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Hier gibt es ergänzende Informationen zur Folge:
Ghana-/Wagadu-Reich existiert nach mündlicher Überlieferung ab ca. dem IV. Jahrhundert, schriftliche Quellen gehen von ca. 200 Jahren später als sicher erwiesen aus.
Wagadu/Ghana, Mali und Songhai werden von Manyakhalé Diawara als Progression einer Entität mit großen kulturellen Gemeinsamkeiten verstanden; das heutige Nigeria wurde dabei erst in der Zeit des Songhai-Reichs erreicht
Seit der Verfassung von 2023 sind die 13 Nationalsprachen Amtssprachen und Französisch ist Arbeitssprache in Mali.
N’Ko: Die Schrift wurde 1949 von Solomana Kanté für das Maninka entwickelt. Es gibt eine aktive Community, vor allem in Guinea; N’Ko ist aber nicht die dominante Schrift.
Hier geht’s zu Literatur & Musik:
Patricia Purtschert, Barbara Lüthi, Francesca Falk (Hg.): Postkoloniale Schweiz. Formen und Folgen eines Kolonialismus ohne Kolonien (transcript 2012)
Horst G. Klein, Tilbert D. Stegmann: EuroComRom. Die sieben Siebe (Shaker 2000); für die germanischen Sprachen: Britta Hufeisen, Nicole Marx (Hg.): EuroComGerm. Die sieben Siebe (Shaker 2007)
Amadou Hampâté Bâ: L’étrange destin de Wangrin (Union Générale d’Éditions 1973); Amkoullel, l’enfant peul (Actes Sud 1991); Kaïdara. Récit initiatique peul (zweisprachig Fulfulde/Französisch, mit Lilyan Kesteloot, Classiques africains 1969)
Cesária Évora: Sodade (Album Miss Perfumado, 1992)
Hier geht’s zu den Quellen:
Ghana/Wagadu: Nehemia Levtzion: Ancient Ghana and Mali (Methuen 1973); Nehemia Levtzion, J. F. P. Hopkins (Hg.): Corpus of Early Arabic Sources for West African History (Cambridge University Press 1981); Raymond Mauny: Tableau géographique de l’Ouest africain au Moyen Âge (IFAN 1961)
Uma Tokhi Piracha übersetzt, seit sie denken kann — zwischen Sprachen, Systemen, Welten, die selten miteinander sprechen. Geboren in Kabul, aufgewachsen über mehrere Länder, kam sie mit 12 Jahren nach Deutschland. Sie ist Mitgründerin von AYA Media & Publishing — 2025 gegründet gemeinsam mit Waslat Hasrat-Nazimi (Journalistin, Autorin) und Wana Limar (Creative, Moderatorin) —, einem Verlag für mehrsprachige Kinderbücher, der Familien erlaubt, ihre Herkunftssprache selbstverständlich im Alltag zu leben. Parallel bringt sie ihren Werdegang aus Soziologie/VWL, Digitalisierung und dem Aufbau eines Start-ups als Strategie- und Transformationsberaterin bei einem deutschen Mobilitätskonzern ein.
Literatur & Links
Hasrat-Nazimi, Waslat (2025): Simorgh — Der Vogel des Lichts. AYA Publishing. Übersetzerin Simorgh (Dari/Pashto): Sohayla Asghary // Hierteis, Eva (2025): Theo Wutlöwe im Gefühle-Dschungel. AYA Publishing. // Voss, Dorthe & Simons-Maus, Sandra (2026): Rette den kleinen Seehund. Boyens Buchverlag in Zusammenarbeit mit AYA Publishing // Gümüsay, Kübra (2020): Sprache und Sein. Hanser Berlin
Hier gibt’s Buchempfehlungen:
Elman, Anoush & van de Vendel, Edward (2023): Mischka. Thienemann Verlag
Hasrat-Nazimi, Waslat (2022): Die Löwinnen von Afghanistan: Der lange Kampf um Selbstbestimmung. Rowohlt Taschenbuch
Hier geht’s zur Webseite von AYA.
Wir sind zu Besuch im Centre de traduction littéraire de Lausanne (CTL). Hier treffen wir Prof. Dr. Irene Weber Henking und erfahren mehr über die Förderung junger literarischer Übersetzer:innen.
Prof. Dr. Irene Weber Henking ist Professorin für Übersetzungswissenschaft an der Universität Lausanne (Schweiz), Leiterin des Centre de traduction littéraire und Präsidentin des Prix lémanique de la traduction.
