Trick 77

Trick 77

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)EducationHow To
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Trick 77 episodes

  • Heizkörper reinigen
    Der «Trick 77» löst wieder die Alltagsprobleme der Hörerinnen und Hörer. Zum Auftakt leeren wir unseren Briefkasten. Dieser hat sich während der Sommerpause gefüllt. 
    Da tauchte zum Beispiel die Frage auf: «Wie reinigt man am effizientesten einen Heizradiator?» Folgende Vorschläge kamen aus der Hörerschaft:
    * Um die Flaschenbürste einen Lappen wickeln.
    * Einen grossen Schwamm so einschneiden, dass er wie ein Kamm zwischen mehrere Heizstangen passt.
    * Eine spezielle Heizkörperbürste anschaffen, mit zwei oder mehr Borstenlamellen. Manche Werkstatt für Menschen mit einer Beeinträchtigung stellt solche Bürsten her.
    * Mit einem Haarföhn oder mit Druckluft Staub aus Heizwänden blasen.
    * Genereller Tipp: Nur kalte Radiatoren reinigen und vor der Reinigung ein Tuch oder Zeitungen unter den Heizkörper legen, um den Schmutz aufzufangen.
    * Exotischer Tipp: Kuchenblech unter den Radiator legen. Mit einer Giesskanne sachte heisses Seifenwasser über den Heizkörper fliessen lassen. Danach mit einem Lappen trocknen.
    4 min
  • Zwieback und Knäckebrot bruchsicher bestreichen
    Um Butter auf Zwieback und Knäckebrot zu streichen, nehmen viele die dünnen Scheiben in die Hand. Dass das Gebäck nicht bricht, nimmt man jeweils zwei davon und legt diese zum Bestreichen übereinander.
    Alternativ wählt man eine komplett ebene Streichunterlage. Viele Teller neigen nach innen, hier ist der Bruch des Knäckebrots vorprogrammiert.
    Hat man die Auswahl zwischen gekühlter Butter und Margarine, nimmt man besser Margarine, da diese streichfähiger ist.
    3 min
  • Spielschleim aus Flohsamenschalen
    Eines der faszinierendsten Spielzeuge für Kinder ist Schleim. Diese labbrige Masse kann man selbst herstellen. Viele Rezepte basieren auf flüssigem Waschmittel. Bei der «Trick 77» Version ist die Konsistenz etwas dicker, dafür ist der Schleim aus einem Naturprodukt: Flohsamenschalen.
    Flohsamenschalen gibt es im Supermarkt oder in der Drogerie. Die Samenschalen werden eigentlich zur Regelung der Verdauung eingenommen. Sie können das 50-fache an Wasser aufnehmen und entwickeln enorme Schleimstoffe. Das machen wir uns zu Nutzen.
    Unsere Dosierung für eine Handvoll Schleim: Zwei gestrichene Esslöffel Flohsamen auf einen Deziliter Wasser. Wenn vorhanden etwas Lebensmittelfarbe hinzugeben. Alles in einer Pfanne unter ständigem Rühren langsam erhitzen.
    Ist die Masse eingedickt, in einer Schüssel erkalten lassen. Die Schleimmasse ist nun fertig. Besonders glitschig ist der «Schleimi», wenn man mit nassen Händen damit spielt. Ist der Schleim zu dünn geraten, bei der nächsten Mischung etwas mehr Flohsamenschalen verwenden.
    In einem Behälter mit Deckel kann der Schleim im Kühlschrank mehrere Tage aufbewahrt werden.
    4 min
  • Abgeknickte Äste am Tomatenstrauch
    Oje, ein Ast voller Tomaten ist abgeknickt! «Trick 77» -Hörerinnen und -Hörer wissen Rat, wie die Pflanze oder wenigstens die Tomaten noch zu retten sind.
    Abgeknickte Äste, die mit der Pflanze noch verbunden sind, mit zwei Grillspiessen oder Glacestängel schienen. Mit Bindfaden oder Klebeband fixieren. Ast mit einer Schnur zusätzlich am Stützstab sichern.
    Abgebrochene Triebe sofort ins Wasser stellen. Danach an einem sonnengeschützten Standort in die Erde stecken und gut feucht halten. Mit etwas Glück schlägt der Trieb Wurzeln.
    Abgetrennte Äste mit Tomaten daran umgekehrt in der Waschküche oder im Keller aufhängen. So können sie am Stiel noch nachreifen. Im Herbst vor dem ersten Frost, können so sogar Tomatenstöcke mitsamt den Wurzeln aufgehängt werden.
