Stay hungry Podcast mit Robert Heineke

Stay hungry Podcast mit Robert Heineke

By Robert HeinekeBusinessMarketing
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Stay hungry Podcast mit Robert Heineke episodes

  • #324: Perfektion ist häufig der falsche Anspruch

    A.C. hatte am Dienstag bereits über das Thema Perfektionismus gesprochen und ich möchte heute das Thema heute einfach nochmal aufnehmen und meine Sichtweise dazu beitragen. 

    Vorab möchte ich sagen, dass ich auch ein großer Fan von Perfektionismus bin, wenn ich ihn live und in Farbe erlebe. Allerdings habe ich das Gefühl, dass dieser Begriff den meisten Menschen und uns - also der allgemeinen Gesellschaft - nicht wirklich gut tut. 

    Ich komme auch gleich dazu, warum das so ist: Aus meiner Sicht ist es so, dass es ganz tolle Menschen da draußen gibt, die viele Dinge einfach können und wo man von Perfektionismus spricht. Und viele haben die Messlatte für sich dann so hoch gehängt, dass sie glauben, das alles was sie tun perfekt werden muss. 

    Ich bin jemand, der den Perfektionismus tatsächlich auch anstrebt. Aber was man unbedingt wissen muss - und das ist sehr wichtig: Man kann Dinge wirklich nur in Perfektion ausarbeiten, in denen man unbestechlich gut ist. Und das ist etwas, das viele Menschen bei einigen Dingen nicht einsehen wollen.

    Ein Beispiel: Wenn mich nun jemand beauftragen würde einen Mercedes zu entwickeln. Dann hätte ich den Ansatz, das bestmögliche Auto zu entwickeln, was ich hinkriegen kann. Ich wüsste aber bereits im Voraus, dass ich es nicht in Perfektion hinbekommen würde. Selbst wenn es Jahre dauern würde: Der erste Entwurf wird nicht perfekt werden!

    Man muss also unbedingt verstehen, dass man Perfektion ausschließlich bei Dingen anlegen kann, bei denen andere nicht an dich herankommen. Und nur bei Dingen, bei denen du bereits jetzt unglaublich gut bist. Wenn du etwas Neues tust, was du tatsächlich noch nicht geübt hast oder wo du bereits eine Vorahnung davon hast, dass dir dieses Thema nicht so wahnsinnig liegt, ein Thema was dich extrem Kraft kostet - dort darfst du deine Messlatte nicht zu hoch setzen. 

    Es ist in meinen Augen also total vermessen, diesen Perfektionismus überhaupt anzustreben. 

    Keep Pushing,

    Dein Nils

     

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    15 min
  • #323: Das war nicht leicht für mich... Perfektionismus, Kindheit, Kontrolle

    Seit ein paar Monaten schreibe ich ein Achtsamkeitstagebuch und ich bin wirklich gespannt, ob dieses Dankbarkeitsritual etwas verändert hat. Leider kann man so etwas vermutlich erst in ein paar Jahren beurteilen, wenn man nicht mehr in der jeweiligen Situation ist. 

    Das fällt mir gar nicht so leicht und tatsächlich habe ich Probleme, wie ich diese Podcastfolge angehen soll. Die ganze Woche schiebe ich dieses Thema schon vor mir her: Der Perfektionismus. Dieses Thema klopft mir schon seit Wochen, wenn nicht seit Monaten, immer wieder an meinen Hinterkopf. Ich habe das Gefühl, dass ich so viel darüber sagen kann, weil es mir täglich begegnet und dann kann ich doch wieder gar nichts dazu sagen. Ich finde es ironisch, dass mein innerer Perfektionist so unzufrieden mit meiner inneren Struktur dieser Folge ist. Gedanklich habe ich aber beschlossen, dass es fatal wäre, nicht in dieses Thema einzusteigen. 

    Das spannende ist, dass ich rückblickend betrachtet diese Eigenschaft des Perfektionismus durch die Themen vieler meiner Folgen ziehen. Ich glaube, das liegt daran, dass wir als Berater und als “Ambitionierte” massiv dazu neigen. Von außen betrachtet, ist das eigentlich eine gute Eigenschaft. Aber eben dieses “von außen betrachtet”, ist dieses verdammt große Problem. 