Literatur & Links
Hier geht’s zur Webseite des Centre de traduction littéraire de Lausanne.
Hier geht’s zum Blogeintrag von Lydia Dimitrow.
Hier geht’s zum YouTube Account der Faculté des lettres de l'Université de Lausanne und zur Videoreihe des Centre de traduction littéraire de Lausanne.
Was wissen Sie über Guaraní? Und warum ist es wichtig Heidi ins Guaraní zu übersetzen?
**Emilia Espínola Duarte **hat ihren Abschluss an der Fakultät für Übersetzen und Dolmetschen am Instituto Técnico Superior de Estudios Culturales y Linguisticos Yvy Maraey in Paraguay gemacht, und arbeitet zur Übersetzung und dem Guaraní, der Sprache aus der sie auch übersetzt.
Unterstützt von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.
Haben Sie schon einmal über einen Ort für die Übersetzung nachgedacht?
Dr. Gabriela Stöckli ist Literaturwissenschaftlerin (Romanistik, Komparatistik) und hat über das Romanwerk des zeitgenössischen argentinischen Autors Héctor Tizón promoviert. Seit der Gründung im Jahr 2005 leitet sie das Übersetzerhaus Looren in der Schweiz. Sie hat Kinderbücher aus dem Spanischen übersetzt.
Hier geht’s zur Webseite des Übersetzerhauses Looren mit mehr Informationen zu Stipendien und weiteren Angeboten.
Hier geht’s zu mehr Informationen über die Kampagne „Name the translator!“.
Unterstützt von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.
Über Übersetzen, Dolmetschen, Wissenschaft und Praxis, das Arabische und Französische bis zum Italienischen, Dänischen, Ungarischen, Japanischen, Chinesischen und Niederländischen, Comics und Kochbücher bis Lyrik und Journalismus, Kritik, Qualität, Politik und Exil, Besonderheiten, Barrieren und Stolpersteine für blinde Personen, Schwarze Perspektiven, Geschichte und Alltag, Philosophie bis Jugendbücher.
Wir feiern 50 Folgen Überübersetzen, schauen zurück und fragen uns noch einmal: Was ist Übersetzen eigentlich? Wie funktioniert es und was macht es so besonders? Sprechen wir von Brücken oder Grenzen? Was bedeutet überhaupt, etwas ist nicht übersetzbar? Welche Rolle spielt die Ethik des Übersetzens? Und vieles mehr…
Aber damit nicht genug – wir sagen Danke! Danke an euch! Danke an den Übersetzerfonds und dem Programm Neustart Kultur, die durch ihre Förderung den Podcast überhaupt erst möglich gemacht haben. Außerdem danken wir Pro Helvetia, dem ITI Germany, Drama Panorama sowie den Kammerspielen München und natürlich unserem tollen Team!
Wir haben noch viele Ideen und wollen uns noch nicht von euch verabschieden. Wenn ihr das auch nicht wollt, dann bleiben wir gerne noch ein bisschen. Dafür brauchen wir eure Unterstützung!
Was macht Lyrik aus und wie kann man sie übersetzen? Lyrik hat in der DDR eine besondere Rolle gespielt, Poesiealben der Weißen Reihe Lyrik international für 90 Pfennig trugen viele gerollt in der Hosentasche mit sich, Gitarrenlyriker füllten in der Sowjetunion Fußballstadien, die Beerdigung von Wladimir Wyssozki war größer als die von Stalin. Wenn sie wissen wollen warum, Prof. Dr. Lebedewa erzählt uns in dieser Folge davon. Angereichert von ihren eigenen Begegnungen und Erfahrungen als Übersetzerin, ordnet sie die Lyrikübersetzung auch wissenschaftlich ein. Angefangen mit der gesungenen Lyrik in den russischen Salons im 19. Jahrhundert bis zu den Rap-Musikern Morgensthern und Oxxxymiron, heute wird ein spannender Blick auf die Lyrik und ihre Übersetzung geworfen, immer unter dem Motto: Komm Lyrik, mach mich frei!
Prof. Dr. Jekatherina Lebedewa studierte 1980–1985 Slawistik und Übersetzungswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie promovierte 1990 zur russischen Gitarrenlyrik im 19./20. Jahrhundert und habilitierte sich 2002 an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder mit einer Untersuchung zum Slawophilentum als poetisches Phänomen. Seit 2004 lehrt und forscht sie als Universitätsprofessorin an der Universität Heidelberg.