    Einzelne Tomaten (mit einem kurzen Teil des Stängels daran) in Zeitungspapier einwickeln und für ein paar Tage an einen Ort mit etwa 20 °C und eher feuchtem Klima legen.
    Grüne Tomaten reifen auch nach, wenn man sie zusammen mit Äpfeln oder Avocados in einen geschlossenen Behälter legt.
    Bleibt keine Zeit zum Nachreifen, kann aus grünen Tomaten auch Chutney oder Konfitüre hergestellt werden.
    4 min
  • Ein Herzli im Cappuccino
    Baristas zaubern wahre Kunstwerke in die Kaffeetassen. Mit einem aus Milchschaum «Herzli» schmeckt der Cappuccino doppelt gut. Mit ein paar Tipps gelingen diese Herzen auch zu Hause.
    Der Milchschaum
    Entscheidend ist die Milchschaumkonsistenz. Cappuccino-Herzen benötigen einen gleichmässig cremigen Schaum, der fliesst und nicht steif ist. Das gelingt mit einer Dampfdüse. Die Milch sollte möglichst kalt geschäumt werden. Auch lactosefreie Milch oder Ersatzprodukte lassen sich bearbeiten. Soja-Dink zur Hälfte mit Reis-Drink mischen, so gibt es keine Flocken. Die Milchcreme nach dem Schäumen kreisend in Bewegung halten.
    Tipp: Das Schäumen an der Dampfdüse übt man mit Wasser und ein paar Spritzern Flüssigseife. Das spart die kostbare Milch.
    Die Latte Art
    Einen Espresso in eine Kaffeetasse füllen. Aus einem Kännchen die Milchcreme langsam aber in einem Zug in die Tasse giessen. Dann die Tasse etwas Kippen. Die Milchkanne näher zur Tasse führen und die Milchzufuhr erhöhen. Wenn sich Herzbögen bilden, die Milchkanne hochfahren und zum Herzspitz hin wegziehen.
    4 min
  • Zugenähter Grillkohlesack öffnen
    Die meisten Säcke mit Grillkohle sind mit einer dünnen Schnur zugenäht. In der Hitze des Gefechtes reissen viele Grilleure an dieser Schnur und trennen den Sack unkontrolliert auf. Das genähte Schnurstück lässt sich an einem Stück entfernen, wenn man weiss wie. 
    Die Naht hat zwei Seiten, eine einfache und eine doppelte. Das Schnurstück am Ende des Grillsacks anheben und auf der doppelt genähten Seite direkt an der Naht abschneiden. Mit den Fingern die Naht etwas lösen. Sanft am nun durchtrennten Schnurstück der doppelten Naht ziehen und die ganze Schnur entfernen.
    Selbstverständlich darf man den Kohlesack auch mit der Schere aufschneiden, die Schnur-Variante ist aber einiges eleganter und sorgt für einen «Aha!» Effekt.
    4 min
  • Die Wohnung wird zur Chügelibahn
    In jedem Haushalt hat es Dinge, aus denen man eine Chügelibahn bauen kann. Ein Spass für die Kinder. Für die Erwachsenen ein Projekt, dass zu ungeahnter Kreativität führen kann.
    Ein paar Gedanken vor Baubeginn: Welche Kugeln haben wir, was für Material ist vorhanden, wo könnten Start und Ziel sein? Die ideale Basis ist ein Tisch. Von dort kann die Bahn in die Tiefe und in die Höhe erweitert werden.
    Wie geschaffen für den Bau sind Kartonröhren. Ebenso genial sind die Kartons von Kaffeekapseln. Jeweils ganz oder der Länge nach geteilt. Ein breites Klebeband erleichtert das Fixieren. Ist kein Karton mehr vorhanden, wird improvisiert. Zusammengerollte Zeitungen, aufgeklappte Bücher, halbe PET-Flaschen etc. ergänzen die Chügelibahn.
    Ein Schlauch mit genügend Durchmesser ist das Nonplusultra und ermöglicht die Überbrückung von längeren Distanzen, z.B. vom obersten Tablar eines Büchergestells zur Tischplatte hin. Ein Staubsaugerrohr führt die Kugel mit viel Geschwindigkeit Richtung Boden. Als besondere Attraktion kann als Ziel die Kabine einer Spielzeugseilbahn gewählt werden. So wird die Kugel elegant wieder in die Höhe, an den Bahnstart transportiert.
    4 min
  • Basilikum richtig pflanzen und pflegen