    Eine meiner Lieblingsfrauen - Renee Brown - hat es für mich auf den Punkt gebracht: “Healthy striving is self focus. How can I improve? Perfectionism is other focus. What will they think?” - Was würden die anderen denken?

    Und wann ist diese Stimme im Kopf positiv und förderlich? So etwas wie sich hohe Ziele setzen, Gewissenhaftigkeit, Professionalität, Expertise. Die Sachen die man macht, wirklich gut machen. Aber ab wann wird es einfach auch destruktiv? Zum Beispiel, dass man eine wirklich große Angst entwickelt, etwas falsch zu machen? Sodass man prokrastiniert. Gar nicht erst anfangen. Oder völliger Verlust an Spontaneität und eine sehr große Unsicherheit. 

    Vor allem bei Frauen sehe ich es häufig -  wenn man über Äußerlichkeiten spricht, sodass man sich zum Beispiel ungeschminkt nicht mehr wohl fühlt oder einem optischen Anspruch an Perfektion hinterher eifert. Wenn man dann draußen ist und dann 90% mehr zurechtgemacht ist als andere Leute, dann läuft man sehr unsicher durch die Gegend. 

    In der Literatur wird auf jeden Fall unterschieden zwischen einem funktionalen und dysfunktionalen Perfektionismus. 

    Das Stangl Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik schreibt: 

    Die erste Gruppe erfreut sich an ihrer Spitzenleistung. Die zweite haderte damit, was wieder nicht richtig  funktioniert hat. Der normale Perfektionismus kennzeichnet leistungsorientierte Menschen, die einfach ihr Bestes geben wollen und sich dafür auch ins Zeug legen, aber sie machen sich keine übertriebenen Gedanken darüber, wenn das Ergebnis einmal nicht perfekt ist. Dieser Perfektionismus mit einer hohen Ausprägung auf der Dimension des perfektionistischen Strebens und aber eine niedrige Ausprägung auf der Dimension der perfektionistischen Besorgnis wird daher auch als gesunder oder funktionaler Perfektionismus bezeichnet, während eine hohe Ausprägung auf beiden Dimensionen mit einem ungesunden oder dysfunktionalen Perfektionismus in Zusammenhang gebracht wird. Bei dysfunktionalen Perfektionisten ist der Selbstwert stark verknüpft mit der eigenen Leistung und der Anerkennung durch andere, d. h., man wertschätzt sich nicht aus sich selbst heraus, sondern erst aus

    27 min
  • 322- Die schmerzhafte WAHRHEIT über NILS KÜNDIGUNG

    Nils und ich waren in der letzten Woche mit dem gelben Italiener Unterwegs. Man könnte meinen, wir sprechen hier über einen Lambo, dabei ist es “nur” ein Fiat 500. Jedenfalls haben wir uns über berufliche Kriegsgeschichten aus Nils berufliche Laufbahn unterhalten. Denn das sind Geschichten, die einen prägen und die einen formen. 

    Bei mir war es innerhalb meines Studiums am Anfang. Die drei Jahre waren rum und die Frage kam auf, was ich danach tun sollte. Irgendwann hatte ich die Entscheidung gefällt, dass ich kündigen werde. Daraufhin folgt ja die Bewerbungsphase und faul wie ich war, hatte ich lediglich eine Bewerbung draußen und alles auf eine Karte gesetzt. Ich weiß noch genau, wie ich den ersten Interviewtag überlebt habe. An diesem Tag hatte ich drei Gespräche mit drei verschiedenen Leuten und das fand ich schon krass. Daraufhin wollten sie aber noch einen weiteren Termin machen - What?! Ich dachte bislang immer, man setzt sich im Bewerbungsgespräch hin, spricht über seine Stärken und Schwächen und dann ist man durch. Dem war nicht so. Ich sollte dann eine Fallstudie nach der nächsten lösen. Letzten Endes hatte ich diesen Job in der Unternehmensberatung bekommen. 