Literatur & Links
Hier geht es zu dem Wikipedia Artikel der Weißen Reihe Lyrik international mit mehr Informationen.
Hier geht es zu mehr Informationen zu dem Film Der Spiegel von Andrei Tarkowski.
Hier geht es zu Wikipedia Artikeln mit mehr Informationen zu den Rap Musikern Morgenshtern und Oxxxymiron.
Hier geht es zu dem Wikipedia Artikel von Wladimir Wyssozki mit mehr Informationen.
Hier geht es zu dem Wikipedia Artikel von Bulat Okudschawa mit mehr Informationen.
Die koreanische Welle hat seit 1999 die südkoreanische Popkultur mit K-Drama und K-Pop weltweit berühmt werden lassen. Die Serie Squid Game haben sicherlich viele schon gesehen, aber wussten Sie, dass die Übersetzung von Philosophie ins Südkoreanische ein kolonialer Akt ist? Prof. Dr. Sool Park nimmt uns mit in die Welt der Philosophie, aber auch mit nach Korea und erklärt dabei, warum es so schwierig ist Begriffe wie "Sein" und "Herz" zu übersetzen. Und wussten Sie, dass die koreanische Schrift ursprünglich für eine "Weiberschrift" gehalten wurde, während Männer auf Hochchinesisch kommunizierten und das Schamanentum eine rein weibliche Bestimmung war?
Sool Park, geboren 1986 in Südkorea, studierte Philosophie, Mathematik und Komparatistik in München. Er lehrte Philosophie an der Koreanischen Militärakademie und promovierte anschließend 2021 an der Universität Hildesheim. Er ist Übersetzer der Werke von Wittgenstein, Nietzsche, Novalis, Trakl und Hölderlin ins Koreanische. Aktuell ist er Juniorprofessor für interkulturelle Philosophie an der Universität Hildesheim.
Benn, Gottfried (1912): Morgue und andere Gedichte // Laotse (2010): Das Buch vom Sinn und Leben. Nikol. Übersetzt von Richard Wilhelm // Glasenapp, H. (Hrsg.). (2022). Bhagavadgita. Reclam. Übersetzt von Robert Boxberger // Nietzsche, Friedrich (2017): Die Geburt der Tragödie. Übersetzt in das Koreanische von Sool Park und Chulgon Kim // Wittgenstein, Ludwig (2015): Kriegstagebücher. Übersetzt in das Koreanische von Sool Park // Novalis (2018): “Hymnen an die Nacht und philosophische Fragmente” Übersetzt in das Koreanische von Sool Park // Park, Sool (2022): Paradoxien der Grenzsprache und das Problem der Übersetzung. Reihe : EPISTEMATA Philosophie, Band 619, Verlag Königshausen & Neumann // Wer spricht hier mit diesem Munde? Ein Gespräch mit Kim Hyesoon über Autobiographie des Todes und ihre deutsche Übersetzung. Geführt am 12.09.2024, Deutsches Pavillon Gwangju International Biennale. Übersetzt aus dem Koreanischen von Sool Park // Chang Dobin (1925): History of Korean Thought 張道斌: 朝鮮思想史 Translated and introduced by Sool Park, in: Histories of Philosophies in Global Perspectives Series II: Historical Documents Edited by Rolf Elberfeld and Anke Graness Volume 3, 2024, Universitätsverlag Hildesheim 2024 // Hyesoon, Kim (2025): Autobiographie des Todes. S. Fischer. Frankfurt. Übersetzt von Uljana Wolf und Sool Park // Yisang (2005): Mogelperspektive. Verlag Droschl. Graz. Übersetzung von Marion Eggert, Hanju Yang und Matthias Göritz // Spiegel des Zen: Ein Handbuch des koreanischen Buddhismus. Übersetzung von Sool Park und Marc Nürnberger. (Veröffentlichung bei Karl Alber Verlag 2025 geplant.)
Hier geht’s zu mehr Informationen zu Sool Park.
Hier geht’s zu dem Wikipedia Artikel von Han Kang mit mehr Informationen.
Hier geht’s zu dem Wikipedia Artikel der Serie Squid Game mit mehr Informationen.
Hier geht’s zum Wikipedia Artikel der Serie Hellbound mit mehr Informationen.
1,3 Mrd. Menschen sprechen chinesische Sprachen, 955 Mio. davon Mandarin aber nur 0,6% der übersetzten Bücher ins Deutsche sind aus dem Chinesischen. Kein Wunder also, dass wir so wenig über die Literatur in China und Taiwan wissen.
