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Die letzte Folge im Jahr 2013 handelt von Recht und Ordnung. Mein Gast ist Hans-Jürgen Schäfer, der in der DDR bei der Volkspolizei tätig war. Wir sprechen über seinen Weg in den Polizeidienst und welche Aufgaben er danach als "Schupo" und Abschnittsbevollmächtigter hatte. Zwischen dem ersten Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, dem Ordnungshüter und einem Vertreter der Staatsmacht bewegte sich die Rolle des Polizisten. Im Gespräch beleuchten wir jeden dieser Aspekte und können vielleicht manche vorgefertigte Vorstellung etwas ins Wanken bringen. Das Interview endet mit einem Blick auf die Wendezeit und wie sich Anforderungen und Aufgabe innerhalb des Polizeidienstes verändert haben.
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Die im Gespräch mehrmals erwähnte Abkürzung VPKA steht für das Volkspolizeit-Kreisamt.
In dieser etwas ungewöhnlichen Episode sprechen meine Eltern und ich vordergründig erst einmal nicht über unsere Zeit in der DDR. Statt dessen werfen wir einen Blick auf die ersten beiden Staffeln der ARD-Serie "Weißensee". Diese viel diskutierte Produktion behandelt anhand zweier sehr gegensätzlicher Familien das Leben in der Deutschen Demokratischen Republik aus gänzlich unterschiedlichen Blickwinkeln. Stasi-Famliie auf der einen und Künstlerleben auf der anderen Seite und mittendrin eine tragische Liebesgeschichte, angesiedelt in den 1980er Jahren – das ist die Ausgangsbasis für eine ungewöhnliche Fernsehserie mit einem namenhaften Ensemble. Wir haben uns die Folgen angeschaut, sprechen über die Schauspieler_innen und ihre Rollen sowie die in der Serie verhandelten Themen. Und fragen uns, wie authentisch die Serie das Leben in der DDR zeigt und finden dann doch auch hin und wieder Anknüpfungspunkte zu unserer eigenen Vergangenheit. Auf Eure Meinung zu unserer Experimentalfolge sind wir sehr gespannt!
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Das Westpaket ist vermutlich die bekannteste Assoziation, wenn die Sprache auf die Post in der DDR kommt. Natürlich reden wir in dieser Folge auch über die Überraschungen, die im Karton aus dem goldenen Westen kamen. Aber wir werfen auch einen Blick auf die klassische Briefpost, diskutieren die Frage, warum nicht alle über einen Telefonanschluss verfügten und wen man eigentlich warum anrufen wollte. Mit Blick auf die Überwachung durch die Staatssicherheit fragen wir uns dabei außerdem, ob und wie das Kommunikationsverhalten dadurch beeinflusst wurde und können uns auch einen kurzen Kommentar zum aktuellen Abhörskandal nicht verkneifen.
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In dieser Episode über den Arbeiter- und Bauernstaat beschäftigen wir uns mit der ersten Hälfte des programmatischen Namens und sprechen über die Arbeit in der DDR (wobei wir natürlich nicht unterstellen möchten, dass die Leistung der Bauern keine Arbeit gewesen sei!). In unserer Dreierrunde diskutieren wir, ob es überhaupt einen Arbeitsmarkt in der DDR gab, welche Rolle die Erwerbsarbeit im alltäglichen Leben spielte und ob tatsächlich jeder – vom Fabrikleiter bis zum Hausmeister – das Gleiche verdiente. Am Ende schweifen wir dann noch ein wenig ab und sprechen über die moderne Arbeits- und Wirtschaftswelt.
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Reinhard Zipfel war Lehrer in Weida und lange Zeit ein Kollege meines Vaters und unterrichtete ebenfalls Mathe und Physik. Für diese Folge haben wir uns mit ihm getroffen und uns am Kaffeetisch berichten lassen, wie er in der noch jungen DDR zum Lehrerberuf kam. Wir sprechen mit ihm über Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu der Zeit, als mein Vater Lehrer wurde und auch über die neue Situation an den Schulen nach der Wende. Von den Anfängen seiner Berufslaufbahn, als man händeringend nach Lehrern suchte, erzählt Herr Zipfel ebenso wie von selbstgebastelten Unterrichtsmaterialien und vom Reiz "seiner" Fächer.