    Während der Fahrt stellten wir heraus, dass es nicht nur mir so ging. Auch Nils hatte solche Erfahrungen gemacht. Jedenfalls war die Zeit bis zur Einstellung eine unglaubliche Leidensphase für mich und da habe ich für mich entschieden, dass mir so etwas nie wieder passieren wird. Dass ich alles auf eine Karte setze und so dermaßen die Kontrolle verliere. Diese Situation hat mich tatsächlich geprägt. Heute würde ich wohl wesentlich mehr Bewerbungen versenden, sodass ich bestenfalls drei oder vier Bewerbungsgespräche bei unterschiedlichen Anbietern hätte. 

    Was Nils in seiner beruflichen Laufbahn erlebt hat und wie es dann bei ihm zur Kündigung kam, darüber unterhalten wir uns heute. Vielleicht geht es dir ja genauso und du kannst hier einiges für dich mitnehmen.

    Keep Pushing,

    Dein Robert

    35 min
  • #321: Ohne LinkedIn & Sales Basics wird’s steinig [Side Hustle starten]

    Du hast am Dienstag bereits Input von A.C. zum Thema “Side Business starten” Input bekommen bzw. auch ohne großes Budget zu starten. Genau hier möchte ich gerne ansetzen und dir heute ein wenig mehr zum Thema Sales erzählen und warum es, gerade wenn du startest, so wichtig ist, dass du die Basics zum Thema Sales kennst und wie du LinkedIn dazu nutzt. 

    Viele Unterschätzen den Skill des Verkaufens und machen sich nicht groß Gedanken darum. Viele Leute möchten gerne mit einer App-Idee starten und denken sie brauchen die Verkauf-Skills nicht. Aber selbst wenn du eine App erstellst, musst du das Ding pitchen. Du musst vielleicht auch einige Investoren davon überzeugen und Menschen dafür gewinnen. Du kannst nicht einfach abwarten, was passiert. Denn dass so eine App einfach so durch die Decke geht, ohne gut im Verkaufen zu sein, passiert maximal einmal in 100.000 Fällen. Am Ende geht es immer darum Menschen für deine Idee zu gewinnen. 

    Beim Fußball gibt es beispielsweise von der 1. Bundesliga bis zu 10. Bundesliga auch dort noch gute Kicker, die Talent mitbringen - aber sie bringen es nicht auf den Platz. Genau so ist es im Sales auch. Es reicht nicht einfach nur ein gutes Produkt oder ein verdammt gutes Angebot zu haben, sondern du musst deine Qualitäten auch irgendwie auf’s Feld bringen und genau hierfür brauchst du Sales-Fähigkeiten. Deshalb gibt es heute drei Tipps von mir. 

    Keep Pushing,

    Dein Nils

     

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    18 min
  • #320: Sidehustle - Ohne Budget und Ohne Druck Schritt für Schritt nebenberuflich starten

    Der Sommer ist endlich hier in Hamburg angekommen und ich kann es gar nicht glauben. Du kannst es dir vielleicht auch gar nicht vorstellen, denn scheinbar hatte der Rest des Landes, sogar meine Heimatstadt in der es eigentlich immer regnet - nämlich Emden - Sommer. Hier in Hamburg waren wir aber nun ständig im Pulli, Jacke und Boots unterwegs. 

    Im Moment lege ich tatsächlich sehr viel Wert darauf, Momente zu kreieren - also meine Zeit nicht zu verleben und nicht zu sehr in der Komfortzone zu verbleiben und mehr “Ja” zu sagen, bei Chancen bei denen ich intuitiv vielleicht eher “Nein” gesagt hätte. Ich möchte einfach mein bestes Leben leben. 

    Ich bin auf der einen Seite produktiver denn je, aber gleichzeitig habe ich total viel Spaß und auf jeden Fall Erinnerungen gesammelt, die ich nicht so schnell vergessen werde. Ich liebe es gerade so sehr! 

