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US-Futures rutschen am Freitag nach einem klar schwächeren BIP-Print: Q4 nur +1,4% statt erwarteter +2,5% – der Markt preist damit wieder stärker „Fed muss unterstützen“. Der PCE-Inflationsreport nimmt etwas Druck raus: Core PCE liegt bei 3% und damit im Rahmen – trotzdem bleibt Inflation oberhalb des 2%-Ziels, und die Fed-Minutes zeigen: einige wollen erst mehr Disinflations-Belege sehen. Zusätzlicher Katalysator ist ein mögliches Supreme-Court-Urteil zu Trumps IEEPA-Zöllen – viele an der Wall Street erwarten einen positiven Move, falls die Zölle gekippt werden. Gleichzeitig bleibt Geopolitik ein Störfaktor: Trump spricht von einer Entscheidung über mögliche Iran-Schläge binnen 10 Tagen, Öl handelt nahe 6-Monats-Hochs. Im Hintergrund sorgt Blue Owl für Stress im Private-Credit-Segment: Rücknahmen werden dauerhaft eingeschränkt, nach dem Verkauf von $1,4 Mrd. an Kredit-Assets – „Canary in the coal mine“, sagen Kritiker.
Kurz: Wachstum kühlt stärker ab, Inflation bleibt zäh – und der Markt wartet auf den nächsten Trigger: SCOTUS und nächste Woche Nvidia-Zahlen.
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Die Aktienfutures geben am Donnerstag nach: Walmart enttäuscht mit dem Ausblick und zieht den Handel vorbörslich runter. Dow-, S&P- und Nasdaq-Futures liegen leicht im Minus - S&P ca. -0,3%, Nasdaq 100 ca. -0,4%. Aktien von Walmart tendieren vorbörslich schwächer, -3%, trotz solider Q4-Zahlen – der schwache Jahresausblick überlagert alles. Zusätzlich sorgt neuerliche Iran/USA-Spannung für Nervosität: Die Ölpreise steigen weiter, der WTI-Öl +1% auf über 66 USD. Ein Lichtblick gibt es unternehmensseitig: Etsy steigen rund 20% vorbörslich, nachdem Depop für 1,2 Mrd. USD an eBay verkauft werden soll. Closing erwartet Q2/2026.
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Im Gespräch mit Kapitalmarktstratege Dr. Ulrich Kaffarnik von DJE Kapital geht es um die zunehmende Verschiebung von Kapital weg von den USA, hin zu Asien und Europa. Ein schwächerer Dollar, politische Unsicherheiten in Washington und hohe Bewertungen an der Wall Street verändern die Ausgangslage für internationale Anleger. Ist insbesondere Asien 2026 die bessere Alternative? Ein strategischer Ausblick auf Chancen, Risiken und Positionierung.
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Der KI-Hype läuft, aber die Renditen verschieben sich. Dan Niles ist einer der bekanntesten Tech-Strategen an der Wall Street. In unserem Gespräch erklärt der Gründer von Niles Investment Management, warum sich das Machtgefüge im Tech-Sektor gerade neu ordnet, und weshalb viele Anleger noch auf das falsche Pferd setzen. Ein Gespräch über Gewinner und Verlierer im KI-Zeitalter, und darüber, wo Chancen heute attraktiver sind als der Markt denkt.
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Die Verbraucherpreise im Januar lagen überwiegend unter den Zielen der Wall Street. Die positive Reaktion hält sich bisher aber in Grenzen. Laut der Notenbank von New York tragen amerikanische Verbraucher und Unternehmen rund 90 Prozent der Kosten der von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle. Die Financial Times berichtet, dass Trump nun überlegt, die Zölle auf Stahl und Aluminium zu drosseln. Erklärt der Supreme Court die mit dem International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) begründeten Zölle für illegal, dürfte Trump die Gelegenheit nutzen, um weitere Zölle wegfallen zu lassen.
Die Aktien von Airbnb, Applied Materials, Arista Networks, Instacart, Roku und Rivian profitieren von den Quartalszahlen und Aussichten. Coinbase verfehlt die Erwartungen teils, die Aktie notiert aber trotzdem freundlich. Auf der Verliererseite stehen die Aktien von DraftKings und Pinterest. Vor allem bei Pinterest lagen die Aussichten und Werbebuchungen unter den Zielen. Am Montag ist in den USA Feiertag, es findet kein Börsenhandel statt.
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Der Januar-Arbeitsmarktbericht fiel wesentlich stärker aus als die Wall Street erwartet hatte. Statt 65.000 geschaffenen Jobs, wurden 130.000 Stellen geschaffen. Wir sehen in Reaktion feste Futures, einen freundlichen US-Dollar und anziehende Renditen der langlaufenden Staatsanleihen. Investoren hatten Bedenken, dass der Arbeitsmarkt nach all den schwachen Vorboten enttäuschen würde. Die Reaktion auf die seit gestern Abend gemeldeten Ergebnisse sind gemischt. Während die Aktien von Shopify, Cloudflare, Vertiv und Global Foundries teils deutlich durchstarten, sehen wir starken Abgabedruck bei den Aktien von Mattel, Kraft Heinz, Lyft, Unity Software und Robinhood. Heute Abend stehen die Zahlen von insbesondere Cisco im Fokus.