    Ein Basilikum «Stöckli» ist rasch gekauft und auf dem Fenstersims platziert. Ebenso schnell ist die Freude vorbei, wenn die Pflanze schon nach wenigen Tagen Farbe und Blätter verliert. «Trick 77» Hörerinnen und Hörer haben ihre Tipps. 
    Sonne ja, aber nicht zu viel
    Basilikumpflanzen vom Supermarkt kommen aus dem Treibhaus. Daher mögen sie warmes, feuchtes Klima, aber keine intensive Sonne. Sind die Temperaturen konstant über 12 Grad, darf die Pflanze auch ins Freie, im Hochsommer in den Halbschatten.
    Bei der Ernte immer ganze Triebe oberhalb eines Blattpaares wegschneiden. Keine einzelnen Blätter abzupfen. So wächst die Pflanze buschig nach.
    Erde nur mässig feucht halten, Staunässe vermeiden. Kein Wasser über die Blätter giessen. Im Freien vor Regen schützen. Ein anderer Tipp: Wasser direkt in den Unterteller geben und nicht mehr von oben giessen.
    Platz zum wachsen
    Viele Hörerinnen und Hörer pikieren das frisch gekaufte Stöckli oder schneiden den Wurzelballen auseinander. Halbiert oder geviertelt kommen die Pflanzenteile in grössere Keramiktöpfe. Umgetopfte Pflanzen etwa alle zwei Wochen mit Flüssigdünger nähren.
    Eine blühende Basilikumpflanze stellt die Entwicklung neuer Blätter praktisch ein. Nun darf man das Stöckli definitiv ins Freie stellen und den Insekten übergeben.
    Weltweit gibt es über 60 verschiedene Basilikumsorten. Robustere Pflanzen gedeihen direkt im Gartenbeet und fühlen sich neben Tomaten wohl.
    4 min
  • Salzkristalle züchten
    Wir brauchen Wasser, Salz, ein Glas, einen Stift, ein Stück Faden, Schnur oder Pfeifenputzer und ein paar Wochen Zeit. Dosierung: Etwa einen Esslöffel Salz pro Deziliter Wasser.
    So wirds gemacht
    Den Faden in der Mitte vom Stift befestigen und diesen auf das Glas legen. Das Fadenstück sollte just bis zum Glasboden reichen. Salz in kochend heissem Wasser auflösen. Salzwasser ins Glas giessen und warten, warten, warten
    Das Wasser verdunstet, die Salzkristalle bleiben am Faden zurück. Der Kristallstrang wächst Tag für Tag. Mit Farbe im Wasser kann zusätzlich gespielt werden. Je nach Wassermenge und Standort dauert es kürzer oder länger, bis alles Wasser verdunstet ist. Doch die Geduld wird belohnt: Jeder Salzkristall ist einzigartig.
    Dieses Experiment ist eine interessante Überraschung, wenn man zum Beispiel seine Enkel alle paar Wochen zu Gast hat.
    5 min
  • Einmachgläser und Flaschen geruchsfrei machen
    Gläser und Flaschen wiederverwenden macht Sinn. Bleiben störende Gerüche zurück, wissen sich Hörerinnen und Hörer zu helfen. Wir erklären, wie Einmachgläser und Flaschen wieder geruchsfrei werden.
    Das Gefäss mit heissem Essigwasser füllen und abkühlen lassen. Auch den Deckel damit reinigen. Das leere Gefäss und den Deckel danach zusätzlich für einen Tag an die Sonne legen. 
    Andere Tipps: Ein paar Löffel Kaffeepulver in das Einmachglas füllen, Deckel schliessen und für ein bis zwei Tage stehen lassen. Oder heisses Wasser und eine halbe Gebissreiniger-Tablette über Nacht im Gefäss stehen lassen.
    Auch dieser rustikale Trick kann ausprobiert werden. Das Gefäss über dem Ausguss mit kaltem Wasser füllen, sodass das Wasser leicht über den Rand schwappt. Mit der flachen Hand präzise auf die Öffnung schlagen. Vorgang wiederholen. Das Gefäss entleeren, trocknen und prüfen, ob der Geruch beseitigt ist.
    3 min

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In Haushalt oder Garten gibt es immer kleinere oder grössere Probleme, die nach einer Lösung verlangen: Verstopfte Abflüsse, lästige Fruchtfliegen, hartnäckige Flecken, stockende Reissverschlüsse und…

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