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Ein erneut sehr uneinheitliches und zurückhaltendes Bild an der Wall Street, mit den seit gestern Abend gemeldeten Quartalszahlen im Fokus. Wir sehen überwiegend negative Reaktionen, mit AMD, Chipotle, Clorox, Mondelez, Stanley Black & Decker und Yum Brands unter Druck. Uber tendierte nach den verfehlten Ertragszahlen und Ertragsaussichten zunächst bis zu 10 Prozent schwächer, konnte die Verluste vorbörslich aber aufholen. Während Novo Nordisk die Aussichten senken musste, läuft das Business bei Eli Lilly um so besser. Dort wurden die Aussichten stark angehoben. Die Aktien von Enphase Energy gehören mit einem Kurssprung von 23 Prozent zu den größten Tagesgewinnern. Hier lagen die Quartalszahlen ebenfalls solide über den Zielen. Heute Abend gibt es einige Highlights, mit den Ergebnissen von ARM, Google und Qualcomm. Was die Wirtschaft betrifft, scheint der Arbeitsmarkt im Januar abzukühlen. Laut des Lohnabwicklers ADP wurden nur 22.000 Stellen geschaffen. Die Wall Street rechnete mit 45.000 neuen Jobs.
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Die Stimmung an der Wall Street normalisiert sich, und die Risikobereitschaft von Investoren scheint erneut anzuspringen. Wir sehen das auch bei der Normalisierung und Erholung der Silber- und Goldpreise. Der robuste ISM-Einkaufsmanager Index der Industrie verstärkt die Wette auf mehr Wirtschaftswachstum. Gestern konnte außerdem der Dow Jones Transport Index einen Rekord knacken. Ebenfalls ein Zeichen, das Wachstum an Schwung gewinnt. Weil die Wachstumsziele anziehen, rückt der Zeitpunkt der nächsten Zinssenkung weiter nach hinten. Obwohl ab Juni wohl Kevin Warsh am Ruder der FED sitzen wird, rechnet die Wall Street nun nicht mehr im Juni, sondern erst im Juli mit einer weiteren Zinssenkung. Die Frage bleibt, ob mehr Wachstum auch mehr Inflation bedeutet. Die Renditen der US-Staatsanleihen sollten Anleger entsprechend im Blick behalten. Die seit gestern Abend gemeldeten Ergebnisse sind überwiegend bullish. Wir sehen solide Kursgewinne bei den Aktien von Palantir und Teradyne. Deultichen Abgabedruck sehen nach den schwachen Zahlen und Aussichten die Aktie von PayPal. Pfizer und Merck kann von den gesunden Quartalszahlen nicht profitieren. Beide haben auch die Aussichten für 2026 bestätigt.
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Die Futures haben sich von den vorbörslichen Tiefs erholt. Gegenwind sehen wir vor allem in den durch Momentum getriebenen Sektoren. Im Fokus stehen erneut die KI-Werte. Die 100 Mrd. US-Dollar Finanzierung von OpenAI durch NVIDIA liegt laut Wall Street Journal auf Eis. Jensen Huang kritisiert die mangelhafte Disziplin von OpenAI und hat Bedenken, was den zunehmenden Wettbewerb betrifft, insbesondere durch Google. Oracle zieht gegen den Trend an, weil das Unternehmen plant in diesem Jahr 45 bis 50 Mrd. US-Dollar an Kapital aufzutreiben. Etwa die Hälfte soll durch die Ausgabe einer Unternehmens-anleihen aufgetrieben, wie auch durch die Platzierung von Aktien. Normalerweise müsste der Kurs bei einem solche Szenario sinken. Da nun aber die Sorgen zur Finanzlage durch diese Schritte nachlassen, mit einer Entspannung der Kreditausfallversicherungen, zieht der Kurs an.
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Die S&P-500-Futures steigen leicht, nachdem Meta nach starken Zahlen und einem überzeugenden Umsatz-Ausblick im vorbörslichen Handel kräftig zulegt. Gleichzeitig bremst Microsoft den Gesamtmarkt, weil das Cloud-Wachstum nachließ und der Margen-Ausblick für das nächste Quartal enttäuschte. Tesla zeigt sich nach einem Ergebnis-Beat ebenfalls fester, während Caterpillar nach einem deutlichen Zahlen-Übertreffen zulegt. Die Fed hat die Zinsen unverändert gelassen und betont eine solide Konjunktur sowie eine stabilisierende Arbeitslosenquote, dennoch bleiben Zinssenkungserwartungen im Markt. Im Fokus steht heute Abend Apple mit seinen Quartalszahlen, während Gold und Silber auf neue Hochs springen.
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Die US-Aktienfutures legen am Dienstag leicht zu, während der Markt in die große Tech-Ergebniswoche startet: S&P-500-Futures +0,3%, Nasdaq-100-Futures +0,6%, der Dow fällt um 0,5% – belastet durch starke Verluste bei UnitedHealth. Apple, Meta und Microsoft stützen vorbörslich erneut, alle drei notieren fester vor ihren Zahlen in den kommenden Tagen. Im Hintergrund warten Anleger auf den Zinsentscheid der US-Notenbank diese Woche, erwartet wird ein unveränderter Leitzins, entscheidend wird der Ausblick auf mögliche spätere Senkungen. Gegenwind kommt aus dem Gesundheitssektor nach enttäuschenden Medicare-Entwürfen für 2027 sowie aus der Politik: Trump droht mit höheren Zöllen auf südkoreanische Autos, Pharma und Holz. Heute rücken zudem Verbrauchervertrauen und US-Hauspreisdaten in den Fokus.
