Ratgeber

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Einschlafstörungen - was kann man dagegen tun?
    Im Bett soll grundsätzlich geschlafen werden. Und nicht hellwach auf den Schlaf gewartet werden. Deshalb tut man gut daran, erst dann ins Bett zu gehen, wenn einem die Augen zufallen.
    «Viele meinen, sie müssen unbedingt acht Stunden schlafen», sagt der Neurobiologe und Schlafforscher Albrecht Vorster. Er lehrt heute an der Uni Marburg, war aber lange Jahre Leiter des Sleephouse am Berner Inselspital.
    «Sieben Stunden reichen vollkommen. Einigen sogar sechs», sagt der Experte. Deshalb: Kein Stress, wenn man nur auf sechs Stunden kommt. Und kein Stress beim Einschlafen. Besser via Sofa ins Bett wechseln und dann selig einschlafen.
    5 min
  • Umstellung von Sommer- auf Winterzeit ist einfacher als umgekehrt
    Trotzdem kommen einige durcheinander, wenn uns im Herbst eine Stunde geschenkt wird. Sollen wir nun zur gleichen Zeit ins Bett oder dürfen wir eine Stunde länger herumtrödeln?
    Für Albrecht Vorster, Neurobiologe und Schlafforscher bringt die Zeitumstellung den Lebensrhythmus durcheinander. Im Herbst allerdings etwas weniger, als im Frühling, wenn uns eine Stunde fehlt.
    «Es macht sicher keinen Sinn, nach der Zeitumstellung eine Stunde früher zu Bett zu gehen.» Wach im Bett liegen, ist für ein zeitiges Einschlafen kontraproduktiv.
    5 min
  • Warum wir spenden und wie wir am besten Spenden
    Spenden: Die Freude am Geben steckt in uns Menschen und ist auch ein wesentlicher Bestandteil jeder Zivilisation. Kein Wunder also, dass der Zehnte oder Almosen in allen Weltreligionen zu finden sind.
    «Wir verstehen unter Philanthropie jede freiwillige Handlung für einen gemeinnützigen Zweck», sagt Georg von Schnurbein, Professor am Center for Philanthropy Studies an der Universität Basel. Und dieser Zweck sei sehr weit gefasst. Es gehe darum, dass jede Form menschlichen Helfens darunterfalle. «Das ist in jeder Zivilisation verankert. E geht darum über die eigene Familie, den eigenen Clan hinaus anderen Menschen helfe.» Kein Wunder hat Philanthropie Eingang in sämtliche Weltreligionen gefunden. «Das ist schlussendlich ein Grundwesenszug von Zivilisation.»
    Philanthropie sei zutiefst menschlich, sagt Schnurbein. «Man hilft auch Menschen, die man gar nicht kennt.» Trotzdem, geht es beim Spenden um das Spenden oder gar um den Spender oder die Spenderin? «Spenden bewirkt einen sogenannten ‘warm glow’», so der Experte. Das warme Gefühl entsteht schon bei kleinsten Beiträgen und kann auch nachhaltig wirken. Besonders dann, wenn man zum Beispiel eine Dankeskarte bekommt. Es muss ja nicht gleich ein ganzer Museumsflügel sein, der nach US-amerikanischen Grossspendern benannt ist.
    6 min
  • Über die Ethik des Spendens
    Streng genommen und juristisch ist eine Stammzellen- oder eine Blutspende eine Körperverletzung. In diese kann man allerdings einwilligen. Umso wichtiger ist es, dass dies komplett freiwillig geschieht und es auch keine finanziellen Anreize gibt.
    «Aus ethischer Sicht, darf es deshalb keine Pflicht geben, zum Beispiel Blut zu spenden», sagt die Philosophin und Buchautorin Barbara Bleisch. Beim Spenden geht es vielmehr um moralisches Heldentum. Eine Pflicht hingegen könnte zu einem Vorwurf denjenign gegenüber führen, die sich gegen eine Spende entscheiden.
    6 min
  • Blutstammzellenspenden wie geht das?
    Sich als Stammzellenspender oder Spenderin zu registrieren ist ganz einfach: Ein gründlicher Abstrich der Mundschleimhaut in der Backentasche reicht. Das kennt man aus Krimis. Und auch die Spende ist normalerweise eine einfache Sache.
    Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass bei einer Blutstammzellenspende ins Rückenmark gestochen werde. Beteiligt ist aber das Knochenmark, das Stammzellen herstellt. Und diese werden dann über das Blut gespendet.
    «In der überwiegenden Zahl der Fälle bekommt der Spender oder die Spenderin Medikamente, welche die Produktion der Stammzellen anregen». sagt Oliver Kürsteiner, Leiter Swiss Blood Stem Cells beim Schweizerischen Roten Kreuz. Über eine längere Blutentnahme werden die ins Blut ausgeschwemmten Blutstammzellen gewonnen. Das Blut geht wieder zurück in den Körper der Spendenden. In nur 10 Prozent der Fälle werden Stammzellen aus dem Beckenknochen gewonnen.
    6 min
  • Blutspenden
    Einige machen es regelmässig, andere gar nicht und die Dritten möchten gerne mal, aber wissen gar nicht so recht, was die Anforderungen sind.
    «Um Blut zu spenden, muss man volljährig sein und mindestens 50 Kilo wiegen», sagt Bernhard Wegmüller, Direktor Blutspende beim Schweizerischen Roten Kreuz.
