Trick 77

Trick 77

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)EducationHow To
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Trick 77 episodes

  • Kürbiskerne rösten
    Wer grosse, grüne Kürbiskerne haben will, wie man sie aus dem Ladenkennt, muss Folgendes wissen: Die Natur hat nur einer einzigen Kürbissorte grüne Kerne ohne Schalen verpasst – dem «Steirischen Ölkürbis», auch «Lady Godiva» genannt. 
    Traditionell werden die grünen Kerne nach dem Waschen mehrere Tage
    an der Sonne getrocknet. Bei der Expressvariante trocknet man die
    sauberen Kerne mit einem Tuch ab.
    Die getrockneten Kerne mit wenig Olivenöl und reichlich Salz mischen,
    anschliessend bei 180° C im vorgeheizten Backofen 10 bis 15 Minuten
    rösten. Wenn sich die Kerne mit einem Knack-Geräusch spalten, müssen
    sie aus dem Ofen. Zu lange geröstete Kerne werden bitter.
    Der Verkauf von «Lady Godiva» ist nicht populär, denn das Fleisch
    dieser Kürbisse wird selten gegessen – was sie wiederum zum perfekten
    Halloween-Schnitzkürbis macht.
    4 min
  • Ein Igelhotel gegen Schnecken im Garten
    Neben Käfern und Würmern fressen Igel auch Nacktschnecken. So ist es gut und sinnvoll, dem Igel Rückzugsorte zu reservieren, von wo aus er nachts seine Streifzüge starten kann. Ein solcher Ort kann ein einfaches Igelhotel sein, welches man das ganze Jahr stehen lässt.
    Gebaut wird das Igelhotel Anfang Oktober. Das ist besonders für Kinder
    eine spannende Aufgabe. Ideal für den Unterschlupf ist ein schattiger
    Ort, damit die Igel durch die Frühlingssonne nicht zu früh aus ihrem
    Winterschlaf erwachen. 
    Unsere Bauanleitung
    Es gibt verschiedene Varianten für einen Unterschlupf. Unser Igelhotel sieht so aus: Den Kern bilden 10 Zentimeter dicke Äste oder Spalthölzer, die im Blockhaus-System aufeinandergeschichtet werden. Das Volumen sollte etwa 30 x 30 x 30 Zentimeter betragen. Dieser Hohlraum wird anschliessend mit viel Laub zugedeckt.
    Zum Schutz vor Witterung und Feinden wird das Laub mit unterschiedlich dicken und dünnen Ästen bedeckt. Eine kleine Tafel mit einem Igelsymbol hilft, dass auch Menschen die Funktion dieses Haufens aus Ästen und Blättern deuten können.
    5 min
  • Strahlend saubere Fenster
    Für strahlend saubere Fenster stellen viele unserer Hörerinnen und Hörer ihren Fensterreiniger preiswert und einfach selber her: Zwei bis drei Liter kaltes Wasser mit einem «Gutsch» Brennsprit mischen. Bei starker Verschmutzung lauwarmes Wasser verwenden.
    Anschliessend die Fenster nicht im direkten Sonnenlicht mit einem Lappen, Haushaltspapier, Mikrofasertuch, Hirschleder usw. reinigen.
    Vom Putzen mit Essig oder Zeitungen raten Fachleute ab. Der Essig lasse mit der Zeit die Scheiben bläulich schimmern und könne den Fensterrahmen angreifen. Zeitungspapier wiederum könne Ruckstande auf dem Glas hinterlassen.
    Um rasch zu erkennen, ob es beim Fenster innen oder aussen Putzstreifen gegeben hat, die eine Seite waagrecht, die andere senkrecht abwischen.
    3 min
  • Was tun bei klebrigem Plastik?
    Manche Plastikteile werden mit der Zeit klebrig, zum Beispiel Schirmgriffe, Bedienknöpfe oder Gehäuse von Elektrogeräten. In den meisten Fällen liegt der Grund bei den Weichmachern. Diese quellen aus dem Plastik und verbinden sich an der Oberfläche mit Schmutz. Die Reinigung braucht Geduld.
    Der einfachste Trick besteht darin, die klebrige Stelle mit einem (dekorativen) Klebeband zu überzeihen. Eine andere Möglichkeit ist es, den klebrigen Belag zu binden. Dazu reibt man ihn mit Maisstärke oder Babypuder ein und wischt die Oberfläche trocken.
    Orangenölreiniger hilft
    Hilft die Reinigung mit normalem Putzmittel nicht weiter, setzen unsere Hörer auf scharfes Geschütz: Nagellackentferner, Spiritus, Kunstharzverdünner, Wundbenzin, Orangenölreiniger.
