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Die Massenmedien Radio und Fernsehen (Podcasts gab es leider noch nicht) beschäftigen uns im dritten Teil unserer Medienreihe. Wir sprechen über die Bedeutung des Rundfunks in der DDR, die zu empfangenden Sender aus Ost und West und natürlich das Programm, das dem Hörer und Zuschauer präsentiert wurde. Wir erinnern uns an markante Sendungen im Ostfernsehen, erklären, wie man zu einer Fernsehzeitung fürs Westfernsehen kam und warum in ostdeutschen FDGB-Ferienheimen "Nobody" mit Terrence Hill geschaut wurde. Und wir entdecken einige Formate, die die Wende überdauert haben.
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Hier noch der in SBK018 erwähnte Beitrag von Michael
Das Radio ist in erster Linie ein Kommunikationsmittel, das auch heute an Tragweite und Einfluss nichts eingebüßt hat
In dieser Ausgabe – dem zweiten Teil unserer Medienreihe – sprechen wir über Bücher in der DDR. Uns beschäftigen die Auswahl an Autoren und Titeln, die es zu kaufen und zu leihen gab und wir stellen einige populäre Buchreihen vor. Außerdem diskutieren wir über die Lesekultur und -förderung und unsere Lieblingsbücher kommen ebenfalls zur Sprache.
Wer in die erwähnten Bücher reinlesen möchte, kann bei Amazon mal stöbern (ein paar Cent fallen pro Bestellung über diese Links für den Podcast ab, für Euch kosten die Artikel aber stets dasselbe):
Die Medien spielen eine wichtige Rolle im öffentlichen Leben eines Landes, tragen entscheidend zur Meinungsbildung bei, informieren und unterhalten. War das auch in der DDR so? In dieser und den nächsten beiden Episoden sprechen wir über verschiedene Medientypen, von der gedruckten Zeitung über Bücher bis hin zum Rundfunk. Im ersten Teil schauen wir uns das Presseangebot an und besprechen verschiedene Tages- und Wochenzeitungen sowie Zeitschriften, die es in der DDR gab. Dabei diskutieren wir auch über die Pressefreiheit und die Ideen hinter den einzelnen Produkten und – wie immer am Ende – versuchen wir uns in einem Gedankenexperiment: Gibt es DDR-Zeitungen oder -Zeitschriften, die heutzutage "fehlen"?
Das im Gespräch erwähnte und sehenswerte Interview mit Axel Bertram, der der Sibylle ihr Design gab, ist hier zu finden. Und hier noch eine Liste der Tages- und Wochenzeitungen sowie Zeitschriften in der DDR.
Comics in der DDR? Klar, auch die gab es! Und deren berühmtester Vertreter ist das MOSAIK mit seinen Helden, den Digedags und später den drei Abrafaxen Abrax, Brabax und Califax. Mit seinen intelligenten und charmanten, durch viele subversive Gags aber niemals harmlosen oder anbiedernden Geschichten konnte es sich nicht nur in der DDR eine große Stammleserschaft sichern, sondern ist auch eine der wenigen Publikationen, die es über die Wendezeit ins vereinte Deutschland geschafft haben. Mittlerweile ist das MOSAIK sogar das auflagenstärkste deutsche Comic. Ich spreche in dieser Folge mit dem künstlerischen Leiter des MOSAIK, Jörg Reuter, über seinen Weg als Comicmacher und darüber, welche Herausforderungen und Erlebnisse es beim Produzieren des DDR-Comics gab.
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Wie kam man als DDR-Bürger von A nach B? Als Kind noch oft zu Fuß, mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, wünschten sich viele Jugendliche dann bald ihr eigenes Moped oder Mokick, Namen wir Sperber, Star oder Schwalbe stehen für diese ersten Verkehrsmittel, die ein wenig den kleinen Aktionsradius erweiterten. Und natürlich hatten viele Menschen in der DDR auch eine Anmeldung für ein Auto zuhause liegen – auch wenn es 14 Jahre dauern konnte, bis man seinen Trabant in Empfang nehmen konnte. Womit man in der DDR alles unterwegs war, darüber sprechen wir in der heutigen Episode.