    Frauen dürfen dreimal pro Jahr spenden und Männer viermal. Wer kennt sie nicht, die Aufrufe vor Feiertagen, Blut zu spenden. Braucht es da mehr Blut? «An Festtagen brauchen wir nicht mehr Blut, allerdings ist die Spendenbereitschaft rund um Feiertage geringer, weil man da schon viel um die Ohren hat.»
    Eine Blutspende muss immer freiwillig sein. Und natürlich unentgeltlich – für den Spender und die Empfängerin.
    6 min
  • Organspende
    Muss ich Widerspruch einlegen, wenn ich meine Organe nicht hergeben will? Die Regelung wird voraussichtlich 2028 in Kraft treten. Das Wichtigste ist: Mit Angehörigen sprechen, sodass man den Willen des Partners oder der Partnerin kennt und in deren Sinne entscheiden kann.
    Dabei teilt man am besten auch gleich mit, was der eigene Wille ist. Man kann beim Spenden immer auch Ausschlüsse machen. Und haben Sie gewusst, dass es auch eine Lebendspende gibt?
    6 min
  • Mit KI lernen
    Was tun Sie, wenn Sie lernen wollen, wie man Kuchenteig selber macht, wie man das eigene Fahrrad repariert oder wenn Sie einen Text nicht verstehen? Schlagen Sie das nach, rufen Sie jemanden an, der es wissen könnte, oder fragen Sie eine künstliche Intelligenz?
    Immer mehr Menschen nutzen KI, um Neues zu lernen und alltägliche Fragen zu klären.
    Ein Kurs von Pro Senectute zeigt Seniorinnen und Senioren, wie sie KI im Alltag einsetzen können. Er gibt einen Überblick über verschiedene Anwendungsmöglichkeiten: vom Gestalten von Karten über das Übersetzen von Texten bis hin zu Speech-to-Text-Funktionen.
    Im Kurs geht es auch um mögliche Gefahren. Neben Falschinformationen besteht bei der Nutzung von KI auch das Risiko, dass digitale Angebote persönliche Kontakte ersetzen. Gerade für ältere Menschen kann das die Vereinsamung fördern.
    Denn die Gehirn- und Lernforschung zeigt: Am besten lernen wir durch menschliche Verbindungen. KI kann unterstützen, aber den Austausch mit anderen Menschen nicht ersetzen.
    6 min
  • Senioren-Uni
    Die Seniorinnen- und Seniorenuniversität Luzern bietet Pensionierten jährlich rund 40 verschiedene Vorlesungen. Für 150.- pro Jahr können Senioren und Seniorinnen sich querbeet durch die verschiedenen Wissenschaften und Forschungsgebiete hören.
    Die Leiterin der Seniorinnen- und Senioren-Uni, Marianne Bauer, empfiehlt, sich auch mal auf Themen einzulassen, die einen auf den ersten Blick nicht ansprechen. Die Vorlesungsreihe soll helfen, den Horizont auch im Alter weiterhin zu erweitern. Mit dabei ist auch ein Live-Stream und der Podcast fürs Nachhören von zu Hause aus.
    Wer lieber in die Tiefe als in die Breite lernen möchte, wird an der Zürcher Volkshochschule fündig. Dort sind Vorlesungsblöcke zu einzelnen Themen buchbar. Diese Angebote sind allerdings etwas teurer als die Senioren-Uni.
    Für manche ist die Senioren-Uni eine Rückkehr an die Universität, für andere die Gelegenheit, etwas nachzuholen, wofür früher im Leben kein Platz war. Nach den Vorlesungen an der Uni Zürich gibt es Raum für Austausch und Fragen im UZH 3 Café. Wer im Anschluss noch Energie hat, kann nach dem Gehirnjogging im Vorlesungssaal noch in den Unisport.
    5 min
  • Zurück an die Uni
    Waren Sie auf dem Gymnasium oder haben Sie eine Lehre gemacht? Was vielleicht in der Jugend endgültig schien, kann sich im Laufe des Lebens noch ändern. Auch wer bereits im Berufsleben steht und Familie hat, kann als Erwachsener nochmals zurück auf die Schulbank.
    Eine Möglichkeit ist es, die Maturität nachzuholen. In vielen grösseren Kantonen der Schweiz gibt es dafür staatlich finanzierte Angebote für Erwachsene. Wir haben mit dem Prorektor Claudio Darms der Kantonalen Maturität für Erwachsene Zürich gesprochen. Er erklärt, was es zu beachten gilt. Zum Beispiel gibt es einen Haken: Die kantonale Maturität kann man nur bis zum 40 Lebensjahr absolvieren. Ist man älter, muss man eine private Maturität besuchen.
    Eine andere Möglichkeit ist, die Maturität schlichtweg zu überspringen. Verschiedene Schweizer Universitäten bieten nämlich Aufnahmeverfahren für Personen ab 30 Jahren an. Mit einer speziellen Prüfung kann man versuchen, auch ohne Maturität für ein Studium aufgenommen zu werden. Ob das realistisch ist, hängt stark davon ab, welche Erfahrungen und Kenntnisse man bisher gesammelt hat. Die Rechtsabteilung der Universität Bern ordnet ein, wann das realistisch ist und wann weniger. Klar ist: Viele Wege führen zu einem Studium.
    5 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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