Mit Prof. Beate Rudolf vom Deutschen Institut für Menschenrechte | Als "Maßstab, and dem sich alle Staaten messen lassen müssen", sieht Prof. Beate Rudolf die UN-Menschenrechtserklärung, die vor 70 Jahren verabschiedet wurde. Die Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte in Berlin sagt: "Wir sind dem Ziel von damals nähergekommen." Menschenrechte seien nicht statisch: "Sie müssen immer wieder bekräftigt und gelebt werden." Am wenigsten bekannt seien das Recht auf soziale Sicherung, auf Wohnen und auf Arbeit: "Deren Bedeutung muss in Deutschland besser verbreitet werden", so Rudolf. Sie fordert entschiedenen Widerstand, wenn Menschenrechte nur bestimmten Gruppen werden sollen: "Das unterminiert genau die Idee von Menschenrechten."