    Meine beste Freundin Steffi kam letztens bei mir vorbei. Wir saßen in der Küche und haben über das Leben philosophiert. Was alles noch so anstehen könnte; was wir uns vorstellen könnten; was große Pläne sind. Das machen wir recht häufig und ich bin unfassbar dankbar, sie da an meiner Seite zu haben. Denn es gibt kaum Menschen, mit denen ich so wild und so groß träumen aka visualisieren kann. Und wie sagt man so schön: Alles was man sich vorstellen kann, existiert bereits für dich. 

    Back to the topic: Steffi ist Ernährungsberaterin und Krankenschwester und wird jetzt hoffentlich demnächst, wenn das System das nun endlich zulässt, endlich ihr Medizinstudium starten. Die Ausbildung zur Ernährungsberaterin hat sie gemacht, weil sie wirklich zu 100% für Sport und Ernährung steht und dazu kam, dass sie immer wieder mit verrückten Krankheiten zu tun hatte, die kein Arzt ihr wirklich erklären konnte. Es hat sie auch nie jemand wirklich ernst genommen. Sie hat dann sehr viel Research betrieben und den Ärzten gesagt, was nun gecheckt werden soll. Und so hat sie dann erst Hilfe bekommen. Da hat Steffi so einiges durchgemacht, wo andere schon aufgegeben hätten und gleichzeitig hat sie für sich auch eine Fitness-Transformation durchgezogen. Sie hat auf jeden Fall richtig Feuer für dieses Thema und will jetzt auch nebenberuflich damit in die Selbstständigkeit starten, um anderen zu helfen, aber natürlich auch, um sich beruflich etwas aufzubauen, was ihr trotz des Medizinstudiums einen Mehrwert gibt, indem sie einen purpose hat, was ihr aber natürlich auch Geld einbringt. 

    Ich weiß nicht, wie es in eurem Umfeld ist, aber bei mir ist es so, dass die Leute, mit denen ich im echten Leben am meisten zu tun habe, nicht unbedingt alles von mir anschauen, was im Internet kommt. Sie wusste also grob was ich mache und auch, dass es diesen Podcast gibt. Aber was wir hier in unserer Community machen, das war ihr nicht ganz so klar. Und während wir da so philosophiert haben, sind wir auf die Idee gekommen, dass ich zu ihrem Fall eine Podcastfolge aufnehmen werde: Was würde ich empfehlen, wenn ich nebenberuflich den Start in die Selbstständigkeit machen wollen würde. 

    Die meisten haben den Fall, dass sie außerdem nicht die größte Summe an Budget mitbringen oder unbedingt investieren wollen, sondern man eher Zeit als Gut mitbringt, was man investieren kann. Zeit ist natürlich neben dem Beruf ein eher knappes Gut. Vom Druck und von den ruhigeren Nächten her, kann das ein Vorteil sein, da du davon keine Miete oder ähnliches bezahlen musst. Gleichzeitig sehe ich auch immer wieder in der Praxis, wie gut es ist, manchmal ein wenig Druck zu haben. 

    Wenn man also Zeit komfortabel hat, dann ist der Schmerz etwas zu verändern, leider gepaart mit der Motivation nicht unbeding

    29 min
  • #319: Warum ich NICHT für MCKINSEY arbeiten durfte

    Heute gibt es mal eine Podcastfolge aus dem Auto, und zwar mit A.C. und mir. Dabei wollte A.C. - neugierig wie sie ist - erfahren, was jemanden in der Unternehmensberatung erwartet. Außerdem wollte sie wissen, ob ich mich beim Start meiner Selbstständigkeit bereit gefühlt habe und ob ich vorbereitet war. 

    Ich denke, von vielen BWL-Studenten ist es ein Traum in die Unternehmensberatung zu gehen. Tatsächlich war ich davor im Mittelstand und habe dort mein Duales Studium gemacht. Beim Mittelstand ist es eher so, dass es “Funktionsbereiche” gibt - also Marketing, Controlling und Produktion. Zu diesem Zeitpunkt war allerdings nur eine Stelle im Controlling frei. Das war dann also meine Option - im Controlling anzufangen. Das wollte ich aber auf keinen Fall. Witzigerweise hatte ich dennoch eine Zeit lang Praxis im Controlling gemacht und ich kann euch sagen: Es war die Zeit, in der es mir am schlechtesten in meinem gesamten Leben ging!

