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DLD-Spezial, die zweite: Richard Socher hat mal wieder bei Wunderbar Together eingecheckt – und Olli und Felix damit die perfekte Gelegenheit geliefert für den ultimativen Wunderbar-Together-Selbsttest: Werden die beiden demnächst von einer KI ersetzt?
Wenn es einer weiß, dann Richard. Schließlich hat er mit you.com, einer KI-gestützten „Produktivitätsmaschine“, eine ernst zu nehmende Alternative zu Perplexity und ChatGPT mitgegründet. Sein Urteil: keine Panik. Zumindest vorerst. Kreative Arbeit, echte menschliche Interaktion – „das wird KI noch eine ganze Weile nicht können“. (Man bemerke: So ganz festlegen will er sich dann doch nicht.)
Richard kommt direkt aus Mexiko – von einem Offsite seiner ganz neuen Organisation. Die ist zwar noch streng geheim, aber es geht um nichts Geringeres als Superintelligenz: rekursive, sich selbst verbessernde und selbst programmierende KI, die bei bestimmten Aufgaben „noch besser als Menschen“ sein soll.
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Auch an steilen Thesen spart Richard nicht. AGI, sagt er, sei „je nach Definition eigentlich schon da“, weil heutige Modelle bereits viele unterschiedliche Aufgaben zuverlässig lösen können. Der nächste große Schritt bestehe darin, dass KI sich zunehmend selbst weiterentwickelt – weil sie Code schreiben und ihre eigenen Fähigkeiten iterativ verbessern kann.
Von dystopischen Untergangsszenarien grenzt Richard sich ab. Er kritisiert die „Magie-Schritte“ vieler KI-Doom-Erzählungen und ordnet Risiken nüchtern ein: Ja, es gibt reale Gefahren – etwa in der Biotechnologie –, doch sie ließen sich begrenzen, insbesondere dann, wenn extrem leistungsfähige KI nicht nur wenigen Akteuren vorbehalten bleibt. Insgesamt vertritt Richard einen „statistischen Optimismus“: Technologie erhöht langfristig Wohlstand, Sicherheit und Lebensqualität, auch wenn es Rückschläge gibt.
Woran er aktuell arbeitet, warum ihn neue KI-Entwicklungen nur selten wirklich baff machen und wo er die fundamentalen Grenzen von künstlicher Intelligenz sieht – all das erzählt der wunderbare Wunderbar-Together-Regular Richard Socher in der zweiten Folge der DLD-Spezial-Edition.
P.S.: Auch hier gilt wieder: Big Shoutout geht an Steffi Czerny und das DLD-Team - danke, dass ihr uns wieder eingeladen hat, von der DLD zu podcasten und viele unserer Gäste wiederzusehen.
P.P.S.: Im Gespräch werden auch psychische Belastungen thematisiert. Auch wenn es stellenweise so klingen mag: KI kann keine Therapie ersetzen. Bei psychischen Problemen oder akuten Krisen sollten professionelle Hilfsangebote und medizinische Fachpersonen in Anspruch genommen werden.
By Felix Zeltner, Katalina Farkas und Oliver Nermerich5
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DLD-Spezial, die zweite: Richard Socher hat mal wieder bei Wunderbar Together eingecheckt – und Olli und Felix damit die perfekte Gelegenheit geliefert für den ultimativen Wunderbar-Together-Selbsttest: Werden die beiden demnächst von einer KI ersetzt?
Wenn es einer weiß, dann Richard. Schließlich hat er mit you.com, einer KI-gestützten „Produktivitätsmaschine“, eine ernst zu nehmende Alternative zu Perplexity und ChatGPT mitgegründet. Sein Urteil: keine Panik. Zumindest vorerst. Kreative Arbeit, echte menschliche Interaktion – „das wird KI noch eine ganze Weile nicht können“. (Man bemerke: So ganz festlegen will er sich dann doch nicht.)
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Von dystopischen Untergangsszenarien grenzt Richard sich ab. Er kritisiert die „Magie-Schritte“ vieler KI-Doom-Erzählungen und ordnet Risiken nüchtern ein: Ja, es gibt reale Gefahren – etwa in der Biotechnologie –, doch sie ließen sich begrenzen, insbesondere dann, wenn extrem leistungsfähige KI nicht nur wenigen Akteuren vorbehalten bleibt. Insgesamt vertritt Richard einen „statistischen Optimismus“: Technologie erhöht langfristig Wohlstand, Sicherheit und Lebensqualität, auch wenn es Rückschläge gibt.
Woran er aktuell arbeitet, warum ihn neue KI-Entwicklungen nur selten wirklich baff machen und wo er die fundamentalen Grenzen von künstlicher Intelligenz sieht – all das erzählt der wunderbare Wunderbar-Together-Regular Richard Socher in der zweiten Folge der DLD-Spezial-Edition.
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