    Tipp: Von all diesen Mitteln riecht Orangenölreiniger am angenehmsten. Diesen trägt man mit einem Lappen auf und lässt das Konzentrat etwa eine Stunde einwirken. Danach die klebrige Schicht mit einem Tuch abreiben. Bei starker Verschmutzung Vorgang wiederholen. Eventuell einen kleinen Spachtel aus dem Nagelpflegeset zu Hilfe nehmen. Achtung: Handschuhe tragen und den Raum lüften.
    Fachleute weisen darauf hin, dass durch die Reinigung zwar die klebrige Schicht entfernt werden kann, der Plastik aufgrund der fehlenden Weichmacher nun aber nicht mehr dieselben Eigenschaften aufweist wie vorher.
    4 min
  • Rollschinkli vom Netz befreien
    Die typischen Netze verleihen dem geräucherten Rollschinkli seine ovale Form. Die «Trick 77» Hörerinnen und Hörer kennen ein paar Tipps, damit der Schinken leichter vom Netz befreit wird.
    Mit dem Netz kochen
    * Vor dem Kochen mit einem Kellenstiel unter das Netz fahren und es etwas vom Fleisch lockern.
    * Nach dem Kochen das elastische Netz der Länge nach mit einer Küchenschere durchschneiden.
    * Den Schinken direkt nach dem Kochen kalt abspülen oder in nasses Haushaltspapier einwickeln. Nach ein paar Minuten soll sich so das Garn besser vom Fleisch lösen.
    Ohne Netz kochen
    * Wer sich beim Lösen regelmässig die Finger verbrennt, entfernt das Netz bereits vor dem Kochen. So verliert der Rollschinken zwar seine Form, kann aber direkt tranchiert werden.
    * Möchte man die Schinkenform etwas erhalten: Die Rollschinkli-Verpackung am Rand aufschneiden, das Netz entfernen, den Schinken in die Verpackung zurückschieben und so kochen.
    3 min
  • Klettverschluss reinigen
    Ein Klettverschluss besteht immer aus zwei Teilen. Einem Stück mit kleinen Kunststoffhaken und einem Gegenstück aus flauschigen Schlingen. Beim Zusammendrücken verfangen sich die Schlingen in den Kunststoffhaken, so haften die beiden Teile aneinander.
    Verschmutzungen in den Kunststoffhaken löst man mit einer Ahle, Pinzette oder einer Bürste. Beim flauschigen Gegenstück können überstehende Fäden abgeschnitten werden. Ist die jedoch die Struktur der Schlingen beschädigt, sollte das Stück durch ein neues Klettband ersetzt werden.
    Klettverschlüsse sind Massenware mit grossen Qualitätsunterschieden. Ein Qualitätsmerkmal ist, wenn die Klettstreifen mit einem verarbeiteten Rand eingefasst sind.
    70 Jahre Klettverschluss
    Der Klettverschluss wurde vom Schweizer Georges de Mestral erfunden. Der Waadtländer Ingenieur liess sich in der Natur von Disteln inspirieren. Die kleinen Distel-Kugeln haften mit ihren Haken an Tieren und Gewebe. Den Klettverschluss liess Georges de Mestral am 22. Oktober 1951 patentieren.
    4 min
  • Blühende Orchideen
    Phalaenopsis oder Schmetterlingsorchideen gehören weltweit zu den meistverkauften Zierpflanzen. Mit ein paar Tipps blühen die Orchideen immer wieder.
    Die wichtigste Regel: keine Staunässe! Nach jedem Giessen muss die Pflanze gut abtropfen. Orchideen mögen einen hellen Standort mit Zimmertemperatur und wenig direkter Sonneneinstrahlung.
    Je nach Orchideenart, Standort und Raumklima kann die ideale Pflege variieren. Viele Hörerinnen und Hörer wässern nur einmal in der Woche. Die Pflanzen werden mit dem Plastiktopf für ein paar Minuten ins handwarme Wasser gestellt oder schlicht mit der Giesskanne gegossen.
    Orchideen benötigen nicht viel Dünger. Wenn überhaupt, sollte man speziellen Orchideendünger verwenden. Die Blumen bleiben gesund, wenn man ihnen alle zwei Jahre ein frisches Substrat und einen neuen Topf gönnt. Beim Umtopfen werden faule und abgestorbene Wurzeln abgeschnitten. 
    Die Welt der Orchideen ist enorm. Der Besuch einer Orchideen-Ausstellung oder einer spezialisierten Gärtnerei lohnt sich, denn es gibt über 30'000 verschiedene Arten.