    Es ist einfach so: Wenn du Dinge tust, die du absolut nicht magst - und in meinem Fall war es auch irgendwie Unterforderung … Wenn dein Körper also über mehrere Wochen unterfordert ist, dann geht es dir einfach schlecht. 

    Entwicklungstechnisch kam also irgendwann die Frage bei mir auf, was ich als nächstes tun kann. Das war dann also der Zeitpunkt, als ich bei Unternehmensberatungen angeklopft habe. 

    Leider wollten sie alle, dass ich einen Master mache. Das wiederum wollte ich auch nicht. Später fand ich eine Lösung dann doch an den Master zu kommen und gleichzeitig in der Unternehmensberatung zu arbeiten.

    Wir dachten, wir machen daraus eine Podcastfolge, weil du hier bestimmt so einiges für dich mitnehmen kannst. 

    Keep Pushing,

    Dein Robert

     

    Wir sprechen deshalb in dieser Episode daher über folgende Dinge: 

    Idee 1: Mit Liebe zum Detail bekommst du jeden Job. 

    Irgendwann wurde ich zum Bewerbungsgespräch eingeladen, dabei haben sie wirklich damit gehardert mich überhaupt einzuladen. Die Bewerbung war inhaltlich eher solala, aber für das Design habe ich mir wirklich Mühe gegeben. Und genau das hat Aufmerksamkeit erzeugt. Jedenfalls haben sie sich dazu entschieden mich einzuladen. Vielleicht googelst du mal, welche Tests man in solchen Unternehmensberatungen machen muss. Ich war völlig nervös. Ich konnte nicht schlafen. Tagelang. Wie das gelaufen ist, hörst du dir am besten in der Podcastfolge an. Aber eines vorneweg: Den Job habe ich bekommen!

    Idee 2: Meine Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch. 

    Ich habe mich auf dieses Vorstellungsgespräch tatsächlich mit Videotrainings vorbereitet. In diesen Videos habe ich ganze Vorträge gehalten und dabei geschauft, wie ich wirke. Ich habe vorher alle Partner und Mitarbeiter gegoogelt und mir Steckbriefe zu jedem gemacht. Ich wusste alles über sie! 

    Meine Idee dahinter war folgende: Wenn ich auch inhaltlich vielleicht nicht der allerbeste bin, dann bin ich doch menschlich unschlagbar. 

    Doch dann kam der Test! 

    Idee 3:   Wie viele Golfbälle passen in einen Fiat Punto? 

    Mein lieber Herr Gesangsverein! In Unternehmensberatungen laufen die Tests ein wenig anders, als bei anderen Unternehmen. Ich bekam eine Menge kurioser Fragen gestellt, die dann auch noch alle mathematisch waren. Was habe ich mir einen Knoten gemacht - es

    39 min
  • #318: PINTEREST MARKETING & TIKTOK: Interview mit Kim von OMR

    Zu dieser Podcastfolge haben wir Kim Wörner von OMR als Interviewgast eingeladen. OMR kennen die meisten wohl noch als “Online Marketing Rockstars”. Kim ist derzeit als Werksstudentin bei OMR, da sie aktuell noch ihren Bachelor macht und ab Oktober wird sie als Marketingmanager eingebunden. 

    Ihr Freund sitzt bei uns mit im Büro und so sind wir dann zusammen gekommen. Denn wir haben festgestellt, dass es trotz unserer verschiedenen Branchen doch einige Parallelen gibt, über die wir einmal sprechen könnten. Wir wollten uns über zwei aufstrebende Plattformen unterhalten und herausgekommen ist eine spannende aber auch teils lustige Unterhaltung. 

    Für sie war der Weg ins Marketing ein wenig umständlicher, denn sie wolllte ursprünglich Kommunikationsdesign studieren. Bald merkte sie aber, dass sie wenig Lust hat etwas zu tun, was ihr jemand vorschreibt. Deshalb sprang sie zunächst auf den Beraterzug, sprich Werbeagenturen, auf und hat dort beraten - allerdings war ihr das zu unkreativ. Nach ihrem Praktikum bewarb sie sich initiativ bei vielen Firmen, unter anderem auch OMR. Zwei Tage später saß sie dann beim Vorstellungsgespräch und nun ist sie hier. 

