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Die Wall Street startet schwach in die Woche, notiert aber deutlich über den vorbörslichen Tiefs. Der S&P 500 rutschte zeitweise auf 6585 Punkte ab. WTI-Öl schoss über Nacht um mehr als 30 Prozent auf über 119 US-Dollar, stabilisierte sich zuletzt aber bei rund 102 US-Dollar. Bereits letzte Woche war Öl um 36 Prozent gestiegen, der größte Wochenanstieg seit Einführung des WTI-Kontrakts 1983. Der Energiepreisschock belastet vor allem Airlines, Industrie- und Rohstoffwerte und schürt neue Inflations- und Rezessionssorgen. Auslöser der Turbulenzen sind zunehmende Angebotsrisiken im Ölmarkt: Mehrere OPEC-Staaten, darunter Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate, drosseln ihre Produktion, während Angriffe auf Energieinfrastruktur und Störungen im Tankerverkehr durch die Straße von Hormus die Märkte nervös machen. Neben der geopolitischen Lage rücken in dieser Woche wichtige Konjunkturdaten in den Fokus, allen voran die US-Inflationszahlen.
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Die US-Futures stehen wieder unter Druck. Haupttreiber bleibt der Krieg mit dem Iran: Ölpreise steigen weiter, WTI liegt über 80 US-Dollar, Brent zeitweise über 87 Dollar. Damit steuert der Ölmarkt auf den stärksten Wochenanstieg seit Beginn des Ukraine-Kriegs zu. Gleichzeitig klettert der US-Benzinpreis auf 3,32 Dollar pro Gallone, was Inflations- und Rezessionssorgen verstärkt. Der Energie-Minister von Katar warnt in einem Gespräch mit der Financial Times, dass die Golfstaaten binnen der nächsten Wochen gezwungen sein wird die Förderung von Energie einzustellen, sollte sich die Lage nicht ändern. Ein solches Szenario könnte die Ölpreise bis auf 150 US-Dollar treiben. Katar hat seine LNG-Produktion bereits gestoppt. Erschwerend kommt nun hinzu kommt, sind sehr schwache US-Arbeitsmarkt. Es gingen 92.000 Stellen im Februar verloren. Die Wall Street rechnete mit 59.000 geschaffenen Jobs. Die Arbeitslosenrate steigt auf 4,4 Prozent. Einzelne Techwerte wie Marvell, Guidewire und Samsara profitieren derweil von starken Quartalszahlen.
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Nach der kräftigen Erholung am Mittwoch zeigen sich die US-Futures gemischt. Der Markt wartet auf den monatlichen Arbeitsmarktbericht am Freitag und verfolgt gleichzeitig die Entwicklungen im Nahen Osten, wo der Konflikt zwischen den USA, Israel und Iran inzwischen in den sechsten Tag geht und sich zunehmend über den Golf hinaus ausweitet. Irans stellvertretender Außenminister soll angeboten haben das Atomprogramm einzustellen. Voraussetzung sei, dass die USA eine lukrative Alternative anbieten. Positiv wirken starke Zahlen und optimistische Aussagen zu KI-Partnerschaften bei Broadcom, die die Aktie nachbörslich steigen ließen, während die Nasdaq-Futures insgesamt kaum verändert sind. Berkshire Hathaway beginnt außerdem nach einer langen Pause wieder mit Aktienrückkäufen. In Asien erholten sich die Märkte deutlich, mit dem Nikkei über 1.000 Punkte im Plus. Der koreanische Kospi, der zuvor innerhalb von drei Tagen in einen Bärenmarkt gerutscht war, sprang um fast 10 %. Bitcoin konsolidiert nach dem Sprung über 72.000 Dollar. Gleichzeitig kündigte China an, rund 300 Milliarden Yuan (etwa 44 Milliarden US-Dollar) in staatliche Banken zu pumpen, um systemische Risiken zu begrenzen und die Finanzierung von Technologieunternehmen zu stärken, ein weiterer Schritt im wirtschaftlichen Wettbewerb mit den USA.
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Die US-Futures standen über Nacht zunächst deutlich unter Druck, belastet durch einen erneuten Ausverkauf in Asien und insbesonders in Südkorea, wo der Kospi zeitweise um fast 12 % einbrach. Um 11 Uhr MEZ sorgte ein Bericht in der New York Times für einen Turnaround und eine Erholung. Irans Geheimdienstvertreter sollen indirekt Kontakt zur CIA aufgenommen haben, um über ein mögliches Ende des Konflikts zu sprechen. Die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung sorgt für eine leichte Erholung an den Märkten: Öl gibt einen Teil der Gewinne wieder ab, WTI liegt etwa bei 75 Dollar je Barrel, und auch der Dollar kommt von seinen jüngsten Hochs zurück, während Gold und Silber zulegen. Der Blick richtet sich nun auf die US-Konjunkturdaten mit den ADP-Arbeitsmarktzahlen sowie auf mögliche Signale einer diplomatischen Entspannung im Nahen Osten. Die Aktien von CrowdStrike tendieren nach den Ergebnissen kaum verändert. Heute Abend werden die Quartalszahlen von Broadcom im Fokus stehen.
