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"Wen würden Sie wählen, wenn morgen Volkskammerwahl wäre?" Auch in der Deutschen Demokratischen (!) Republik gab es Wahlen, die Bürger_innen konnten also anscheinend die Zusammensetzung ihrer Parlamente und damit die Politik in ihrem Land bestimmen. Doch bereits der in der Verfassung festgeschriebene Führungsanspruch der SED gab die Richtung vor, in die der Volkswille zu laufen hatte.
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Gesundheit – ist das Thema unserer heutigen Folge. Wie war es, wenn man in der DDR krank war und zum Arzt, zur Ärztin oder gar ins Krankenhaus musste? Wie war man krankenversichert und warum sind Polikliniken auch heute noch modern? Im großen Schlussteil, der dieses Mal etwas länger ausfällt, schauen wir uns noch einmal einzelne – oft widersprüchliche – Aspekte des Gesundheitswesens in der DDR an sowie den Stellenwert der Gesundheit aller Menschen im Land. Wir wünschen Euch gute Unterhaltung beim Hören – hoffentlich bei bester Gesundheit!
Kleine Korrektur zur Folge: Das „Poli“ in „Poliklinik“ kommt natürlich nicht von „viel“ sondern von „polis“ (Stadt). Also eine Art „Stadtkrankenhaus“.
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Der Dienst bei der Nationalen Volksarmee war für fast alle jungen Männer der DDR Teil des Lebens. 18 Monate dauerte der Grundwehrdienst, wer studieren wollte, musste aber in der Regel für drei Jahre "zur Armee". In dieser Folge sprechen meine Eltern und ich über den Grundwehrdienst meines Vaters und welche Erfahrungen er und wir in dieser Zeit gemacht haben.
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Die Ausreise ist genehmigt – wie ging es nun weiter? Nach all dem bangen Warten war es nun endlich soweit und binnen sechs Wochen mussten wir nun unsere Zelte abbrechen. Bevor wir dann im Frühjahr 1989 endlich offiziell die DDR verlassen durften, galt es noch einige Formalitäten und Behördengänge zu absolvieren. Wir sprechen in dieser Folge über die Zeit bis zum Ausreisetag, unsere Ankunft in der BRD und die ersten Schritte in diesem für uns neuen Land.
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"Sie haben kein Recht, dieses Land zu verlassen!" Dies wurde meinen Eltern von Vertretern der DDR-Staatsorgane bei einem Gespräch mit Bestimmtheit gesagt. Der Auslöser: meine Eltern hatten 1987 einen Ausreiseantrag gestellt. Warum sie diesen Schritt gewagt haben, welche Konsequenzen er mit sich brachte und was während der zweijährigen Wartezeit bis zur Ausreisegenehmigung alles geschah, darüber sprechen wir in dieser Folge. Das Thema – eines der am häufigsten nachgefragten – haben wir aufgrund der vielen Aspekte in zwei Episoden aufgeteilt. Diese Folge endet mit dem Tag, an dem unserem Antrag statt gegeben wurde. In der nächsten Episode geht es dann weiter mit den tatsächlichen (Aus-)Reisevorbereitungen und dem "großen Tag".
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Ost, West, Frau, Mann: Welche Unterschiede gab es zwischen den Geschlechterbildern in der DDR und der BRD? Was bedeutete es, als Mädchen oder Junge im Osten oder Westen aufzuwachsen? Wie hoch war der Grad der weiblichen Emanzipation und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und wie der Blick darauf in den Medien? Darüber spreche ich mit Katrin Rönicke. Katrin ist Publizistin, Bloggerin und beschäftigt sich intensiv mit feministischen Themen – online und offline. Außerdem ist sie eine Autorin des im Januar gestarteten Blogs "Wir Wostkinder", in dem sie gemeinsam mit Marco Herack die Erinnerungen, Erfahrungen und Gefühle einer Generation auslotet, die in der Wendezeit erwachsen wurde.
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Alle einsteigen und Vorsicht bei der Abfahrt! Mit Ingo Ebel spreche ich in dieser Episode über die Deutsche Reichsbahn. Bereits in SBK007 ging es um Verkehrsmittel in der DDR – heute möchten wir speziell das Bahnfahren unter die Lupe nehmen. Es beginnt bei Erinnerungen meines Gastes an Kindheit und Jugend in Kirchmöser, einem Ort mit langer Bahntradition. Weiterhin klären wir, warum die Bahn der DDR weiterhin "Deutsche Reichsbahn" hieß. Und letztendlich natürlich auch, mit welchen Zügen man wohin fahren und was man dabei alles erleben konnte. Und wir werfen den einen oder anderen vergleichenden Blick auf unsere Bahngegenwart. Wir wünschen eine gute Reise!
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Noch zwei Tage bis Heilig Abend. In der letzten Sendung für 2012 sprechen wir über das Weihnachtsfest in der DDR. Über die streckenweise anstrengende Adventszeit, galt es doch Backzutaten, Geschenke und einen Weihnachtsbaum zu organisieren. Über Westpakete und selbst gebastelte Präsente. Über Schwibbögen in Wohnblockfenstern und den religiösen Stellenwert des Festes. Wir wünschen Euch mit dieser Ausgabe ein frohes Fest und freuen uns, wenn Ihr 2013 wieder mit dabei seid, wenn es weitergeht!
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Die Anfänge des digitalen Zeitalters in der DDR beschäftigen meinen Papa und mich in dieser Episode. Wie ging der Arbeiter- und Bauernstaat mit den neuen Geräten um? Wo waren diese überhaupt verfügbar und wer konnte sie bedienen? In einer Stunde werfen wir einen Blick zurück in die späten 70er- und frühen 80er-Jahre des letzen Jahrhunderts, als die Disketten noch acht Zoll maßen und selbst programmierte Spiele mit schlechter Kollisionsabfrage halbe Förster durch den Wald irren ließen.
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Die vielfältige Fachliteratur, die uns in der DDR die mysteriöse Welt der Computer näher gebracht hat
Schulrechner SR1
In Spielfilmlänge präsentiert sich die aktuelle Episode. Mit Eric vom Kinocast spreche ich über das Kino in der DDR. Wie sah das Kinoprogramm aus und welche Filme liefen überhaupt? Nur die DEFA-Produktionen oder schafften es auch einige "westliche" Filme in die Kinosäle? Ihr werdet überrascht sein! Natürlich sprechen wir auch über das bekannteste deutsche Kinderfilmfestival, den Goldenen Spatz, und ein wenig über Kinomagie und das "Ins-Kino-gehen". Film ab!
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