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Die Wall-Street-Futures treten zum Wochenstart auf der Stelle: Politikrisiken im Blick, große Quartalszahlen voraus. Trump droht Kanada mit 100%-Zoll, falls Ottawa einen China-Deal anstrebt – Carney winkt ab, doch der Zoll-Druck belastet die Stimmung. In Washington wächst die Shutdown-Sorge: Demokraten stellen das 1,2-Billionen-Dollar-Paket wegen DHS-Mitteln infrage, Republikaner halten dagegen. Gold zieht als sicherer Hafen an und markiert ein neues Allzeithoch über 5.100 Dollar je Unze. Diese Woche liefern über 90 S&P-500-Konzerne Zahlen, darunter Apple, Meta und Microsoft – bislang schlagen 76% die Erwartungen. Makro-Update: Aufträge langlebiger Güter +5,3% im November (Konsens 4,5%), Kern ohne Transport +0,5% – am Mittwoch dann Fed-Entscheid.
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Die Futures treten am Freitagmorgen auf die Bremse: Nach zwei starken Tagen geben S&P-500-Futures rund 0,2% nach, Dow-Futures 0,1% und Nasdaq-100-Futures etwa 0,2%. Im Chip-Sektor bleiben die Ausschläge groß: Nvidia und AMD legen vorbörslich über 1% bzw. rund 3% zu – nach Berichten, dass CEO Jensen Huang in den nächsten Tagen nach China reisen will. Intel stürzt dagegen um rund 13% ab, nachdem der Ausblick für das erste Quartal enttäuscht hat. Die Rallye am Mittwoch und Donnerstag kam vor allem aus dem geopolitischen Bereich: Trump nahm angekündigte Zölle gegen acht europäische Länder zurück und sprach von einem „Rahmen“ zu Grönland.
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Die US-Aktienfutures legen am Donnerstag zu, weil sich geopolitische Sorgen beruhigt haben und die Rally vom Mittwoch nachwirkt. Im Fokus stehen heute die wichtigen Inflationsdaten: Der Dow-Future ist leicht fester, S&P 500 und Nasdaq 100 ziehen deutlicher an. Vor allem Tech stützt: Nvidia, Microsoft, Meta und Micron sind vorbörslich gefragt. Auslöser bleibt Trumps Rückzieher bei den für den 1. Februar geplanten Europa-Zöllen und seine Aussage, es gebe ein Rahmenwerk zu Grönland – das hat besonders Small Caps beflügelt. Gleichzeitig bleibt die Woche für die Indizes bisher negativ, und mit PCE-Inflation sowie Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe könnte es gleich wieder volatiler werden. Bei den Einzeltiteln fällt Procter & Gamble nach gemischten Zahlen und schwächerer Nachfrage.
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Die US-Futures sind am Mittwoch wieder leicht schwächer – nach dem heftigsten Abverkauf seit Oktober. Der „Sell America“-Trade bleibt das Thema: Der Dollar gibt erneut nach, während die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe am Dienstag kurz über 4,3% sprang. Auslöser ist Trumps Eskalation im Grönland-Streit: Er droht bis zu 25% Zölle gegen acht NATO-Staaten, sollte Europa den Deal blockieren – und lässt offen, wie weit er gehen würde. In Davos kontert EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen: Die Zölle seien ein Fehler, Europas Antwort werde „geschlossen und proportional“ ausfallen. Macron bringt sogar das EU-„Anti-Coercion Instrument“ ins Spiel – eine Art wirtschaftliche Bazooka gegen US-Unternehmen. Dazu kommt ein Signal aus Dänemark: Akademiker Pension steigt aus US-Treasuries aus – wegen Sorgen um US-Schulden und die politische Lage. Noch kein Crash, aber die Gemengelage bleibt toxisch – und die Märkte wirken anfällig, falls die Rhetorik weiter hochdreht.
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Dow-Futures rutschen am Dienstagmorgen um fast 700 Punkte ab – der Markt preist Trumps neue Zoll-Drohung im Grönland-Streit ein. Auch S&P 500 und Nasdaq werden deutlich schwächer erwartet, während Renditen hochschießen und der Dollar nachgibt – klassische Risk-off-Reaktion. Trump will Importe aus acht NATO-Staaten ab 1. Februar mit 10% belegen, ab 1. Juni sollen es 25% sein – bis zum „Deal“ über Grönland. Zusätzlich droht er mit 200% Zöllen auf französischen Wein und Champagner und feuert weitere politische Nebenschauplätze an. Europa nennt das „inakzeptabel“ und denkt offen über Gegenmaßnahmen nach – inklusive des harten Anti-Zwangs-Instruments der EU. Da die US-Börsen am Montag wegen Martin Luther King Day geschlossen waren, trifft die Nachricht heute geballt auf die Kurse. Tech steht besonders unter Druck: Nvidia, AMD und Alphabet verlieren vorbörslich jeweils mehr als 2%, der VIX steigt über 19. Dazu kommt die Earnings-Woche mit Netflix, Schwab, Johnson & Johnson und Intel – Ausblicke werden jetzt zum entscheidenden Stimmungsanker.
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