität Bremen, der Helmut Schmidt Universität Hamburg und dem Leibniz-Institut für Bildungsmedien (GEI) durchgeführt.
Ob Kinder und Jugendliche sich als eher schüchtern einschätzen oder glauben, gut in Mathematik zu sein, hängt stark von ihrem Selbstbild ab. Wie aber entsteht diese individuelle Sicht auf die eigene Person, wie verändert sie sich und wie kann man Kinder bei der Entwicklung eines förderlichen Selbstbildes unterstützen? Es lohnt sich, sich mit diesen Fragen zu beschäftigen, denn das Selbstbild hat einen großen Einfluss – zum Beispiel auf die Schulleistungen. Über diese Punkte und noch Einiges mehr rund um das Thema sprechen wir in unserer neuen Podcast-Folge mit Dr. Katrin Arens.
Die Psychologin gehört zu der DIPF-Abteilung Bildung und Entwicklung und beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit Fragen zum Selbstbild – zum Beispiel im Projekt Selbstkonzept im Schulkontext. Weitere wissenschaftliche Schwerpunkte der Bildungsforscherin mit Bezug zu dem Thema sind unter anderem soziale und dimensionale Vergleichsprozesse sowie die Motivation im Lehr- und Lernkontext.
In einer Sonderausgabe unseres Podcasts „Sitzenbleiben“ erläutern Prof. Dr. Kai Maaz und Prof. Dr. Hendrik Drachsler, wie sich die Bildung durch generative KI-Sprachmodelle verändert und verändern muss.
Die Diskussion über Chancen und Grenzen künstlicher Intelligenz (KI) hat rasant an Fahrt aufgenommen. Nicht zuletzt große Sprachmodelle wie ChatGPT, die das automatisierte Erstellen von Texten auf ein neues Niveau gehoben haben, verdeutlichen die enormen Möglichkeiten der Technologie – auch im Bildungsbereich. Wie verändert KI die Abläufe bei Hausaufgaben oder Prüfungen? Wie kann sie Unterricht erweitern? Wo muss der Datenschutz ansetzen? Wie müssen Schüler*innen und Lehrkräfte beim Einsatz von KI unterstützt werden? Das sind nur einige der vielen Fragen, die sich nun stellen und die wir in einer Spezialsendung unserer Podcast-Reihe „Sitzenbleiben“ beleuchten.
Hintergrund ist, dass die Ständige Wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz, kurz SWK, gerade ein Impulspapier zum Umgang mit großen KI-Sprachmodellen im Bildungsbereich veröffentlicht hat. Prof. Dr. Kai Maaz, Geschäftsführender Direktor des DIPF, ist Mitglied der Kommission und Prof. Dr. Hendrik Drachsler, Professor für Educational Technologies am DIPF und an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, hat das neue Papier mitverfasst. Wir sind froh, dass wir die beide Experten für das Podcast-Gespräch gewinnen konnten.
In Folge 26 des DIPF-Elternpodcasts „Sitzenbleiben“ erklärt DIPF-Forscher Prof. Dr. Garvin Brod, welche Lernstrategien für welches Alter geeignet sind.
Damit Kinder und Jugendliche das Wissen, das ihnen in der Schule vermittelt wird, nicht nur erinnern und auswendig wiedergeben, sondern dieses auch in immer wieder neuen Situationen gezielt anwenden können, ist eine aktive Form von Lernen gefragt. Eine Auseinandersetzung mit den Lerninhalten, ein "Arbeiten" mit den Informationen, die aufgenommen werden. Dafür eignen sich generative Lernstrategien besonders gut. Doch was bedeutet dieser Begriff überhaupt? Welche unterschiedlichen generativen Lernstrategien gibt es? Wie sind diese in der Schule anwendbar? Und eigenen sich alle Lernstrategien auch für jedes Alter?
Antworten auf diese und weitere Fragen gibt uns Prof. Dr. Garvin Brod in der 26. Folge von "Sitzenbleiben". Der Wissenschaftler leitet den Arbeitsbereich Individuelle Förderung der Abteilung Bildung und Entwicklung am DIPF. Zentrale Themen seiner Forschung sind die individuelle Förderung von Kindern und Jugendlichen und die Entwicklung von Lern- und Gedächtnisprozessen.