    In ihrer Position bei OMR fallen täglich Dinge wie Community-Management an. Das heißt, sie beantwortet Instagram-Nachrichten, kümmert sich um generell um Instagram, Facebook und Slack, erstellt Redaktionspläne, schaut welche Dinge wo promoted werden. 

    Kim hat unglaublich viele Einblicke in die Plattformen TIK TOK und Pinterest, über die wir heute sprechen werden. 

    Keep Pushing,

    Dein Nils

     

    Kontakt: Kim bei LinkedIn

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    1 hr 1 min
  • #317: Beraterwahnsinn - Gibt es wirklich schon ZU viele Berater?

    What a week, meine Freunde - Diese Woche war bisher sowas von gut! Und das lag daran, dass ich einfach mal wieder ganz vieles, ganz anders gemacht habe. Ich habe meinen kompletten Kalender geblockt und nur am neuen Programm und neuem kreativen Content Konzept/Strategien gearbeitet. Keine Berater Sessions, keine Zoom Calls. Nur ich. Mein Stehschreibtisch und rein in die Foskuszone. 

    Versteh mich nicht falsch - ich liebe die Zusammenarbeit mit unseren Kunden, aber in den letzten Wochen hat das ganze ein wenig Überhand gewonnen und meine komplette Woche bestand einfach nur noch aus Meetings. 

    Ich habe dieses kreative “Basteln” total vermisst und es ist energetisch auch etwas total anderes. Ich kann dabei einfach die Zeit vergessen und Sachen umsetzen. Strategien umsetzen und Konzepte und Prozesse bauen. 

    Aktuell bin ich wieder aktiver im Hamburger Nachtleben. Dort lernt man dann immer wieder Leute kennen und häufig kommt dann ja immer die Frage, was man beruflich eigentlich macht. In der Regel sage ich dann, dass ich Beraterin bin. Und von allen, die nicht in dieser Szene unterwegs sind oder einen BWL-Background haben, kommt immer ein belächender Blick. Nach dem Motto: Noch so eine aus diesem Beraterwahnsinn! 

    Ich glaube, es gibt eine allgemeine Verwirrung, was eigentlich der Mehrwert von einer Beratung ist. Gepaart mit diesem damals medial sehr präsenten Skandal der guten Frau Von der Leyen hat das eine etwas dunkle Wolke über unsere Branche gelegt. Damit will ich mich nicht zufrieden geben, denn ich LIEBE meinen Job. Ich liebe Beratung. 

    Diese Vorurteile gegenüber Beratern und Coaches blockieren eben genau diese Menschen, die gerade am Anfang stehen und sich etwas aufbauen wollen und das tut mir jedes Mal so sehr weh das mit anzusehen, wenn diese Menschen, die so viel im Kopf haben, Angst haben sichtbar zu werden und zu wachsen, nur weil man nicht belächelt werden will. 

    Und das liegt häufig daran, dass man utopisch viele Ansprüche an sich selbst stellt und wenn dann mal überhaupt ein öffentlicher Beitrag kommt, dass der so unfassbar lang und detailliert ausgearbeitet und in perfekter Sprache geschrieben ist, dass die wenigsten sich das a) überhaupt durchlesen, b) genau verstehen, was du da überhaupt meinst oder c) sich für die tolle Vorlesung bedanken - dich aber total vergessen und die Zeit, die du da reingesteckt hast überhaupt nicht in deine persönliche Marke eingezahlt hat. Und: Duch diese Vorurteile bleibt man einfach unsichtbar - es passiert gar nichts. 

    Wir berater sind aber in der heutigen Zeit wichtiger denn jeh!

    Keep Pushing,

    Deine A.C.

