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Sich gut konzentrieren zu können, ist eine der Grundvoraussetzungen für erfolgreiches Lernen. Aber wie können Eltern ihre Kinder beim Entwickeln ihrer Konzentrationsfähigkeiten unterstützen? Und welcher Umgang mit dem Aufmerksamkeitskiller Handy ist sinnvoll?
In unserer vorerst letzten Folge von "Sitzenbleiben" sprechen wir mit Prof. Dr. Friederike Blume darüber, warum Bewegung gut ist für die Konzentration, über den Sinn eines aufgeräumten Schreibtisches und warum es dazu gehört, wenn beim "Mensch ärgere Dich nicht" auch mal die Figuren vom Spielbrett gefegt werden.
"Sitzenbleiben" ist nicht am Ende! Aber es ist an der Zeit, das Format neu zu denken. Wir melden uns zurück auf diesem Kanal.
Programmieren, Recherche-Kompetenzen, ein resilienter Umgang mit einer Welt voller Herausforderungen und vieler schlechter Nachrichten: Unter Future Skills kann man sich einiges vorstellen. Dabei fällt das Schlagwort inzwischen recht häufig, wenn es darum geht, sich über die künftige Ausrichtung von Bildung Gedanken zu machen.
In der neuen Folge von „Sitzenbleiben“ wollen wir es daher etwas genauer wissen. Dr. Leonard Tetzlaff erläutert, was er als übergreifende Kategorien von Future Skills empfindet, warum Mathe und Lesen weiter wichtig bleiben und warum man nicht immer alles im Detail wissen muss, sondern viel mehr, wo man gute Informationen zu einem Thema findet.
Der Bildungsforscher arbeitet im DIPF-Arbeitsbereich „Technology Based Assessment“ und kommt mit dem Thema der Future Skills unter anderem im Rahmen der PISA-Studie in Berührung.
Roboter können inzwischen viel: von Fußball spielen über Taxis steuern bis hin zur Unterstützung von Pflegekräften in Altenheimen und Krankenhäusern. Und: Sie können in vielfältiger Weise beim Lernen und Lehren eingesetzt werden.
Robotik in der Bildung ist ein Thema, das sich rasant entwickelt und immer wichtiger wird. Aber wie genau sieht das praktisch aus? Wie können Roboter Schüler*innen und Lehrkräfte im Unterricht unterstützen? Welche Chancen bieten sich dadurch und wo gibt es eventuell Grenzen? Wie könnte Robotik-Unterricht aussehen? Über diese Fragen sprechen wir in der neuen Folge von Sitzenbleiben mit DIPF-Forscher Sebastian Wollny.
Der Wissenschaftler arbeitet im Bereich Educational Technologies, ist studierter Elektrotechniker mit einem besonderen Fokus auf Automatisierungstechniken, und bringt sein Wissen nun in die Bildungsforschung ein.
Dr. Jelena Marković beschreibt die vielen Facetten der Lese-Rechtschreibstörung, wie die Diagnose erfolgt und was man bei der Suche nach einer Therapie beachten sollte.
Die Lese-Rechtschreibstörung, kurz LRS, beschreibt vielfältige Probleme mit dem Lesen und der Rechtschreibung, die trotz normaler Intelligenz auftreten können. Entsprechend wichtig sei eine fundierte Diagnose, so Dr. Jelena Marković in dieser Folge von „Sitzenbleiben“ – denn nur damit könne die LRS passend zu den individuellen Schwierigkeiten behandelt werden.
Die Psychologin ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im DIPF-Projekt LONDI, in dessen Verlauf die Plattform LONDI.de entwickelt wurde. Die Internetplattform bietet für Eltern und Lehrkräfte, für Psycholog:innen und Therapeut:innen wissenschaftlich abgesicherte Informationen zu den verschiedenen Lernstörungen. Das LONDI-Screening wiederum hilft pädagogischen Fachkräften, bei Kindern dem Verdacht auf Lernstörungen nachzugehen.
In einer neuen Folge von „Sitzenbleiben“ macht Prof. Dr. Florian Schmiedek deutlich, was Selbstregulation ist und warum es wichtig ist, sie bei Kindern und Jugendlichen zu fördern.
Dabei klingt Selbstregulationskompetenzen eher nach einem technischen Begriff. Tatsächlich beschreibt es ein Bündel an Befähigungen, die wir dringend brauchen, um erfolgreich und resilient auf Herausforderungen zu reagieren. Letztlich geht es darum, seine Ziele zu erreichen.
Diese Fähigkeiten sind so wichtig, dass die Nationale Akademie der Wissenschaften vor einiger Zeit sogar eine Stellungnahme zu dem Thema herausgegeben hat. Sie möchte, dass es eine Leitperspektive des deutschen Bildungssystems wird, die Selbstregulation bei Kindern und Jugendlichen zu fördern.
Anlass genug, das Thema mit einem echten Experten zu besprechen: Prof. Dr. Florian Schmiedek forscht am DIPF nicht nur in leitender Position zur kognitiven Entwicklung – worunter auch das Herausbilden der Selbstregulation fällt. Er hat auch die Stellungnahme der Nationalen Akademie der Wissenschaften mitverfasst. Ein Gespräch über TikTok, psychische Gesundheit und Vokabel-Lernen.
In der neuen Folge des DIPF-Elternpodcasts geht es um Bilderbücher, warum diese für Kinder wichtig sind und wie sie beim Spracherwerb helfen können. Dabei blickt Dr. Martin Schastak speziell auch auf mehrsprachige Kinderbücher.