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Die „Buy the Dip“ Reaktion auf die Kriegs-Schlagzeilen war von kurzer Dauer. Über Nacht dreht die Stimmung, Tech schwach, Asien deutlich im Minus, und die US-Futures geben die komplette Erholung wieder ab. Gleichzeitig springt Öl weiter an, Brent über 84 Dollar nach Berichten über eine mögliche Schließung der Straße von Hormus, während die Renditen deutlich steigen und Zinssenkungserwartungen zurückgenommen werden. Auch im Kreditmarkt knirscht es nach erhöhten Rücknahmeanträgen bei einem großen Private-Credit-Fonds von Blackstone. Energie- und Rüstungswerte führen, Airlines und Transport stehen unter Druck, Tech bleibt schwach – es ist die Kombination aus höherem Öl, steigenden Zinsen und wachsender Nervosität im Finanzsystem, die das Umfeld deutlich anspruchsvoller macht.
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Die US-Futures stehen deutlich unter Druck nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran am Wochenende. Präsident Trump erklärte, Ziel sei es, Irans Atom- und Raketenprogramm auszuschalten – die Militärschläge würden fortgesetzt, bis alle Ziele erreicht seien. Die Märkte reagieren sofort: Öl zieht kräftig an, mit WTI über 72 US-Dollar, Brent zeitweise über 82 US-Dollar. Gold legt ebenfalls deutlich zu. Eine klassische Fluchtbewegung. Profiteure sind Rüstungswerte, Drohnenhersteller und Tankeraktien. Verlierer sind Airlines, Reise- und Freizeitwerte und alles, was unter höheren Energiekosten leidet. Erschwerend kommt hinzu, dass Norwegian Cruise und Whirlpool die die Aussichten für 2026 senken. Berkshire Hathaway verfehlt ebenfalls die Ziele, wobei das Unternehmen in Anbetracht der hohen Barmittelquote als insgesamt defensiv gilt. Was Iran betrifft, ist jetzt nicht der erste Schock entscheidend, sondern die Dauer. Bleibt es eine kurze Eskalation, dürfte sich der Markt stabilisieren. Bleibt Öl jedoch nachhaltig erhöht, wird daraus schnell wieder ein Inflations- und Zinsthema. Wir sehen vor dem Opening zahlreiche Aufstufungen für die Aktien von Chevron, ConocoPhillips und Exxon.
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Die Wall Street steht zunehmend unter Druck. Immer mehr Strategen stellen die US-Outperformance infrage. Die UBS stuft US-Aktien auf „Benchmark“ zurück, internationale Märkte könnten im zweiten Halbjahr 2026 besser laufen. Kapitalströme zeigen bereits eine Verschiebung: Während global investierende Fonds Milliarden anziehen, verzeichnen US-Aktienfonds Abflüsse. Tech bleibt das dominierende Thema – mit gemischten Signalen. Dell und Autodesk überzeugen, doch viele andere Zahlen waren „nicht gut genug“. Nvidia liefert solide Ergebnisse, doch zwei Begriffe bremsen die Aktie: Wettbewerb und Nachhaltigkeit.
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Die positive Stimmung im KI-Sektor hält auch im Vorfeld der heute Abend anstehenden Zahlenbekanntgabe bei NVIDIA an. Für diese hatten gestern AMD und Meta mit einem milliardenschweren Deal gesorgt. Entsprechend positiv präsentieren sich auch die Mittwochs-Futures an der New York Stock Exchange und der Nasdaq.
Softwaretitel bekommen ebenfalls Luft, nachdem Anthropic auf einer Veranstaltung eher Kooperationen mit Software-Unternehmen in den Mittelpunkt stellte und weniger den Umstand, dass seine KI-Agenten das Geschäftsmodell traditioneller Softwareunternehmen überflüssig machen würden.
Die Rede zur Lage der Nation von US-Präsident Donald Trump sorgt dagegen für keine großen Marktbewegungen. Für etwas Beruhigung sorgen Meldungen über eine mögliche Produktionssteigerung seitens der OPEC+ mit Blick auf ein erwartetes Nachfragehoch und die steigenden Rohölpreise im Zusammenhang mit den Unsicherheiten rund um den Iran
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US-Futures liegen am Dienstag leicht im Plus: Dow +0,3%, S&P 500 +0,2%, Nasdaq 100 +0,4% – nach dem kräftigen Abverkauf zum Wochenstart. Treiber ist AMD: +11% vorbörslich nach einem Mehrjahresdeal mit Meta, der bis zu 6 Gigawatt GPU-Kapazität für KI-Rechenzentren plus einen erfolgsabhängigen Warrant über bis zu 160 Mio. Aktien umfasst. Am Montag hatten KI-Disruptionsängste, Trumps Zoll-Drohung (10% global bereits in Kraft, 15% im Gespräch) und Iran-Spannungen die Indizes gedrückt; der Dow verlor über 800 Punkte, IBM -13%. Im Fokus bleibt heute ein Anthropic-Event: Anleger wollen vor neuen KI-Produktnews „nicht zu clever“ positioniert sein – daher zuletzt Druck auf Software- und Cybersecurity-Werte.
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Die US-Futures signalisieren einen schwachen Wochenauftakt. Grund dafür sind neue Zollankündigungen aus dem Weißen Haus, nachdem der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten am Freitag große Teile der US-Zölle für unrechtmäßig erklärt hatte. Als Reaktion kündigte US-Präsident Donald Trump eine Anhebung des Basiszolls von 10 auf 15 Prozent an, nachdem er zuvor bereits einen grundsätzlichen Zollsatz von 10 Prozent angekündigt hatte.
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