Viel Redebedarf nach 0:4-Niederlage des FCA gegen Hoffenheim
Die beiden Sportredakteure Marco Scheinhof und Johannes Graf saßen gegen Hoffenheim auf der Tribüne. Sie zeigen sich überrascht, wie überlegen die Gäste waren. Während die Hoffenheimer etliche Torchancen verbuchten, hatte der FCA durch Vargas eine hochkarätige Möglichkeit. Graf entgegnet: "Nach dem Spiel haben die Augsburger viel über diese eine Chance gesprochen. Und dass sie dann das Spiel wahrscheinlich gewonnen hätten. Das sehe ich nicht so, wenn ich die vielen Möglichkeiten der Hoffenheimer betrachte."
Scheinhof ist vor allem vom Auftreten der Neuzugänge Niklas Dorsch und Arne Maier enttäuscht gewesen. Dorsch hatte als defensiver Mittelfeldspieler eine Zweikampfquote von 22 Prozent. "Er hat schon nach dem Pokalspiel gegen Greifwald gesagt, er müsse sich steigern. Das gilt nach dem Spiel gegen Hoffenheim umso mehr", sagt Scheinhof. Wenig war zu sehen von der mutigen, attraktiven Spielweise, die Augsburgs Trainer Markus Weinzierl angekündigt hatte, stattdessen bestimmten die Hoffenheimer das Geschehen.
Positiv für den FCA: Das Trainerteam erhielt reichlich Videomaterial, auf dem die Fehler analysiert werden können. Für Graf steht fest, dass die Mannschaft im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr/Sky) bedeutend aktiver und Zweikampf stärker auftreten muss, um die ersten Punkte dieser Spielzeit zu holen.
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