Deshalb freuen wir uns, dass Martina Hasse uns in dieser Folge mit nach China und Taiwan nimmt. Wussten Sie zum Beispiel, dass in Taiwan Langzeichen und in China in Kurzzeichen geschrieben werden und worin sie sich unterscheiden? Es geht um das Übersetzen von verschiedene Sprachebenen, Unterschiede zwischen dem Hochchinesischen und dem klassischen Chinesisch, die Schwierigkeiten chinesische Sprichwörter und Realia zu übersetzen. Aber auch über die Verantwortung einen Literaturnobelpreisträger zu übersetzen, die Besonderheit queerer Literatur aus Taiwan und weitere spannende Romane. Außerdem sprechen wir darüber, wie chinesischsprachige Literatur aus der Volksrepublik China, Taiwan und Hongkong bei uns ankommt und wie sie ausgesucht wird.
Sinologin Martina Hasse, geboren 1961, studierte Sinologie, Kunstgeschichte und ostasiatische Kunstgeschichte in Hamburg und auf Taiwan. Sie lebt und arbeitet in Hamburg als Übersetzerin und Dolmetscherin für Chinesisch und als Autorin. Hauptsächlich übersetzt sie chinesische Literatur und alte Kunst, chinesischen Film und Fernsehen. Sie lebte und forschte drei Jahre auf Taiwan, ist jährlich in China, lebt vegan und ist Buddhistin. Von Mo Yan übersetzte sie Der Überdruss 生死疲劳, Frösche 蛙, Wenn das Blatt sich wendet 变, Pralle Brüste丰乳肥臀, übersetzte u.a. auch Qiu Miaojin und Liu Cixin, darunter auch den Roman Die Drei Sonnen, für den sie und der Autor mit dem Kurd Laßwitz Preis ausgezeichnet wurden.
Liu, C. (2016). Die drei Sonnen. Heyne. Übersetzt von Martina Hasse // Yan, M. (2014). Wie das Blatt sich wendet. Carl Hanser. Übersetzt von Martina Hasse // Yan, M. (2007). Das rote Kornfeld. Unionsverlag. Übersetzt von Peter Weber-Schäfer // Yan, M. (2012). Der Überdruss. Unionsverlag. Übersetzt von Martina Hasse // Yan, M. (2013). Frösche. Hanser Verlag. Übersetzt von Martina Hasse // Yan, M. (2012). Die Sandelholzstrafe. Insel Verlag. Übersetzt von Karin Betz // Miaojin, Q. (2024). Die Aufzeichnung eines Krokodils. Matthes & Seitz. Übersetzt von Martina Hasse // Yen, M. (2023). Im Zeichen der Jadeblüte. Pong Press. Übersetzt von Martina Hasse
Kennen Sie die Geschichte japanischer Schriftsysteme? Oder haben Sie schon einmal von „Fansubbing“ gehört?
Anja Truong ist Konferenzdolmetscherin und Übersetzerin aus dem Japanischen, Englischen und Chinesischen.Sie hat Asienwissenschaften und Konferenzdolmetschen studiert und Orthopädietechnikerin gelernt. Als Dolmetscherin arbeitet sie besonders in den Bereichen Medizin, Ingenieurwissenschaften, Kommunalpolitik, Bildung, Kultur, Film und Medien. Außerdem übersetzt und untertitelt sie in den Bereichen Medizin, Jura, Technik und auch im Bereich Popkultur, Anime, Manga und Gaming.
Hier gibt es Informationen zu dem Film Suzume auf der Webseite der Berlinale.
Hier geht’s zur Reihe „Parasite in Love“ von Miaki Sugaru und Yuuki Hotate, übersetzt von Anja Truong.
Hier geht’s zur Reihe „Sweet Bite Marks“ von Yikai und Ruis, Band 1-3 übersetzt von Anja Truong.
Hier geht’s zu mehr Informationen zu dem Film „Look Back“, untertitelt von Truong.
Hier geht's zur Serie „Our Interpreter“ Folge 01 auf YouTube.
Hier geht's zu Tanoshii - das Anime- und MangaVerse vom ZDF.
Hier geht’s zur Webseite von Tezuka Osamu.
Hier geht’s zu mehr Informationen über Tezuka Osamu.
Hier geht’s zu einem Artikel der Tagesschau und dem Tagesspiegel über den Manga-Boom.
Hier geht’s zu einem Gespräch des internationalen Comic-Salons Erlangen über den Manga-Boom.
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