Wer sich am Morgen trotz Ausschlafen müde und abgeschlagen fühlt, könnte an einer Schlafapnoe leidern. Helfen kann ein Gerät oder Digeridoospielen.
Müde, abgeschlagen, wie gerädert - so wachen viele auf, die unter einer Schlafapnoe leiden. «Eine langweilige Sitzung tagsüber und die Patientinnen und Patienten schlafen ein. Gefährlich ist besonders der Sekundenschlaf am Steuer, da gefährdet man auch noch andere», sagt Jörg Leuppi, Professor für Pneumologie am Kantonsspital Basel-Land in Liestal.
Es gibt aber Hilfe. Zum einen kann Abnehmen helfen. Denn die erschlaffte Anatomie und ein bisschen Fettansatz im Hals-Rachenraum verursacht die Schlafapnoe. Als Folge wachen die Leidenden 20 bis 40 mal pro Nacht auf. Kein Wunder fühlen sie sich am Morgen wie gerädert. Didgeridoo-Spielen zeigt auch Erfolge. Es gibt aber auch Menschen, die schlank sind, und trotzdem an Schlafapnoe leiden. Ihnen kann ein Gerät helfen, das via Maske Zimmerluft in die Nase strömen lässt. «Patientinnen und Patienten berichten, dass sie seither morgens wie frisch geboren aufwachen.» Und das Einnicken an langweiligen Sitzungen gehört der Vergangenheit an.