„Unsere Antragsunterlagen umfassen ungefähr zwei Telefonbücher“, so Philipp Gutbrod, Direktor des Museums Mathildenhöhe in Darmstadt bei SWR2. Bis zur Entscheidung des Welterbekomitees der Unesco in China im Juli könne man viel mehr nicht tun: Viele Klippen hätten überwunden werden müssen, jetzt denke man, man habe alles getan. „Wir gehen ins Rennen als eine ganz zentrale Stätte der Frühmoderne“, so der Kunsthistoriker. Nirgendwo auf der Welt könne man so genau sehen, wie das 19. ins 20. Jahrhundert übergehe. „Wenn Sie an internationales Bauen denken, wenn Sie ans Bauhaus-Jubiläum denken, können Sie sehen, dass die Wurzeln auf der Mathildenhöhe gelegt worden sind“, so Philipp Gutbrod.