Eine Erinnerung, die viele von uns verbindet: Wir sitzen auf dem Schoß bei Mama oder Papa. Eingekuschelt und gemütlich. Und dann lesen wir gemeinsam ein Bilderbuch. Um dessen Zauberkräfte geht es in der neuen Folge des Podcasts "Sitzenbleiben": Warum ist Bilderbuchlesen für Kinder so wichtig und wie kann es beim Spracherwerb helfen? Und welche Lernpotenziale bieten mehrsprachige Bilderbücher für Kinder und Familien, die zuhause mehrere Sprachen sprechen? Über diese Fragen sprechen wir diesmal mit dem DIPF-Forscher Dr. Martin Schastak, der zum Thema Mehrsprachigkeit und auch ganz speziell zu den Potenzialen von mehrsprachigen Bilderbüchern forscht.
Dr. Martin Schastak ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Kognitive Entwicklung in der Abteilung Bildung und Entwicklung am DIPF.
Die Dyskalkulie, auch: Rechenstörung, hat gegenüber der Lese-Rechtschreibstörung einen schwereren Stand, weil sie weniger bekannt ist. Mitunter wird sie verwechselt mit einer verminderten Intelligenz und darum nicht angemessen behandelt. Mit Dr. Jelena Marković sprechen wir in dieser Ausgabe von „Sitzenbleiben“ über die Dyskalkulie, frühe Anzeichen und warum es sich auch für Erwachsene noch lohnt, eine Rechenstörung zu diagnostizieren und zu behandeln.
Dr. Jelena Marković ist Mitarbeiterin in der DIPF-Abteilung „Bildung und Entwicklung“ und ist dort unter anderem an der Entwicklung und Evaluation der Plattform LONDI beteiligt, einer Onlineplattform zur Diagnostik und Förderung von Kindern mit Lernstörungen.
In einer neuen Folge von „Sitzenbleiben“ erläutert Dr. Alexandra Marx die vielen Aspekte von Schulqualität und Schulentwicklung.
Viele Eltern wünschen sich eine gute Schule für ihr Kind und machen sich sehr viele Gedanken zu dem Thema – etwa bei der Einschulung oder beim Übergang auf eine weiterführende Schule. Doch die Frage, was eine gute Schule ausmacht und wie sich Schulen dazu entwickeln können, ist gar nicht so leicht zu beantworten. Lehrkräfte, Schulgebäude, soziale Lage: Ganz viele Faktoren spielen dabei eine Rolle.
Mit diesen Fragen hat sich Dr. Alexandra Marx in ihrer Forschungskarriere schon intensiv befasst und blickt in, nicht ohne Grund ist sie die Leiterin des DIPF-Arbeitsbereichs „Praxis- und transferorientierte Schulentwicklungsforschung“. Außerdem ist sie derzeit Koordinatorin im CHANCEN-Verbund. Der Verbund leistet die wissenschaftliche Begleitung und Forschung für das Startchancen-Programm, das bundesweit Schulen in sozial herausfordernden Lagen unterstützt.
In der neuen Folge des Podcasts "Sitzenbleiben" gibt DIPF-Wissenschaftlerin Dr. Fenke Kachisi Tipps rund um das Lesenlernen.
Laut der internationalen IGLU-Studie lesen Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen heute schlechter als noch vor fünf Jahren. Ein Viertel der Kinder erreicht beim Lesen nicht den international festgelegten Mindeststandard, der für das weitere erfolgreiche Lernen nötig wäre. Hier ist also Handlungsbedarf. In der neuen Folge von "Sitzenbleiben" erläutert DIPF-Wissenschaftlerin Dr. Fenke Kachisi die Schwierigkeiten, die Schüler*innen beim Lesenlernen haben können. Sie erklärt, wann es sinnvoll ist, Kinder auf eine Lese-Rechtschreibschwäche testen zu lassen, und zeigt außerdem Wege auf, wie digitale Tools helfen können, flüssiger zu lesen.
Dr. Fenke Kachisi forscht in der Abteilung Bildung und Entwicklung am DIPF zu Themen rund um das Lesen: zum Beispiel zur Lesemotivation oder zur Lesekompetenz und wie man diese individuell fördern kann. Sie hat mit Kolleg*innen das digitale Lesetraining FLINK entwickelt.
Die neue Episode von „Sitzenbleiben“ widmet sich der Weiterentwicklung von Schule und Unterricht und wie Politik, Verwaltung und die Schulen selbst zusammenwirken können, damit Kinder und Jugendliche gut lernen können – mit einem besonderen Blick auf das Startchancen-Programm und dessen wissenschaftliche Begleitung.
Wie laufen eigentlich Reformen in der Bildung ab, und wie gelangen neue Lehrpläne und wissenschaftliche Erkenntnisse in den Unterricht? Wie holt man sich bei Großvorhaben wie dem Startchancen-Programm alle Beteiligten mit ins Boot? Und wo können Eltern ansetzen, um die Schule ihrer Kinder zu verbessern?
Über diese Fragen sprechen wir mit Dr. Martina Diedrich, der Leiterin des Governance-Zentrums im CHANCEN-Verbund, dem Forschungsverbund zur wissenschaftlichen Begleitung des Startchancen-Programms.
Die Psychologin hat viele Jahre am Hamburger Institut für Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung (IfBQ) gewirkt und war von 2018 bis 2024 dessen Direktorin.
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