Nicht nur für das Auto selbst, nein, auch für die Fahrstunden musste man sich Jahre im Voraus anmelden.
Sommer, Sonne, Strand und Meer: Auch in der DDR zog es die Menschen im Urlaub in die Ferne. Diese lag zwar oftmals gar nicht so fern und die Vorbereitung erforderte einiges an Planung und Organisationsgeschick, aber für viele war es natürlich trotzdem die "schönste Zeit des Jahres". In unserer Urlaubsfolge sprechen wir in gewohnter Besetzung über Ferienspiele, wichtige Anmeldelisten und FDGB-Heime. Ihr erfahrt, welche Möglichkeiten man bei der Wahl des Reiseziels hatte und wie Tourismus in der DDR funktionierte. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Hören – vielleicht ja auf dem Weg in den Urlaub?
Die Brettspiele Monopoly, Sagaland oder Scotland Yard gab es in der DDR nicht zu kaufen. Und sie wurden dennoch gespielt, weil kreative Bastler sie einfach nachgemacht haben. "Nachgemacht" ist auch der Titel eines Projekts, dass die beiden Berliner Michael Geithner und Martin Thiele initiiert haben. Sie sammeln Spielekopien aus der DDR und bewahren damit nicht nur ungewöhnliche Zeitdokumente vor dem Verschwinden, sondern befassen sich auf ihrer Website auch mit den Geschichten hinter den Spielen. Ich habe mich für die heutige Folge mit den beiden über ihre Sammlung und natürlich über Brettspiele in der DDR unterhalten.
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Zwischendurch hat uns die Technik etwas „dazwischengefunkt“, daher musste ich im Schnitt unseren schönen Double-Ender an zwei Stellen durch das Skype-Backup ersetzen. Aber dafür sind Backups ja da.
Update vom 17.5.2013: Inzwischen gibt es „Nachgemacht“ auch in Buchform*.
Diese Folge ist komplett durchgestylt: Wir sprechen über Kleidung und Mode in der DDR. Natürlich hatten alle Menschen Anziehsachen und niemand musste in Lumpen gehüllt aus dem Haus gehen. Aber es gab darüber hinaus noch Mitteln und Tricks, mit denen man trotz des eingeschränkten Angebots an modischer Kleidung einen individuellen Look kreieren konnte. Wir erklären, welche das waren und stellen klar, wie cool Handarbeit sein kann.
Ein kleiner technischer Hinweis: Auf der Website des fantastischen Projekts Bitlove von Astro stehen die einzelnen Folgen von Staatsbürgerkunde nun auch als Torrent zur Verfügung und können sogar abonniert werden.
Nahtlos schließen wir an die letzte Folge an und sprechen über den Oberstufenunterricht im DDR-Schulsystem. Nach einem kurzen Abriss der Fächer beschäftigen wir uns ausführlich mit den verschiedenen Schulabschlüssen und gehen der Frage nach, ob nach der Schule im Arbeiter- und Bauernstaat jeder wirklich seinen Traumberuf ergreifen konnte. Außerdem klären wir besondere Arten der Talentförderung und erinnern an den Polytechnischen Unterricht. Gegen Ende wagen wir dann noch ein kleines Gedankenexperiment (angeregt durch einen Artikel aus der "Zeit"): Gab es positive Elemente der DDR-Schule, die selbst heute noch zur "Bildungsreform" taugen würden?
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Auf dem Stundenplan steht heute das Schulsystem in der DDR. Aufgrund der vielen Aspekte, die dieses Themenfeld in sich birgt, ist diese Ausgabe der erste Teil einer Doppelfolge. Darin beschäftigen wir uns vornehmlich mit der Unterstufe (den Klassen 1-4), schweifen aber auch ein wenig zu übergreifenden Schulthemen ab. Im zweiten Teil geht's dann weiter ab Klasse 5 und dem Weg zum Abitur.
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Heimatkundeheft aus Klasse 2 (links) und Klasse 1 (rechts): Das staatsbürgerliche Prinzip war ständig präsent.
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