Ausgeschlafen lernt es sich besser, das weiß vermutlich jede*r. Aber was passiert während des Schlafs mit dem Gelernten im Gehirn? Bekommen Morgenmuffel zu wenig Schlaf? Und wie ist die Tagesform des Arbeitsgedächtnisses, wenn Kinder zuvor gut oder eher schlecht geschlafen haben? Diese und weitere Fragen besprechen wir in der 25. Folge des DIPF-Elternpodcasts „Sitzenbleiben“ mit Dr. Elena Galeano.
Die Psychologin ist in der DIPF-Abteilung „Bildung und Entwicklung“ tätig. Im Podcast erläutert sie für uns unter anderem eine Studie, in der sie zusammen mit weiteren DIPF-Kolleg*innen die Schwankungen des Arbeitsgedächtnisses im Zusammenhang mit dem täglichen Schlaf untersucht hat.
In der öffentlichen Debatte fällt immer wieder das Schlagwort der Bildungsungerechtigkeit. So haben Kinder je nach ihrer sozialen Herkunft unterschiedliche Start- und Entwicklungsbedingungen im Bildungssystem und damit letztlich ungleiche Bildungschancen. Was aber heißt das konkret? Und was für Möglichkeiten gibt es, diese Unterschiede zu verringern und betroffene Kinder besser zu fördern? Ein Podcast-Gespräch mit Dr. Anna Bachsleitner.
Die Soziologin ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der DIPF-Abteilung "Struktur und Steuerung des Bildungswesens". Zusammen mit weiteren Forschenden des Instituts hat sie vor Kurzem ein Übersichtswerk veröffentlicht, veröffentlicht, das für den deutschsprachigen Raum 20 Jahre Forschung zu sozial ungleichen Bildungschancen systematisch zusammenfasst.
In Folge 23 des DIPF-Elternpodcast "Sitzenbleiben" geht es um ein in vielen Familien hoch emotional diskutiertes Thema: die Nutzung von Social Media von Kindern und Jugendlichen. Die Angst vieler Eltern, dass Kinder ab einem gewissen Alter nur noch an den Smartphones hängen, sich in den sozialen Netzwerken tummeln oder gar Cybermobbing ausgesetzt sind, ist groß. Wie mit diesem Thema umgehen? Wieviel Kontrolle ist gut, wieviel Vertrauen in den Nachwuchs muss man haben? Was, wenn die Schule unter der Mediennutzung leidet? Und wie können Eltern mit ihren Kindern über die Risiken der Sozialen Medien ins Gespräch kommen?
Antwort auf auf diese und weitere Fragen rund um die Social Media in der Familie gibt diesmal DIPF-Wissenschaftlerin Dr. Andrea Irmer. Sie leitet am Institut das Projekt zEbra, das sich mit den Zusammenhängen zwischen der Nutzung Sozialer Medien und dem Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen beschäftigt.
Etwa jedes achte Kind hat erhebliche Probleme dabei, das Lesen, Schreiben oder Rechnen zu erlernen – obwohl die allgemeine Intelligenz im Normalbereich liegt. Aber was sind die Gründe für solche Lernstörungen, und wie lässt sich der Legasthenie, Dyskalkulie und Dyslexie beikommen? Und warum ist es wichtig, dass sie bereits im Vorschulalter identifiziert werden? Darüber sprechen wir in der neuen Folge von „Sitzenbleiben“ mit Prof. Dr. Marcus Hasselhorn.
Der Psychologe ist am DIPF Direktor der Abteilung „Bildung und Entwicklung“ und erforscht das Thema Lernstörungen seit mehr als drei Jahrzehnten. Von 2012 bis 2019 war er Geschäftsführender Direktor des DIPF und von 2008 bis 2019 Sprecher des interdisziplinären IDeA-Zentrums (Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk).
Jeder kennt Schulnoten und verbindet mit ihnen mal schöne, mal weniger gute Erinnerungen. Zur Schule gehören sie einfach dazu. Aber muss das so sein? Welche Bedeutung haben Noten und sind sie pädagogisch sinnvoll und zielführend? Oder gäbe es Alternativen, von denen Kinder mehr profitieren? Das erläutert Prof. Dr. Eckhard Klieme in einer neuen Folge des „Sitzenbleiben“-Podcasts.
Der Bildungsforscher hat lange führende Aufgaben am DIPF übernommen und ist dem Institut auch heute noch, in seinem Ruhestand, als Research Fellow verbunden. Er war in zentraler Position an vielen internationalen Schulstudien beteiligt und hat sich in seiner Forschung intensiv mit Leistungsbeurteilungen sowie mit der Entwicklung von Schule und Unterricht befasst. All diesen Themen geht er auch heute noch mit großem Interesse nach.
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