
Sign up to save your podcasts
Or


Wie bringt man ein deutsches Kultgetränk nach Amerika? Matthias und Anton Memminger haben Felix in New York besucht, um ihm zu erzählen, wie sie genau das versuchen: Sie wollen Paulaner Sunset in den USA großmachen – die amerikanische Version von Paulaner Spezi. Es ist ein Familienabenteuer mit vollem Einsatz: Paul Memminger kehrt aus dem Berater-Ruhestand zurück, der Sohn Anton bricht das Studium ab. Ohne Gastro-Historie, aber mit Neugier, unternehmerischem Mut und der Überzeugung, dass ein Getränk, das für Deutsche nach Heimat schmeckt, auch in Kalifornien eine Chance verdient.
Der Ursprung ihrer Mission liegt in einer verrückten Idee ("Das muss doch auch in Amerika funktionieren!") und einem Familienurlaub in den USA: Mit 100 Flaschen Spezi im Gepäck, und einem Airbnb-Kühlschrank voller braun-orangener Flaschen. „Wir haben sie überall verteilt. In Shops, auf der Straße, am Bus Stop in Richtung Coachella.“ Die spontane Graswurzel-Marktforschung wirkt – selbst wenn die Cola-Orangen-Mischung für viele Amerikaner ungewohnt ist. Einige sind irritiert, viele sind begeistert. Und plötzlich wollen erstaunlich viele mehr.
Eigentlich wollten die beiden das Projekt gar nicht selbst operativ stemmen. „Es war nie der Plan, dass wir das selber machen.“ Dann jedoch sind die Flaschen bereits auf dem Atlantik: „Die Uhr hat getickt: Die Sachen waren auf dem Weg rüber, aber wir hatten noch keinen Importeur, kein Warehouse, kein Distributor.“ Also ziehen sie nach Los Angeles und bauen Paulaner Sunset selbst auf. Die Finanzierung ist improvisiert, manchmal auch persönlich: „Ich war dreimal bei Miles & More gesperrt, weil die Karte nichts mehr hergegeben hat", sagt Paul. Heute unterstützt ein Investor das Beverage-Startup.
Der Name – Paulaner Sunset – klingt, als hätte ihn eine Branding-Agentur erfunden. Dabei ist die Wahrheit viel simpler. "Wir haben uns umgehört, aber die Agenturen wollten bis zu 250.000 Dollar", erzählt Anton. Also fragt er einen Freund. Der wiederum fragt das Internet – genauer gesagt: ChatGPT. Aber Paulaner Sunset passt: zum Label, zum Farbverlauf, zum kalifornischen Himmel.
Was 2023 als Hauruck-Aktion begann, ist heute eine echte Unternehmung mit sechsstelligen Absatzzahlen. Und eine wichtige Lektion haben sie unterwegs gelernt: „Wir hätten früher auf Dosen umstellen sollen. Amerika ist ein Dosenmarkt.“
Warum sie niemals unterschätzen, was 100 Testflaschen auslösen können, was sie sonst noch über amerikanische Geschmäcker, Vertrieb und Branding gelernt haben und welche Vertriebsziele sie sich gesetzt haben – all das erzählen uns Matthias und Anton Memminger in der 143. Folge von Wunderbar Together.
Wer mehr zu Paulaner Sunset erfahren möchte, bitte hier lang zur Website. Schreibt uns gerne eine Mail an [email protected] und wir machen eine Intro zu Matthias und Anton Memminger.
MILES & MORE CREDITCARD
RADIO.DE
SHARING IS CARING
MITARBEIT
By Felix Zeltner, Katalina Farkas und Oliver Nermerich5
1111 ratings
Wie bringt man ein deutsches Kultgetränk nach Amerika? Matthias und Anton Memminger haben Felix in New York besucht, um ihm zu erzählen, wie sie genau das versuchen: Sie wollen Paulaner Sunset in den USA großmachen – die amerikanische Version von Paulaner Spezi. Es ist ein Familienabenteuer mit vollem Einsatz: Paul Memminger kehrt aus dem Berater-Ruhestand zurück, der Sohn Anton bricht das Studium ab. Ohne Gastro-Historie, aber mit Neugier, unternehmerischem Mut und der Überzeugung, dass ein Getränk, das für Deutsche nach Heimat schmeckt, auch in Kalifornien eine Chance verdient.
Der Ursprung ihrer Mission liegt in einer verrückten Idee ("Das muss doch auch in Amerika funktionieren!") und einem Familienurlaub in den USA: Mit 100 Flaschen Spezi im Gepäck, und einem Airbnb-Kühlschrank voller braun-orangener Flaschen. „Wir haben sie überall verteilt. In Shops, auf der Straße, am Bus Stop in Richtung Coachella.“ Die spontane Graswurzel-Marktforschung wirkt – selbst wenn die Cola-Orangen-Mischung für viele Amerikaner ungewohnt ist. Einige sind irritiert, viele sind begeistert. Und plötzlich wollen erstaunlich viele mehr.
Eigentlich wollten die beiden das Projekt gar nicht selbst operativ stemmen. „Es war nie der Plan, dass wir das selber machen.“ Dann jedoch sind die Flaschen bereits auf dem Atlantik: „Die Uhr hat getickt: Die Sachen waren auf dem Weg rüber, aber wir hatten noch keinen Importeur, kein Warehouse, kein Distributor.“ Also ziehen sie nach Los Angeles und bauen Paulaner Sunset selbst auf. Die Finanzierung ist improvisiert, manchmal auch persönlich: „Ich war dreimal bei Miles & More gesperrt, weil die Karte nichts mehr hergegeben hat", sagt Paul. Heute unterstützt ein Investor das Beverage-Startup.
Der Name – Paulaner Sunset – klingt, als hätte ihn eine Branding-Agentur erfunden. Dabei ist die Wahrheit viel simpler. "Wir haben uns umgehört, aber die Agenturen wollten bis zu 250.000 Dollar", erzählt Anton. Also fragt er einen Freund. Der wiederum fragt das Internet – genauer gesagt: ChatGPT. Aber Paulaner Sunset passt: zum Label, zum Farbverlauf, zum kalifornischen Himmel.
Was 2023 als Hauruck-Aktion begann, ist heute eine echte Unternehmung mit sechsstelligen Absatzzahlen. Und eine wichtige Lektion haben sie unterwegs gelernt: „Wir hätten früher auf Dosen umstellen sollen. Amerika ist ein Dosenmarkt.“
Warum sie niemals unterschätzen, was 100 Testflaschen auslösen können, was sie sonst noch über amerikanische Geschmäcker, Vertrieb und Branding gelernt haben und welche Vertriebsziele sie sich gesetzt haben – all das erzählen uns Matthias und Anton Memminger in der 143. Folge von Wunderbar Together.
Wer mehr zu Paulaner Sunset erfahren möchte, bitte hier lang zur Website. Schreibt uns gerne eine Mail an [email protected] und wir machen eine Intro zu Matthias und Anton Memminger.
MILES & MORE CREDITCARD
RADIO.DE
SHARING IS CARING
MITARBEIT

43 Listeners

218 Listeners

4 Listeners

10 Listeners

172 Listeners

112 Listeners

19 Listeners

15 Listeners

43 Listeners

12 Listeners

51 Listeners

17 Listeners

327 Listeners

114 Listeners