Die Privathaftpflicht gehört zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Versicherungsexperte Harry Büsser von Comparis erklärt, warum kaum jemand darauf verzichten sollte – und wo man trotzdem Geld sparen kann, ohne sich zu gefährden.
Das Wichtigste zur Privathaftpflicht:
Unverzichtbar für alle:
Die Privathaftpflicht zahlt, wenn man anderen versehentlich Schaden zufügt.
Ein kleiner Kratzer kann sich zu einem teuren Folgeschaden entwickeln. Niemand ist jeden Tag fehlerfrei – erst recht nicht in Haushalten mit Kindern oder Tieren.
Bei der Deckungssumme nicht knausern:
Verletzt man jemanden ernsthaft, können die Kosten enorm hoch werden. Eine zu tiefe Deckungssumme kann teuer zu stehen kommen.
Zusammenziehen? Police überprüfen:
Wer mit dem Partner, der Partnerin, mit Kolleginnen oder Kollegen oder auch in eine WG zusammenzieht, hat plötzlich zwei oder mehr Privathaftpflichten im Haushalt. Das Risiko verdoppelt sich nicht – die Prämie schon. Darum: Vorige kündigen und gemeinsam versichern.
Nur versichern, was zum eigenen Leben passt:
· keine Drohnenversicherung ohne Drohne
· kein Haustierzusatz ohne Haustier
· kein Zusatz für fremde Fahrzeuge, wenn man nie fremde Autos fährt
Privathaftpflicht ≠ Rechtsschutzversicherung:
Die Privathaftpflicht wehrt Forderungen gegen einen ab – passiver Schutz.
Die Rechtsschutzversicherung ermöglicht zusätzlich aktives Vorgehen, etwa wenn man selbst einen Anwalt braucht.
Merksatz:
Nur versichern, was wirklich zum eigenen Alltag gehört – nicht was man irgendwann vielleicht mal brauchen könnte.