     

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    23 min
  • #316: Von 0 auf 100 Million? TRAFFIC SECRETS VON Russell Brunson

    Wie hat es die Firma ClickFunnels von 0 auf über 100 Millionen Dollar in drei Jahren geschafft - diese Antwort möchte ich dir gerne liefern. Und zwar handelt es sich um die Insights aus dem Buch “Traffic Secrets” von Russell Brunson und ich habe dieses Buch im Urlaub verschlungen und freue mich unglaublich dir heute die größten Erkenntnisse in diesem Podcast mitteilen zu dürfen. Denn es war tatsächlich ein Buch, auf das ich lange gewartet habe und als es rauskam, war ich gefühlt der erste, der es bestellt hat. 

    Dieses Buch handelt von dem Thema Traffic, also was man tun kann, um mehr Menschen zu erreichen. Denn seine zwei weiteren Bücher “Expert Secrets” und “Dot Com Secrets” beschäftigen sich mehr mit der Frage, wie man aus der Aufmerksamkeit zahlende Kunden macht. In seiner Trilogie wollte er diese Lücke schließen und schauen, welche die besten Tipps sind, um regelmäßig neue Menschen zu erreichen und diese am Ende in zahlende Kunden umzuwandeln. Zum anderen lässt er den Vorhang herunter und zeigt in diesem Buch ganz genau, wie ClickFunnels auf über 100.000 Kunden gewachsen ist.

    Denn viele Leute denken, dass Facebook- und YouTube- Werbung dahinter steckt und tatsächlich stellt er ein ganz anderes Konzept vor, das ganz spannend zu lesen war. 

    Jetzt hatte ich jedenfalls die Chance sein drittes Buch “Traffic Secrets”  mal in Ruhe durchzulesen und die wichtigsten Punkte für dich zusammen zu fassen. Denn wir wollen einmal schauen, wie du das ganze für dich selbst umsetzen kannst. 

     

    Wir sprechen deshalb in dieser Episode daher über folgende Dinge: 

    Idee 1: Du musst deinen Wunschkunden kennen!

    Wenn du nicht weißt, nach wem du suchst, bringt das alles nichts! Ganz häuft sehe ich bei selbstständigen Beratern, dass sie denken, dass sie eigentlich jedem helfen können und genau das ist das große Problem. Wenn man nicht weiß, wonach man sucht, kann man auch von diesen Leuten keine Aufmerksamkeit und somit keine Anfragen bekommen. Eine coole Übung, die Russell in seinem Buch vorschlägt ist, die Unterscheidung von “weg von Motivation” und “hin zu Motivation” und sich dazu eine Liste anzulegen. Zum einen brauchst du eine klare Vorstellung, wen du eigentlich erreichen möchtest. Zum anderen gibt es Menschen, die eine “weg von Motivation” haben, zu einem bestimmten Schmerz. Beispiel: Ich habe keine Lust mehr auf meinen Job. Mein Chef nervt mich. Alle anderen verdienen mehr Geld. Das sind alles Dinge, die einen dazu bewegen, aus dem Schmerz heraus etwas zu ändern - also die “weg von Motivation” - weg von dem Schmerz. 

    Dann gibt es Leute, die eine “hin zu Motivation entwickeln. Beispiel: Ich möchte mein Traumhaus kaufen. Ich möchte meine Firma soweit wachsen lassen, dass ich mehr Einfluss auf diese Welt habe. 

    Deshalb überlege dir, wer eigentlich deine Wunschkunden sind, so konkret wie möglich und mache dann diese beiden Listen auf. Bestenfalls vergleichst du das mit dir selbst: Was waren deine Schmerzpunkte und wo wolltest du hin?

    70-80% der Menschen haben eine “weg von - Motivation”.

    Schmerz ist häufig der größte Motivator. Vermutlich gibt es lediglich 20-30%, die eine “hin zu - Motivation haben”, die also etwas bestimmtes erreichen möchten. Und die zieht so doll, dass sie loslegen möchten. Deshalb ist diese Liste so wichtig. Sie haben beide dasselbe Ziel, aber sie haben komplett unterschiedliche Motivationen. 

    Idee 2: Wo du deine Wunschkunden findest. 

