Kulturgespräch am 10.1.2018 mit Prof. Hans-Peter Kuhnen vom Institut für Altertumswissenschaften an der Uni Mainz | Im späten zweiten Jahrhundert bauten die Römer das Trierer Amphitheater als Kampf- und Hinrichtungsstätte. Heute ist es eines der ältesten Ausgrabungsobjekte Deutschlands. Bereits 1816 begannen die ersten Ausgrabungen, vom Kellergeschoss angefangen bis zu den Rängen. Das Amphitheater war offenbar der Ort für Massenunterhaltung. Es bot Platz für 18.000 Zuschauer, die sich Kämpfe ansehen, aber auch religiöse Feste feiern konnten. Seit 1986 gehört das Amphitheater zum UNESCO Weltkulturerbe. Um die Arena angemessen erhalten zu können, ist es wichtig, dass die Ausgrabungen und Arbeiten dokumentiert und ausgewertet werden. Ein neuer Sammelband gibt darüber nun ausführlich Auskunft. Herausgeber ist Hans-Peter Kuhnen, leitender akademischer Direktor am Institut für Altertumswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.