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Die Einzelhandelsumsätze haben im Dezember die Ziele der Wall Street verfehlt. Gleichzeitig stehen die Aktien von Coca-Cola, CVS Health, Harley-Davidson und Goodyear nach den Zahlen unter Druck. Das Bild ist in diesem Segment dennoch überwiegend positiv. Die Aktien von Kering, Hasbro und Ferrari profitieren von den Quartalszahlen. Das Bild im Tech-Sektor ist wesentlich gemischter. Die Aktien von ON Semiconductor stehen nach den Zahlen unter Druck, mit den Aktien des Software-Unternehmens Upwork nach den Ergebnissen besonders schwach. Die Wall Street könnte im Vorfeld der morgigen Arbeitsmarktdaten mehr Gegenwind sehen.
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Wir sehen nach der massiven Rallye vom Freitag ein uneinheitliches Opening der Wall Street. In den Schlagzeilen stehen die Aktien von Hims & Hers, die deutlich unter Druck stehen. Wegen des massiven Drucks der US-Gesundheitsbehörde und von Novo Nordisk, nimmt das Unternehmen nur wenige Tage nach dem Launch die hauseigene Gewichtsverlust-Tabletten vom Markt. In einer ungewöhnlich scharfen Maßnahme hat das US-Behörde für Health and Human Services das Justizministerium eingeschaltet, um eine mögliche Untersuchung gegen Hims & Hers zu prüfen. Außerdem wirft Novo Nordisk dem Unternehmen vor, die Patente in der Spritzvariante des Medikaments zu verletzen. Die Citigroup senkt das Kursziel auf 16.50 US-Dollar und bleibt bei einer Verkaufsempfehlung. Im Tech-Sektor profitieren die Aktien von STMicroelectronics von einem Multi-Jahresabkommen mit Amazons Cloudbereich AWS. Die Aktien von Robinhood werden nach dem Abverkauf der letzten Wochen bei Wolfe Research und der KeyBanc zum Kauf empfohlen. Die Aktie habe seit Jahresauftakt 27 Prozent verloren, und sei ungerechtfertigt stark abgestraft worden.
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Die Futures waren über Nacht deutlich schwächer, mit einem Bitcoin bei zeitweise knapp 60.000 US-Dollar. Wir haben seitdem eine deutliche Erholung von den Tiefs gesehen, mit Kryptos und dem Tech-Sektor freundllich. Die Woche war trotzdem hart, mit einem Verlust von rund 25 Prozent für Bitcoin. Die Aktien des Software-Sektors haben in den ersten vier Handelstagen der Woche über 660 Mrd. US-Dollar an Börsenwert verloren. Technisch ist das Umfeld weiterhin angeschlagen, was für eine anhaltend hohe Volatilität spricht. Amazon steht wegen der extrem hohen Capex-Investitionen unter Druck. Bedenkt man, dass Google 180 Mrd. US-Dollar in diesem Jahr investieren wird, sollten die Aktien aus dem Bereich KI-Infrastruktur anheben. Ansonsten sind die Reaktionen auf die seit gestern Abend gemeldeten Ergebnisse überwiegend positiv. Die Aktien von AutoNation, Fortinet, Roblox und Reddit tendieren freundlich. Außerdem betont Strategy, dass erst bei einem Bitcoin von 8.000 US-Dollar Probleme in der Bilanzauftreten. Die in der Bilanz liegenden Bitcoin wurden im Schnitt zu 76.000 US-Dollar erworben.
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Um 13:15 Uhr MEZ sind plötzlich die Futures an der Wall Street stark zurückgelaufen. Auch CNBC rätselt, was um genau diese Zeit den Verkaufsdruck ausgelöst hat. Kurz danach meldete der Personalberater Challenger Gray überraschend viele Entlassungen der Privatwirtschaft im Januar. Die Reaktionen auf die seit gestern Abend gemeldeten Ergebnisse sind erneut überwiegend negativ, mit auch den Aktien von Google, ARM, Carrier Global, Peloton und Qualcomm teils stärker unter Druck. Bei Google liegt es vor allem an der hohen Erwartungshaltung, bei ARM an den nur gering besser als erwarteten Zahlen, und bei Qualcomm an verfehlten Ertragsaussichten. Die soliden Ergebnisse und Aussichten heben die Aktien von Elf Beauty an, während Estee Lauder trotz der guten Zahlen abtaucht. Broadcom und andere Aktien im Bereich der KI-Infrastruktur werden von den sehr hohen Investitionsplänen von Google profitieren. Gestern gab es erste Zeichen eines bevorstehenden Bounces bei den stark gebeutelten Software-Aktien. Salesforce wird heute bei dem Anlegermagazin Barron’s als sehr günstig beschrieben.
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