    4 min
  • Reparieren statt wegwerfen
    Das Smartphone hat einen dumpfen Ton, die Nähmaschine steigt aus. Bringt man die Geräte in den Laden heisst es nicht selten: Eine Reparatur lohnt sich nicht, kaufen Sie ein neues Gerät. So nicht, sagt der «Trick77». 
    In der Sendung erzählen Hörerinnen und Hörer, welches Gerät sie erfolgreich reparieren konnten.
    Generelle Tipps:
    * Reparieren braucht Planung. Informieren Sie sich via Fachliteratur oder im Internet, wie ein Gegenstand aufgebaut ist und wie man bei einer Reparatur vorgehen soll. Beschaffen Sie sich die nötigen Werkzeuge und Ersatzteile, bevor Sie mit der Arbeit beginnen. Das spart Zeit und Nerven.
    * Machen Sie sich bereits beim Kauf eines Artikels Gedanken über eine allfällige Reparatur. Fragen Sie im Geschäft explizit danach. Oft lässt sich billige Massenware kaum reparieren. Höhere Anschaffungskosten für Qualitätsware, können sich bei einer Reparatur auszahlen.
    * Land auf Land ab gibt es Werkstätte, die sich auf das Reparieren diverser Artikel spezialisiert haben. Eine Offerte kann sich lohnen.
    * In der Schweiz gibt es über 170 «Repair-Cafés». Hier kann man defekte Geräte zusammen mit Profis reparieren. Oft wird nur das Material verrechnet und man lernt eine Menge dazu. Siehe Link.
    5 min
  • Besteckabrieb auf Geschirr entfernen
    Mit der Zeit kann es auf Geschirr aus Keramik dunkle Kratzer geben. Es sind Spuren, die das Besteck in Tassen, Tellern und Schalen hinterlassen hat. Mit den richtigen Putzmitteln lässt sich der Besteckabrieb wieder entfernen.
    Gute Resultate wurden mit Kochfeldreiniger für Glaskeramik erzielt. Die Kratzer mit der Reinigungsmilch und einem Lappen wegpolieren.
    Auch Putzstein entfernt Besteckabrieb. Die raue Reinigungspaste befeuchten und mit einem Schwamm oder einem Lappen auftragen. Die Kratzer mit sanftem Druck abreiben.
    Mithilfe eines Korkzapfens lassen sich Ecken und Kanten besonders gut reinigen. Den Zapfen straff mit dem Putzlappen umhüllen.
    Besteckabrieb gibt es besonders oft auf preiswertem Keramikgeschirr, dessen Glasur eine begrenzte Belastbarkeit aufweist. Daher sollte auch bei der Reinigung nicht zu intensiv gescheuert werden.
    3 min
  • Wenn gewaschene Wäsche müffelt
    Es kann vorkommen, dass frisch gewaschene Wäsche bereits nach kurzer Zeit modrig riecht. Wir haben Ratschläge für die entscheidenden Faktoren: Waschmittel, Waschprozess, Waschmaschine.
    Tipps Waschmittel
    * Korrekte Dosierung verwenden, abgestimmt auf Wäschemenge, Verschmutzungsgrad und Wasserhärte.
    * Pro Waschgang zusammen mit dem Waschmittel einen kleinen Gutsch billigen, hellen Essig ins Weichspülerfach leeren. Viele Hörerinnen und Hörer machen das seit Jahren so. Hersteller mahnen zur Vorsicht, Essig könnte für Kunststoffteile zu aggressiv sein.
    * Hersteller sagen: Pulver hat eine bessere Waschwirkung, da Bleichmittel enthalten sind. Hingegen erlauben flüssige Waschmittel tiefere Temperaturen.
    * Falls man «seinen Duft» aus alten Tagen vermisst: Es gibt Inhaltsstoffe, die mittlerweile nicht mehr erlaubt sind. Zudem passen Hersteller die Parfümierung immer wieder den aktuellen Trends an.
    Tipps Waschprozess
    * Empfohlene Wäsche-Beladungsmenge nach Programmwahl beachten.
    * Gewaschene Wäsche nicht in der Maschine liegen lassen.
    * Nur komplett trockene Wäsche im Schrank versorgen.
    Tipps Waschmaschine
    * Deckel und Spülfach der Maschine nach dem Waschen zum Trocknen offenhalten.
    * Türgummi und Spülfach reinigen und nach dem Waschgang trocknen. Ab und zu Wassersieb kontrollieren.
    * Um die Maschine sauber zu halten, ab und zu auch mit 60 oder 90 Grad waschen. Bei neueren Maschinen das Reinigungsprogramm wählen.
    * Generell: Neue Maschinen waschen anders, verbrauchen deutlich weniger Wasser und Strom als ältere Jahrgänge.
    4 min

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