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Danke an Tina und Flo vom ilmPod für Ihren Audiokommentar und graphorama für das tolle neue Design!
Heute geht's um die Wurst. Und ums Brot, die Milch, den Zucker und alle anderen Lebensmittel, die man in der DDR kaufen wollte. Wir stellen die verschiedenen Arten von Geschäften vor, in denen es Essbares zu kaufen gab und werfen einen Blick auf den Einkaufszettel und in die Kochbücher. Denn trotz anders lautender Berichte konnte man auch in der DDR satt werden. Man war nur – wie so oft – viel unterwegs und musste auch mal improvisieren.
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Ob Altbau, Plattenbau oder gar ein eigenes Haus: Gewohnt haben die Menschen in der DDR ganz unterschiedlich. Und machmal auch "gehaust", denn obwohl offiziell jeder eine Wohnung hatte oder bekommen konnte, waren die Unterscheide in der Wohnsubstanz oft ganz erheblich. Meine Eltern berichten von ihren ersten beiden Wohnungen und dem großen Glück, als sie dann Aussicht auf eine Neubauwohnung hatten. Wir sprechen auch darüber, wie man überhaupt an eine Wohnung kam, wie es einem als Hausbesitzer ergehen konnte und warum es "in der Platte" gar nicht so übel war.
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Für „Vorbildliche Hausgemeinschaft“ erhielten die Bewohner der Herderstraße 35 in Cottbus 1986 diese Urkunde (Danke an Nico vom Bildpsprache Podcast für dieses Zeitdokument)
Kirchenmusiker war kein typischer Beruf im Arbeiter- und Bauernstaat DDR. Jens Goldhardt wollte ihn dennoch unbedingt erlernen und hat dafür einen ebenso untypischen Ausbildungs- und Studienweg eingeschlagen. Ohne Abitur ging er mit 17 Jahren nach Eisenach und studierte dort sowie später in Halle. Im Interview sprechen wir über seinem Weg zum Traumberuf, die Berufsaussichten zu Beginn und nach Ende seines Studiums sowie den Stellenwert der Musik in der DDR und heute. Jens Goldhardt lebt und arbeitet heute in Gotha und musiziert außerdem gemeinsam mit Jens Benschu als Duo "Orgelsax" und tritt mit Gerhard Schöne auf.
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Erinnerung an bedeutende Personen, Ereignisse der Weltgeschichte und kirchliche Feste – dies sind alles gängige Anlässe in einem Land für einen arbeitsfreien Feiertag oder zumindest einen Gedenktag. In dieser Folge machen wir einen Reise durchs Kalenderjahr und sprechen über die Tage, die in der DDR besonders waren. Warum wurden diese Tage begangen und wie? Denn nicht immer bedeutete ein arbeitsfreier Tag, dass man gemütlich zuhause bleiben konnte, manche erforderten auch an diesen Daten den Einsatz der Bevölkerung. Daneben blieb aber immer noch ausreichend Zeit für Feiern und Spaß. Wir haben uns in unserer Betrachtung bewusst auf die Tage beschränkt, die für uns wichtig waren und sind gespannt, welche Tage ihr vielleicht noch besonders in Erinnerung habt.
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Aus den „Verfügungen und Mitteilungen des Ministeriums für Volksbildung“ vom 8.1.1990 geht hervor, dass die Samstagsschule doch recht lange noch bestand hatte (Danke für Einsendung und Hervorhebung an Fred)
Hackerspaces für Kinder und Jugendliche – das waren aus meiner Sicht die "Stationen Junger Naturforscher und Techniker", die es quer übers Land verteilt in vielen Städten der DDR gab. Es wurde gebastelt, gebaut, konstruiert, geforscht und experimentiert. Unter der Anleitung von Experten und Praktikern konnten die jungen Forscher_innen spielerisch und fernab vom Schulunterricht in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften Neues lernen.
Die Technikschule clever inside in Lübbenau
(Quelle: Jugendförderverein Lübbenau e.V.)
Der Kurzwellenempfänger, den Volker Schramm in die Sykpe-Kamera hielt
(Quelle: Frank Thorhauer)
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