    Wenn du weißt, wer dein Wunsc

    25 min
  • #315 - Wie du zum Influencer auf LinkedIn wirst - 4 Hacks

    Falls du bei LinkedIn noch kein Profil hast, so kann ich dir nur empfehlen, dir eines anzulegen. Die Plattform ist sehr cool und wird in der Zukunft immer wichtiger. Wenn du für dein Business ein cooles Netzwerk und gute Diskussionen haben möchtest, dann komm auf jeden Fall auf diese Plattform, denn es macht eine Menge spaß!

    In dieser Podcastfolge möchte ich dir 4 Tipps bzw. Hacks für LinkedIn mitgeben. Der ein oder andere kennt diese vielleicht schon und für andere ist dies vielleicht sogar komplettes Neuland. 

    Wir sprechen deshalb in dieser Episode daher über folgende Dinge: 

    Idee 1: LinkedIn Formel für die gezielte Suche nach Personen.   

    Der Sales Navigator ist eine Funktion oder Erweiterung auf LinkedIn, bei der man Leute noch viel gezielter finden kann. Damit geht natürlich noch eine Menge mehr, aber man sehr spezifisch nach Menschen suchen. 

    Wer bei LinkedIn aber viel über die Suche arbeitet und den Sales-Navigator nicht besitzt, so ist diese Standardsuche doch schon ein wenig eingeschränkt. Man kann sie aber noch ein wenig ausreizen, in der du oben in der Suchleiste einfach Suchoperatoren hinzufügen kannst. Falls du genau weißt, wer deine Zielgruppe ist bzw. wen du auf LinkedIn suchst, dann ist das höchst interessant für dich. 

    Was sind Suchoperatoren? Suchoperatoren sind Begriffe, mit denen Du gezielter suchst. Du kannst also in die Suchleiste “Hamburg” eingeben und du erhältst ein Netzwerk aus der Hamburger Umgebung. Wenn du ausführlicher suchen möchtest, so gibst du “Hamburg and Geschäftsführer”. Jetzt spuckt die Suchmaschine dir alle Geschäftsführer aus Hamburg aus. Wichtig ist also immer ein “and” zwischen die Begriffe zu setzen.

    Das ist jetzt natürlich noch keine Magie, denn du könntest einfach “Geschäftsführer” in der Suche eingeben und in der Lokalität “Hamburg”. Jetzt kommt aber der Trick, denn du kannst aus diesen Geschäftsführern aus Hamburg auch Menschen ausgrenzen indem du das Wort “not” dahinter setzt. Beispiel: “Hamburg and Geschäftsführer not Bachelor” - falls du also keine studierten Geschäftsführer aus Hamburg suchst, kannst du diese somit ausfiltern und die Suche spuckt dir alle Nicht-Akademiker aus.

    Idee 2: Tritt in eine “Engagement”-Gruppe ein, um den Algorithmus auszutricksen.  

    Wenn du Content auf LinkedIn hochlädst, dann ist es sehr wichtig, dass dieser in die Masse geht, damit du Kommentare und Likes erhältst. Dass das das Ziel ist, sollte wohl jeder verstanden haben. Was hierbei ganz wichtig ist ist, dass die Likes zu deinem Post in der ersten Stunde eintrudeln. Und das liegt daran, dass der Algorithmus vor allem in der ersten Stunde nach absetzen des Posts schaut, was dort passiert und entscheidet dann, wie sehr er den Post noch in den nächsten Stunden oder am nächsten Tag sichtbar macht. 

    Das bedeutet im Klartext, dass es für dich sehr gut laufen kann, wenn du zum Beispiel in einer “Engagement”-Gruppe bist. Diese committen sich zum Beispiel einmal in der Woche etwas hochzuladen und die Leute aus dieser Gruppe kommentieren und liken deinen Post.  Es könnte natürlich passieren dass der Algorithmus das irgendwann “spitz kriegt”, dass da immer dieselben Leute interagieren.  Zumindest am Anfang kann man das aber tun, um mehr Sichtbarkeit zu erlangen.

    Idee 3:   Kommentieren, kommentieren und kommentieren. 

    Kommentieren kann jetzt alles sein: Vom Kommentieren deines eigenen Posts bis hin zu Kommentaren unter anderen Posts. Es ist extrem wichtig

    18 min

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