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Wie kam es zum erdrutschartigen Triumph der NSDAP am 14. September 1930? Die Partei konnte ihre Stimmen beinahe über Nacht verneunfachen. Mit Philipp Ruch begeben wir uns auf Spurensuche und müssen uns von vielen liebgewonnenen Gewissheiten verabschieden.
Im Gespräch mit Jörg Risken werfen wir einen Blick auf 75 Jahre Comic-Geschichte. 75 Jahre Micky Maus Magazin – wer hat es nicht mindestens einmal im Leben selbst gelesen??
Werner Naumann war so etwas wie die rechte Hand von Joseph Goebbels. Und er blieb auch nach dem Krieg überzeugter Nazi, der versuchte, die junge Bundesrepublik schnellstmöglich wieder in ein 4. Reich zu verwandeln. Mit Hans-Peter de Lorent bespreche ich seinen historischen Tatsachenroman.
Das YPS Heft feiert sein 50jähriges Bestehen. Mit dem ehemaligen Chefredakteur Christian Kallenberg tauchen wir ein in die Welt der Gimmicks, Comics und dem Gefühl der 80er Jahre. Was waren die mexikanischen Springbohnen? Und woher kamen die Karos beim Känguruh??
Das Buddy-Projekt der Deutschen Aidshilfe feiert 10jähriges Jubiläum. Kerngedanke des Projektes ist, dass Menschen, die schon länger an HIV erkrankt sind, neuinfizierten Menschen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Im Gespräch mit dem Pressesprecher der Deutschen Aidshilfe Holger Wicht und Fabian, Teilnehmer am Buddy-Projekt stellen wir das Projekt vor.
Dagmar Herzog zeigt die Vor- und Nachgeschichte der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde auf. In ihrer Studie »Eugenische Phantasmen« gelingt der US-amerikanischen Historikerin eine dichte Zusammenfassung der spezifisch deutschen Diskussion über den Umgang mit behindertem Leben.
1924 starb der Gründer der Sowjetunion, Wladimir I. Lenin. Unter den Ärzten, die an sein Krankenbett gerufen wurden, war auch der Hamburger Neurologe Max Nonne. Bis zu seinem Tod ein angesehener Mediziner. Dabei war er nicht unumstritten – seine Behandlung psychisch erkrankter Soldaten im 1. Weltkrieg glich eher Folter. Und sein Gutachten, dass die Euthanasie der Nationalsozialisten legitimierte, blieb sehr lange nach dem Krieg unbeachtet. Mit dem Medizinhistoriker Philipp Osten tauchen wir ein in die Ausstellung ‚Lenins Tod‘, die aktuell im Medizinhistorischen Museum Hamburg am UKE zu sehen ist.
Wenige Stunden nach dem Sturz von Assad in Syrien wurden sie laut – die Stimmen, die die sofortige Rückführung von Geflüchteten aus Deutschland verlangten. Von den Grünen bis zur SPD- von überall her brandete die Debatte um die syrischen Geflüchteten auf. Im Gespräch mit Svenja Borgschulte von ‚Adopt a Revolution‘ schauen wir nach Syrien. Wie ist die Situation vor Ort im Land? Welche Hoffnungen und Sorgen gibt es? Und was macht die Debatte in Deutschland mit den Menschen, die vor Krieg und Terror geflohen sind? Die hier vielfach schon heimisch geworden sind.
Jüdisches Leben war und ist in Deutschland nie sicher. Nach dem 7. Oktober häufen sich jedoch die antisemitischen Übergriffe. Gefragt sind politische Konzepte, die den um sich greifenden Antisemitismus endlich als Gefahr ernst nehmen. Gefragt ist aber auch die gesamte demokratische Gesellschaft. Mit Viktoria Ladyshenki – Geschäftsführerin der jüdischen Gemeinde Schleswig-Holsteins – spreche ich über jüdisches Leben in Deutschland vor und nach dem 7. Oktober.
Der 7. Oktober stellt für jüdische Menschen eine Zäsur dar. Nicht nur in Israel, sondern auch in Deutschland. Wie wirkte und wirkt sich der Angriff des 7. Oktobers auf jüdisches Leben in Deutschland aus? Und wie sollte die Gesellschaft darauf reagieren? Im Gespräch mit Noam Petri, dem Vizepräsidenten der Jüdischen Studierendenunion (JSUD) Deutschland, schauen wir zurück auf ein Jahr, dass auch das Leben in Deutschland nachhaltig verändert hat.
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